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Infografik: Battle im Posteingang – Wer liegt vorn?

Der Kampf um die Aufmerksamkeit im Posteingang der Abonnenten wird immer härter.
Unternehmen müssen sich dabei nicht nur gegen die direkten Wettbewerber behaupten, sondern grundsätzlich stellt jede E-Mail eine Konkurrenz um das Interesse des Empfängers dar. Besonders hoch ist der Wettbewerb aktuell in der Vorweihnachtszeit. Return Path hat unter dem Titel „Battle im Posteingang“ eine interessante Infografik erstellt, welche die Sieger und Verlierer darstellt.

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Studie: Aufmerksamkeit im E-Mail-Postfach

Der E-Mail-Marketing Anbieter promio.net hat im November letzten Jahres 1.000 Menschen ab 18 Jahren zu ihrem E-Mail-Nutzungsverhalten befragt und so interessante Einblicke zur Aufmerksamkeit im Posteingang erlangt:

  • 85 % lesen ihre privaten E-Mails mindestens einmal täglich, 54 % schauen mindestens einmal täglich in ihren Spam-Ordner.
  • 11,7 % nutzen primär ein Smartphone zum Abrufen von E-Mails, 61,8 % nutzen primär Webmail und 26,5 % Desktop-Mail.
  • 84 % öffnen abonnierte Newsletter oft bis immer.
  • Etwa die Hälfte der Befragten liest nicht abonnierte Newsletter und Werbung nie. Anders herum: Jeder zweite liest unaufgefordert zugeschickte Newsletter bzw. Werbung zumindest manchmal.
  • Der Absender und der Betreff sind die wichtigste Kriterien für eine E-Mail-Öffnung, ein unpassender Versandzeitpunkt und die mögliche E-Mail-Flut im Posteingang sind weniger entscheidend.
  • Beim Thema „Priority Inbox“  sind die Befragten noch unentschlossen, denn 60 % nutzen die Kategorisierung des E-Mail-Anbieters, etwa die Hälfte wünscht sich aber keine Vorsortierung der E-Mails nach Wichtigkeit.

Die ausführlichen Studienergebnisse, unterteilt auch nach Alter und E-Mail-Programmen, können inklusive Handlungsempfehlungen hier kostenlos heruntergeladen werden.

Editorial: Den richtigen Einstieg in den Newsletter finden

Aller Anfang ist schwer – das gilt auch für den Newsletter-Einstieg. Denn innerhalb weniger Sekunden entscheidet der Empfänger, ob eine E-Mail lesenswert ist oder nicht. Die meisten Newsletter starten mit einem Editorial, einer Einleitung vor den eigentlichen Artikeln oder Produktvorstellungen mit dem Ziel, Aufmerksamkeit und Interesse zu wecken.

Doch Hand aufs Herz: Wer liest das Editorial eigentlich wirklich? Wahrscheinlich die wenigsten. Stattdessen werden gleich die nachfolgenden Teaser oder Produkte gescannt. Trotzdem legen viele Versender großen Wert auf die Einleitung – und das ist auch gut so. Denn auf das Editorial sollte im Newsletter nicht verzichtet werden, in der Kürze liegt aber wie so oft die Würze. Für die Eiligen muss der Newsletter aber auch funktionieren, ohne dass es gelesen wurde.

Doch wie sieht ein gelungener Einstieg aus?

Im Folgenden einige Anregungen:

  • Fragen
  • rhetorische Fragen
  • Kennen Sie das auch?
  • Zitate
  • Persönliches Grußwort
  • Provokation
  • Überraschung
  • Spannung
  • Testimonial
  • Tipps und  Tricks
  • (Bild-)Personalisierung

Im Blog von SC-Networks werden zudem acht gute Newsletter-Einstiege anhand von Beispielen vorgestellt.

Wie focus.de Facebook-Fans generieren will

Wer aktuell auf www.focus.de online einen Beitrag lesen möchte, wird in ausgewählten Artikeln nach einigen Absätzen durch den unten angezeigten Störer unterbrochen. Der Rest des Beitrages ist ausgegraut, so wird dem Leser auf den ersten Blick vorgegaukelt, dass es hier nicht weiter geht, sofern er nicht den „Gefällt mir“-Button für die Facebook-Seite von Focus klickt.

Tatsächlich ist dies aber nicht der Fall, man kann den Störer auch schließen, ohne Fan oder Follower zu werden und den Artikel trotzdem weiter lesen. Ziel der Aktion ist natürlich, die Fanzahlen der Facebook-Seite von Focus in die Höhe zu treiben. Inwiefern das gelungen ist, ist uns nicht bekannt. Ob die Idee nun gut oder schlecht ist, darüber lässt sich sicherlich streiten –  sie erregt aber auf jeden Fall die Aufmerksamkeit des Nutzers.

Bildunterdrückung: Call-to-Action Button aus HTML-Tabelle

Der erste Schritt ist geschafft, der Abonnent hat die E-Mail geöffnet. Der erhoffte zweite Schritt ist oft das Klicken eines Call-to-Action Button. Dieser kann beispielsweise zu weiteren Informationen führen, eine Bestellung oder den Download eines Whitepapers auslösen.

Um die Aufmerksamkeit des Lesers zu fesseln und ihn zum Klicken zu bewegen, bliebt nicht viel Zeit. Ein aufmerksamkeitsstarker Call-to-Action Button muss her, um das Interesse des Nutzers beim Scannen der E-Mail zu wecken. Neben der optimalen Platzierung im sichtbaren Bereich des Newsletters spielt dabei vor allem die Optik eine entscheidende Rolle. In der Regel wird der Button deshalb als Grafik eingebunden.

Was tun, wenn das E-Mail-Programm des Empfängers die Bildanzeige unterdrückt?

Die Lösung sind Button-Layouts die aus HTML-Tabellen konstruiert werden. Vereinfacht gesagt: Der Button entspricht einer Tabelle mit genau einer Zelle. Mit HTML und CSS kann man den Button dann noch etwas gestalten. Da jede Tabellenzelle einen Bildpunkt darstellen kann, lassen sich neben einfarbigen Buttons auch optische Trennlinien und einfache Muster gut umsetzten.

Das Problem der Bildunterdrückung scheint gelöst, denn theoretisch lässt sich so ein ganzes Logo oder eine Grafik als Tabelle gerastert und für den Empfänger sofort sichtbar abbilden. Leider funktioniert dies eher in der Theorie, denn das Bild wird nicht nur oft pixelig angezeigt, sondern die Dateigröße steigt durch die Tabellen auch enorm an. Für Call-to-Action Buttons aber sicherlich ein Ansatz,  den man einmal getestet haben sollte.

Eine Anleitung mit exemplarischem Quellcode gibt es im Campfire-Blog.

Animationen in Newsletter-E-Mails

Welchen Effekt haben Animationen beim E-Mail-Marketing und in Newslettern? Bekommt der Inhalt einer E-Mail mehr Aufmerksamkeit oder sind die Empfänger eher genervt? Und wenn man Animationen einsetzen möchte, wie macht man es richtig? Eine kleine Recherche brachte interessante Ergebnisse und legt das Comeback einer schönen alten Technologie nahe.

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