Die Firma Clever Elements hat ein webbasiertes Newslettersystem namens Mail Mops freigegeben. Der Name ist Programm: Ein sehr lustig anzusehender Mops erwartet den interessierten Surfer auf der Website. Zuerst war ich etwas erstaunt über die Art der Bildmarke, aufgrund seiner doch sehr untechnischen Erscheinung und der nicht existierenden Verbindung mit dem Thema E-Mail-Marketing. Dieser erste Eindruck hat sich jedoch schnell verflüchtigt nachdem ich mir die sehr gut aufbereitete Website genauer angesehen habe.
Nun die Fakten:
Mit dem Mops kann man Newsletter versenden ohne dass eine Grundgebühr oder andere laufende Kosten anfallen. Pro Versand zahlt man 5 € und für jeden Empfänger 2 ct (im Bereich bis 10.000 Empfänger). Es sind alle wichtigen Funktionen vorhanden, die ein Newslettersystem haben sollte.
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Benchmark email nennt vier Wege wie Abonnenten mittels Segmentierung aufgeteilt werden können um eine höhere Konversionsrate zu erzielen:
- The responders
In dieser Liste sollen Abonnenten sein, welche den Newsletter öffnen und auch Links anklicken, sprich konvertieren. Da sie Interesse an den Themen des Newsletters zeigen, sollten sie bevorzugt behandelt werden. Exklusive Angebote oder einen Ausblick auf kommende Produkte könnten an dieser Stelle die Loyalität belohnen. Im Endeffekt ist es wünschenswert, wenn irgendwann jeder Abonnent sich in dieser Liste wiederfindet.
- The new subscribers
Bei dieser Gruppe ist es schwer, gezielt auf ihre Wünsche einzugehen, da einfach noch zu wenig Daten vorliegen. Um auch sie anzusprechen sind exklusive Angebote für Neuabonnenten hilfreich, welche dementsprechend kommuniziert werden sollten. Des Weiteren sollte genau definiert werden wann jemand ein neuer Abonnent ist und wann nicht mehr.
- The openers
Das sind die Abonnenten die den Newsletter zwar öffnen, aber keinen Link anklicken. Hier sollte man versuchen kreativ an die Sache heranzugehen und vielleicht den Aufbau des Newsletters zu ändern um Interesse zu wecken.
- The deadbeats
In dieser Kategorie befinden sich die Leute, die den Newsletter weder öffnen geschweige denn einen Link anklicken. Viel kann man hier nicht machen. Es kann davon ausgegangen werden, dass diese Abonnenten einfach kein Interesse an den beworbenen Produkten haben. Eine Strategie wäre, sie einfach eine Weile nicht mehr anzuschreiben und zu einem späteren Zeitpunkt wieder im Versand aufzunehmen.
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An dieser Stelle möchte ich mal wieder ein paar interessante Tweets listen:
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Die Mozilla Foundation hat die Beta 3 ihres kommenden E-Mail-Clients Thunderbird 3 veröffentlicht, auch in einer deutschen Variante. Insgesamt 500 Veränderungen gegenüber der Beta 2 wurden bei diesem Release umgesetzt. Die Freigabe der finalen Version der Software wird noch für 2009 erwartet. Besonders hervorzuheben sind folgende neue Features:
- Tabbed Email Messages
Hier werden Nachrichten ähnlich wie im Firefox in Tabs dargestellt.
- Smart Folders
Mit dieser Funktionalität können E-Mails aus verschiedenen Konten nach bestimmten Kriterien zusammengeführt werden. Sehr hilfreich wie ich finde.
Download der Beta 3 von Thunderbird 3
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Absolit Dr. Schwarz Consulting prüfte in einem Survey die Einhaltung rechtlicher Aspekte bei 278 Newslettern. Das Ergebnis ist erschreckend. Nur zehn Newsletter erfüllen alle Kriterien für einwandfreies E-Mail-Marketing. Dazu gehören unter anderem:
- Erkennbarkeit des Absenders
- Vollständige Impressumsangaben
- Hinweis auf eine Abbstellmöglichkeit
In einem Selbsttest kann man ermitteln, wie gut der eigene Newsletter aufgestellt ist. Dazu ist lediglich eine Anmeldung mit der eigenen E-Mail-Adresse notwendig.
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Das Newsletter-System sitepackage:// gibt es nun in einer kostenlosen Variante mit verminderten Funktionsumfang. Mit der Version ist es möglich an bis zu 200 Kontakte Newsletter zu verschicken, die auf einem fest definierten Template basieren. Features wie z.B. die automatische Rückläuferbehandlung oder die detaillierte Auswertung von Verteilern sind deaktiviert. Ein kompletter Vergleich der normalen Version und der Freeware-Variante findet sich unter folgendem Link: Newsletter Freeware.
Bei sitepackage:// handelt es sich um einen sogenannten Application Service Provider, d.h. in diesem Fall dass die Software komplett webbasiert ist und keine Installation auf einem lokalem Computer nötig ist.
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Viele Anbieter von Newslettersystemen bieten die Möglichkeit, die im Newsletter untergebrachten Links mit Google Analytics zu tracken. Wer sich bisher noch gar nicht mit dem Google-Produkt beschäftigt hat, der findet beim Smashing Magazine eine sehr gute Einführung in die Webanalyse-Software.
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Es gibt zwei gute Nachrichten und eine schlechte Nachricht was die Darstellungsmöglichkeiten von HTML-Newslettern bei Google Mail betrifft. Zuerst die guten Nachrichten: Es wird die CSS-Eigenschaft background-repeat untersützt, so dass nun genau festgelegt werden kann ob ein Hintergrund gekachelt werden soll oder nicht. Ein Hintergrundbild muss aber weiterhin über das HTML-Attribut background definiert werden. Desweiteren wurde die Unterstützung für die HTML-Attribute cellpadding und cellspacing wieder aktiviert, was die Darstellung von klassischen tabellenbasierten Newslettern zu Gute kommt.
Nun die schlechte Nachricht: Der <p>-Tag wird nicht mehr korrekt dargestellt. Der Abstand der normalerweise zwischen zwei solcher Tags erscheint, wird von Google Mail komplett ignoriert. Um dieses Problem zu umgehen müssen z.B. zwei <br>-Tags für den Abstand verwendet werden.
(Via The ExactTarget Blog)
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Die Firma EmailDirect hat in ihrem Blog einen Artikel über den Einfluss der Domain auf den Newsletterversand veröffentlicht. Laut EmailDirect spielen viele Faktoren eine Rolle um einen reibungslosen Versand zu gewährleisten.
Z.B. sollte man bei der Registrierung auf den Provider achten. 82% des Spams kommen von Domains die bei folgenden Providern registriert sind: XIN NET, eNom, Inc., RegTime, OnlineNIC. Des Weiteren sollte darauf verzichtet werden die Registrierungsinformation seiner Domain nicht zugänglich zu machen, was bei einigen Providern möglich ist. Spam Assassin könnte nach Konfiguration solche Domains blocken.
Auch was die Top Level Domain (TLD) angeht, ist Vorsicht angesagt. Besonders über .info und .biz wird sehr viel Spam verschickt, weshalb man diese TLDs meiden sollte. Natürlich sollte auch der Domainname selbst “normal” sein, sprich keine große Anzahl von Nummern und keine Bezeichnung die auf eine dynamische Domain hinweist: dynamic, DIA oder pool.
Das Alter der Domain spielt bei einigen Spamfiltern auch eine Rolle, weshalb EmailDirect folgende goldene Regel definiert: Es sollte keine Domain benutzt die jünger ist als 90 bis 120 Tage. Es ist auch wichtig, dass die Domain einen gültigen MX-Eintrag besitzt, ansonsten wirkt sie für Spamfilter unseriös.
Der letzte Punkt, welcher angesprochen wird, ist der wichtigste: Die Domain sollte auf keiner Blacklist stehen. Dies versteht sich von selbst, wenn man erfolgreich E-Mail-Marketing betreiben möchte. In dem Artikel werden einige Tools genannt mit denen dies überprüft werden kann:
https://admin.uribl.com/
http://www.rulesemporium.com/cgi-bin/uribl.cgi
http://www.barracudacentral.org/lookups
http://www.rfc-ignorant.org/
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Das Email Standards Project (ESP) hat vor knapp drei Wochen zu einer Twitteraktion aufgerufen, welche Microsoft dazu bewege sollte, die Unterstützung von Web Standards in Outlook 2010 zu berücksichtigen. Knapp 25.000 Twitternutzer haben sich an dieser Aktion beteiligt. Leider war Microsoft wenig einsichtig.
Als letzte Nachricht schickt das ESP nun ein Mosaikbild aus Bildern aller beteiligten Twitternutzer per Post an den Leiter der Office-Abteilung. Es ist zwar sehr unwahrscheinlich dass dieser sich davon bekehren lassen wird, aber es ist meiner Meinung ein guter Abschluss dieser Aktion.
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