Archiv der Kategorie: Adressen

Artikel zum Thema Opt-In und Opt-Out

Newsletter-Abmeldung per List-Unsubscribe

Die Abmeldung von einem Newsletter kann manchmal mühselig sein. Nicht nur, dass der Abmeldelink möglicherweise schwer auffindbar sind, sondern eventuell umständliche Abmeldevorgänge über Kontaktformulare, die Aufforderung sich in einen Kundenbereich einzuloggen oder das Verfassen einer Antwort-E-Mail mit einem ganz bestimmten Betreff  – all das läuft einem dabei über den Weg.

Das muss doch nicht sein, hat sich die Initiative List-Unsubscribe gedacht. Hier plädiert man für die einheitliche Nutzung eines zusätzlichen E-Mail-Headers mit dem selbsterklärenden Namen List-Unsubscribe basierend auf einer Definition in RFC2369. Die Funktionsweise ist denkbar einfach. Ein Versender baut den Anmeldelink nicht nur in den Inhalt seines Newsletters ein, sondern hinterlegt ihn eben zusätzlich im Header der E-Mail.

Wird die Angabe vom E-Mail-Client oder Webmail-System interpretiert, so kann der Empfänger gesondert auf die Abmeldemöglichkeit hingewiesen werden – und zwar so, dass er nicht lange suchen muss – beispielweise direkt unterhalb der Betreffzeile. Neben Windows Live Mail handhabt auch Google Mail das genau auf diese Art. Für Mozilla Thunderbird hat der Softwareanbieter Inxmail ein passendes Add-on geschrieben.

Wer weiß, vielleicht setzt sich die Methode weiter durch und macht abmeldewilligen Newsletter-Empfängern das Leben ein Stück leichter.

Opt-in-Rate durch Vertrauen erhöhen

Mark Brownlow schreibt in seinem neuesten Artikel über eine sehr interessante Möglichkeit die Anmelderate für einen Newsletter zu steigern. Es geht ihm darum, dass mehr Leute abonnieren wenn sie sehen, dass andere Leute es vor ihnen getan haben und damit zufrieden sind. Dafür nennt er mehrere Möglichkeiten:

  • Testimonials von glücklichen Abonnenten auf der Anmeldeseite
  • ein kleinen Text der darüber berichtet wieviele Abonnenten es bereits gibt, z.B. „Über 3000 Abonnenten bekommen regelmäßig von uns neueste Angebote und viele weitere interessante Informationen“
  • dynamische Zähler welche die aktuelle Zahl der Abonnenten anzeigen (sollte man allerdings nur machen wenn man schon ein paar Abonnenten für sich gewinnen konnte, sonst würde dies eher abschrecken)

Alternative Abmeldemöglichkeiten

Tamara Gielen hat in ihrem Blog BeRelevant! eine sehr interessante Präsentation von Loren McDonald veröffentlicht, in der Loren aufzeigt, wie man den Abmeldevorgang für einen Abonnenten gestalten sollte. Vieles davon sehe ich als selbstverständlich an, aber einige neue Ideen fand ich sehr interessant. Wie z.B. das Anbieten eines RSS-Feeds direkt neben dem Abmeldelink. Vielleicht möchte jemand einfach keine Mails mehr bekommen weil sein Postfach am Überlaufen ist, aber im Gegenzug den Feed abonnieren.

Adressgenerierung hoch 21

Eine immer wieder gestellte Frage von Newsletter-Versendern ist die nach einer geeigneten Methode zur Adressgenerierung. Wir haben in unserer Erfahrungskiste und im Web gekramt und eine Liste mit Wegen und Mitteln zusammengestellt. Da ist sicher für jeden etwas dabei.

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Double Opt-In mit Zuckerbrot und Vorhängeschloß

Vor einigen Tag in meiner Stammkneipe. Sie stand plötzlich vor mir: Groß, gut gebaut, langes blondes Haar und ein Lächeln, das mich niederschmetterte! „Hi, ich bin von Lucky Strike. Wollt ihr ein Feuerzeug gewinnen? Ihr müsst nur diese Karte ausfüllen! Ihr raucht doch, oder?“ fragte sie mit zuckersüßer Stimme.

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Bounce Baby, Bounce

Im Allgemeinen ist man als Newsletter-Versender eher darum bemüht, möglichst viele neue Adressen zu generieren. Oft wird dabei vergessen, dass es mindestens genauso wichtig ist, den vorhandenen Adressbestand zu pflegen. Dazu gehören regelmäßige Mailings, persönlicher Kontakt und das sprichwörtliche Bauchpinseln der Abonnenten durch Vorteile jedweder Art gegenüber Nicht-Abonnenten, aber dazu gehört auch die Behandlung von Rückläufern – den Bounces.

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Abonnentengewinnung oldfashioned

Zugegeben, eine einzelne Erfahrung ist meist nicht sehr repräsentativ. Aber als Anregung darf sie durchaus dienen. So geschehen beim letzten Schuhkauf. Und Schuhe kauft man wirklich nicht sehr oft … als Mann jedenfalls. Ich oute mich jetzt aber mal: Es macht mir Spaß, Schuhe zu kaufen, natürlich nur, wenn es maximal alle zwei Jahre passiert. Und die folgende Einzelerfahrung in Sachen Schuhkauf hat mich besonders erfreut. Ich halte sie für durchaus berichtenswert.

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Doping für den Verteiler

Die Frage Nr. 1, die sich Newsletter-Versender oder solche, die es werden wollen, am häufigsten stellen, ist: Wie gewinne ich Adressen für meinen Verteiler? Darum soll es heute einmal gehen. Berücksichtigt wird dabei aber lediglich die Online-Welt, die Methoden der Offline-Welt stehen auf einem anderen Blatt. Hier also die ultimativen Tipps, aggregiert von den zahlreichen Ratgebern, die im Netz unterwegs sind.

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Die letzte Hürde

Interessenten, die sich für einen Newsletter anmelden, sind noch lange keine Abonnenten. Das liegt am häufig verwendeten und empfohlenen Double-Opt-In-Verfahren. Der potentielle neue Empfänger muss hierbei erst auf eine Bestätigungsmail mit einem darin enthaltenen Bestätigungslink reagieren, um endgültig für den Newsletter angemeldet zu sein.

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Adressenkauf und anderes Dosenfleisch

Jedes mal das Gleiche. Man fährt seinen Rechner hoch und öffnet sein E-Mail-Programm, doch bevor man mit der eigentlichen Arbeit beginnen kann, muss man sich durch unzählige E-Mail-Angebote für günstige Software, Luxusartikel zu Schleuderpreisen und potenzsteigernde Medikamente kämpfen.

„Woher haben die meine Adresse“, kommt einem dabei zwangsläufig in den Sinn. Vor dem Hintergrund, dass man als Unternehmer auch immer selbst neue Kunden akquirieren möchte, fragt man sich als zweites: „Und wo bekomme ich eigentlich seriöse Adressen her?“

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