Archiv der Kategorie: Technik

Artikel, die technische und Software-Themen abhandeln

Untersuchung zur E-Mail-Sicherheit

Die Smart-Research GmbH führte im Auftrag der TC TrustCenter GmbH bei 100 CIOs eine Studie zum Thema E-Mail Sicherheit durch. Dabei ist es auf jeden Fall für Newsletter-Versender eine interessante Erkenntnis, dass 53% der Befragten Outlook 2007 als E-Mail-Client einsetzen. Weitere 31% nutzen ältere Versionen des Klassikers von Microsoft.

Erstaunlich ist auch die Aussage, das 84% die E-Mail-Sicherheit in ihrem Unternehmen für ausreichend halten, jedoch nicht einmal jeder Zweite seine E-Mails verschlüsselt. Außerdem signieren nur 41% ihre E-Mails digital und lediglich 55% realisieren eine E-Mail-Archivierung. Eine vollständige Auswertung der Studie erhält man auf Anfrage bei trustcenter.de.

E-Mails lesen auf dem Festnetztelefon

AVM hat auf der Cebit das DECT-Telefon FRITZ!Fon vorgestellt. Neben vielen anderen Spielereien wie HD-Telefonie (bezogen auf die Sprachqualität), Anzeige von RSS-Feeds und dem Abspielen von Musik oder Podcasts, lassen sich E-Mails direkt ohne PC auf dem Display des Telefons lesen. Das Display bietet eine Auflösung von 240 x 320 Pixeln bei 262.000 Farben. Um die Lesbarkeit zu erhöhen ist es möglich das Telefon um 90 Grad zu drehen und sich alles horizontal anzeigen zu lassen.

Ich persönlich könnte mir jetzt nicht vorstellen E-Mails auf meinem Festnetztelefon zu lesen. Dafür ist das Display einfach zu klein. Aber vielleicht entwickelt sich ja hier ein neuer Trend.

Lotus Notus und PNGs

Campaign Monitor berichtet in einem aktuellen Blogartikel über Probleme von Lotus Notes mit PNG-Grafiken, welches in den Versionen 6.5.4 und 7 auftritt. Es werden 8-Bit sowie 24-Bit PNG-Dateien einfach nicht dargestellt und als nicht gefundene Grafik angezeigt. Die Version 8 ist davon nicht betroffen.

Wer also nicht weiß wieviele Lotus Notes-Benutzer sich in seinem Abonnentenpool tummeln, der sollte lieber die Finger von PNGs lassen.

Mozilla Thunderbird 3 Beta 2 erschienen

Die Mozilla Foundation hat gestern die zweite Betaversion von Thunderbird 3 veröffentlicht. Es ist möglich die Version neben einen bereits vorhandenen Thunderbird 2 zu installieren. Wann die endgültige Version erscheinen soll, ist nicht ganz klar. Eigentlich war das vierte Quartal 2008 geplant, dies ließ sich jedoch nicht einhalten. Es wird wohl noch etwas dauern in Betracht der Tatsache das Thunderbird 3 immer noch in der Betaphase steckt und noch nicht als Release Candidate herausgegeben wurde.

Newsletter auf Netbooks

Seit Mitte letzten Jahres boomen die Notebooks im Taschenbuchformat und haben inzwischen einen Marktanteil von 20 Prozent im Notebook-Segment erreicht. Die Displays sind 8,9 oder 10,2 Zoll groß und ihre Auflösung liegt, bis auf wenige Ausnahmen, bei 1024×600 Pixel. Als Betriebssystem kommt meistens entweder Windows XP Home oder Linpus Linux Lite zum Einsatz. Bei Linpus handelt es sich um ein Betriebssystem mit einer sehr reduzierten Oberfläche und kaum Möglichkeiten für individuelle Anpassungen.

Wie sieht es mit der Darstellbarkeit von Newslettern auf solchen Netbooks aus? Nun ja, von Seiten der Software ist Linpus bestens mit dem Mozilla Thunderbird ausgestattet und bietet daher eine sehr gute Basis. Für Windows XP lässt sich keine eindeutige Aussage treffen, da hier die Möglichkeit gegeben ist beliebig Software zu installieren. Ein viel wichtigerer Aspekt ist die Auflösung. 600 Pixel in der Höhe sind nicht wirklich viel Platz für einen HTML-Newsletter um Interesse zu wecken und zum Weiterlesen anzuregen. Hier spielen ja auch noch die Programmelemente mit Menü und Icons mit rein. Noch weniger Platz bleibt wenn der Empfänger die Mail in dem Vorschaufenster anzeigt, was laut einer Studie 26,6 Prozent der Nutzer tun.

René Kulka geht in einem Blogartikel auf dieses Problem ein und bespricht einen Newsletter, welcher auch im Vorschaufenster funktioniert. Falls ich jemanden nun Appetit auf ein Netbook gemacht habe, so kann er sich auf den Seiten der PC Welt mit einem Test von Netbooks aus diesem Februar informieren.

Ohne Klarheit in der Sprache …

… ist der Mensch nur ein Gartenzwerg. Das sangen schon Element of Crime in ihrem legendären „Alle 4 Minuten“ – der Lied gewordenen Diskussion über Sinn und Unsinn von Alltagsbegriffen, so wie nur Betrunkene sie führen können. Ich möchte nun – selbstverständlich im nüchternen Zustand – auf einen Missstand aufmerksam machen, der meines Erachtens ebenso relevant ist, wie die Tatsache, dass Element of Crime sich fragen, ob die teilweise überirdisch fahrende Berliner U-Bahn so heißen darf, „denn schließlich steht das U für Untergrund“.

Ähnlich ergeht es im Web-Alltag dem ALT-Attribut, das in IMG-Tags eingesetzt wird. Besonders bei der HTML-Umsetzung von Newslettern entbrennt immer wieder die Frage, ob man das ALT-Attribut verwenden sollte oder nicht. Standardkonform wäre es. Aber was ist in E-Mails schon Standard? Meiner Ansicht nach kann man das Attribut getrost weglassen, denn geblockte Bilder ohne Alternativtext werden viel öfter nachgeladen als solche, zu denen etwas geschrieben steht.  Ein Problem, das sich im Web in der Form gar nicht stellt. Dort ist das ALT-Attribut essentiell.

Das Thema dieses Beitrags soll aber nicht der Einsatz des genannten Attributs sein, sondern seine allgegenwärte Verleumdung als Tag. Es sei ein für alle Mal klar gestellt, dass der Begriff ALT-Tag grundverkehrt ist. Es gibt keinen solchen Tag. Das scheint aber sogar Autoren rennomierter Blogs, Fachmagazine und Produkthersteller aus der E-Mail-Marketing-Branche wenig zu kümmern. Immer wieder begegnet man der Empfehlung den ALT-Tag einzusetzen. So ein Blödsinn! Gemeint ist der Einsatz des ALT-Attributs im IMG-Tag. Ich möchte daher meinen Appell an alle Verantwortlichen richen, in Zukunft mehr Achtsamkeit beim Einsatz von Fachbegriffen walten zu lassen.

Wir wissen schließlich eines ganz sicher: Gartenzwerge haben keine E-Mail-Adresse.

Acid-Test: E-Mail-Client in Opera

OperaIrgendwie hat Opera es vor Jahren verpasst, auf den gleichen Zug aufzuspringen wie Firefox. Laut XiTi Monitor hatte der Browser im September einen „Marktanteil“ von 4,24 % im Gegensatz zu Firefox mit 31,42 % und dem Internet Explorer mit 60,12 %. Ich weiß nicht so recht woran es liegt. Die Entwickler liefern mit jeder Version Innovationen, die teilweise erst Jahre später von den Konkurrenten aufgegriffen werden. Opera wird einfach immer noch unterschätzt, auch von mir. Und deshalb war es für mich auch so überraschend festzustellen, dass in dem Browser noch ein vollwertiger E-Mail-Client steckt. Diese Entdeckung nehme ich zum Anlass den Client mit dem Acid-Test zu überprüfen.

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Schriftarten in Hotmail

Hotmail von MSN ist ja hinlänglich bekannt dafür, dass es einige CSS-Selektoren und Eigenschaften in HTML-E-Mails nicht unterstützt. Besonders betoffen sind Hintergründe und Listen. Immerhin agiert es kompatibler als sein großer „Desktop“-Bruder Outlook 2007, aber eine bisher nicht so bekannte Schwäche des Microsoft Webmail-Systems betrifft überraschenderweise etwas sehr rudimentäres: die Schriftarten.

Merkwürdigerweise funktionieren einige Fonts, wenn man sie per CSS zuweist, manche wiederum nicht. Wie sich herausstellt, werden diejenigen Schriftarten ignoriert, die im Stylesheet in Anführungszeichen gesetzt werden, weil ihr Name Leerzeichen enthält. Zu nennen wären hier als Beispiel die populären Schnitte der Trebuchet MS (das MS steht übrigens für Microsoft) und der Lucida Sans bzw. Grande. Hotmail wandelt nämlich ein Anführungsweichen pflichtbewusst in ein " um. Für das Stylesheet leider ungünstig.

Abhilfe schafft einfach das Weglassen der Anführungszeichen.

Acid-Test deutscher Webmail-Anbieter

Im April diesen Jahres habe ich einen Artikel über das Email Standards Project (im weiteren Verlauf mit ESP abgekürzt) verfasst und bin darin kurz auf den Acid-Test für E-Mail-Clients eingegangen. Dieser Test umfasst, ähnlich wie bei dem Acid-Test für Browser, verschiedene Elemente die von einem guten Client ohne Probleme dargestellt werden sollten. Auf der Seite vom ESP werden verschiedene Clients auf Grundlage dieses Tests beurteilt. Leider fehlen dort deutsche Webmail-Anbieter, was ich, wie im oben genannten Artikel angekündigt, mit diesem Artikel nachholen möchte.

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Email Standards Project

Die Gestaltung von HTML-Newslettern ist in bezug auf die zahlreichen E-Mail-Clients zumeist kompliziert, wenn nicht sogar unmöglich. Hierbei denke ich z.B. an den Lieblingsclient eines jeden Newsletter-Designers: Lotus Notes 8. Viele schüttelt es schon bei der bloßen Erwähnung dieses Namens. Das Email Standards Project setzt sich dafür ein, solche Missstände in Zusammenarbeit mit den Entwicklern der Clients zu beseitigen.

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