Perspektivenwechsel

Zur Aufgabe eines jeden Menschen gehört es, hin und wieder auch einmal die Perspektive zu wechseln, denn nur so ergeben sich vielleicht völlig neue Eindrücke und Erfahrungen. Öfter vom Spielfilm- auf den Sportkanal im Fernsehen umzuschalten ist damit allerdings nicht gemeint. Geht es doch vielmehr darum als E-Mail-Marketing Profi auch einmal die Seite der Newsletter Empfänger genauer zu betrachten. Spam ist hierbei der größte Störenfried, der dem Empfänger den Spaß am Newsletter verdirbt.

Offensichtlich so sehr, dass sogar eine bestellte noch so gut aufgearbeitete E-Mail, die Informationen über ein Unternehmen oder ein Produkt enthält, schlichtweg als Spam bezeichnet wird (vgl. E-Mail-Marketing oder Inschriften auf Steinen).

Was also tun, um dem Spam Einhalt zu gebieten und wieder Spaß an E-Mails haben zu können? Filtern heißt hier die Devise. So wie der Kaffeefilter das spaßverderbende Pulver aus dem Kaffee hält, so lässt sich mit Hilfe von Filtern der Spam auch aus dem E-Mail-Postfach halten. Während es jedoch beim Kaffeefilter auf die Größe der Poren ankommt, benötigt der Spamfilter genaue Information, welche E-Mail gut und welche böse ist.

Bewerkstelligen lässt sich dies u.a. durch sogenanntes Black- bzw. Greylisting. Die Blacklist bezeichnet dabei eine Liste mit den Datensätzen von konkreten Domains, E-Mail- und IP-Adressen. Passt eine E-Mail zu einem der gelisteten Datensätze, wird sie beim Empfang speziell behandelt. Die komplette Ablehnung, Verzögerung, Löschung oder Kennzeichnung als Spam kann dann die Folge sein. Die Blacklists liegen dabei lokal auf dem jeweiligen Rechner vor oder werden serverseitig als so genannte Realtime Blackhole List (RBL) geladen.

Beim Greylisting hingegen wird eine E-Mail von unbekannten Absendern temporär abgewiesen und erst nach einem zweiten Zustellversuch angenommen. Da eine typische Software für den Massenversand von E-Mails oft nicht versucht, die E-Mail ein zweites Mal an den selben SMTP-Server zuzustellen, wird diese durch Greylisting erfolgreich gefiltert.

Wer also mit Spam zu kämpfen hat, sollte über die Anschaffung solcher Filter ernsthaft nachdenken – sie kippen sich ja auch nicht das Kaffeepulver pur in die Tasse.

Weiter Infos unter uribl.com oder unter SpamCop.net

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