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Gmail Grid View: Werbung-Tab wird zum bildlastigen Katalog

Newsletter und Werbe-E-Mails landen automatisch im Reiter „Werbung“ des Gmail-Postfachs. Werbetreibende hatten bislang – nicht ganz zu unrecht – Angst, dort ungesehen unterzugehen. Jetzt gestaltet sich der Tab für Gmail-Nutzer jedoch deutlich attraktiver: In Pinterest-Optik wird er zum Katalog, der zum Stöbern und Klicken einlädt.

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Bildpersonalisierung im Newsletter

Emotionalisierung und eine persönliche Ansprache sind Schlüsselfaktoren für ein erfolgreiches und aufmerksamkeitsstarkes Dialogmarketing. Im E-Mail-Marketing kann dies nicht nur über eine persönliche Ansprache zu Beginn des Newsletters erfolgen, sondern auch über Bildpersonalisierung.

Dabei wird ein Bild mit Hilfe des Namens oder anderer bekannter Stammdaten des Abonnenten individualisiert. Kombiniert mit einem kreativen Bezug zu Inhalt und Anlass des Newsletters kann die emotionale Bindung zum Unternehmen gestärkt werden. Personalisierte Bilder eigenen sich besonders gut für anlassbezogene E-Mails, wie beispielsweise Geburtstags- und Weihnachtsgrüße oder zum Einsatz in Kombination mit einem Gutschein. René Kulka hat einige interessante Beispiele zur Bildpersonalisierung in Newslettern zusammengestellt.

Eyetracking-Tests verdeutlichen es: personalisierte Bilder erzielen eine höhere Aufmerksamkeit und bleiben länger in Erinnerung. Zudem haben personalisierte Inhalte eine hohe virale Wirkung und werden gern geteilt. Die Bereitstellung von SWYN-Funktionen (Share With Your Network) innerhalb des Newsletters kann diesen Vorgang begünstigen.

Da das personalisierte Bild erst nach Öffnung des Newsletters ins Auge fällt, muss bereits der Betreff das Interesse auf den Inhalt wecken. Hat der Abonnent die E-Mail einmal geöffnet, ist die Re-Opening-Rate allerdings sehr hoch. Voraussetzung für den Versand von personalisierten Bildern oder Videos ist natürlich das Vorhandensein der entsprechenden Stammdaten. Diese können, neben der E-Mail-Adresse als Pflichtfeld, bei der Newsletter-Anmeldung optional abgefragt werden.

Wer das Thema Personalisierung im Rahmen einer Kampagne etwas größer aufziehen möchte, kann auch auf personalisierte Videos zurückgreifen. Eine E-Mail mit dem Betreff „Sie waren im Fernsehen“ oder „[Name], über Sie wurde im Fernsehen berichtet“,  wecken Interesse und erhöhen die Öffnungsrate. In dem Video selbst können dann Informationen und Werbebotschaften mit beispielsweise Name und Wohnort des Abonnenten verknüpft werden. Ein Beispiel für ein personalisiertes Video ist die Direktmarketing-Kampagne „style TV“ des Schweizer Unternehmens Hapimag.

Bildanzeige in Newslettern optimieren

Bilder in E-Mails erzeugen Aufmerksamkeit, leider werden sie meist standardmäßig von den E-Mail-Programmen unterdrückt. Warum? Aus Datenschutzgründen sollen Bilder, die von externen Servern geladen werden, erst auf Nachfrage aktiviert werden. Andernfalls könnten unseriöse Versender durch ein Logging auf dem Server herausfinden, welche E-Mail-Adressen aktiv sind. Wie seriöse Versender diese Problem umgehen können, hat René Kulka mit 3,5 Werbekniffen zur Bildanzeige erläutert. Zwei Möglichkeiten wollen wir kurz vorstellen.

„Bilder von diesem Absender immer anzeigen“

Aktiviert der Empfänger in seinem E-Mail-Programm diese entsprechende Funktion, werden alle weiteren E-Mails des Absenders als vertrauenswürdig eingestuft und Bilder zukünftig sofort geladen. Der Nachteil: der Nutzer muss selbst aktiv werden. Durch gezielte Aufforderung innerhalb der E-Mail bzw. des Newsletters kann er dazu angehalten werden.

Offline-HTML

Dabei werden die Bilder innerhalb der E-Mail als Anhang („Embedded Image“) mit versendet. Wichtig ist, dass die Dateigröße der eingebetteten Bilder berücksichtigt wird, vor allem bei mobilen Engeräten und Smartphones kommt es sonst zu langen Downloadzeiten und hohem Speicherbedarf. Die Lösung kann ein Mittelweg sein, bei dem nur Schlüsselgrafiken, Logo und Buttons angehängt werden.

In seinem Gastbeitrag in der Zeitschrift webselling erläuterst René Kulka „Inline-Images“ und HTML-Tabellen als weitere Instrumente.

Newsletter-Vorschaubild in Facebook

Viele Newsletter werden mittlerweile mit Links zum Teilen in Facebook ausgestattet, der sogenannten Share With Your Network (SWYN) Funktionalität. Klickt ein Empfänger auf solch einen Link, kann er den gerade empfangenen Newsletter in seinem Profil posten, um interessante Inhalte an sein Netzwerk weiterzuempfehlen. Facebook zeigt beim Teilen eine Vorschau auf die externe Ressource, und zwar einen Titel, eine Kurzbeschreibung und ggfs. ein Vorschaubild. Alle drei kann man als Versender beeinflussen. Wie das geht? Ganz einfach:

Für Titel und Beschreibung benutzt Facebook entsprechende meta-Tags im Kopf (head) des HTML-Dokuments. Fehlen diese, sucht sich das System eigenständig Inhalte aus dem body des Dokuments. Für den Titel zieht es auch den title-Tag heran. Will man aber Kontrolle ausüben, sollte man die folgenden Tags setzen.


<meta name="title" content="Titel des Newsletters" />
<meta name="description" content="Kurze Beschreibung" />

Beim Vorschaubild wird es etwas diffiziler. Facebook bietet dem Teilenden alle referenzierten Bilder an, die größer als 50 x 50 Pixel sind. Die Reihenfolge bei der Auswahl wird dabei nicht durch die Reihenfolge im Code vorgegeben, sondern durch die Dateigröße der images – merkwürdigerweise von groß nach klein. Möchte man ein bestimmtes Vorschaubild anbieten, setzt man folgenden link-Tag im head ein.

<link rel="image_src" href="http://www.domain.tld/meinbild.jpg" />

Folgendes gilt es bei den Abmessungen zu beachten:

  • ebenfalls mindestens 50 x 50 Pixel
  • höchstens 130 x 110 Pixel
  • Seitenverhältnis nicht größer als 3
  • die optimale Breite beträgt 100 Pixel

Abzuraten ist außerdem von transparenten GIFs, denn die jeweiligen Flächen werden von Facebook mit einem relativ unschönen Muster aufgefüllt. In vielen Fällen sorgt das dafür, dass das Bild unkenntlich gemacht wird. Am besten also einen weißen Hintergrund anlegen.

Weitere Informationen erhält man auch in der Facebook Entwickler-Dokumentation.