Archiv des Autors: Lars Müller

Tipps für die Erstellung eines E-Mail-Newsletters

Gastbeitrag von Michaela Gabriel | GraphicMail Deutschland

Tagtäglich landen mehr oder weniger gute Newsletter in Ihrem Posteingang. Oft denkt man sich als Empfänger, wie einfach es doch sein muss, einen solchen Newsletter zu gestalten und ärgert sich über diejenigen Newsletter, die falsch angezeigt werden. So schwer kann es doch nicht sein!

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Weihnachtsgeschenk der Marketing Börse

Die Marketing Börse verschenkt bis zum 24.12. eine PDF-Ausgabe des aktuellen Leitfadens E-Mail-Marketing 2.0 von Herausgeber Dr. Torsten Schwarz. In der mehr als 500 Seiten starken Publikation schreiben 55 Fachautoren über unterschiedliche Aspekte des E-Mail-Marketings.

In acht Kapiteln geht es um Grundlagen, Kennzahlen und Optimierung, Adressgewinnung, Gestaltung sowie Relevanz, Recht und Trends. Das Buch dürfte man also getrost als Standardwerk bezeichnen. Es sollte also nicht nur als geplante Lektüre für die Feiertage auf dem Desktop herum lungern, sondern auch in 2011 immer mal wieder gelesen werden

PDF Leitfaden E-Mail-Marketing 2.0 herunterladen

Jobsuchmaschine Job Rapido

Stellenbörsen gibt es im Web mittlerweile zuhauf. Neben den großen Jobportalen wie z.B. Monster oder StepStone bietet mittlerweile auch fast jede Branchen-Community einen Bereich für Stellenanzeigen. Für den Marketingbereich etwa wäre hier unter anderem die marketing-BÖRSE zu nennen. Dazu kommen Soziale Netzwerke wie XING, auf denen Arbeitgeber ebenfalls um neue Mitarbeiter werben können.

Um eine Suche in allen diesen Angeboten zu erleichtern, etablieren sich zunehmend Meta-Suchmaschinen. Ein gutes Beispiel ist Job Rapido. Der Dienst stellt an sich selbst den hohen Anspruch alle Stellenangebote in allen Stellenbörsen auffindbar zu machen. Ob der international aufgestellte Anbieter mit Sitz in Italien das wirklich erfüllen kann, ist schwer zu beurteilen. Dafür gibt es einfach zu viele Websites auf den Stellen ausgeschrieben werden. Der Ansatz ist für Bewerber allerdings sicherlich eine große Erleichterung und bedeutet eine gewisse Zeitersparnis bei der Stellensuche.

Die Oberfläche von Job Rapido ist jedenfalls deutlich aufgeräumter als die des deutschen Mitbewerbers Jobrobot. Dafür erhält man dort viele nützliche Hintergrundinfos zur Jobsuche. Und auf Unternehmen dürfte Jobrobot darüber hinaus mehr Vertrauen ausstrahlen, denn die Präsentation der konkreten Leistungen für Inserenten erfolgt deutlich umfassender als bei Job Rapido, wo man sich mit einem mäßig synchronisierten Videoclip und einem Kontaktformular zufrieden geben muss.

Facebook Messages soll starten

Facebook hat gestern seinen neuen Dienst Messages angekündigt. In diesem Video wird das Konzept erläutert, das der Entwicklung zugrunde liegt.

Entscheidender Aspekt von Messages ist demnach, dass die Kommunikation nach Personen organisiert und alle unterschiedlichen Kanäle – wie SMS, E-Mails, Chats oder Direktnachrichten – in einem Postfach gebündelt werden sollen. Ganz bewusst betont Facebook-Gründer  Marc Zuckerberg in seiner Präsentation, man wolle keinen Google-Mail-Killer ins Rennen schicken. Und fast nebenbei bestätigen sich nun auch die Gerüchte, dass man bald eine eigene @facebook.com Adresse registrieren kann.

Die nächsten Wochen und Monate werden zeigen, ob die Nutzer das Angebot annehmen werden oder ob es bald wieder in der Versenkung verschwindet wie beispielweise das Pendant Google Wave.

Hier noch eine wichtige Stimmen und Links zum Thema

Checkliste E-Mail-Marketing

Die Onlinemarketing-Praxis – eine Initiative von Wer liefert was – bietet eine interaktive Checkliste, mit der man überprüfen kann, ob das Thema E-Mail-Marketing für das eigene Unternehmen relevant ist. Durch acht Fragen versucht man zu ermitteln, ob wichtige Grundvoraussetzungen vorhanden sind, zum Beispiel ein bestehender Adressverteiler. Das Ergebnis kann dabei natürlich nur ein sehr grobes sein – aber es gibt Marketern eine erste Orientierungsmöglichkeit und Hilfe bei der Entscheidungsfindung.

Zur Checkliste E-Mail-Marketing

komma – Fachmesse für Kommunikation und Marketing

Am 26. und 27. Januar 2011 findet die 8. komma parallel zur werbemittelmesse münchen (kurz wmm) statt.  Bei der letzten Veranstaltung konnte man über 4.000 Besucher und 160 Aussteller verzeichnen. Neben Fachvorträgen zum Dialog- und Direktmarketing soll es auch erneut Themenblöcke zu CRM und Social Media geben. Die Veranstalter begründen dies so:

„Die komma ist in erster Linie eine Informationsplattform für Marketing- und Kommunikationsexperten. Deshalb war es für uns von Anfang an von Bedeutung, stets am Puls der Zeit zu sein und auf die Themen einzugehen, die den Besuchern wirklich wichtig sind. Beim Thema Social Media haben wir im vergangenen Jahr bei den Besuchern einen hohen Informationsbedarf erkannt. Deshalb möchten wir diesen Schwerpunkt im Jahr 2011 fortführen und verstärken.“

Der Online-Marketing-Experte Dr. Torsten Schwarz hält im Rahmen der komma übrigens ein Praxisseminar unter dem Titel „Social-Media- und E-Mail-Marketing geschickt kombinieren“. Es findet am Mittwoch, den 26.01. von 14.00 bis 17.00 Uhr statt und erfordert eine kostenpflichtige Anmeldung.

5 Tipps zur professionellen Adressgewinnung

Gastbeitrag von Michaela Gabriel | GraphicMail Deutschland

Äsop schrieb einst die Geschichte von dem Jungen und dem Krug voller Nüsse. Der Junge wollte Nüsse sammeln, da diese so verführerisch nah vor seiner Nase lagen, fing aber vor Frustration an zu weinen, als er seine vollgestopfte Faust nicht mehr aus dem Krug ziehen konnte.

Hieraus kann man eine Parallele zum E-Mail Marketing ziehen: Man möchte immer noch mehr E-Mails an noch mehr Empfänger senden, jedoch hat der Krug des Gesetzgebers einen engen Hals – wenn man zu gierig wird, bekommt man am Ende gar nichts.

Neue E-Mail Adressen zu generieren ist kein Buch mit sieben Siegeln. Nichtsdestotrotz muss die Kunst der Akquise zunächst einmal gelernt werden.

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Interview mit Ulf Richter zu B2B E-Mail-Marketing

Ulf Richter, Gründer von optivo, wird auf media-TREFF Web TV zum Thema E-Mail-Marketing im B2B-Bereich befragt. Er äußert sich dabei unter anderem zum Problem der Permission – also der Einwilligung zum Empfang von E-Mailings, die auch beim Versand an Geschäftskunden erforderlich ist. Weitere Themen des Gesprächs sind Versandzyklen und Social Media.

twick.it – die Erklärmaschine im Netz

Das Alles-mit-140-Zeichen-Phänomen reißt einfach nicht ab. Meine jüngste Entdeckung in diesem Zusammenhang nennt sich Twick.it und möchte in Tweet-Länge die Welt erklären. Hört sich erst einmal nicht ganz easy an, ist es am Ende aber. Und das funktioniert so:

Jeder registrierte Nutzer hat die Möglichkeit, einen Begriff mit 140 Zeichen zu erläutern. Für weiterführende Informationen lässt sich ein Link hinterlegen. Und natürlich können andere Nutzer „Twicks“ bewerten und einen abweichenden oder ergänzenden Text schreiben. Wenn man sich das Gerangel und die teilweise irrsinnig langen Artikel in der Wikipedia anschaut, klingt das nach einer pragmatischen Alternative.

Natürlich lassen sich wirklich komplexe Dinge nicht in einem Satz zusammenfassen, aber wenn einem mal wieder ein neues Buzzword oder eine merkwürdige Abkürzung über den Weg läuft, reicht ein knapper Hinweis häufig aus. Und durch den smarten Twick.it Tool Tip kann man Erläuterungen aus der „Erklärmaschine“ per WordPress Plugin ins eigene Blog oder per JavaScript in die eigene Website holen. Außerdem hat ein Nutzer bereits eine Erweiterung für Google Chrome geschrieben.

Und natürlich kann die Kurzerklärungen mit dem eigenen Netzwerk über Twitter oder Facebook teilen. Eine Runde Sache das.

Vorankreuzen der Newsletter-Anmeldung

Wie bereits vor einiger Zeit durch das sogenannte Payback-Urteil des Bundesgerichtshofs nahe gelegt worden ist, sollten Newsletter-Versender darauf verzichten, die Einwilligung zum Empfang eines Newsletters mittels vorher angekreuzter Checkbox einzuholen. In der Sache gibt es durch das Oberlandesgericht Thüringen eine zusätzliche Klarstellung.

Laut Urteil vom 21.4.2010 (Aktenzeichen 2 U 88/10) ist es nicht zulässig E-Mail-Werbung zu versenden, wenn der Empfänger nicht ausdrücklich sein Einverständnis erklärt hat. Ganz konkret darf die entsprechende Klausel  im Rahmen eines Registrierungsprozesses nicht voreingestellt sein, denn

es liegt nicht eine nach außen erkennbare Betätigung des Willens im Sinne einer ausdrücklichen Einwilligungserklärung vor, sondern insoweit nur ein bedeutungsloses passives (dem Schweigen vergleichbares) Nichterklären.

Den genauen Wortlaut des Urteils kann man bei Telemedicus nachlesen.