Betreff: Mail gelesen?

Der Betreff ist die Überschrift eines jeden Newsletters. Leider wird dieser wichtigen Zeile eher durchschnittlich wenig, denn übermäßig viel Zeit bei der Gestaltung gewidmet. Dabei kommt ihr eine zentrale Rolle für den Erfolg eines Newsletters zu.

Sie soll aufmerksam machen, soll Interesse wecken, den Leser zum Öffnen des Newsletter veranlassen und zu letzt nicht gleich zu Beginn dafür sorgen, im Spamfilter hängen zu bleiben.

Letzteres lässt sich leicht vermeiden, wenn man einige grundlegende Regeln beachtet. So mag es ein Spamfilter zum Beispiel nicht, wenn der Betreff Wörter wie „Free“, „Lebensversicherung“ oder „Pfunde verlieren“ enthält. Auch wird die Verwendung von Ausrufe- und Fragezeichen bestraft. Was zunächst relativ einleuchtend erscheint, kann bei einem Newsletter, der an eine jüngere Zielgruppe gerichtet ist, schnell zum Problem werden. Einige Spamfilter quittieren nämlich auch ein „Hello“ im Betreff mit Spampunkten.

Ist der Newsletter dann erfolgreich beim Empfänger gelandet, bedeutet dies noch nicht, das er auch gelesen wird. Um dies zu erreichen sollten Sie bei der Formulierung des Betreffs erneut besonders gründlich vorgehen. Vermeiden Sie allzu reißerische Aufmacher und Standardformulierungen, wie „Newsletter 08/07“. Benutzen Sie, soweit möglich, Verben, sie sind das Salz in unserer (Sprach-)Suppe. Achten Sie jedoch auch darauf, den wahren Inhalt des Newsletters nicht zu verschleiern. Das wirkt meist unseriös und führt dazu das Ihr Newsletter in Zukunft eher seltener als mehr gelesen wird.

Hinzu kommt, das der Bundestag am 18.01.2007 das neue und damit auch den geänderten §6 Abs. 2 des Telemediengesetzes verabschiedet hat. Es schreibt vor, dass bereits aus der Kopf- und Betreffzeile die „kommerzielle Kommunikationen“ ersichtlich sein muss, da ansonsten empfindliche Geldbußen drohen.

Es ist also mehr denn je wichtig eine gute Portion Zeit in die Gestaltung der Betreffzeile zu investieren.

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