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Cartoon: E-Mail-Marketing wie es nicht sein sollte

Jede Woche veröffentlicht Webdesigner und Illustrator Brad Colbow auf seiner Webseite einen Web Cartoon. Dieser zeigt, wie E-Mail-Marketing und anlassbezogene E-Mails nicht eingesetzt werden sollten:

„The Brads – Opt out“ Webcartoon von Brad Colbow auf www.bradcolbow.com

Trigger-Mails einmal anders

Darüber, dass und wie man mit anlassbezogenen E-Mails die Kundenbindung erhöhen kann, haben wir bereits im letzten Monat berichtet. Die bekanntesten und gängigsten Trigger-Mails sind sicherlich Willkommensnachrichten, Geburtstagsgrüße und Reaktionen auf Kauf bzw. Kaufabbruch. René Kulka, E-Mail-Marketing Experte von optivo und Blogautor im E-Mail-Marketing-Blog „campfire“ hat in einem kostenlosen Whitepaper 17 ungewöhnliche Trigger-Mails vorgestellt. Eine Auswahl der interessantesten gibt es bei uns:

Krumme Glückwünsche

Geburtstagsglückwünsche, oftmals in Verbindung mit speziellen Angeboten oder Rabatten, sind gängige Praxis. Wie wäre es denn aber zum Beispiel mit einem Glückwunsch zum 33 1/3 Geburtstag? Oder einem Dankeschön für die siebte Bestellung im Online-Shop? Ausgefallene und kreative Ideen sorgen für Aufmerksamkeit.

Jahrestag

Für die Treue des Kunden bedanken, kann man sich mit Trigger-Mails zu bestimmten Jahrestagen, beispielsweise am Jahrestag der Newsletter-Anmeldung oder der ersten Bestellung im Online-Shop. Loyalitätsboni können dabei sowohl monetär, als auch inhaltlich sein, in Form von Zugang zu exklusiven Inhalten. Eine weitere Form des Jahrestages ist der Namenstag, die Namen der E-Mail- und Newsletter-Empfänger sind in der Regel bekannt. Vorraussetzung ist eine Datenbank mit entsprechenden Informationen zu den Namen und Namenspatronen.

Wiederkehrender Ersatzeinkauf

Bei einigen Produkten ist der zu erwartende Kaufzeitpunkt oder Ersatzzeitpunkt bekannt. Entweder ist die Lebensdauer des Produktes begrenzt oder das Produkt verbraucht sich und muss in regelmäßigen Abständen neu erstanden werden. Ein Beispiels sind Monatslinsen. Dieses Wissen kann genutzt werden, um zeitlich abgestimmte Erinnerungsmails zu versenden und die Kaufwahrscheinlichkeit zu erhöhen.

Service-Kontakt

Auslöser für diese Art der Trigger-Mails sind Serviceanfragen in Online-Kontaktformularen oder bereits erbrachte Serviceleistungen per Telefon, E-Mail oder vor Ort. Bei Kontaktanfragen können automatisierte E-Mails mit weitergehenden Serviceinformationen und thematisch passenden Links versandt werden. Nach bereits erbrachten Serviceleistungen kann beispielsweise Feedback eingeholt werden.

Wer jetzt auf eine Reihe von Ideen für anlassbezogene E-Mails gestoßen ist, der sollte eines beachten: schrittweise starten – mit einfachen Ereignissen beginnen und sich mit der Thematik vertraut machen. Nach und nach können neue Trigger-Mails eingerichtet werden, der Nutzer soll ja nicht durch Massennachrichten verschreckt werden.

Mit anlassbezogenen E-Mails die Kundenbindung erhöhen

Davon träumt jeder Marketing-Verantwortliche: mit geringem Zeit- und Kostenaufwand die Kundenbeziehungen zu stärken und den Umsatz zu steigern. Sogenannte anlassbezogene E-Mails, auch Trigger-Mails genannt, können hierbei ein hilfreiches Instrument darstellen. Der Erfolg solcher E-Mails liegt darin, die richtige Botschaft genau im richtigen Moment an den Kunden zu senden. Dieser wird so am ehesten auf das Angebot reagieren.

Anwendungsmöglichkeiten

Trigger-Mails werden durch ein spezifisches Ereignis, ein Kundenverhalten oder ein spezielles Datum ausgelöst und automatisch versendet. Dies können beispielsweise eine Abfrage der Kundenzufriedenheit nach erfolgreicher Bestellung, eine Reaktion auf einen Warenkorbabbruch, eine Willkommens-E-Mail für Neukunden oder eine  E-Mail mit Glückwünschen zum Geburtstag sein. Epsilon, Anbieter für strategische und renditeorientierte E-Mail-Kommunikation, hat weitere hilfreiche Tipps zusammengestellt:

  • feste Verhaltensregeln für den Umgang mit Trigger-Mails definieren
  • Limit für die Häufigkeit setzten: viel hilft nicht unbedingt viel
  • Relevanz sells: Bedürfnisse und Verhalten von Kunden und Neukunden berücksichtigen

Trotz allen Vorteilen ist Vorsicht geboten: falsche oder zu häufig eingesetzte triggered E-Mails können genau den gegenteiligen Effekt bewirken.