Tipps für die Erstellung eines E-Mail-Newsletters

Gastbeitrag von Michaela Gabriel | GraphicMail Deutschland

Tagtäglich landen mehr oder weniger gute Newsletter in Ihrem Posteingang. Oft denkt man sich als Empfänger, wie einfach es doch sein muss, einen solchen Newsletter zu gestalten und ärgert sich über diejenigen Newsletter, die falsch angezeigt werden. So schwer kann es doch nicht sein!

Wer sich schon einmal, an einen eigenen Newsletter heran getraut hat, weiß, dass es einfacher aussieht, als es ist. Selbst Designer kommen oft ins Straucheln, wenn es darum geht, einen E-Mail-Newsletter zu gestalten. Im Kopf schwirrt meist ein exaktes Bild des Newsletters herum, jedoch gibt es einige Regeln, an die man sich halten sollte.

Grundregeln

  1. Stellen Sie sich vor, Sie könnten einen beeindruckenden, außergewöhnlichen Newsletter versenden. Ihre Empfänger würden staunen, oder? Leider ist das keine gute Idee, denn zum einen wirken einfache Newsletter viel ruhiger und seriöser auf die Empfänger und zum anderen sind diese auch viel einfacher zu kodieren. Ebenso ist hier die Wahrscheinlichkeit geringer, dass der Newsletter von den verschiedenen Clients und Browsern nicht richtig angezeigt wird.
  2. Oft haben Empfänger auch ziemlich simple E-Mail Clients, blockieren Bilder oder schauen sich den Newsletter auf Ihrem Smartphone an. Um sicherzugehen, dass jeder den Newsletter auch ansehen kann, integrieren Sie einen Link ganz oben in Ihre E-Mail, über den man den Newsletter in einem Browserfenster in voller Pracht betrachten kann.
  3. Denken Sie bei der Erstellung Ihres Newsletters auch an die rechtlichen Bestimmungen. Es ist wichtig, dass jeder Empfänger die Möglichkeit hat, sich von Ihrem Newsletter abzumelden. Stellen Sie sicher, dass der Link gut sichtbar im Footer Ihres Newsletters integriert ist, um es für Empfänger einfacher zu machen, sich abzumelden und sich selbst somit Ärger zu ersparen.

Technische Hinweise

  1. Das Layout Ihres Newsletters sollte auf einer Layout-Tabelle basieren. Ebenen oder Layer können von E-Mail-Clients nicht dargestellt werden. Halten Sie die Layout-Tabelle simpel und kreieren Sie lieber mit grafischen Bildelementen Fokuspunkte. Anstatt eine Zelle zu unterteilen, fügen Sie lieber eine neue Tabelle in die Zelle ein. Sie können Ihr Gesamt-Layout so viel besser kontrollieren.
  2. Im Gegensatz zu Internet Browsern können E-Mail Service Provider mit externen CSS nichts anfangen. Styles sollten deshalb „inline“ definiert werden.
  3. Nicht alle Ihre Abonnenten lassen Bilder in Newslettern sofort anzeigen, viele blocken Bilder. Denken Sie daran, Ihren Bildern Alt-Attribute zu geben und keine Größe (Breite und Höhe) zu definieren, da Ihre Empfänger ansonsten große weiße Felder in der E-Mailsehen.
  4. Bedenken Sie außerdem, dass viele Empfänger Ihre E-Mail zuerst in der Vorschau sehen. Deshalb sollten Sie darauf achten, dass die Breite der E-Mail keine 600px übersteigt, da dies im Allgemeinen die minimale Breite für die Vorschau der E-Mail-Clients ist.
  5. Wenn Sie E-Mails designen, sollten Sie es bei HTML belassen. Die vielen schönen Javascript Tricks wie Pop Ups, Trigger Spam Filter etc. lassen Ihren Spamscore meist steigen und verringern Ihre Zustellrate.
  6. Da alle Ihre Empfänger unterschiedliche E-Mail Clients haben, wissen Sie nie, welcher Buchstabensatz jeweils gewählt wurde. Es kann also auch nicht garantiert werden, dass der Text richtig angezeigt wird. Vergewissern Sie sich also, dass alle Ihre Buchstaben verschlüsselt sind. Das bedeutet zusätzlichen Aufwand, lohnt sich jedoch, besonders wenn Ihre Empfänger aus unterschiedlichen Ländern auf ihre E-Mails zugreifen.

Testen Sie vor dem Versenden

Man kann es nicht oft genug sagen: Testen Sie stets Ihren Newsletter, bevor Sie ihn versenden, um zu sehen, ob er in den gängigen E-Mail Clients korrekt dargestellt wird. Es gibt kein Zurück mehr, wenn Sie einmal auf Senden geklickt haben.

  1. Achten Sie deshalb darauf, dass das Programm, mit dem Sie Ihre E-Mail Newsletter versenden, eine gute Vorschaufunktion integriert hat. Sie können den Newsletter dann im System anschauen und direkt Änderungen vornehmen.
  2. Weiterhin ist es sinnvoll, wenn Testversendungen vorgenommen werden können. Wenn Sie Accounts bei den gängigen Clients haben, können Sie sich selbst Tests versenden, um zu sehen, wie der Newsletter dargestellt wird.
  3. Eine ganz ausgeklügelte Funktion ist, wenn das Programm selbst diese Tests versendet und Ihnen dann Screenshots aus den verschiedenen Clients anzeigt.

Nehmen Sie unsere Tipps zu Herzen und gestalten Sie Ihre eigene Vorlage genau nach Ihren Vorstellungen.

Autorin

Michaela Gabriel

GraphicMail Deutschland | Jacob van Lennepkade 334 N | 1053 NJ Amsterdam | Niederlande
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Die GraphicMail-Anwendung, entwickelt von Quattro, ist mit derzeit über 6.000 Kunden und Support-Zentren in 14 Ländern an der globalen Spitze im Markt. Organisationen wie z. B. Europcar, Grohe, Cox Communications, Harvard University und Oxfam arbeiten mit GraphicMail, um die Beziehungen mit ihren Lieferanten, Kunden, Studenten und Mitglieder zu pflegen.

Ein Gedanke zu „Tipps für die Erstellung eines E-Mail-Newsletters

  1. Robert

    Hi,

    Ich bin gerade dabei meinen Blog aufzubauen und überlege auch einen Newsletter einzubauen.

    Daher danke ich Dir für die Tipps die hier gesammelt worden sind.

    Danke
    Robert

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