Jonathan Miller hat vor drei Tagen einen Artikel veröffentlicht, der auf das Design der Text-Version eines Newsletters eingeht. Laut ihm ist das genauso wichtig wie das Design der HTML-Version, was ich absolut bestätigen kann, da viele Clients erstmal die Text-Version anzeigen. Er gibt für die Gestaltung folgende Tipps:
- Absätze, die in der HTML-Version vorgesehen sind, sollten sich auch in der Text-Version wiederfinden
- Unterstriche benutzen um den Newsletter in Blöcke zu gliedern
- Überschriften sollten nicht mehr als 50 Zeichen pro Zeile einnehmen
- Generell sollten 70 Zeichen pro Zeile nicht überschritten werden
- Alle Links mit “http://” voran schreiben damit sie den von Clients als Links erkannt werden
- Zeichen wie ® oder ™ ausschreiben, z.B. “(R)”
- Listenpunkte mit Sternchen oder anderen Symbolen kennzeichnen
- Mit Hexcodes formatierte Satzzeichen ausschreiben
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Es gibt zwei gute Nachrichten und eine schlechte Nachricht was die Darstellungsmöglichkeiten von HTML-Newslettern bei Google Mail betrifft. Zuerst die guten Nachrichten: Es wird die CSS-Eigenschaft background-repeat untersützt, so dass nun genau festgelegt werden kann ob ein Hintergrund gekachelt werden soll oder nicht. Ein Hintergrundbild muss aber weiterhin über das HTML-Attribut background definiert werden. Desweiteren wurde die Unterstützung für die HTML-Attribute cellpadding und cellspacing wieder aktiviert, was die Darstellung von klassischen tabellenbasierten Newslettern zu Gute kommt.
Nun die schlechte Nachricht: Der <p>-Tag wird nicht mehr korrekt dargestellt. Der Abstand der normalerweise zwischen zwei solcher Tags erscheint, wird von Google Mail komplett ignoriert. Um dieses Problem zu umgehen müssen z.B. zwei <br>-Tags für den Abstand verwendet werden.
(Via The ExactTarget Blog)
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Das Email Standards Project (ESP) hat vor knapp drei Wochen zu einer Twitteraktion aufgerufen, welche Microsoft dazu bewege sollte, die Unterstützung von Web Standards in Outlook 2010 zu berücksichtigen. Knapp 25.000 Twitternutzer haben sich an dieser Aktion beteiligt. Leider war Microsoft wenig einsichtig.
Als letzte Nachricht schickt das ESP nun ein Mosaikbild aus Bildern aller beteiligten Twitternutzer per Post an den Leiter der Office-Abteilung. Es ist zwar sehr unwahrscheinlich dass dieser sich davon bekehren lassen wird, aber es ist meiner Meinung ein guter Abschluss dieser Aktion.
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Wer schon einen Blick auf die kommende Version von Microsoft Office werfen möchte, der hat nun die Möglichkeit sich für eine Vorabversion registrieren zu lassen. Die Registrierung garantiert allerdings keine Teilnahme an dem Programm.
Microsoft gibt in den nächsten ein bis zwei Monaten bekannt, wer die Vorabversion bekommt. Besonders für Newsletterdesigner ist dies eine Möglichkeit, sich schon mal die Möglichkeiten bzw. die Einschränkungen von Outlook 2010 in Bezug auf HTML-Mails anzuschauen.
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Ich folge schon seit längerem den Tweets von Dr. Schwarz, die aktuelle Informationen sowie Neuigkeiten zum Thema “E-Mail-Marketing” bieten. Nachfolgend ein paar interessante Tweets der letzten Tage:
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Mark Brownlow hat zwei zusammenhängende Blogbeiträge zum Thema “Newsletter auf mobilen Geräten” veröffentlicht, welche auf die Herausforderungen eingehen, denen man auf diesem Gebiet begegnet. Er nimmt aber etwas den Wind aus den Segeln: Kommerzielle E-Mails werden zwar auf dem Handy etc. empfangen, aber eher selten direkt dort gelesen sondern für die Ansicht auf dem Desktop-Rechner aufgehoben, so dass der Fokus für das Design von Newslettern weiterhin auf diesem Bereich bestehen sollte. Nichtsdestotrotz sieht er auf mobilen Geräten Potenzial.
In erster Linie geht es darum, einen Newsletter so zu gestalten, dass er bei der ersten Ansicht nicht direkt gelöscht wird, sondern für einen späteren Abruf aufbewahrt wird. Besonders wichtig sind hierbei eine entsprechend gute Betreffzeile und ein immer wiederkehrender Absendername. Zum Beispiel sollten die wichtigsten Informationen im Betreff am Anfang stehen, da viele mobile Geräte diesen kürzen.
Desweiteren gibt es den Ansatz, einen Link auf eine mobile Version des Newsletters vorzusehen. Natürlich sollte die verlinkte Seite dann auch für mobile Geräte optimiert sein. Die zwei größten Herausforderungen sind laut Brownlow die Darstellung und das Benutzerverhalten in diesem Umfeld. Hier besteht die Frage nach dem Verhältnis von Aufwand zu Nutzen, gerade weil es so viele unterschiedliche Clients gibt. Er führt abschließend zu diesem Aspekt ein Zitat von Deirdre Cook an:
…unless there is a clear benefit to implementing a program today, for now, the best mobile strategy may be to use this time to enhance your knowledge of your customer’s mobile habits and preferences.
Es sollte zuerst herausgefunden werden ob wirklich der Bedarf für derartig optimierte Newsletter vorhanden ist.
Links:
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Nico Zorn macht in einem aktuellen Blogbeitrag auf eine kostenlose PDF-Datei mit Beispielen kreativer Newsletter-Designs aufmerksam. Das Dokument umfasst 23 Seiten und ist nach einer kostenlosen Registrierung auf der Seite der Agentur Smith-Harmon erhältlich.
Das Autorenteam fasst den Inhalt des Dokuments wie folgt zusammen:
The Smith-Harmon team reads tens of thousands of emails each year to stay current on trends and gather new ideas to give our clients an edge in the inbox. We’ve assembled 20 B2C emails from the past year that really stood out in the minds of our staffers and compiled them into the first annual Email Design Look Book.
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Etwas mehr als 20.000 Twitterbenutzer haben sich an der gestrigen Aktion beteiligt, um Microsoft auf den schlechten Support von HTML im kommenden Outlook 2010 aufmerksam zu machen. Leider wohl vergebens, denn William Kennedy von Microsofts Office Team zeigt sich in einem aktuellen Blogbeitrag relativ uneinsichtig was die Problematik angeht.
Er fängt damit an, dass es durch die Nutzung der Word-Engine möglich ist, sehr einfach professionelle und visuell beeindruckende HTML-E-Mails zu verfassen und liefert auch gleich ein paar Beispiel-Screenshots. Die Initiative zielte aber gar nicht darauf ab, die Word-Engine zu verbannen, sondern sie kompatibler gegenüber Webstandards zu machen. Nach Kennedys Meinung gibt es keinen einheitlichen Konsens für die Darstellung von HTML in E-Mails:
There is no widely-recognized consensus in the industry about what subset of HTML is appropriate for use in e-mail for interoperability.
Das verstehe ich nicht ganz. Es gibt einen einheitlichen Konsens darüber wie man HTML darstellt. Ob Browser oder E-Mail-Client sollte nicht relevant sein. Das sieht auch das Email Standards Project so:
It doesn’t make sense to advocate a completely different set of standards to stipulate how HTML should be rendered in an email client as opposed to a web browser.
Des Weiteren geht er noch kurz darauf ein dass die Word-Engine keine Skripte (JavaScript etc.) ausführt, damit der Benutzer hier kein Sicherheitsrisiko hat. Davon war auch nie die Rede, nichtsdestotrotz ist das gut. Für mich liest sich das wie der Versuch, andere Clients gegenüber technisch nicht versierten Lesern zu diskreditieren. Eine Sache wird noch angesprochen, die man Microsoft zu Gute halten muss: Es ist genau dokumentiert was HTML-technisch in Outlook funktioniert oder auch nicht. Eher nicht.
Fazit: Es scheint, als ob wir uns auch die nächsten Jahre mit dem Design von HTML-Newslettern für Outlook rumschlagen müssen.
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Heute kam ein Newsletter von Audi – eine schlichte ansprechende E-Mail im typischen Grau mit der Ankündigung “Innovation kennt keinen Stillstand. Entdecken Sie unsere neuen Seiten.” Außerdem wird man neugierig auf die vielfältigen Möglichkeiten gemacht und auf die neue Erlebniswelt Audi multimedial verwiesen. Vielleicht hat sich die Audi Kundenbetreuung gedacht, dass einmal Neugier nicht ausreicht und mir deshalb den Newsletter gleich zweimal geschickt.
Trotzdem habe ich mir die neuen Seiten einmal angeschaut. Zuerst fällt das aufgeräumte Layout mit einem Produkt-Dropdown-Menü im Kopf und der Fußnavigation positiv auf. Dann lädt eine Flash-Animation und sphärische Technik-Klänge ertönen. Soweit so gut. Die Verwendung von Flash kann man hier ja noch einigermaßen verstehen. Audi transportiert schließlich nicht nur Passagiere in technisch ausgereiften Fahrzeugen, sondern eben auch Emotionen.
Dann beginnt man zu erkunden. Der zuerst auf rotem Grund präsentierte Link zum Shop kann doch nicht das einzige gewesen sein. Bewegt man die an ein Cover-Flip angelehnte Scrollleiste im unteren Teil der Flash-Animatio, so erklingen Sounds und es erscheinen weitere “Türen”. Alle mit der Aufschrift “Demnächst mehr”. Ganz toll, meine Neugier ist sämtlich verflogen und mein Browser hakt auch schon unter der Last. Auf den Klick zum Shop hat man irgendwie keine Lust mehr. Für alle, die ihn sich sparen wollen: Dort wird man erstmal gefragt, ob man etwas für sich selbst oder den eigenen Audi erwerben möchte und wird dann mit Merchandising-Artikeln konfrontiert.
Summa summarum: Unter einer gelungenen E-Mail-Kampagne vertehe ich etwas anderes.
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Microsoft plant offenbar mit dem Service Pack 2 für Office 2007 nicht wie gehabt die HTML-Engine von Word in Outlook einzusetzen sondern auf die Gecko-Engine von Mozilla umzusteigen. Diese wird auch von Thunderbird verwendet. Der Grund dafür sind vielfache Beschwerden hinsichtlich der fehlerhaften Darstellung von HTML-Newslettern und dem komplizierten Verwenden von Word-Vorlagen.
Dass Microsoft mit der Gecko-Engine liebäugelt ist nicht neu, wie das Smashing Magazine berichtet: In der kommenden Version 8.1 vom Internet Explorer (Codename: Eagle Eyes) wird Gecko implementiert um den Benutzer die Möglichkeit zu geben eine Seite mit einer anderen Engine zu betrachten.
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