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Statistiken zur E-Mail-Nutzung und zum E-Mail-Marketing 2013

Statistiken und Studien zeigen oft interessante und aktuelle Trends im E-Mail-Marketing auf. Im Folgenden haben wir daher die Ergebnisse aus Untersuchungen von Litmus, Salesforce und Marketing Sherpa zusammengestellt.

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Die Sieben Sünden im E-Mail-Marketing

Die sieben Sünden im E-Mail-Marketing hat NJIMEDIA in einer Infografik aufbereitet. Natürlich finden sich hier viele alte Bekannte: Die Betreffzeile beeinflusst häufig, aber natürlich nicht ausschließlich und immer die Öffnungsrate des Newsletters. Ein nutzerfreundliches Design, dass auch auf mobilen Endgeräten ansprechend zu bedienen ist, gehört mittlerweile ebenfalls zu den Standardhinweisen im E-Mail-Marketing.

Ein weiteres Muss ist eine inhaltliche und optische Formatierung, die den Nutzer nicht mit langen Textparagrafen langweilt, sondern ihm gezielt die wichtigsten Informationen präsentiert und den Newsletter so innerhalb weniger Sekunden scanbar macht. Trotz oder gerade wegen dieser Kürze sollte der Newsletter den Leser gezielt auf die gewünschte Konversion und den entsprechenden Call-to-Action-Button stoßen.

Natürlich muss der Inhalt auf die entsprechende Zielgruppe ausgerichtet sein – im Idealfall findet eine Segmentierung der Empfänger statt, sodass jeder Nutzer für ihn relevante Informationen erhält. Doch nicht nur der Inhalt, auch die Sprechweise im Newsletter sollte an die jeweilige Empfängergruppe angepasst sein.

Ohne Testen geht es natürlich nicht. Vor dem Versand gilt es beispielsweise, die Verlinkungen auf ihre Erreichbarkeit hin zu testen und entsprechende Inhalte wie Bilder und Videos auf der eigenen Website bereitzustellen. Ein A/B-Testing gibt Aufschluss über die Performance von Newslettern und ein Eye Tracking zeigt, welche Inhalte vom Empfänger tatsächlich wahrgenommen werden.

Hier die Sieben Sünden noch einmal kompakt in einer Infografik:

Trusted Shops White Paper: E-Mail-Marketing für Shopbetreiber

Trusted Shops, Anbieter von Zertifizierungen und Gütesiegel für Onlineshops, hat ein Whitepaper zum Thema rechtssicheres E-Mail-Marketing speziell für Shopbetreiber herausgebracht. Wer sich für den wöchentlichen Trusted-Shops-Newsletter anmeldet, erhält das White Paper als Dankeschön gratis zum Download.

Zunächst werden im Dokument einige allgemeine Erläuterungen zum E-Mail-Marketing sowie Tipps zu Versandzeitpunkt, Versandfrequenz und Betreffzeile gegeben. Auch die Segmentierung des Empfängerkreises ist für Onlineshops wichtig – hier gibt es auf Basis des Kaufverhaltens der Kunden viele interessante Ansatzpunkte und Trigger.

Doch bevor der Newsletter versendet werden kann, müssen Adressen generiert werden. Grundsätzlich gilt natürlich auch für Shopbetreiber, dass eine Einwilligung zum Erhalt von Werbung per E-Mail vorliegen muss. Doch wie lässt sich diese Einwilligung nachweisen? Erlischt sie irgendwann? Und gibt es vielleicht Ausnahmen, bei denen keine Einwilligung erforderlich ist? Welche Konsequenzen drohen bei Nicht-Einhaltung? Was ist mit Werbung in Bestellbestätigungen?

Tell-a-Friend Funktionen

Besonders attraktiv für Onlineshop sind die sogenannten Tell-a-Friend Funktionen, also Weiterempfehlung durch Freunde, z.B. per E-Mail. So lässt sich die Reichweite durch Dritte enorm erhöhen. Doch ist das eigentlich zulässig? Der Empfänger hat ja nicht in den Erhalt der Werbung eingewilligt. Trusted Shops antwortet in seinem Whitepaper auf diese Frage klar mit einem Nein. Auf Basis eines aktuellen Urteils des LG Berlin zum Facebook-Freunde-Finder, kommen Anwälte allerdings in Bezug auf Tell-a-Friend Funktionen per E-Mail zu einem anderen Ergebnis: Demnach ist die Weiterempfehlung durch Freunde durchaus rechtlich zulässig, sofern der Shopbetreiber in Inhalt und Absender der E-Mail selbst im Hintergrund bleibt und einige weitere Grundsätze beachtet.

Wiederholter Versand für eine höhere Öffnungsrate?

Den gleichen Newsletter mehrfach an denselben Empfänger verschicken? Für die meisten E-Mail-Marketer ist dies gleichbedeutend mit Spam. Case Studies zeigen aber, dass ein wiederholter Versand in bestimmten Fällen erfolgversprechend sein kann. Wichtigste Voraussetzung ist immer, dass der Newsletter nur an Nicht-Öffner erneut versendet wird! Zudem gilt es, die Versandfrequenz zu beachten, sodass der Abonnent durch den erneuten Versand nicht zu häufig kontaktiert wird.

Wann und wie wiederholter Versand eine gute Idee sein kann

Grundsätzlich sollte man sich folgende Frage stellen: Waren die Abonnenten in der Vergangenheit aktiv und haben mit dem Newsletter interagiert, nur dieses Mal nicht? Was könnte der Grund dafür gewesen sein, warum der Empfänger den Newsletter nicht geöffnet hat? Kann ich diesen Grund beeinflussen?

  • Beim Versand gab es technische Probleme, evtl. ist die E-Mail gar nicht oder zeitverzögert zugestellt worden.
  • Der Versandzeitpunkt war offensichtlich ungünstig, z.B. Freitagabend, oder an einem  Feiertag. Der optimale Zeitpunkt für den erneuten Versand sollte den Statistiken entnommen werden.
  • Die Betreffzeile war unglücklich oder irreführend formuliert und eine andere verspricht höhere Öffnungsraten. Auch hier kann aus vergangenem Statistiken gelernt werden. Grundsätzlich sollte ein erneuter Versand nie mit der selben Betreffzeile durchgeführt werden.

Wer den wiederholten Versand testet, sollte behutsam vorgehen und besonders sensibel für Signale des Abonennten sein: Steigen etwa die Abmelderate oder die Beschwerden? Dann sollte man umgehend reagieren und einen erneuten Versand zukünftig überdenken.

Zudem ist die Variante nicht für jede Branche gleich gut geeignet. Online-Shops können relativ problemlos einen Newsletter erneut versenden und dabei z.B. auf das nahende Ende einer Sonderaktion hinweisen – bei reinen Brancheninformationen ist dies schwieriger. Hier erhöht eine Segmentierung der Empfänger beim erneuten Versand die Wahrscheinlichkeit für relevante Inhalte und damit für eine Öffnung.

Es gibt aber wie so oft keine Patentantwort darauf, ob erneuter Versand den Erfolg einer E-Mail-Marketing Kampagne erhöht. Versuch macht klug, es ist aber empfehlenswert sich eingehend Gedanken zu machen, ob die Methode tatsächlich zum Unternehmen, zu den Empfängern, zur Branche und zu den Inhalten passt.

Tipps zur Personalisierung von Newslettern

Personalisierte Newsletter sind das A und O für den Aufbau einer langfristigen Kundenbeziehung. Doch was verbirgt sich hinter diesem Begriff und welche Möglichkeiten sind in der Praxis realistisch?

“Personalisierung bedeutet mehr, als nur den Namen des Empfängers zu kennen“

Dieser Meinung ist der Fachverlag für Marketing & Trendinformationen und stellt einige Ideen vor, die über eine Pseudopersonalisierung durch eine persönliche Anrede in einer Massenmail hinausgehen:

  • Voraussetzung: persönliche Daten des Empfängers nicht ungefiltert übernehmen, sondern auf Rechtschreibung und Richtigkeit überprüfen.
  • Anrede mit Personalisierungstrick: Neukunden förmlich ansprechen („Sehr geehrter Herr Nachname“), später zu einer vertrauteren Anrede wechseln („Hallo“ oder „Lieber“).
  • Personalisierung in der Betreffzeile: mit Vorsicht einsetzten, um nicht aufdringlich zu wirken.
  • relevanter Inhalt: bietet dem Abonnenten den größten Mehrwert. Dazu sollten alle bekannten Informationen über den Abonnenten berücksichtigt werden, wie z.B. Alter, Geschlecht und Wohnort. Entsprechend des Lifecycles können Trigger-Mails versendet werden. Dem Interessenten bei der Anmeldung die Möglichkeit zu geben, die für ihn interessanten Themen auszuwählen, ist eine weitere Möglichkeit, um relevanten Content zu identifizieren.
  • Bildpersonalisierung ist zwar sehr ähnlich zur personalisierten Anrede, zu passenden Anlässen eingesetzt, weckt sie aber durchaus die Aufmerksamkeit des Kunden.

Optimale Betreffzeile für Fundraising-Aktivitäten

Weihnachtszeit ist Spendenzeit.

Und der Erfolg eines Spendenmailings steht und fällt, wie sollte es anders sein, mit der Betreffzeile. In einer Studie im Auftrag der SOS-Kinderdörfer wurden in 2010 E-Mails mit zehn unterschiedlichen Betreffzeilen in zwei Varianten, mit und ohne personalisierte Ansprache, an 100.000 Empfänger versendet.

Die Ergebnisse:

„Die perfekte Betreffzeile verzichtet auf die persönliche Anrede, benennt die Organisation, formuliert den Spendenaufruf indirekt, verwendet eine emotionale Beschreibung und einen positiv formulierten Appell“

Eine persönliche Ansprache im Newsletter ist wichtig, in der Betreffzeile eines Spendenaufrufs hat diese aber scheinbar wenig zu suchen. Entsprechende E-Mails wurden deutlich seltener geöffnet. Ein indirekter Spendenaufruf wirkt besser als ein direkter, ebenso wie ein positiver Appell gegenüber einem negativen Statement. Wie in allen Mailings ist es natürlich auch bei Spendenaufrufen unerlässlich, dass der Versender auf den ersten Blick deutlich wird.

Im Klartext lautet der Betreffzeilen-Gewinner für den Spendenaufruf der SOS-Kinderdörfer:

„SOS-Kinderdörfer: Reichen Sie Kindern wie Rosa Ihre Hand!“

Betreffzeilen-Checker

Der „subjekt-line-checker“ von litmus ist ein nützliches Tool um zu überprüfen, wie die Betreffzeile einer E-Mail oder eines Newsletter in unterschiedlichen E-Mail-Programmen dargestellt wird. Gerade bei langen Betreffs kann so herausgefunden werden, ob die Botschaft auf Anhieb komplett lesbar ist oder ob und wann sie abgeschnitten wird. In der kostenlosen Online-Version des Tools wird eine Vorabansicht der Betreffzeile in folgenden E-Mail-Clients unterstützt:

  • Outlook 2003
  • Outlook 2007
  • Outlook 2010
  • Hotmail
  • Google Mail
  • Yahoo! Mail
  • Blackberry

Zudem ist es möglich, eine kostenpflichtige litmus-Software zu erwerben. Hiermit kann dann das komplette Design einer E-Mail in über 30 E-Mail-Clients vorab getestet werden, auch auf mobilen Endgeräten. Je nach Höhe der monatlichen Gebühr können neben der E-Mail-Preview und einem Page-Test im Browser zusätzlich auch Spamfilter-Tests durchgeführt, E-Mail-Analytics abgerufen und unterschiedliche Anzahlen von Nuterzugängen eingerichtet werden.

Für einen kurzen Check des Betreffs und um ein Gefühl für die Länge und Darstellung der Betreffzeile zu bekommen und diese zu optimieren, ist das kostenlose Tool mit der eingeschränkten Auswahl an E-Mail-Programmen aber sicherlich erst einmal ausreichend.