Archiv des Autors: Lars Müller

Erfolgreiche Landingpages gestalten

Der E-Mail-Marketing-Experte Dr. Torsten Schwarz von absolit Consulting gibt in einem Fachbeitrag nützliche Hinweise zur Erstellung von Landingpages. Das Entscheidende ist dabei die Platzierung der richtige Handlungsaufforderung, um entsprechende Konversionen zu erzeugen. Weitere praxisnahe Empfehlungen und einen kostenlosen PDF-Download zum Thema Landeseiten im Online-Marketing erhält man auf der Seite Tipps für professionelle Landingpages.

Swiss Online Marketing Messe 2011

Am 30. und 31. März 2011 findet zum dritten Mal die Fachmesse für Digital Marketing in Zürich statt. Die Swiss Online Marketing richtet sich an Entscheider und Verantwortliche aus den Bereich Marketing, Vertrieb und E-Commerce sowie Agenturen und Fachjournalisten. Zusätzlich zur Ausstellung werden sogenannte Praxisforen veranstaltet – kurze Erfahrungsberichte  und Fachvorträge unterschiedlicher Experten zu Best-Practice-Ansätzen.

Anmeldeschluss für Aussteller ist der 1. November 2010.  Die Zeitfenster für Vorträge im Rahmen der Praxisforen werden nach dem Prinzip „first come – first served“ vergeben.

B2B E-Mail-Marketing Tipps von artegic

Die artegic AG – Hersteller der Online Dialogmarketing-Lösung ELAINE – hat mit ihrem letzten Praxisnewsletter ein White Paper mit Tipps zum E-Mail-Marketing im B2B-Bereich herausgegeben.  Darin wird u.a. auf die Themen Adressgenerierung, Personalisierung und Trigger-Mails eingegangen.

Das PDF 11 Tipps für B2B E-Mail-Marketing kann man kostenlos anfordern.

Hotmail macht Newsletter-Überschriften grün

„Warum sehen meine Newsletter nur so komisch aus?“ Eine Frage, die man im Zusammenhang mit ganz bestimmten E-Mail-Clients öfter hört. Im Zusammenhang mit Webmailern eher seltener. Schließlich werden die E-Mails dort ja in einem Browser dargestellt, so dass die Unterstützung von HTML und CSS ziemlich gut gewährleistet sein sollte. Es gibt natürlich wie immer einige Ausnahmen.

Neben den bekannten kleineren Problemchen bei GMX, web.de und Yahoo hinsichtlich einiger CSS-Selektoren gibt es auch größere Problemchen beim Webmailer aus dem Hause Microsoft mit dem wohlklingenden Namen Windows Live Hotmail. Diese bestehen vor allem bei CSS-Eigenschaften für Hintergründe und Listen. Aber das sind alles nur Problemchen …

Denn seit geraumer Zeit gibt es offenbar ein richtiges, echtes Problem: grüne Überschriften. Hotmail deklariert nämlich sehr eigenmächtig die Schriftfarbe grün für alle h2- bis h6-Tags. Und zwar mit dem Zusatz !important, der die Priorität der Anweisung nach oben setzt. Reguläre CSS-Eigenschaften in der E-Mail werden damit überschrieben. Die Überschriften werden schön grün.

Diese Zeile richtet den gehörigen Schaden an:

h2,h2 a,h2 a:visited,h3,h3 a,h3 a:visited,h4,h5,h6,.t_cht {color:#006E12 !important}

Mathew Patterson von Campaignmonitor zitiert diesbezüglich schon Kermit den Frosch, ist aber der Ansicht, dass grüne Überschriften alles anderes als schick sind. Er rät daher zur einzig wirksamen Gegenmaßname: Alle eigenen Stylesheets, die sich auf Überschriften-Tags beziehen, ebenfalls mit !important zu kennzeichnen.

Über das, was die Hotmail-Crew sich bei der Geschichte gedacht hat, kann man nur mutmaßen. Aber vielleicht ist es ja wirklich eine Hommage an Kermit. Falls nicht, dann bringen wir hier eben eine solche:

Newsletter-Abmeldung per List-Unsubscribe

Die Abmeldung von einem Newsletter kann manchmal mühselig sein. Nicht nur, dass der Abmeldelink möglicherweise schwer auffindbar sind, sondern eventuell umständliche Abmeldevorgänge über Kontaktformulare, die Aufforderung sich in einen Kundenbereich einzuloggen oder das Verfassen einer Antwort-E-Mail mit einem ganz bestimmten Betreff  – all das läuft einem dabei über den Weg.

Das muss doch nicht sein, hat sich die Initiative List-Unsubscribe gedacht. Hier plädiert man für die einheitliche Nutzung eines zusätzlichen E-Mail-Headers mit dem selbsterklärenden Namen List-Unsubscribe basierend auf einer Definition in RFC2369. Die Funktionsweise ist denkbar einfach. Ein Versender baut den Anmeldelink nicht nur in den Inhalt seines Newsletters ein, sondern hinterlegt ihn eben zusätzlich im Header der E-Mail.

Wird die Angabe vom E-Mail-Client oder Webmail-System interpretiert, so kann der Empfänger gesondert auf die Abmeldemöglichkeit hingewiesen werden – und zwar so, dass er nicht lange suchen muss – beispielweise direkt unterhalb der Betreffzeile. Neben Windows Live Mail handhabt auch Google Mail das genau auf diese Art. Für Mozilla Thunderbird hat der Softwareanbieter Inxmail ein passendes Add-on geschrieben.

Wer weiß, vielleicht setzt sich die Methode weiter durch und macht abmeldewilligen Newsletter-Empfängern das Leben ein Stück leichter.

Newsletter-Anmeldeverfahren

Die Rechtsanwaltskanzlei Härting aus Berlin ist bekannt für gute Online-Informationen zu rechtlichen Themen. Heute beschäftigt sich der Wissenschaftliche Mitarbeiter Daniel Schätzle mit dem Thema Newsletter-Anmeldung. In seinem Beitrag werden die unterschiedlichen Methoden Single Opt-In, Confirmed Opt-In und Double Opt-In erläutert und auf ihre Tauglichkeit beleuchtet. Schätzle bezieht dabei eindeutig Position und empfiehlt das Double Opt-In als einziges rechtssicheres Verfahren für das Einholen einer Einverständniserklärung seitens der Newsletter-Empfänger.

Da fragt man sich, wie es dazu kommt, dass sogar etablierte Unternehmen von diesem Prinzip Abstand nehmen. Auf vielen Websites beschränkt man sich nach wie vor auf ein einfaches Opt-In mit Bestätigungs-E-Mail.

Zum Fachartikel Newsletter-Anmeldung auf der eigenen Website

Newsletter-Vorschaubild in Facebook

Viele Newsletter werden mittlerweile mit Links zum Teilen in Facebook ausgestattet, der sogenannten Share With Your Network (SWYN) Funktionalität. Klickt ein Empfänger auf solch einen Link, kann er den gerade empfangenen Newsletter in seinem Profil posten, um interessante Inhalte an sein Netzwerk weiterzuempfehlen. Facebook zeigt beim Teilen eine Vorschau auf die externe Ressource, und zwar einen Titel, eine Kurzbeschreibung und ggfs. ein Vorschaubild. Alle drei kann man als Versender beeinflussen. Wie das geht? Ganz einfach:

Für Titel und Beschreibung benutzt Facebook entsprechende meta-Tags im Kopf (head) des HTML-Dokuments. Fehlen diese, sucht sich das System eigenständig Inhalte aus dem body des Dokuments. Für den Titel zieht es auch den title-Tag heran. Will man aber Kontrolle ausüben, sollte man die folgenden Tags setzen.


<meta name="title" content="Titel des Newsletters" />
<meta name="description" content="Kurze Beschreibung" />

Beim Vorschaubild wird es etwas diffiziler. Facebook bietet dem Teilenden alle referenzierten Bilder an, die größer als 50 x 50 Pixel sind. Die Reihenfolge bei der Auswahl wird dabei nicht durch die Reihenfolge im Code vorgegeben, sondern durch die Dateigröße der images – merkwürdigerweise von groß nach klein. Möchte man ein bestimmtes Vorschaubild anbieten, setzt man folgenden link-Tag im head ein.

<link rel="image_src" href="http://www.domain.tld/meinbild.jpg" />

Folgendes gilt es bei den Abmessungen zu beachten:

  • ebenfalls mindestens 50 x 50 Pixel
  • höchstens 130 x 110 Pixel
  • Seitenverhältnis nicht größer als 3
  • die optimale Breite beträgt 100 Pixel

Abzuraten ist außerdem von transparenten GIFs, denn die jeweiligen Flächen werden von Facebook mit einem relativ unschönen Muster aufgefüllt. In vielen Fällen sorgt das dafür, dass das Bild unkenntlich gemacht wird. Am besten also einen weißen Hintergrund anlegen.

Weitere Informationen erhält man auch in der Facebook Entwickler-Dokumentation.

Google steigt aus der Welle aus

Wie der Nachrichtendienst Heise berichtet, stellt Google die Entwicklung von Google Wave ein und lässt den Dienst zum Ende des Jahres auslaufen. Die Welle war mit einem großen Hype gestartet um das ultimative Kommunikations- und Kollaborationswerzeug zu werden. Der Anspruch war im Grunde, die E-Mail vollständig abzulösen – mit ihren technischen Beschränkungen, vergleichsweise geringem Komfort in der Teamarbeit an Dokumenten und ihrer definitiven Schwäche bei Echtzeitdialogen. Dieser radikale Fortschritt scheitert nun an der Akzeptanz durch die Nutzer und wahrscheinlich an der zu ungewohnten Art der Bedienung. Heise schreibt dazu:

Es ist schon zu bedauern, dass dieser große Entwurf so an die Wand fährt. Die Anwender werden sich weiterhin Anhänge per Mail zuschicken, bis eine Kollaborationslösung gefunden ist, die so einfach wie E-Mail funktioniert und keiner weiteren Erklärung bedarf.

Bis das soweit ist, werden also E-Mail-Newsletter ebenfalls eine Daseinsberechtigung haben. Wie schön! Und immerhin hat Google Wave gezeigt, was man innerhalb eines Webbrowser so alles anstellen kann.

Best Practice Artikel zum Versandzeitpunkt

Volker Wiewer von eCircle erläutert in seinem Artikel, was es bei der Wahl des Versandzeitpunkt eines E-Mailings zu beachten gibt. Natürlich gibt es auf diese Frage keine pauschale Antwort. Daher werden wichtige Faktoren für die richtige Entscheidung beleuchtet. Dazu gehört vor allem die Betrachtung der Zielgruppe – B2B oder B2C – und deren Verhaltensweisen. Aber auch saisonale Abhängigkeiten spielen eine Rolle. Im Endeffekt muss jeder Versender durch Test herausfinden, welcher Wochentag und welche Uhrzeit für den eigenen Newsletter die besten Resultate bringt.

Zum Best Practice Artikel „Wann ist der optimale Versandzeitpunkt für eine E-Mail?

Internet Explorer gewinnt Marktanteile

Der Statistikdienst Net Applications misst regelmäßig die Marktanteile der verschiedenen Browser. Dabei beobachtet man eine Art Comeback des Internet Explorers. Der Webbrowser aus dem Hause Microsoft konnte in den letzten Monaten seine Verbreitung steigern und gewann seit Mai rund 1 % zu Lasten von Mozilla Firefox und Google Chrome. Treiber dieser Entwicklung ist die Version 8.0.

Mehr Informationen und weitere Erhebungen auf netmarketshare.com