Opt-Out auf die sanfte Tour

Die Gründe, warum Abonnenten einen Newsletter abbestellen, sind vielschichtig. Manchmal spielen die Inhalte eine Rolle, manchmal der fehlende Mehrwert oder einfach die Tatsache, dass Interessen sich verändert haben. Aber sehr häufig ist die Frequenz des Newsletters ein Grund dafür, warum er abbestellt wird. Der Abonnent ist schnell genervt, wenn die Mails zu oft in seinem Postfach landen. Schließlich steigt die Anzahl der Nachrichten und anderer Newsletter, die in den Postfächern der Welt eintrudeln, immer weiter an.

Wenn man es logistisch und organisatorisch leisten kann, dann sollte man auf die Wünsche der User hinsichtlich der Erscheinungsweise eingehen. Der Newsletter wird zum Beispiel an besonders interessierte wöchentlich versendet, an andere monatlich. Die Schwierigkeit ist es dabei, Inhalte auf die unterschiedlichen Versandtermine abzustimmen. Etwas leichter hat man es bei produktbezogenen Newslettern, härter wird es etwa bei Politik und Wirtschaft. Da kann es durchaus massive Unterschiede geben, was man in Bezug auf eine Woche oder einen Monat für aktuell hält. Nichts desto trotz – es lohnt sich immer, den Wünschen seiner Abonnenten nachzukommen. Die Öffnungs-, Klick- und vor allem die Abmelderaten werden eine klare Sprache sprechen.

Einen besonders pfiffigen Ansatz könnte man „Soft Opt-Out“ nennen. Der Trick ist, dass man dem User, der sich auf eine Abmeldeseite geklickt hat, nicht nur die endgültige Abmeldung aus dem Verteiler anbietet, sondern daneben auch die Möglichkeit, die Frequenz des Newsletters zu verändern und somit Abonnent zu bleiben. Ein Empfänger einer wöchtlich erscheinenden Variante ist somit eher geneigt, weiterhin Mails zu empfangen, aber dann beispielsweise nur noch monatlich. Es hat ihn nämlich genervt, jede Woche angeschrieben zu werden, aber das Thema, das der Newsletter behandelt, findet er grundsätzlich interessant.

Natürlich ist die Auswahl der Erscheinungsweise auch etwas für Anmeldeseiten. Aber vorsicht: zu viele beim Opt-In zu treffende Entscheidungen schrecken tendenziell ab. Es hängt also davon ab, welche Informationen noch vom Interessenten abgefragt werden.

Gesehen bei: www.dressforless.de

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