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IBM Verse – mehr als nur ein E-Mail-Programm

IBM will die Geschäfts-E-Mail neu erfinden – mit Verse könnte das Technologieunternehmen damit auf dem richtigen Weg sein. Denn es handelt sich dabei um weit mehr als nur ein E-Mail-Programm, hier werden die E-Mails mit führenden Cloud-, Analytics-, Social- und Security-Funktionen zusammengebracht.

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BGH: Unzulässige Tell-a-friend-Funktion

Liegt das Einverständnis des Empfängers gegenüber dem Unternehmen bezüglich des Versendens von Werbe-E-Mails nicht vor, dann gilt auch die von einem Dritten initiierte Empfehlungs-E-Mail an einen Bekannten als Spam. So hat der BGH im aktuellen Urteil entschieden.

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Verknüpfung von Online-Umfragen und E-Mail-Marketing

Gegenüber Umfragen, die als Postsendungen an die Befragten zugestellt werden, sind Online-Umfragen kostengünstiger und haben eine höhere Rücklaufquote. Die Erstellung und Auswertung ist einfach und die Ergebnisse stehen in Echtzeit zur Verfügung. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um Online-Umfragen zu verteilen; eine Variante ist es, den Befragungs-Link mit der hinterlegten Umfrage per E-Mail zu versenden, zum Beispiel integriert in einen Newsletter. Wir zeigen, worauf man dabei achten sollte.

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Ganzheitliches Mobile Marketing für Onlineshops

promio.net, Dienstleister für E-Mail-Marketing, hat zusammen mit den Akteuren der Email-Expo eine aktuelle Studie zum Thema Mobile Marketing veröffentlicht. Im Dezember 2012 wurden dazu 1.000 Konsumenten über 14 Jahre aus Deutschland zu ihrer Nutzung von internetfähigen Endgeräten (Smartphones, Tablets, stationäre Computer/Laptops) und ihrem Kaufverhalten mit ebendiesen befragt. Die Ergebnisse sind nicht überraschend, unterstreichen aber einmal mehr die Wichtigkeit von ganzheitlichem Mobile Marketing für Onlineshops, das beim Newsletter anfängt und beim Bestellprozess aufhört.

Jeder der von promio.net Befragten besitzt einen stationären PC oder ein Laptop, 65 % ein Smartphone und 19 % ein Tablet. Smartphones sind vor allem bei den 19- bis 24-Jährigen verbreitet (87 %), bei den 14- bis 18-Jährigen (28 %) sowie den 35-44 Jährigen (24 %) sind Tablets beliebt. Bei allen Altersgruppen und allen Endgeräten ist das Senden und Empfangen von E-Mails die am häufigsten genutzte Anwendung:

  • 98 % tun dies über den PC, 77 % sogar täglich
  • 93 % nutzen dafür das Tablet, 45 % täglich
  • 84 % checken ihre E-Mails mit dem Smartphone, 46 % täglich

Somit wird wieder einmal deutlich, dass die E-Mail auch in Zeiten von Social Media einer der besten Kommunikationskanäle für Unternehmen ist, mittlerweile sogar in Echtzeit.

Mobile Shopping

Doch mit mobilen Endgeräten werden nicht nur E-Mails gelesen, sondern es wird auch eingekauft: 61 % der Befragten haben schon mindestens einmal etwas im Wert von bis zu 50 Euro über ihr Tablet gekauft, über das Smartphone sind es 40 %. Produkte ab einem Wert von 50 Euro werden sogar häufiger über das Tablet als über den PC oder das Smartphone gekauft.

Daraus wird deutlich: Für Onlineshop-Betreiber lohnt es sich nicht nur, ihren Newsletter für mobile Endgeräte zu optimieren, sondern Mobile Marketing ganzheitlich zu betreiben und auch den Onlineshop und den Bestellprozess zu überarbeiten. Vor der praktischen Umsetzung lohnt sich aber wie immer ein Blick in die Webanalyse sowie die E-Mail-Marketing-Auswertung, um den tatsächlichen individuellen Anteil an mobilen Zugriffen zu bestimmen.

Die aktuelle Studie kann kostenlos bei promio.net heruntergeladen werden.

Mailrox: HTML-E-Mails codieren leicht gemacht

Schluss mit langwieriger Codierung von HTML-E-Mails: Mit dem cloud-basierten Tool Mailrox können diese schnell und unkompliziert erstellt werden. In nur wenigen Schritten entstehen Templates, die mit allen gängigen E-Mail-Clients kompatibel sind:

  1. Design-Vorlage des Newsletters hochladen.
  2. Tabellen-Layout per Drag ’n Drop erstellen – so werden unterschiedliche Inhaltesbereiche geschaffen.
  3. Bereiche mit individuellem Inhalt (Text, Bilder, Links) und/oder HTML befüllen. Testversand durchführen, Browser-Preview ansehen oder Testreport für unterschiedliche E-Mail-Clients abrufen.
  4. Als .zip-Datei oder Template für die E-Mail-Anbieter MailChimp und Campaign Monitor exportieren.

Klingt einfach – ist es im Prinzip auch. Allerdings: Ohne HTML- und CSS-Kenntnisse geht es auch hier nicht. Die Umsetzung von Responsive Designs ist aktuell noch in der Entwicklung. Mailrox befindet sich bisher im geschlossenen Beta-Status, eine Einladung kann aber ganz einfach per E-Mail angefordert werden.

Mobil oder nicht mobil? Das ist hier die Frage

Die E-Mail ist mobil – damit bestätigt sich die Prognose vieler E-Mail-Marketer. Denn erstmals übersteigt die weltweite mobile E-Mail-Nutzung die von Webmail und Desktop, das ergibt der halbjährliche Report zur E-Mail-Nutzung von Return Path. Vor allem geshoppt wird mobil und der durchschnittliche Umsatz über Tablets oder Smartphones ist sogar etwas höher als der über den Desktop.

Spitzenreiter bei der Nutzung von Mobile E-Mail sind die USA und Kanada, in Deutschland ist dieser Trend noch nicht ganz angekommen (Webmail = 61 %, Desktop = 26 %, Mobil = 13 %). Die meisten Empfänger nutzen allerdings nicht entweder den einen oder den anderen Weg um ihre E-Mails abzurufen, sondern tun dies beispielsweise sowohl mobil als auch über den Desktop.

Aber: mobil ist nicht gleich mobil. Die meisten nutzen ihre mobilen Endgeräte zu Hause, in Deutschland sind es 47 %, 12 % lesen E-Mails mobil im Büro und 19 % von unterwegs. Die meisten Öffnungen erfolgen im weltweiten Durchschnitt weiterhin über Apple-Geräte, in Deutschland nähern sich die Smartphone-Marktanteile allerdings an: 35 % nutzen Apple- und 29 % Android-Geräte.

Wie immer kann man solche Ergebnisse nicht unmittelbar auf das eigene Marketing übertragen. Ein Blick in die eigene Newsletter-Auswertung ist deshalb unumgänglich, um zu entscheiden, ob die Implementierung eines mobilen E-Mail-Templates bereits nötig ist – kommen wird sie aber mit Sicherheit. In der folgenden Infografik finden sich die Ergebnisse der Return Path Studie, die auf 1,8 Millionen mit der hauseigenen Email Intelligence Lösungssuite zwischen April und Oktober 2012 ausgewerteten Datensätzen beruht.

Infografik: E-Mail als Stressverursacher

Eine Infografik von master-degree-online.com  stellt u.a. Ergebnisse zur E-Mail-Nutzung am Arbeitsplatz und der damit verbundenen Stressentwicklung vor. Demnach erhält jeder Arbeitnehmer im Durchschnitt 112 E-Mails täglich, bereits ab 50 Stück soll allerdings der Stress einsetzen. Zudem checken 94 % auch nach Feierabend noch ihre beruflichen Nachrichten – Mobile sei „Dank“. Ein Experiment ergab, dass sich Angestellte ohne E-Mails am Arbeitsplatz deutlich weniger gestresst fühlen. Klingt nach einschneidenden Erkenntnissen für die Arbeitswelt? Ganz so dramatisch ist es nicht.

Weitere unten in der Infografik heißt es nämlich: Nicht die absolute Anzahl der E-Mails, sondern die Zeit, die man mit deren Beantwortung verbringt, sowie deren Inhalte sind die eigentlichen Stressauslöser. Schlecht oder missverständlich formulierte Nachrichten führen demnach oft zu Missverständnissen und Ärger am Arbeitsplatz. Und natürlich kann man die E-Mail-Kommunikation nicht vollständig aus dem Arbeitsalltag entfernen und alles per Telefon klären, gerade in der Kommunikation mit dem Kunden sind schriftliche Absprachen sehr wichtig.

Ein guter Ansatz aber, das eigene berufliche und private E-Mail-Verhalten und dessen Stresspotenzial einmal zu hinterfragen, denn letztendlich wird Stress von jedem anders empfunden und jeder geht anders damit um.

Infographic: Email: Friend or Foe?
Courtesy of: Master Degree Online

Persönlichkeit zeigen mit Newslettern im Nur-Text-Format

Persönliche Ansprache ist im E-Mail-Marketing besonders wichtig. Sie beginnt bei der Grußformel und endet mit den Inhalten. Versendet werden die Newsletter dann meist als HTML-E-Mail – doch ist das wirklich persönlich? Denn solche E-Mails werden doch in der Regel nur von Unternehmen verschickt. Keine Privatperson würde auf die Idee kommen, einem Freund eine schön gestaltete HTML-E-Mail zu senden.

Wenn man es einmal so betrachtet, ist dann die schlichte E-Mail im Nur-Text-Format nicht per se die persönlichere Variante? Und wenn diese dann noch mit einem Grußwort, Absendername und personalisiertem Inhalt versehen wird – persönlicher geht doch es doch eigentlich gar nicht, oder?

Nein, dies ist kein Appell gegen schön gestaltete HTML-Newsletter. Diese haben natürlich ihre ganz eigenen Vorteile und können Produkte optimal in Szene setzten. Es soll lediglich ein Denkanstoß sein, dem Nur-Text-Newsletter vielleicht auch ab und zu eine Chance zu geben. Kreativ eingesetzt, kann er die Kommunikation auf eine besonders persönliche Ebene heben. So unsexy wie viele denken, ist er nämlich gar nicht!

Brandrede für bessere Betreffzeilen

E-Mail-Marketer wissen in der Regel um die Wichtigkeit einer guten Betreffzeile. Nicht zu kurz und nicht zu lang sollte sie sein, die zentrale Botschaft einer E-Mail und natürlich entscheidende Schlagwörter enthalten und letzten Endes Aufmerksamkeit erzeugen. Wir wissen aber auch alle, dass genügend Newsletter mit miserablen Betreffs versendet werden, um immer wieder auf diesen Missstand und das große Verbesserungspotenzial hinzuweisen.

Das Betreff als Erfolgsfaktor beim E-Mail-Marketing

Soweit so gut. In Fachblogs und anderen Publikationen erscheinen regelmäßig Tipps für das Texten von wirksamen Betreffzeilen. Auch wir haben zu dem Thema einige Artikel gepostet. Mein Gefühl sagt jedoch, dass alle Bemühungen der entsprechenden Autoren wenig fruchten. Immer wieder landen E-Mails in meinem Postfach, denen ich nicht wirklich ansehen kann, was sie von mir wollen. Natürlich öffnet man sie aus Neugier trotzdem.

Vielleicht ist es sogar eine veritable Taktik, mit einem kryptischen oder quasi nicht vorhandenen Betreff einen Reiz zu erzeugen und damit die Öffnungsrate nach oben zu treiben? Wenn, dann steht sie meines Erachtens auf tönernen Füßen. So ein „Trick“ klappt in der Regel ein paar Mal, aber wenn der Empfänger sich daran gewöhnt hat, verpufft der Effekt – ganz besonders dann, wenn er unter Zeitdruck steht und schnell entscheiden muss, ob eine Nachricht relevant ist.

Grundsätzliche Bedeutung guter Betreffzeilen

Ihr fragt euch nun, warum der Titel dieses Blogartikels eine „Brandrede“ angekündigt hat? Schließlich ist all das Gesagte nicht wirklich neu oder aufrüttelnd. Es geht mir heute auch weniger um den Marketingaspekt, als um die schlichte Nutzbarkeit des Mediums E-Mail. Und da platzt mir langsam der Kragen! Jeden Tag erhalte ich Dutzende E-Mails – wichtige und unwichtige. Der Kanal ist eigentlich das Hauptwerkzeug für meine Arbeit. Um so verstörender und nervtötender ist der Umgang vieler Kommunikationspartner mit dieser möglicherweise etwas angestaubten, aber dennoch großartigen Technologie.

Warum zur Hölle schaffen es Verfasser von E-Mail-Nachrichten denn nicht durchweg, ein sauberes Betreff zu formulieren?

Manchmal empfinde ich es schon fast als beleidigend, wenn im Posteingang Leere gähnt, wo normalerweise eine 50-Zeichen-Zusammenfassung stehen sollte. Warum ist das so schwer, in kurzen prägnanten Worten vorzuformulieren, worum es geht? Warum beachtet niemand, dass E-Mails eine lange Lebensdauer haben können und man eventuell auch in seinem Archiv die Betreffzeilen durchsuchen möchte. Warum werden unverständliche Abkürzungen hineingeprügelt oder automatisch dämliche Dateinamen gesetzt, wenn jemand einen Anhang geschickt? Warum strotzen selbst kurze Botschaften von Rechtschreibfehlern, die die Bedeutung der Worte verkümmern lassen?

Beispiele für schreckliche Betreffs

Wenn ich meine E-Mail-Ordner überfliege sehe ich es: das Grauen in Form von verknappten, verstümmelten und missverständlichen Brocken einer schriftlichen Kommunikation. Ganz egal ob von Kunden, Partnern, Kollegen oder privaten Kontakten. Der Schlamassel zieht sich sozusagen durch alle sozialen Schichten. Und so sieht er dann aus:

  • Homepage
  • Code
  • morgen?
  • wie besprochen
  • [Firmenname]
  • Antwort
  • Termin
  • Frage
  • Bilder
  • RN 12345

Aufruf zu mehr Liebe für die Betreffzeile

Bitte, liebe E-Mail-Nutzer da draußen, fasst euch ein Herz! Formuliert in wenigen Worten euer Anliegen, fasst den Inhalt der versendeten E-Mail kurz zusammen! Gebt der Suchfunktion in meinem E-Mail-Client Futter! Lasst mich nicht rätseln! Lasst mich nicht übersehen, was da im Postfach liegt! Helft mir, gebt mir Anhaltspunkte! Es kann so leicht sein.

Ich rufe hiermit dazu auf, mehr Liebe zu zeigen, Liebe für ein schlichtes, einfaches Feld, das so viel bewirken kann. Eine gute Betreffzeile bringt diesen kleinen Sonnenstrahl, diese kleine bisschen Freude, diese Extraportion Komfort. Und bei weltweit geschätzten 144 Mrd. E-Mails täglich machen wir damit alle gemeinsam die Welt ein Stück besser. Gönnen wir uns das kleine Bisschen Zeit, das Wenige an zusätzlicher Mühe, um der Betreffzeile unsere Ehrerbietung zu zeigen und unseren Kommunikationspartnern den Respekt entgegen zu bringen, den sie verdienen.

Auf geht’s, arbeiten wir ab heute daran – nutzen wir die größte Errungenschaft des menschlichen Geistes: unsere Sprache – für bessere Betreffzeilen.

E-Mail, Twitter und Facebook zur Vernetzung mit Unternehmen in Deutschland

Die E-Mail kann sich in der Unternehmenskommunikation nach wie vor bestens gegen die sozialen Netzwerke behaupten – zu diesem Schluss kann man auf Basis einer Studie von Exact Target kommen. Befragt wurden dabei 1292 deutsche Onliner ab 18 Jahren zu ihrem Nutzungsverhalten von E-Mail, Twitter und Facebook und der Vernetzung mit Unternehmen:

  • 94 % der Befragten haben mindestens einen Newsletter abonniert.
  • 39 % sind Fans mindestens eines Unternehmens auf Facebook.
  • 7 % folgen mindestens einem Unternehmen auf Twitter.
  • Sind Nutzer über mehr als einen Kanal mit einem Unternehmen vernetzt, ist die Kombination aus Newsletter-Abonnent und Facebook-Fan am häufigsten.
  • Der prozentuale Anteil an E-Mail-Empfängern ist in allen Altersstufen ähnlich.
  • Bei den bis 44-Jährigen ist der Anteil der Twitter-Follower und Facebook-Fans deutlich höher.
  • Newsletter-Abonnenten wollen in erster Linie Rabatte erhalten.
  • Twitter-Follower legen mehr Wert auf Informationen.
  • Facebook Fans sind sowohl an Rabatten als auch an Informationen über das Unternehmen und die Produkte interessiert.

Weitere Gründe für die Vernetzung mit einem Unternehmen sowie zum Nutzungsverhalten von E-Mail und sozialen Netzwerken finden sich in der folgenden Infografik von Exact Target.
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