Ich folge schon seit längerem den Tweets von Dr. Schwarz, die aktuelle Informationen sowie Neuigkeiten zum Thema “E-Mail-Marketing” bieten. Nachfolgend ein paar interessante Tweets der letzten Tage:
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Mark Brownlow hat zwei zusammenhängende Blogbeiträge zum Thema “Newsletter auf mobilen Geräten” veröffentlicht, welche auf die Herausforderungen eingehen, denen man auf diesem Gebiet begegnet. Er nimmt aber etwas den Wind aus den Segeln: Kommerzielle E-Mails werden zwar auf dem Handy etc. empfangen, aber eher selten direkt dort gelesen sondern für die Ansicht auf dem Desktop-Rechner aufgehoben, so dass der Fokus für das Design von Newslettern weiterhin auf diesem Bereich bestehen sollte. Nichtsdestotrotz sieht er auf mobilen Geräten Potenzial.
In erster Linie geht es darum, einen Newsletter so zu gestalten, dass er bei der ersten Ansicht nicht direkt gelöscht wird, sondern für einen späteren Abruf aufbewahrt wird. Besonders wichtig sind hierbei eine entsprechend gute Betreffzeile und ein immer wiederkehrender Absendername. Zum Beispiel sollten die wichtigsten Informationen im Betreff am Anfang stehen, da viele mobile Geräte diesen kürzen.
Desweiteren gibt es den Ansatz, einen Link auf eine mobile Version des Newsletters vorzusehen. Natürlich sollte die verlinkte Seite dann auch für mobile Geräte optimiert sein. Die zwei größten Herausforderungen sind laut Brownlow die Darstellung und das Benutzerverhalten in diesem Umfeld. Hier besteht die Frage nach dem Verhältnis von Aufwand zu Nutzen, gerade weil es so viele unterschiedliche Clients gibt. Er führt abschließend zu diesem Aspekt ein Zitat von Deirdre Cook an:
…unless there is a clear benefit to implementing a program today, for now, the best mobile strategy may be to use this time to enhance your knowledge of your customer’s mobile habits and preferences.
Es sollte zuerst herausgefunden werden ob wirklich der Bedarf für derartig optimierte Newsletter vorhanden ist.
Links:
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Nico Zorn macht in einem aktuellen Blogbeitrag auf eine kostenlose PDF-Datei mit Beispielen kreativer Newsletter-Designs aufmerksam. Das Dokument umfasst 23 Seiten und ist nach einer kostenlosen Registrierung auf der Seite der Agentur Smith-Harmon erhältlich.
Das Autorenteam fasst den Inhalt des Dokuments wie folgt zusammen:
The Smith-Harmon team reads tens of thousands of emails each year to stay current on trends and gather new ideas to give our clients an edge in the inbox. We’ve assembled 20 B2C emails from the past year that really stood out in the minds of our staffers and compiled them into the first annual Email Design Look Book.
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Etwas mehr als 20.000 Twitterbenutzer haben sich an der gestrigen Aktion beteiligt, um Microsoft auf den schlechten Support von HTML im kommenden Outlook 2010 aufmerksam zu machen. Leider wohl vergebens, denn William Kennedy von Microsofts Office Team zeigt sich in einem aktuellen Blogbeitrag relativ uneinsichtig was die Problematik angeht.
Er fängt damit an, dass es durch die Nutzung der Word-Engine möglich ist, sehr einfach professionelle und visuell beeindruckende HTML-E-Mails zu verfassen und liefert auch gleich ein paar Beispiel-Screenshots. Die Initiative zielte aber gar nicht darauf ab, die Word-Engine zu verbannen, sondern sie kompatibler gegenüber Webstandards zu machen. Nach Kennedys Meinung gibt es keinen einheitlichen Konsens für die Darstellung von HTML in E-Mails:
There is no widely-recognized consensus in the industry about what subset of HTML is appropriate for use in e-mail for interoperability.
Das verstehe ich nicht ganz. Es gibt einen einheitlichen Konsens darüber wie man HTML darstellt. Ob Browser oder E-Mail-Client sollte nicht relevant sein. Das sieht auch das Email Standards Project so:
It doesn’t make sense to advocate a completely different set of standards to stipulate how HTML should be rendered in an email client as opposed to a web browser.
Des Weiteren geht er noch kurz darauf ein dass die Word-Engine keine Skripte (JavaScript etc.) ausführt, damit der Benutzer hier kein Sicherheitsrisiko hat. Davon war auch nie die Rede, nichtsdestotrotz ist das gut. Für mich liest sich das wie der Versuch, andere Clients gegenüber technisch nicht versierten Lesern zu diskreditieren. Eine Sache wird noch angesprochen, die man Microsoft zu Gute halten muss: Es ist genau dokumentiert was HTML-technisch in Outlook funktioniert oder auch nicht. Eher nicht.
Fazit: Es scheint, als ob wir uns auch die nächsten Jahre mit dem Design von HTML-Newslettern für Outlook rumschlagen müssen.
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Das Email Standards Project (ESP) hat sich die Beta von Microsofts Outlook 2010 angeschaut und sie auf die Unterstützung von Web Standards hin geprüft: leider mit keinem guten Ergebnis. Die E-Mails werden immer noch von der Word-internen HTML-Engine dargestellt, welche sich leider seit Office 2007 nicht signifikant verbessert hat. Ein Vergleich zwischen Outlook 2000 und Outlook 2010 zeigt die große Diskrepanz auf.
Generell verwundert es, warum Microsoft die Engine von Word benutzt, da sie doch inzwischen mit der Engine des Internet Explorer 8 eine gute Basis haben. Produktmanager Dev Balasubramanian erklärt dies mit der Möglichkeit mit Hilfe der Word-Engine in Outlook professionelle und ansehnliche HTML-Mails zu erstellen. Und weil man die für das Erstellen benutzt, möchte man für die Darstellung nicht auf etwas anderes zurückgreifen.
Das ESP hat für das Problem eine Lösung parat: Die Word-Engine muss verbessert werden. Das Knowhow sollte Microsoft eigentlich durch den Internet Explorer haben, aber wahrscheinlich sind die beiden Engines programmiertechnisch soweit auseinander, dass ein Miteinander nicht möglich ist.
Jedenfalls möchte das ESP sich das nicht gefallen lassen und ruft auf der Seite fixoutlook.org zu einer Twitteraktion auf, welche Microsoft zum Umdenken bewegen soll. Sehr gute Sache, wie ich finde!
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Auf der Seite von eMarketer findet sich eine kleine Studie zum Verhalten beim Abmelden von Newslettern, die über das Double Opt-in Verfahren abonniert wurden. Unterschieden wird zwischen Europa, Nordamerika und dem asiatisch-pazifischen Raum. Der Grund für das Abmelden ist in allen Regionen ziemlich eindeutig: irrelevanter Inhalt. Gleich dahinter folgt eine zu hohe Empfangsfrequenz von einigen Newslettern. In der Studie wurde auch gefragt, wie oft ein Abonnent sich abmeldet. Hier kann man eine deutliche Differenz zwischen dem asiatisch-pazifischen Raum und Europa bzw. Nordamerika sehen. Während wir in Europa und unsere amerikanischen Freunde relativ häufig Abmeldungen vornehmen, hält sich der asiatisch-pazifische Raum sehr zurück. Dies wird für Nordamerika darauf zurückgeführt dass dort sehr viel Inhalt via Newsletter verschickt wird.
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Das Unternehmen United Internet Media, welches unter anderem GMX und web.de betreibt, hat zusammen mit Otto, der Postbank, eBay und 1&1 eine Initiative ins Leben gerufen, um die Angst vor Phishing-Mails zu mindern. Mittels eines Siegels soll der Empfänger darüber informiert werden, dass die E-Mail wirklich von einem der oben genannten Unternehmen kommt. Zusätzlich wird die E-Mail mit dem Logo des jeweiligen Unternehmen gekennzeichnet. United Internet Media möchte dieses System in Zukunft auch anderen Versendern zugänglich zu machen.
(Via Email Marketing Blog)
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The best day to send email?
Mark Brownlow geht auf den besten Tag für den Versand von Newslettern ein. Er kommt zwar zu keinem eindeutigen Ergebnis, da sehr viele Faktoren eine Rolle spielen, aber er führt ein paar sehr gute Tipps auf, um für sich selbst einen guten Zeitpunkt zu finden.
The longest newsletter I have ever seen.
Hier wird auf einen Newsletter der Firma Solarwinds eingegangen, der verdammt lang ist. Habe ich bisher auch noch nicht gesehen. Für mich steht der Aufwand für den Newsletter in keinem Verhältnis zu der Anzahl von Leuten, die den wirklich komplett durchlesen. Denn das werden nur sehr wenige sein.
Email Marketing Urban Legends
Hier wird mit einigen falschen Fakten rund um Spam aufgeräumt welche sich teilweise in den Köpfen von vielen Leuten festgesetzt haben.
Delivered May Not Mean To the Inbox
In dem Artikel von Stephanie Miller geht es darum dass ein Newsletter, welcher fehlerfrei an einen Server übergeben wurde, nicht automatisch als “zugestellt” betrachtet werden kann, da die erfolgreiche Übermittlung keine Garantie dafür ist, dass der Newsletter auch im Posteingang des Empfängers landet. Nach der Übermittlung gibt es z.B. noch den Spamfilter zu überstehen. Nach eigenen Angaben kommen 20% der Newsletter nicht bei ihrem Empfänger an obwohl sie zugestellt wurden.
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Der E-Mail-Client Eudora, welcher von 1991 bis 2006 von der Firma Qualcomm herausgegeben wurde, erfährt eine Neuauflage unter dem Namen Mailforge. Entwickelt wird die Software von Infinity Data Systems, die Mailforge zum besten existierenden Client ausbauen wollen.
Mailforge steht für Mac OS und Windows in einer 30-Tage Testversion zum Download bereit. Eine Lizenz kostet bis zum 15. Juni noch $19,95, danach $39,95.
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