Gmail Grid View: Werbung-Tab wird zum bildlastigen Katalog

Newsletter und Werbe-E-Mails landen automatisch im Reiter „Werbung“ des Gmail-Postfachs. Werbetreibende hatten bislang – nicht ganz zu unrecht – Angst, dort ungesehen unterzugehen. Jetzt gestaltet sich der Tab für Gmail-Nutzer jedoch deutlich attraktiver: In Pinterest-Optik wird er zum Katalog, der zum Stöbern und Klicken einlädt.

gmail-grid-viewWerbe-E-Mails zeichnen sich in der Regel durch eine bildlastige Gestaltung aus. Diese wird vom Empfänger jedoch erst gesehen wird, wenn er sich dazu entscheidet, die Nachricht zu lesen. Mit dem neuen Grid View holt Gmail die (Produkt-)Bilder nun direkt in den Posteingang des „Werbung“-Tabs. Wie auf einer Art Pinnwand können sich die Versender dort präsentieren und ihre wichtigsten Botschaften in Bild und Text kommunizieren.

Featured image und Sender image definieren

richview

Die bildhafte Darstellung des Newsletters setzt sich aus folgenden Bestandteilen zusammen:

  • Sender name
  • Subject line
  • Sender image
  • Featuresd image

Das Featured image sollte 580 x 400 px groß sein und kann über dem HTML-Code der E-Mail fest definiert werden, anderenfalls sucht Gmail ein passendes Bild aus der Nachricht heraus. Das Sender image besteht in der Regel aus einem Logo und wird aus der verifizierten Google+ Page des Unternehmens herangezogen, sofern der entsprechende Code hinterlegt ist.

Für Sender name und Subject line werden, wie die Namen bereits sagen, Absender und Betreffzeile verwendet. Um optimal dargestellt zu werden, sollte der Absender nicht länger als 20 und der Betreff nicht länger als 75 Zeichen sein. Google Developers hält alle Spezifikationen sowie Codebeispiele zum Grid View für Entwickler bereit.

Noch befindet sich der neue Gmail Grid View in der Testphase. Wer Interesse daran hat, die neue Darstellung selbst auszuprobieren, kann sich hier dafür anmelden.

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