Archiv der Kategorie: Auswertung

Artikel zu Statistiken und zur Erfolgsmessung

Silverpop-Studie zeigt Potenzial von Transaktionsmails

Einmal jährlich veröffentlicht Silverpop seine jährliche Benchmark-Studie zum E-Mail-Marketing. Für 2013 wurden dazu alle E-Mails von 3.000 Marken aus 40 Ländern ausgewertet. Berücksichtigt wurden dabei die unterschiedlichsten E-Mail-Typen, von Werbe-Mails über Content-basierte Newsletter bis hin zu Benachrichtigungen. Wir haben die Ergebnisse zusammengefasst, die das Potenzial von Transaktionsmails zeigen.

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Infografik: Battle im Posteingang – Wer liegt vorn?

Der Kampf um die Aufmerksamkeit im Posteingang der Abonnenten wird immer härter.
Unternehmen müssen sich dabei nicht nur gegen die direkten Wettbewerber behaupten, sondern grundsätzlich stellt jede E-Mail eine Konkurrenz um das Interesse des Empfängers dar. Besonders hoch ist der Wettbewerb aktuell in der Vorweihnachtszeit. Return Path hat unter dem Titel „Battle im Posteingang“ eine interessante Infografik erstellt, welche die Sieger und Verlierer darstellt.

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E-Mail-Studie zu Providern und E-Mail-Adressen in Deutschland

Welches sind die am häufigsten genutzten Provider oder die beliebtesten E-Mail-Adressen in Deutschland? Publicare Marketing Communications hat dazu mehr als 12 Mio. anonymisierte E-Mail-Adressen aus realen Kontaktlisten für B2C-Kampagnen in 2013  ausgewertet.

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Gastartikel: Social-Media-Aktivitäten effektiv messen

Immer mehr Unternehmer verstärken ihre Social-Media-Aktivitäten. Schließlich erwartet über ein Drittel der Marketingverantwortlichen höhere Umsätze durch die Einbindung sozialer Netzwerke und Blogs ins Online-Marketing. Daher ist es wichtig, den Erfolg von Social-Media-Marketing festzuhalten, wir stellen nützliche Tools vor.

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Statistiken zur E-Mail-Nutzung und zum E-Mail-Marketing 2013

Statistiken und Studien zeigen oft interessante und aktuelle Trends im E-Mail-Marketing auf. Im Folgenden haben wir daher die Ergebnisse aus Untersuchungen von Litmus, Salesforce und Marketing Sherpa zusammengestellt.

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Sender Score: Reputation als Schlüssel zur Zustellbarkeit

Die Reputation im E-Mail-Marketing ist extrem wichtig, denn sie wirkt sich auf die Zustellbarkeit der Newsletter im Posteingang des Empfängers aus. Doch wodurch wird sie erzeugt und wie kann man sie ermitteln und beeinflussen? Der von Return Path entwickelte Sender Score ist eine Möglichkeit. Er wird als Reputationswert (0-100) für die Versandadresse herangezogen und ist ein Indikator für die voraussichtliche Zustellbarkeit: Je höher der Sender Score, desto höher die Zustellrate. Ein Sender Score über 90 steht für eine etwa 95 %ige Zustellrate, bei darunterliegenden Werten nimmt die Zustellbarkeit rapide ab. Zudem variiert sie auch zwischen unterschiedlichen E-Mail-Diensten.

Um den Sender Score zu ermitteln, einfach unter senderscore.org die IP-Adresse eingeben.

Die drei Haupteinflussfaktoren auf den Sender Score

Der wohl wichtigste Einflussfaktor auf den Sender Score ist die Beschwerderate. Dahinter verbirgt sich der prozentuale Anteil der E-Mails, die vom Empfänger als Spam markiert wurden. Ein weiterer wichtiger Einflussfaktor ist der Anteil an unbekannten Nutzern, also diejenigen E-Mail-Adressen, die nicht (mehr) existieren. Bis zu einem gewissen Anteil (ca. 2 %) ist dies im Adressbestand allerdings normal. Der dritte Faktor schließlich sind die sogenannten Spam-Fallen, also E-Mail-Adressen, die speziell dazu angelegt werden, um Spam-Versender zu identifizieren und anschließend auf Blacklists zu setzten.

Ergebnisse aus Return Path Studie zum Sender Score

Die Studie ist zwar bereits etwas älter, die Aussagen aber immer noch aktuell: Return Path untersuchte über das Jahr 2011 8,6 Milliarden IP-Adressen und fand heraus, dass über 85 % der versendeten E-Mail als Spam klassifiziert wurden – unabhängig davon, ob es sich tatsächlich um Spam handelte. Der Sender Score für Deutschland lag bei nur 33 %, was zwar im weltweiten Vergleich „überdurchschnittlich“ ist, aber dennoch eine Zustellrate von unter 20 % bedeutet. Trotz gesetzlich vorgeschriebenem Double Opt-in waren sowohl die Beschwerderate (6 %), als auch die Unknown-User-Rate (7 %) und die Anzahl an Spam-Fallen (3,52) deutlich höher als der Durchschnitt und als erwünscht.

Die Studie zum Sender Score kann bei Return Path kostenlos heruntergeladen werden.

Wie der Sender Score verbessert werden kann

Um die Beschwerderate zu reduzieren, können Feedback-Loops beim Provider eingerichtet werden. Jedes Mal, wenn eine E-Mail als Spam markiert wird, erhält der Versender dann eine Nachricht. So können Inhalte, Angebote, Versandzeitpunkte oder Betreffzeilen identifiziert werden, die Spam-Markierungen hervorrufen. Listen-Hygiene und Bounce-Management sind die wichtigsten Stellschrauben, um die Zahl der unbekannten Nutzer bzw. inaktiven E-Mail-Adressen im Bestand zu identifizieren. Und um zu verhindern, dass die Spam-Falle zuschnappt, sollten natürlich nur Empfänger angeschrieben werden, die ihr Einverständnis in den Erhalt der E-Mails gegeben haben.

Return Path: Studie zu Lese- und Posteingangsraten

Anlässlich der Email-Expo hat Return Path, führender Anbieter von E-Mail-Intelligence-Lösungen und -Diensten, seinen E-Mail Intelligence Report für das vierte Quartal 2012 veröffentlicht. Herangezogen wurden Daten von mehr als 241 Internetdienstleistern in Nord-, Mittel- und Südamerika, Europa, Asien, Australien und dem asiatisch-pazifischen Raum.

Weltweite Leseraten unterteilt nach Branchen

Ein weltweiter Vergleich zum Vorjahresquartal zeigt: Die Leserate von Marketing-E-Mails sinkt durchschnittlich auf unter 17 %. Von diesem Abwärtstrend betroffen sind vor allem der Einzelhandel (15,2 %), Reiseunternehmen und -portale (14,7 %), soziale Netzwerke (6,3 %), Karriere- und Jobbörsen (< 10  %) sowie Online Medien (9 %). Auch ein Rückgang um wenige Prozentpunkte bedeutet, gemessen an der Verteilergröße, häufig einen Leserverlust von mehreren Zehntausenden. Berücksichtigt werden bei dieser Entwicklung sollte aber die ggf. durch das Weihnachtsgeschäft bedingte Übersättigung im Postfach der Empfänger.

In anderen Branchen verzeichnet man dagegen einen Positivtrend der Leseraten, vor allem im Finanzdienstleistungsbereich (27,5 %), im B2B-Bereich  (24,3 %) oder in der Immobilienbranche (> 20 %). Auch für die Top 100 Internet Retailer lief es trotz hoher Versandvolumina im Weihnachtsgeschäft gut, sie weisen hohe Posteingangsraten, hohe Leseraten und moderate Spam-Raten auf.

Angebote in Betreffzeilen – nicht so wirkungsvoll wie gedacht?

Der Inhalt der Betreffzeile gibt häufig den Ausschlag für die Öffnung der E-Mail. Und Rabatte werden vom Empfänger doch gern gesehen, oder? Die Return Path Studie zeigt ein anderes Bild: E-Mails, die Rabatte in der Betreffzeile kommunizieren und somit klar als Werbe-E-Mails erkennbar sind, weisen deutlich geringere Leseraten auf. Durchschnittlich werden 27 % der E-Mails der 100 größten E-Commerce-Unterehmen gelesen, bei Werbung in der Betreffzeile sinkt der Wert dagegen auf 15 %. Ob prozentuale Nachlässe, konkrete Beträge oder eine Kombination aus beidem kommuniziert wird, macht dabei kaum einen Unterschied.

Posteingangsraten in Deutschland

In Deutschland liegt die Posteingangsrate mit 83 % knapp unter dem europäischen, allerdings über dem Durchschnitt der übrigen untersuchten Regionen. Branchen wie Gaming (98 %), Konsumgüterhersteller (97 %), Dienstleister (97 %), Einzelhandel (91 %), Medien (86 %) und Finanzdienstleister (85 %) liegen im landesinternen Vergleich vorn, soziale Netzwerke (82 %) und gemeinnützige Unternehmen (68 %) haben dagegen unterdurchschnittliche Posteingangsraten.

Die vollständig Studie kann bei Return Path heruntergeladen werden. Die Ergebnisse zur mobilen Nutzung wurden bereits Ende 2012 in einer Infografik zusammengefasst.