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Infografik: Tipps für HTML E-Mails

CSS und HTML-Programmierung für E-Mails sind anders als für das Web, denn E-Mail-Clients unterstützen im Gegensatz zu den meisten Browsern, nicht alle modernen Webstandards. Zudem unterscheiden sich die E-Mail-Programme selbst sehr durch die Interpretation und Darstellung von HTML-E-Mails. Damit diese in möglichst vielen Clients möglichst gut dargestellt werden, sollten die folgenden Tipps aus der Infografik von Litmus befolgt werden. Auch hier gilt wie so oft: „Keep it simple!“ und „Testen, testen, testen!“

Newsletter Software für große Unternehmen

Jedes größere Unternehmen, ob als Online-Shop oder Hersteller, arbeitet mit Newslettern, um seine Kunden mit Neuigkeiten rund um den Betrieb oder das Warenangebot zu versorgen. Je größer das Unternehmen ist, desto ausgereifter sollte die Technik der Newsletter Software sein. Mit einem leistungsstarken Programm können Fehler vermieden und kundenorientierte Mailings geschaffen werden.

Wie bei jedem Computerprogramm gibt es auch bei Newsletter Software einfache und umfangreichere Lösungen. Für einen kleinen Online-Shop, der weniger als 1.000 Kunden hat, sind simple Programme fürs E-Mail-Marketing von Vorteil. Ein großer Implementierungsaufwand stünde in keinem Verhältnis zum Nutzen, den der Shopbetreiber davon hat. Großunternehmen, die über eine eigene Marketingabteilung verfügen, können dagegen mehr Arbeitskraft für das Newsletter-Marketing aufwenden. Aus diesem Grund ist Newsletter Software für diesen Bereich sehr umfangreich und bietet zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten. Neben modernen Analysetools sollte ein solches Programm über die nötigen Features für die optimale Anpassung auf die Zielgruppe verfügen.

Wichtige Elemente für eine effiziente Newsletter Software, die speziell für große Unternehmen interessant sein kann, sind u.a.:

  • schnelle und einfache Adressgenerierung
  • eine leicht handhabbare Benutzeroberfläche
  • Vorschaumodi, die auf den Mail-Client abgestimmt sind
  • Live-Tracking des versendeten Newsletters
  • globales Versenden von Newslettern in verschiedenen Sprachen
  • Geotargeting der Newsletterempfänger

Die Liste ließe sich bequem um weitere Aspekte erweitern. Grundsätzlich gilt: je komplexer die Newsletter Software gestaltet ist, desto zielgerichteter können die Newsletter verschickt werden. Für größere Unternehmen ist nicht allein die Masse der Newsletter relevant, sondern letzten Endes die Response auf die Mailings. Ein wirkungsvolles Programm fürs E-Mail-Marketing sollte demnach der Unternehmensgröße angepasst sein.

Newsletter-Abmeldung per List-Unsubscribe

Die Abmeldung von einem Newsletter kann manchmal mühselig sein. Nicht nur, dass der Abmeldelink möglicherweise schwer auffindbar sind, sondern eventuell umständliche Abmeldevorgänge über Kontaktformulare, die Aufforderung sich in einen Kundenbereich einzuloggen oder das Verfassen einer Antwort-E-Mail mit einem ganz bestimmten Betreff  – all das läuft einem dabei über den Weg.

Das muss doch nicht sein, hat sich die Initiative List-Unsubscribe gedacht. Hier plädiert man für die einheitliche Nutzung eines zusätzlichen E-Mail-Headers mit dem selbsterklärenden Namen List-Unsubscribe basierend auf einer Definition in RFC2369. Die Funktionsweise ist denkbar einfach. Ein Versender baut den Anmeldelink nicht nur in den Inhalt seines Newsletters ein, sondern hinterlegt ihn eben zusätzlich im Header der E-Mail.

Wird die Angabe vom E-Mail-Client oder Webmail-System interpretiert, so kann der Empfänger gesondert auf die Abmeldemöglichkeit hingewiesen werden – und zwar so, dass er nicht lange suchen muss – beispielweise direkt unterhalb der Betreffzeile. Neben Windows Live Mail handhabt auch Google Mail das genau auf diese Art. Für Mozilla Thunderbird hat der Softwareanbieter Inxmail ein passendes Add-on geschrieben.

Wer weiß, vielleicht setzt sich die Methode weiter durch und macht abmeldewilligen Newsletter-Empfängern das Leben ein Stück leichter.

Layoutraster für Newsletter

Das sitepackage:// Newsletter-System stellt vier verschiedene Layoutraster für die Gestaltung von Newslettern kostenlos zur Verfügung. Die Raster liegen als Photoshop-Dateien vor und bringen folgende Größen mit:

  • 560 Pixel Breite mit 8 Spalten je 50 Pixel
  • 600 Pixel Breite mit 10 Spalten je 40 Pixel
  • 600 Pixel Breite mit 12 Spalten je 30 Pixel
  • 640 Pixel Breite mit 8 Spalten je 60 Pixel

Umgeben sind die Layouts von einem Screenshot eines Nachrichtenfensters von Mozilla Thunderbird, so dass schon ein Eindruck gewonnen werden kann, wie der Newsletter später im Client aussehen wird.

Download der Layoutraster

Text-Version eines Newsletters

Jonathan Miller hat vor drei Tagen einen Artikel veröffentlicht, der auf das Design der Text-Version eines Newsletters eingeht. Laut ihm ist das genauso wichtig wie das Design der HTML-Version, was ich absolut bestätigen kann, da viele Clients erstmal die Text-Version anzeigen. Er gibt für die Gestaltung folgende Tipps:

  • Absätze, die in der HTML-Version vorgesehen sind, sollten sich auch in der Text-Version wiederfinden
  • Unterstriche benutzen um den Newsletter in Blöcke zu gliedern
  • Überschriften sollten nicht mehr als 50 Zeichen pro Zeile einnehmen
  • Generell sollten 70 Zeichen pro Zeile nicht überschritten werden
  • Alle Links mit „http://“ voran schreiben damit sie den von Clients als Links erkannt werden
  • Zeichen wie ® oder ™ ausschreiben, z.B. „(R)“
  • Listenpunkte mit Sternchen oder anderen Symbolen kennzeichnen
  • Mit Hexcodes formatierte Satzzeichen ausschreiben

Dritte Beta von Thunderbird 3 erschienen

Die Mozilla Foundation hat die Beta 3 ihres kommenden E-Mail-Clients Thunderbird 3 veröffentlicht, auch in einer deutschen Variante. Insgesamt 500 Veränderungen gegenüber der Beta 2 wurden bei diesem Release umgesetzt. Die Freigabe der finalen Version der Software wird noch für 2009 erwartet. Besonders hervorzuheben sind folgende neue Features:

  • Tabbed Email Messages
    Hier werden Nachrichten ähnlich wie im Firefox in Tabs dargestellt.
  • Smart Folders
    Mit dieser Funktionalität können E-Mails aus verschiedenen Konten nach bestimmten Kriterien zusammengeführt werden. Sehr hilfreich wie ich finde.

Download der Beta 3 von Thunderbird 3

E-Mail-Client Eudora wiederbelebt

Der E-Mail-Client Eudora, welcher von 1991 bis 2006 von der Firma Qualcomm herausgegeben wurde, erfährt eine Neuauflage unter dem Namen Mailforge. Entwickelt wird die Software von Infinity Data Systems, die Mailforge zum besten existierenden Client ausbauen wollen.

Mailforge steht für Mac OS und Windows  in einer 30-Tage Testversion zum Download bereit. Eine Lizenz kostet bis zum 15. Juni noch $19,95, danach $39,95.

Email Standards Project: Ratgeber für die Gestaltung von Newslettern

Das Email Standards Project (ESP) hat eine kleine Übersicht von Artikeln in ihrem Blog veröffentlicht in der es um die derzeitigen Gestaltungsmöglichkeiten von HTML-Newslettern geht. Sämtliche Artikel stammen von Campaign Monitor, was nicht verwundert, da Campaign Monitor das ESP gestartet hat. Folgende Artikel werden gelistet:

Windows 7: neuer E-Mail-Client? Neue Probleme?

Eines muss ich zugeben: Ich freue mich auf Windows 7. Es macht für mich den Anschein, dass Microsoft aus den Fehlern von Vista gelernt hat und dem Kunden nun ein stabiles, schnelles System ohne unnötige Gimmicks liefern möchte. Ich bin heute auf einen Blogartikel der Windows 7-Entwickler gestoßen, in dem es um eine neue Funktion geht mit der sehr einfach Windows Features ein- oder abgeschaltet werden können. Diese Funktion gab es zwar in ähnlicher Art und Weise schon bei den letzten Windows-Versionen aber noch nie so übersichtlich und umfassend wie jetzt angesprochen.

Eine Sache ist mir jedoch aufgefallen: Es findet sich kein E-Mail-Client in der Liste. Daraufhin habe ich mal bisschen recherchiert und bin auf einen Artikel von cnet gestoßen, der darüber berichtet, dass Microsoft keinen E-Mail-Client mit Windows 7 mitliefern wird. Vielmehr setzt Microsoft auf Windows Live Mail, welches kostenlos heruntergeladen werden kann. Inwiefern Microsoft mit Herstellern von Computern zusammenarbeitet und Windows Live Mail auf neuen Systemen vorinstallieren lässt, bleibt abzuwarten.

D.h. also, dass es keinen gänzlich neuen Client geben wird. In einem der nächsten Artikel werde ich Windows Live Mail mit Hilfe des Acid-Tests des Email Standard Projects testen um zu sehen wie sich dieser Client mit HTML-Newslettern verträgt.

PHP-basierende Webmail-Clients

Neben Webmail-Anbietern wie GMX oder web.de gibt es noch eine Reihe von Open-Source-Lösungen, die auf dem eigenen Webhosting installiert werden können und vielfach von Unternehmen genutzt werden,  um Mitarbeitern auch unterwegs einen Zugriff auf ihre E-Mails bereitzustellen. Auf der Seite von noupe werden zehn solcher Clients vorgestellt. Ein wichtiger Client fehlt meiner Meinung nach: Horde. Horde basiert auch auf PHP und wird z.B. vom Konfigurationstool Plesk als Webmail-Client zur Installation angeboten, was für eine große Verbreitung sorgt.

Ich habe bisher die Erfahrung gemacht dass SquirrelMail (in der oben genannten Liste zu finden) und Horde am häufigsten eingesetzt werden, da sie z.B. in vielen Linuxdistributionen mitgeliefert werden. Wer also seinen Newsletter auch auf solchen Clients testen möchte, der sollte sich in erster Linie diese beide anschauen.