Schlagwort-Archive: e-mail-client

Sie haben (Video)-Post: Bewegtbilder im E-Mail-Marketing

Video-E-Mail-Marketing ist erfolgversprechend und deshalb wollen es die meisten Unternehmen zukünftig nutzen, wie die Infografik von Wistia in Zusammenarbeit mit Column Five zeigt. Hauptziel ist die Erhöhung der Click-Through-Rate und der Conversion sowie Markenbildung. Effektive Inhalte für Videomaterial im Newsletter sind vor allem Schulungs- und Trainingsvideos sowie Produktdemonstrationen:

Wie kommt nun das Video in die E-Mail?

René Kulka hat vier technische Möglichkeiten zur Integration von Video in die E-Mail bzw. den Newsletter dargestellt:

  • Als integrierte Grafik, die eine aussagekräftige Szene aus dem Video abbildet und in einen  Fakeplayer eingebettet ist. Bei Klick auf den scheinbaren Play-Button, öffnet sich das Video separat im Browser.
  • Animierte GIFs bieten ein Bewegtbilderlebnis direkt im Newsletter. Bis auf Outlook 2007/2010 wird die Technik von allen gängigen E-Mail-Clients unterstützt, es sei denn die Bildanzeige wird unterdrückt.
  • Verweise auf YouTube-Videos werden zunehmend von E-Mail-Programmen erkannt und in der E-Mail-Umgebung abgespielt, allerdings an gesonderter Stelle oberhalb (Hotmail) oder unterhalb (Gmail, Yahoo!) der Nachricht. Eine Integration in das Newsletter-Layout ist also nicht möglich.
  • Abspielen von Videos direkt im Posteingang mit dem HTML5 Video-Tag wird z.B. von iPad und iPhone. unterstützt. Als Fallback-Lösung kann auf animierte GIFs zurückgegriffen werden.

Eine weiterer zukunftsorientierter Ansatz ist die PlayUp! Video Mail von United Internet Dialog. Diese Lösung  ermöglicht das sofortige Abspielen des Videos direkt in der E-Mail, ohne, dass der Nutzer dieses vorher starten musste. Bislang wird diese Form der Video-E-Mail von GMX und Web.de unterstützt.

Bei allen Möglichkeiten, die Video-E-Mail-Marketing bietet, muss man aber berücksichtigen, dass längst nicht alle Abonnenten erreicht werden. Oftmals wird die Bildanzeige unterdrückt, Videomaterial von den E-Mail-Programmen geblockt und auch die Dateigröße der E-Mail spielt eine Rolle. Wir sind aber gespannt, was die nächsten Monate in Sachen Video-E-Mail noch bringen wird, denn das Interesse daran scheint vorhanden zu sein.

Zurück in die Zukunft: die E-Mail von 2011-2015

Der Analyse-Dienst Pingdom hat im Rahmen seines Jahresrückblicks auf das Internetjahr 2011 einige interessante Kennzahlen rund und die E-Mail und das E-Mail-Marketing ermittelt. Hier ein Auszug aus den Daten von 2011, dem 40. Jubiläumjahr der E-Mail:

  • pro Dollar, der in E-Mail-Marketing investiert wurde, gab es einen Return on Investment (ROI) von 44,25 $
  • 71 % des gesamten E-Mail-Traffics war Spam (November 2011), fast 20 % weniger als in 2010
  • trotz Spamfilter landeten 19 % des Spamaufkommens im Postfach von Unternehmen
  • der am häufigsten genutzte E-Mail-Client war mit 27,6 % Microsoft Outlook
  • der am häufigsten genutzte E-Mail-Dienst war Hotmail mit 360 Millionen.

Die E-Mail ist tot. Lang lebe die E-Mail!

Einen Blick in die Zukunft gewagt hat dagegen das Forschungsunternehmen Radicati. Auf Basis aktueller und vergangener Datenerhebungen kann zwar keine überraschende, aber eine positive Prognose für die Entwicklung der E-Mail bis 2015 gewagt werden: Sowohl der Anteil der E-Mail-Accounts als auch der Anteil an E-Mail-Traffic wird kontinuierlich steigen. Das Spamaufkommen wird sich dagegen weiter reduzieren. Die Bedeutung der schon häufig totgesagten E-Mail, auch als Marketinginstrument, wird also weiter steigen.

Betreffzeilen-Checker

Der „subjekt-line-checker“ von litmus ist ein nützliches Tool um zu überprüfen, wie die Betreffzeile einer E-Mail oder eines Newsletter in unterschiedlichen E-Mail-Programmen dargestellt wird. Gerade bei langen Betreffs kann so herausgefunden werden, ob die Botschaft auf Anhieb komplett lesbar ist oder ob und wann sie abgeschnitten wird. In der kostenlosen Online-Version des Tools wird eine Vorabansicht der Betreffzeile in folgenden E-Mail-Clients unterstützt:

  • Outlook 2003
  • Outlook 2007
  • Outlook 2010
  • Hotmail
  • Google Mail
  • Yahoo! Mail
  • Blackberry

Zudem ist es möglich, eine kostenpflichtige litmus-Software zu erwerben. Hiermit kann dann das komplette Design einer E-Mail in über 30 E-Mail-Clients vorab getestet werden, auch auf mobilen Endgeräten. Je nach Höhe der monatlichen Gebühr können neben der E-Mail-Preview und einem Page-Test im Browser zusätzlich auch Spamfilter-Tests durchgeführt, E-Mail-Analytics abgerufen und unterschiedliche Anzahlen von Nuterzugängen eingerichtet werden.

Für einen kurzen Check des Betreffs und um ein Gefühl für die Länge und Darstellung der Betreffzeile zu bekommen und diese zu optimieren, ist das kostenlose Tool mit der eingeschränkten Auswahl an E-Mail-Programmen aber sicherlich erst einmal ausreichend.

Checkliste für Mobile E-Mail-Marketing

Internetfähige Mobile- und Smartphones werden immer beliebter, sinkende Tarife für mobiles Internet tragen ihr Übriges dazu bei. Aktuell reizt über 33% der Deutschen die Vorstellung, überall von unterwegs im Internet zu surfen, das ergab eine repräsentative Umfrage des Bundesverbandes für Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. und des Marktforschungsinstituts YouGov Deutschland.

Deshalb gewinnt das Mobile E-Mail-Marketing immer mehr an Bedeutung. Hierbei müssen gegenüber dem klassischen E-Mail-Marketing einige neue Aspekte berücksichtigt werden. Zu beachten sind nicht nur die Nutzungspräferenzen der Mobile-Nutzer, sondern auch die technischen Restriktionen in der Darstellung auf Mobile- und Smartphones. Letztere sind wiederum abhängig vom Betriebssystem, dem verwendeten E-Mail-Client sowie Browser auf dem mobilen Endgerät.

Artegic, Spezial-Anbieter von Standard-Software im Bereich E-Mail- und RSS-Marketing, stellt deshalb eine kurze Checkliste zum Download bereit, die Tipps zur Optimierung des Newsletters für Mobile E-Mail-Marketing offenbart. Hierbei werden sowohl Design und Layout, als auch inhaltliche Aspekte beleuchtet.