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Mobil oder nicht mobil? Das ist hier die Frage

Die E-Mail ist mobil – damit bestätigt sich die Prognose vieler E-Mail-Marketer. Denn erstmals übersteigt die weltweite mobile E-Mail-Nutzung die von Webmail und Desktop, das ergibt der halbjährliche Report zur E-Mail-Nutzung von Return Path. Vor allem geshoppt wird mobil und der durchschnittliche Umsatz über Tablets oder Smartphones ist sogar etwas höher als der über den Desktop.

Spitzenreiter bei der Nutzung von Mobile E-Mail sind die USA und Kanada, in Deutschland ist dieser Trend noch nicht ganz angekommen (Webmail = 61 %, Desktop = 26 %, Mobil = 13 %). Die meisten Empfänger nutzen allerdings nicht entweder den einen oder den anderen Weg um ihre E-Mails abzurufen, sondern tun dies beispielsweise sowohl mobil als auch über den Desktop.

Aber: mobil ist nicht gleich mobil. Die meisten nutzen ihre mobilen Endgeräte zu Hause, in Deutschland sind es 47 %, 12 % lesen E-Mails mobil im Büro und 19 % von unterwegs. Die meisten Öffnungen erfolgen im weltweiten Durchschnitt weiterhin über Apple-Geräte, in Deutschland nähern sich die Smartphone-Marktanteile allerdings an: 35 % nutzen Apple- und 29 % Android-Geräte.

Wie immer kann man solche Ergebnisse nicht unmittelbar auf das eigene Marketing übertragen. Ein Blick in die eigene Newsletter-Auswertung ist deshalb unumgänglich, um zu entscheiden, ob die Implementierung eines mobilen E-Mail-Templates bereits nötig ist – kommen wird sie aber mit Sicherheit. In der folgenden Infografik finden sich die Ergebnisse der Return Path Studie, die auf 1,8 Millionen mit der hauseigenen Email Intelligence Lösungssuite zwischen April und Oktober 2012 ausgewerteten Datensätzen beruht.

Lookeen: schnelle Suchlösung für Outlook

Jeder kennt es: In der täglichen E-Mail-Flut geht die eine oder andere Information verloren, die man zu einem späteren Zeitpunkt wieder abrufen möchten. Bis die Suche im E-Mail-Programm das gewünschte Ergebnis liefert, dauert es meist mehrere Minuten. Jede Suche kostet den Mitarbeiter also Zeit und das Unternehmen dadurch Geld. Ein nützliches Tool, das allen Outlook-Nutzern die Suche etwas erleichtern kann, ist Lookeen.

Dabei handelt es sich um eine Lösung, die sekundenschnell alle Daten und Archive im E-Mail-Programm durchsucht. Konkret sind dies E-Mails, Kontakte, Termine, Notizen und Anhänge aller Art, wie z.B. MS Office Dateien bis Version 2013 oder PDF-Datein. Für die nötige Schnelligkeit bei der Suchanfrage sorgt die Echtzeitindizierung. Lookeen ist aber nicht nur auf die Suche in Microsoft Outlook ausgelegt, sondern kann auch als Desktop Search erweitert werden.

Lookeen ist in drei Editionen erhältlich. Alle können 14 Tage kostenlos getestet werden und sind Windows 8 kompatibel. Interessant für Unternehmen ist die Business Edition mit Gruppenrichtlinien für ein einfaches Roll-out im Unternehmen sowie die Enterprise Edition mit zusätzlichem Shared Index zur Reduzierung von Serverlast und Netzwerktraffic.

Infografik: Einfluss von mobilen Endgeräten auf die E-Mail-Öffnung

Zahlen und Studien zur Nutzung von mobile E-Mail gibt es viele – so auch von ReturnPath. Dass E-Mails zunehmend auf mobilen Endgeräten gelesen werden, ist mittlerweile nichts Neues mehr. ReturnPath geht dabei noch einen Schritt weiter und prognostiziert: Noch bis Ende 2012 werden mehr E-Mails auf Smartphones und Tablet-PCs gelesen werden als über Webmail-Angebote oder E-Mail Anwendungen auf dem Desktop.

Interessant sind auch die Zahlen zur Nutzungsverteilung auf den Endgeräten: 85 % der mobilen E-Mail-Öffnungen können Apple-Geräte verzeichnen. iPhone und iPad stehen sich dabei im Verhältnis 70:30 gegenüber, im Vorjahr war es noch 80:20. Die verbleibenden mobilen Öffnungen fallen auf Android-Geräte. Allerdings muss man bei diesen Zahlen etwas vorsichtig sein: Auf Apple-Geräten werden Bilder automatisch geladen und somit über das Zählpixel automatisch als Öffnung erfasst. Android-Nutzer, welche die E-Mail gelesen haben, ohne die Bilder zu laden, werden dagegen nicht erfasst.

Weitere Ergebnisse der Studie, ergänzt um interessante Aspekte weiterer Erhebungen, hat ReturnPath nun in einer Infografik zusammengefasst:

Herausforderungen für Newsletter auf mobilen Geräten

Mark Brownlow hat zwei zusammenhängende Blogbeiträge zum Thema „Newsletter auf mobilen Geräten“ veröffentlicht, welche auf die Herausforderungen eingehen, denen man auf diesem Gebiet begegnet. Er nimmt aber etwas den Wind aus den Segeln: Kommerzielle E-Mails werden zwar auf dem Handy etc. empfangen, aber eher selten direkt dort gelesen sondern für die Ansicht auf dem Desktop-Rechner aufgehoben, so dass der Fokus für das Design von Newslettern weiterhin auf diesem Bereich bestehen sollte. Nichtsdestotrotz sieht er auf mobilen Geräten Potenzial.

In erster Linie geht es darum, einen Newsletter so zu gestalten, dass er bei der ersten Ansicht nicht direkt gelöscht wird, sondern für einen späteren Abruf aufbewahrt wird. Besonders wichtig sind hierbei eine entsprechend gute Betreffzeile und ein immer wiederkehrender Absendername. Zum Beispiel sollten die wichtigsten Informationen im Betreff am Anfang stehen, da viele mobile Geräte diesen kürzen.

Desweiteren gibt es den Ansatz, einen Link auf eine mobile Version des Newsletters vorzusehen. Natürlich sollte die verlinkte Seite dann auch für mobile Geräte optimiert sein. Die zwei größten Herausforderungen sind laut Brownlow die Darstellung und das Benutzerverhalten in diesem Umfeld. Hier besteht die Frage nach dem Verhältnis von Aufwand zu Nutzen, gerade weil es so viele unterschiedliche Clients gibt. Er führt abschließend zu diesem Aspekt ein Zitat von Deirdre Cook an:

…unless there is a clear benefit to implementing a program today, for now, the best mobile strategy may be to use this time to enhance your knowledge of your customer’s mobile habits and preferences.

Es sollte zuerst herausgefunden werden ob wirklich der Bedarf für derartig optimierte Newsletter vorhanden ist.

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