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Return Path: Studie zu Lese- und Posteingangsraten

Anlässlich der Email-Expo hat Return Path, führender Anbieter von E-Mail-Intelligence-Lösungen und -Diensten, seinen E-Mail Intelligence Report für das vierte Quartal 2012 veröffentlicht. Herangezogen wurden Daten von mehr als 241 Internetdienstleistern in Nord-, Mittel- und Südamerika, Europa, Asien, Australien und dem asiatisch-pazifischen Raum.

Weltweite Leseraten unterteilt nach Branchen

Ein weltweiter Vergleich zum Vorjahresquartal zeigt: Die Leserate von Marketing-E-Mails sinkt durchschnittlich auf unter 17 %. Von diesem Abwärtstrend betroffen sind vor allem der Einzelhandel (15,2 %), Reiseunternehmen und -portale (14,7 %), soziale Netzwerke (6,3 %), Karriere- und Jobbörsen (< 10  %) sowie Online Medien (9 %). Auch ein Rückgang um wenige Prozentpunkte bedeutet, gemessen an der Verteilergröße, häufig einen Leserverlust von mehreren Zehntausenden. Berücksichtigt werden bei dieser Entwicklung sollte aber die ggf. durch das Weihnachtsgeschäft bedingte Übersättigung im Postfach der Empfänger.

In anderen Branchen verzeichnet man dagegen einen Positivtrend der Leseraten, vor allem im Finanzdienstleistungsbereich (27,5 %), im B2B-Bereich  (24,3 %) oder in der Immobilienbranche (> 20 %). Auch für die Top 100 Internet Retailer lief es trotz hoher Versandvolumina im Weihnachtsgeschäft gut, sie weisen hohe Posteingangsraten, hohe Leseraten und moderate Spam-Raten auf.

Angebote in Betreffzeilen – nicht so wirkungsvoll wie gedacht?

Der Inhalt der Betreffzeile gibt häufig den Ausschlag für die Öffnung der E-Mail. Und Rabatte werden vom Empfänger doch gern gesehen, oder? Die Return Path Studie zeigt ein anderes Bild: E-Mails, die Rabatte in der Betreffzeile kommunizieren und somit klar als Werbe-E-Mails erkennbar sind, weisen deutlich geringere Leseraten auf. Durchschnittlich werden 27 % der E-Mails der 100 größten E-Commerce-Unterehmen gelesen, bei Werbung in der Betreffzeile sinkt der Wert dagegen auf 15 %. Ob prozentuale Nachlässe, konkrete Beträge oder eine Kombination aus beidem kommuniziert wird, macht dabei kaum einen Unterschied.

Posteingangsraten in Deutschland

In Deutschland liegt die Posteingangsrate mit 83 % knapp unter dem europäischen, allerdings über dem Durchschnitt der übrigen untersuchten Regionen. Branchen wie Gaming (98 %), Konsumgüterhersteller (97 %), Dienstleister (97 %), Einzelhandel (91 %), Medien (86 %) und Finanzdienstleister (85 %) liegen im landesinternen Vergleich vorn, soziale Netzwerke (82 %) und gemeinnützige Unternehmen (68 %) haben dagegen unterdurchschnittliche Posteingangsraten.

Die vollständig Studie kann bei Return Path heruntergeladen werden. Die Ergebnisse zur mobilen Nutzung wurden bereits Ende 2012 in einer Infografik zusammengefasst.

E-Mail, Twitter und Facebook zur Vernetzung mit Unternehmen in Deutschland

Die E-Mail kann sich in der Unternehmenskommunikation nach wie vor bestens gegen die sozialen Netzwerke behaupten – zu diesem Schluss kann man auf Basis einer Studie von Exact Target kommen. Befragt wurden dabei 1292 deutsche Onliner ab 18 Jahren zu ihrem Nutzungsverhalten von E-Mail, Twitter und Facebook und der Vernetzung mit Unternehmen:

  • 94 % der Befragten haben mindestens einen Newsletter abonniert.
  • 39 % sind Fans mindestens eines Unternehmens auf Facebook.
  • 7 % folgen mindestens einem Unternehmen auf Twitter.
  • Sind Nutzer über mehr als einen Kanal mit einem Unternehmen vernetzt, ist die Kombination aus Newsletter-Abonnent und Facebook-Fan am häufigsten.
  • Der prozentuale Anteil an E-Mail-Empfängern ist in allen Altersstufen ähnlich.
  • Bei den bis 44-Jährigen ist der Anteil der Twitter-Follower und Facebook-Fans deutlich höher.
  • Newsletter-Abonnenten wollen in erster Linie Rabatte erhalten.
  • Twitter-Follower legen mehr Wert auf Informationen.
  • Facebook Fans sind sowohl an Rabatten als auch an Informationen über das Unternehmen und die Produkte interessiert.

Weitere Gründe für die Vernetzung mit einem Unternehmen sowie zum Nutzungsverhalten von E-Mail und sozialen Netzwerken finden sich in der folgenden Infografik von Exact Target.
social media marketing

Erfolg von E-Mail-Marketing Kampagnen 02/2012

Die Daten für das Quartal 02/2012 der vierteljährlichen Benchmarkstudie von Epsilon zu Erfolgskennzahlen im E-Mail-Marketing liegen vor. Untersucht wurden wie immer Zustell-, Öffnungs- und Klickraten im Ländervergleich der EMEA-Region (Europe, Middle East, Africa). Deutschland konnte sich zum vorangegangenen Quartal in allen Bereichen verbessern und liegt wieder über dem Durchschnitt:

  • Die Zustellrate steigt von 96,2 % im ersten Quartal 2012 auf 97,0 % an und liegt damit knapp über dem EMEA-Durchschnitt. Sie befindet sich auf dem höchsten Wert seit 03/2010.
  • Die Öffnungsrate ist mit 25,5 % sowohl höher als im vorangegangenen Quartal 01/2012, als auch im Vorjahresquartal 02/2011. Der EMEA-Durchschnitt beträgt 24,5 %.
  • Die Klickrate konnte sich mit 9,6 % gegenüber dem ersten Quartal des Jahres verbessern, liegt aber im Vergleich zum Vorjahreswert von 11,3 %  deutlich niedriger. Der Durchschnittswert beträgt 9,1 %.

Die Zahlen aus dem ersten Quartal 2012 zum Vergleich finden sich hier. Weitere internationale Ergebnisse können direkt bei epsilon nachgelesen werden.

Zustell-, Öffnungs- und Klickrate in Deutschland: 01/2012

Es ist wieder Zeit für die Benchmarkstudie von Epsilon über Öffnungsraten, Klickraten und Zustellraten in der EMEA-Region – die Ergebnisse des ersten Quartals 2012 liegen vor. Für  Deutschland verzeichnet sich ein leichter Abwärtstrend bei Öffnungs- und Klickrate, aber ohne Grund zur Sorge:

  • Die Zustellrate bleibt mit 96,2 % nahezu konstant gegenüber dem Vorjahresquartal (1/2011) sowie dem vergangenen Quartal (4/2011).
  • Die Öffnungsrate beträgt 24,4 % und sinkt damit im Vergleich zum Vorjahresquartal (26,3 %) leicht, im Vergleich zum vergangenen Quartal (24,5 %) liegt kaum Veränderung vor.
  • Die Klickrate beträgt 9,1 % und sinkt damit ebenfalls im Vergleich zum Vorjahresquartal (11,8 %) und zum vergangenen Quartal (10,3 %).

Mit diesen Werten liegt Deutschland knapp unter dem Durchschnitt der EMEA-Region. Dass die Bedeutung von E-Mail-Marketing auch in Zeiten von Social Media weiter steigt, zeigt die Entwicklung des Gesamt-E-Mail-Aufkommens im Vergleich zum Vorjahreszeitraum: Hier verzeichnete sich ein Zuwachs von 57 %.

Wieder einmal ist es also geboten, die Notwendigkeit und die Vorteile von Social E-Mail-Marketing zu betonen. Tipps zur erfolgreichen Verknüpfung von E-Mail-Marketing und Social Media findet man beispielsweise in unserem Gastartikel auf onlinemarketing.de

Zustell-, Öffnungs- und Klickraten in Deutschland und EMEA-Region

Zustellrate, Öffnungsrate und Klickrate – vierteljährlich analysiert Epsilon International in seiner Trend- und Benchmarkstudie den Erfolg von E-Mail-Marketing Kampagnen in der EMEA-Region (Europe, Middle East, Africa). Die aktuellen Ergebnisse für das vierte Quartal 2011 stehen fest, für Deutschland bedeutet dies:

  • Die Zustellrate ist von 96,7 % im vierten Quartal 2010 auf aktuell 96,4 % gesunken.
  • Die Öffnungsrate ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 24,9 % auf 24,5 % gesunken.
  • Die Klickrate ist von 10,2 % im vierten Quartal 2010 auf 10,3 % gestiegen.

Im Vergleich zu den Durschnittswerten der gesamten EMEA-Region, steht Deutschland etwas besser dar: Zustellrate und Klickrate liegen leicht über dem Durchschnitt, die Öffnungsrate allerdings leicht darunter. Die Gewinner der Studie sind beispielsweise Dänemark und die Niederlande, wo die Öffnungsrate etwa dreimal so hoch ist wie in Deutschland und im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zwischen 37 % und 49 % gestiegen ist.  Auch die Öffnungsrate in der Schweiz zählt mit 30,4 % zu den höchsten in der Region.

Im Vergleich mit Nordamerika kann die EMEA-Region weiter punkten: Während Zustell- und Öffnungsrate im vierten Quartal 2011 etwa gleichauf liegen, ist die durchschnittliche Klickrate mit 9,9 % fast doppelt so hoch wie in Nordamerika.

Deutschland im E-Mail-Marketing ganz weit vorne

Eine aktuelle Studie des Unternehmens Epsilon International kommt zu dem Ergebnis, dass die Öffnungsraten von Newslettern in Deutschland mit 21,9 % am größten sind. Knapp dahinter reiht sich Nordamerika ein. Desweiteren liegen wir auch knapp über den EMEA-Durchschnitt von 21,7 %. Dies sollte für jeden ein Ansporn sein in diesem Bereich weiter tätig zu sein. Auch ohne eine richtige Potentialanalyse sieht man – das Potential ist da.

(Via Online-Marketing / Marketing News Blog)