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Mozify: Bildanzeige trotz Bildunterdrückung im E-Mail-Client

Über 80 % der E-Mail-Clients unterdrücken standardmäßig die Bildanzeige. Wichtige Botschaften und Call-to-Actions werden deshalb vom Empfänger eventuell nicht wahrgenommen. Wie wäre es da mit einem praktischen Tool, dass Bilder in HTML-Tabellen oder formatierten HTML-Text konvertiert? Mozify von Email on Acid ist ein Dienst, der genau so etwas kann.

Wird der konvertierte Code in den Newsletter aufgenommen, sollen knapp 80% der E-Mail-Empfänger zukünftig diese „Bilder“ sehen können – trotz Bildunterdrückung. Die Empfänger erhalten so einen ersten optischen Eindruck der E-Mail, wichtige Inhalte fallen direkt ins Auge. Sofern die Bildunterdrückung deaktiviert ist, werden wieder die Originalbilder aus dem Newsletter angezeigt. Tests ergaben große Steigerungen der Klickraten und Konversionen.

Auch wenn der Ansatz nicht neu ist – ein Versuch lohnt sich! Wer Interesse daran hat, kann sich kostenlos für die Beta-Version von Mozify regisitrieren. Email on Acid bietet zudem Dienste für Previews in unterschiedlichsten E-Mail-Clients, Vebesserung der Zustellrate und HTML-Optimierung an.

Mozify Demonstration from Michelle Klann on Vimeo.

Der perfekte Call-to-Action Button

Die Bedeutung des Call-to-Action Button in einem Newsletter liegt auf der Hand, denn mit dem Aufruf zum Klick verfolgen Versender in der Regel ein ganz bestimmtes Ziel. Damit der Empfänger tatsächlich dazu bewegt wird, diesen Button zu klicken, gibt es speziell bei HTML-E-Mails einiges zu beachten. Er birgt nicht nur großes Potenzial, man kann bei der Umsetzung auch einiges falsch machen. Zu berücksichtigen sind nicht nur offensichtliche Dinge wie Farbe, Kontrast, Form, Größe, Wortlaut und Platzierung des Buttons. Auch folgende, weniger offensichtliche Dinge sollten bedacht werden:

  • Allgemeinverständliche Icons können die Klickrate des Call-to-Action Buttons erhöhen, unbekannte Icons den Nutzer dagegegen verwirren.
  • Nicht mit zu vielen, gleichgestalteten und nah beieinander liegenden Call-to-Action Buttons arbeiten.
  • Fallback-Lösung bei Bildunterdrückung entwickeln. Wie man Call-to-Action Buttons auch im Falle von Bildunterdrückung ansprechend und aufmerksamkeitsstark gestalten kann, darüber haben wir im Blog bereits berichtet.
  • Buttongröße für die Mobile-Optimierung berücksichtigen.
  • A/B-Tests durchführen.
  • Nach dem Klick ist vor dem Klick: Nutzer auf einer entsprechenden Landingpage auffangen.

Litmus hat in einer Infografik, die wichtigsten Dos und Don’ts zusammengefasst.

 

 

Bildunterdrückung: Call-to-Action Button aus HTML-Tabelle

Der erste Schritt ist geschafft, der Abonnent hat die E-Mail geöffnet. Der erhoffte zweite Schritt ist oft das Klicken eines Call-to-Action Button. Dieser kann beispielsweise zu weiteren Informationen führen, eine Bestellung oder den Download eines Whitepapers auslösen.

Um die Aufmerksamkeit des Lesers zu fesseln und ihn zum Klicken zu bewegen, bliebt nicht viel Zeit. Ein aufmerksamkeitsstarker Call-to-Action Button muss her, um das Interesse des Nutzers beim Scannen der E-Mail zu wecken. Neben der optimalen Platzierung im sichtbaren Bereich des Newsletters spielt dabei vor allem die Optik eine entscheidende Rolle. In der Regel wird der Button deshalb als Grafik eingebunden.

Was tun, wenn das E-Mail-Programm des Empfängers die Bildanzeige unterdrückt?

Die Lösung sind Button-Layouts die aus HTML-Tabellen konstruiert werden. Vereinfacht gesagt: Der Button entspricht einer Tabelle mit genau einer Zelle. Mit HTML und CSS kann man den Button dann noch etwas gestalten. Da jede Tabellenzelle einen Bildpunkt darstellen kann, lassen sich neben einfarbigen Buttons auch optische Trennlinien und einfache Muster gut umsetzten.

Das Problem der Bildunterdrückung scheint gelöst, denn theoretisch lässt sich so ein ganzes Logo oder eine Grafik als Tabelle gerastert und für den Empfänger sofort sichtbar abbilden. Leider funktioniert dies eher in der Theorie, denn das Bild wird nicht nur oft pixelig angezeigt, sondern die Dateigröße steigt durch die Tabellen auch enorm an. Für Call-to-Action Buttons aber sicherlich ein Ansatz,  den man einmal getestet haben sollte.

Eine Anleitung mit exemplarischem Quellcode gibt es im Campfire-Blog.