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Infografik: Interaktion durch Versandzeitpunkt steigern

Der Versandzeitpunkt muss mit Bedacht gewählt werden – dies bestätigt einmal mehr eine Studie mit passender Infografik. Diesmal untersuchte GetResponse 21 Mio. E-Mails aus den USA im ersten Quartal 2012. Heraus kamen Tipps zum Versandzeitpunkt, um aus dem Newsletter die höchstmöglichen Interaktionsraten herauszuholen.

  • Es ist wichtig, sicherzustellen, dass der Newsletter dann im Postfach landet, wenn der Empfänger typischerweise seine E-Mails abruft und nicht anderweitig beschäftigt ist. Denn die meisten Öffnungen gibt es innerhalb einer Stunde nach Versand (23,63 %).
  • Zwischen sechs und zwölf Uhr vormittags werden 38,7 % der täglichen E-Mails verschickt. Nachmittags und abends haben Newsletter deshalb eine höhere Chance darauf, bemerkt zu werden, und nicht in der täglichen E-Mail-Flut unterzugehen. Laut Studie liegen die Öffnungs- und Klickraten in der zweiten Tageshälfte höher.

Die Ergebnisse sind vor allem für den B2C-Bereich interessant, im B2B dürften sich die Zeitfenster weiter nach vorne am Tag verschieben. Die vollständige Infografik gibt es im Blog von GetResponse zu sehen.

PreSales Marketing: Neue Wege in der Vertriebsanbahnung

Gastartikel von Rober Nabenhauer

Jahr für Jahr investieren deutsche Firmen Milliardenbeträge in ihr Marketing. Die gewaltigen Summen spiegeln die Wichtigkeit dieses Unternehmensfeldes wider, sind aber auch ein starkes Indiz für eine zunehmende Fehlentwicklung. Vorsichtigen Schätzungen zufolge werden sich die Ausgaben innerhalb der nächsten fünf Jahre um durchschnittlich 1,9 % erhöhen – und das jährlich.

Dabei birgt gerade das Internet ein erhebliches Potenzial zur Effizienzsteigerung, von dem aber nur sehr zaghaft und nicht in ausreichendem Maße Gebrauch gemacht wird. Lassen Sie uns das heute ändern und lassen Sie mich Ihnen zeigen, wie Sie eine Vertriebsanbahnung auf Autopilot etablieren können, eine nahezu vollautomatische Kundengewinnung.

Das konventionelle Marketing und seine Entwicklung

Keine andere Form der konventionellen Kundengewinnung ist heute noch so beliebt wie die Kaltakquise. Nahezu jedes Unternehmen hat diese Methoden bereits eingesetzt: Telefonanrufe, Postwurfsendungen, Faxe – um nur die prominentesten Vertreter zu nennen. In zwei Punkten gleichen sich alle Instrumente der Kaltakquise:

  1. Sie basieren auf einem Gießkannen-Modell: Die Werbemittel werden möglichst weit gestreut, um so viele Interessenten wie möglich zu erreichen. Das geschieht mehr oder weniger im Blindflug.
  2. Ihre Erfolgsraten sinken seit Jahren und haben ein unrentables Niveau erreicht. Eine Pauschal-Werbung erzielt einfach keine nennenswerte Wirkung mehr, die Empfänger haben „auf Durchzug“ geschaltet.

Auch wenn das Traditionalisten nicht gefallen wird, stirbt die Kaltakquise langsam, aber sicher aus. Die aus ihr resultierende omnipräsente Werbewelt, in der wir uns heute alle bewegen, stößt immer mehr auf Ignoranz und offene Ablehnung – keine gute Ausgangsposition für Unternehmen.

Die Alternative: Soziale Medien

Social-Media-Agenturen schießen wie Pilze aus dem Boden, die Budgets für Facebook und Co. wachsen und viele Führungskräfte haben schon das eine oder andere Seminar zum Thema Social Media hinter sich gebracht. Dieses große Interesse der Wirtschaft hängt nicht unbedingt mit einer überschwänglichen Technikbegeisterung zusammen, resultiert aber unmittelbar aus der schwächelnden Kaltakquise.

Euphorie und Enthusiasmus für soziale Netzwerke sind jedoch in den meisten Fällen schnell geweckt. Schließlich warten in diesen Online-Welten Kunden geradezu darauf, gefunden und angesprochen zu werden. Die eigenen Werbemittel lassen sich außerdem nahezu kostenneutral verteilen – eine schöne Vorstellung. Tatsächlich treten viele Unternehmen bereits nach wenigen Wochen den Rückzug an. Entweder sie sind Opfer eines sogenannten „Shitstorms“ geworden oder sie finden schlicht keine Kontakte und Fans. Soziale Medien bergen zwar ein hohes Potenzial, aber eben auch sehr viele Risiken. Ohne ein ausreichendes Know-how ist der Ruf des Unternehmens schnell in Mitleidenschaft gezogen.

Die Symbiose: das PreSales Marketing

Viele Unternehmer und Führungskräfte stehen vor einer zukunftsweisenden Entscheidung: konventionelles Marketing oder soziale Medien? Diese Frage liegt nahe, ist aber vollkommen irreführend. Schließlich gibt es kein „Entweder, oder“, keine Schwarz-Weiß-Betrachtung. Viele Marketingexperten haben das noch nicht erkannt oder propagieren das genaue Gegenteil. Damit unterscheidet sich das PreSales Marketing von den meisten Akquise-Strategien, denn es kombiniert die Methoden des konventionellen Marketings mit denen der neuen Online-Medien. Das Ergebnis ist eine Symbiose, die nicht nur eine hohe Effektivität, sondern eben auch eine unvergleichbare Effizienz aufweist.

Im Mittelpunkt stehen dabei Sie als Unternehmer. Ihr Kontaktnetzwerk wird in einem ersten Schritt ausgebaut, um im zweiten gepflegt zu werden. Zu jedem einzelnen Ihrer Kontakte bauen Sie eine positive Beziehung auf. So wächst ein nachhaltiges Vertrauensverhältnis und der Verkaufsabschluss wird zur reinen Formsache. Mehr noch: Durch die intensiven Bindungen werden Sie von Ihren Kontakten wärmstens weiterempfohlen, aber auch direkt und selbständig angesprochen, wenn diese Bedarf an Ihren Produkten haben. So lässt sich langfristig eine Vertriebsanbahnung auf Autopilot etablieren, die mit einem Minimum an Arbeitsaufwand aufkommt – hohe Investitionen müssen Sie im PreSales Marketing ohnehin nicht tätigen.

Der typische Weg eines PreSales Marketing Interessenten

Lassen Sie uns dieses theoretische Modell an einem Beispiel aus der Praxis festmachen. Das nachfolgende Szenario ist natürlich nur einer der vielen Wege, die Sie im PreSales Marketing einschlagen können, aber es verdeutlich die Wirkungsprinzipien recht anschaulich. Sie betreiben einen Online-Shop für Gartenartikel, verkaufen also Schaufeln, Blumentöpfe, Rasenmäher und ähnliche Produkte. Ihr vorrangiges Ziel muss es nun zunächst einmal sein, neue Kontakte zu finden, die Sie dann im Laufe der Zeit in Kunden verwandeln können. In einem ersten Schritt schreiben Sie einen Ratgeber zum Thema Gartenbau.

Mit dieser Publikation sorgen Sie nicht nur für Aufmerksamkeit, sondern stärken gleichzeitig auch Ihre Reputation – ein Kernziel des PreSales Marketing. Ihrem E-Book widmen Sie eine ganze Landing-Page. Um Ihren kostenlosen Ratgeber herunterladen zu können, müssen sich Ihre Besucher eintragen. Der Name und die E-Mail-Adresse genügen dabei in aller Regel. Nun haben Sie im Grunde schon neue Kontakte gefunden, die Ihnen allerdings keinen Nutzen bringen. Schließlich handelt es sich dabei nur um Leser, nicht um potenzielle Kunden.

Im nächsten Schritt richten Sie einen Follow-Up-Autoresponder ein, der Ihre neuen Kontakte mit Informationen versorgt. Diese sollten keinesfalls werblich sein, sondern redaktioneller Natur. Versenden Sie also regelmäßig Tipps, Checklisten und Empfehlungen. Während Ihre Kontakte lernen, wie sich Pflanzen winterfest machen lassen und wie ein Beet richtig angelegt werden sollte, beschäftigen sie sich indirekt auch mit Ihrem Unternehmen.

Auf diese Weise wächst nach und nach ein Vertrauen, welches sich vielleicht in einem Monat, unter Umständen aber auch erst in einem Jahr auszahlen wird. Dann nämlich, wenn Ihr Kontakt einen Bedarf an Ihren Produkten feststellt. Er wird direkt zu Ihnen kommen, denn zu Ihnen hat er Vertrauen, zu Ihnen hat er bereits eine Beziehung aufgebaut. Während dieser „Wartezeit“ versorgen Sie Ihren Kontakt natürlich weiterhin mit Informationen und festigen so Ihre Bindung.

Newsletter: Der perfekte Informationskanal

Wie Sie an diesem einfachen Beispiel bereits sehen konnten, nehmen E-Mails einen prominenten Platz innerhalb des PreSales Marketing ein. Neben Autorespondern kommen natürlich auch klassische Newsletter zum Einsatz. Sie sind der ideale Kanal, um Ihre Informationen einem großen Publikum zugänglich zu machen. Newsletter-Abonnenten gelten im PreSales Marketing als sehr hochwertige Interessenten, da sie sich aktiv über Ihr Unternehmen und Ihre Produkte informieren. Das macht es besonders einfach, sie in zahlende Käufer zu verwandeln. Der Schlüssel hierzu liegt einzig und allein in Ihren Inhalten.

Was bei unserem Beispiel für die Autoresponder gilt, das hat auch ganz allgemein für Ihre Newsletter Bedeutung: Versenden Sie redaktionelle Informationen wie zum Beispiel Tipps oder Checklisten, verzichten Sie auf werbliche Inhalte. Nur so können Sie die Aufmerksamkeit auf einem hohen Niveau halten und sich mit Ihren informativen Beiträgen als Experte profilieren. Das sorgt wiederum für eine stabile Vertrauensbasis zwischen Ihnen und Ihren Kontakten – die ideale Verkaufsgrundlage.

Außerdem sollten Sie Ihre Newsletter-Inhalte mit Ihren übrigen Marketingkanälen vernetzen. So erreichen Sie ohne große Mühe eine beachtliche Kontaktbindung. Ihre Leser werden sich nicht nur über Ihren Newsletter informieren, sondern beispielsweise auch über Ihren YouTube-Kanal, der sie dann zu Ihrem Blog führt und dieser verweist letztlich auf Ihre Webseite und damit auf Ihre Angebote.

Ihre Kontakte beschäftigen sich also fortwährend mit Ihrem Unternehmen, ohne dass Sie hierfür hohe Investitionen tätigen müssten. Die Inhalte dürfen schließlich dieselben sein, einzig die Verpackung muss jedes Mal variieren. Der große Vorteil von Newslettern liegt auf der Hand: Mit diesen weitestgehend automatisierten Systemen versenden Sie Ihre Informationen an unzählige Kontakte – mit nur einem einzigen Knopfdruck. An Effizienz ist das kaum zu übertreffen. Einzig die sozialen Netzwerke erreichen durch ihre Teil-Funktionen ein noch höheres Potenzial.

Doch auch Newsletter sind nur eine einzige Methode innerhalb des PreSales Marketing Spektrums. Im Kern geht es immer darum, eine positive Beziehung zu Ihren Kontakten aufzubauen. Dieser menschliche Aspekt sollte auf keinen Fall unterschätzt werden. Nur so können Sie nachhaltig Kunden finden, ohne hohe Investitionen tätigen zu müssen. Dabei wünsche ich Ihnen viel Erfolg.

Interesse geweckt? Dann besuchen Sie mich unter www.presalesmarketing-blog.com

Über den Autor

Robert Nabenhauer, geboren 1975 im „Badischen Geniewinkel“ Meßkirch, verfügt über eine breite kaufmännische Ausbildung als Groß- und Außenhandelskaufmann und Handelsfachwirt. Als jüngster Außendienstler in der Verpackungsbranche konnte er sich schon bald als deutschlandweit umsatzstärkster Verkäufer etablieren. Neben umfangreichen Fort- und Weiterbildungen in den Bereichen Marketing, Menschenführung, Psychologie, Selbstorganisation und Mentalarbeit hat er zusätzlich eine Ausbildung zum lizensierten Tempus-Trainer der Akademie der Tempus GmbH von Prof. Dr. Knoblauch absolviert. Das für den erfolgreichen Aufbau des Unternehmens erworbene Know-how macht Robert Nabenhauer zum Experten für Marketing, Kommunikation, Führung und Selbstmanagement. Mit seiner zweiten Firma, der 2010 gegründeten Nabenhauer Consulting GmbH, möchte er diese Kenntnisse nun in Form des PreSales Marketing aktiv weitergeben.

Eignung von E-Mails und Social Media für den Vertrieb

Eigentlich ist es nicht weiter überraschend: Eine Studie des Dienstleisters Monetate ergab, dass die E-Mail ein besserer Verkaufskanal ist als Social Media. Untersucht wurden dabei 100 Millionen Online-Shopping-Vorgänge im zweiten Quartal 2012. Dabei lag die Konversionsrate im E-Mail-Marketing bei 4,25 %, im Social Media Marketing nur bei 0,59 % und Suchmaschinenmarketing lag mit 2,49 % im Mittelfeld. Die Ergebnisse unterstreichen somit erneut, dass Soziale Netzwerke nicht in erster Linie einen Verkaufskanal darstellen und auch die Messbarkeit schwieriger ist als bei Newslettern oder Google AdWords.

Zudem wurde in der Studie die durchschnittliche Bestellsumme ermittelt. Hier liegt das Suchmaschinenmarketing mit 90,4 $ vorn, gefolgt von der E-Mail mit 82,72 $. Das Schlusslicht bilden auch hier Social Media mit 64,19 $. Betrachtet man diese beiden Ergebnisse zusammen, unterstreichen sie ein ums andere Mal die Wichtigkeit und Effizienz von E-Mail-Marketing und verdeutlichen die unterschiedliche Zielsetzung zwischen Newslettern und Unternehmensaktivitäten in Sozialen Netzwerken.

ARD/ZDF-Onlinestudie: 76 % der Deutschen online

Vor wenigen Tagen wurde die aktuelle ARD/ZDF-Onlinestudie zur Internetnutzung in Deutschland veröffentlicht. Grundgesamtheit war wieder die deutschsprachige Bevölkerung ab 14 Jahren in Haushalten mit Telefonfestnetzanschluss in Deutschland, als Stichprobe wurden 1.800 Personen befragt. Demnach sind 75,9 % der Deutschen online, das sind 53,4 Millionen Internetnutzer, ein Zuwachs von etwa 2,5 % gegenüber dem Vorjahr. Im folgenden weitere Ergebnisse:

Internetnutzung nach Alter

  • Die höchsten Zuwachsraten liegen bei den über 50-Jährigen. Bei den 50-59 Jährigen sind 76,8 % ( gegenüber 69,1 % in 2011), bei den über 60-Jährigen 39,2 % online (gegenüber 34,5 % in 2011).
  • Bei den unter 40-Jährigen sind nahezu 100% online.
  • Lediglich bei den 40-49 Jährigen ist die Zahl leicht rückläufig (89,4 % in 2012 gegenüber 90,7 % in 2011).
  • Die durchschnittliche Verweildauer ist mit 133 Minuten pro Woche im Vergleich zu den Vorjahren etwas gesunken, am längsten online sind die 14-29 Jährigen mit 168 Minuten. Auch die Männer sind mit 148 Minuten gegenüber den Frauen mit 118 Minuten überdurchschnittlich lange online.

Mindestens einmal wöchentlich genutzte Anwendungen

  • Mit 83 % sind Suchmaschinen wie im Vorjahr die am häufigsten genutzte Anwendung.
  • Ebenfalls wie im Vorjahr liegt das Senden und Abrufen von E-Mails auf dem zweiten Platz (79 %), bei den unter 40-Jährigen sind es sogar über 80 %. Immerhin 34 % der Befragten interessiert sich im Internet ausschließlich für E-Mails.
  • Die zielgerichtete Informations- und Angebotssuche liegt mit 61 % auf Platz 3.
  • Online-Communities nutzen im Durchschnitt 36 %, bei den 14-29 Jährigen sind es sogar 75 %.
  • Die Grundhaltung bei der Nutzung des Internets ist immernoch eher passiv-konsumierend als aktiv-gestaltend.

Geräte für den Internetzugang

  • Auch 2012 geht der überwiegende Teil der Internetnutzer mit dem stationären PC ins Internet (73 %), im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl leicht gesunken (75 % in 2011).
  • Im Gegensatz dazu steigt der Zugang über Laptops mit 58 % gegenüber 53 % in 2011 an.
  • Über Handys und Smartphones gehen 22 % der Befragten ins Netz, gegenüber 2010 hat sich dieser Wert nahezu verdreifacht. 4 % gehen über Tablets ins Internet.
  • Der Zugang per Smartphone ist bei den 14-29 Jährigen überdurchschnittlich (45 %), Tablets sind mit 6 % dagegen eher noch eine Domäne der Älteren (30-49 Jährigen).
  • Bei den Smartphone-Besitzern liegt mit 18 % gegenüber den Tablet-Besitzern mit 8 % der Nutzungsschwerpunkt deutlich mehr auf Sozialen Netzwerken.

Mobile Internetnutzung

  • 23 % der Befragten nutzen das Internet mobil, seit 2010 hat sich der Wert damit nahezu verdoppelt.
  • Das Internet unterwegs nutzen vor allem Männer (27 %) und Jüngere (42 % der 14-29 Jährigen).
  • Jeder vierte deutsche Onliner nutzt Apps, im Vorjahr waren es noch 17 %.
  • Am häufigsten vwerwendet werden Apps mit aktuellen Nachrichten und Wetterdienste, gefolgt von Verkehrsdiensten. Apps sozialer Netzwerke stehen auf Platz 3, gefolgt von Instant-Messaging und Spiele-Apps auf den weiteren Plätzen.

Weitere Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2012 findet man auf der gleichnamigen Website.

Infografik: Tipps für HTML E-Mails

CSS und HTML-Programmierung für E-Mails sind anders als für das Web, denn E-Mail-Clients unterstützen im Gegensatz zu den meisten Browsern, nicht alle modernen Webstandards. Zudem unterscheiden sich die E-Mail-Programme selbst sehr durch die Interpretation und Darstellung von HTML-E-Mails. Damit diese in möglichst vielen Clients möglichst gut dargestellt werden, sollten die folgenden Tipps aus der Infografik von Litmus befolgt werden. Auch hier gilt wie so oft: „Keep it simple!“ und „Testen, testen, testen!“

Wie antwortet man auf einen Newsletter?

Wie antwortet man normalerweise auf eine E-Mail? Man klickt auf den Anworten-Button und sendet seine Nachricht an die Absenderadresse. Diese spielt im E-Mail-Marketing eine große Rolle, sie kann die Reputation eines Unternehmens beeinflussen und eben dem Abonnenten als Kommunikationskanal dienen – oder lieber nicht?

Aus welchen Gründen auch immer – Interesse, Lob, Kritik, Anregungen – der Newsletter hat den Abonnenten dazu bewegt, Kontakt mit dem Unternehmen aufnehmen zu wollen. Auf welchem Wege kann er dies nun am schnellsten tun und auch eine entsprechende Rückmeldung erwarten?

Auf die Absenderadresse antworten

Eine intuitive Möglichkeit ist, einfach auf den Newsletter zu antworten – der Bezug wäre sofort klar.  Wahrscheinlich wird diese Möglichkeit eher selten genutzt, aber es kommt vor – und darauf muss ein Unternehmen vorbereitet sein. Unbeantwortete Anfragen wirken sich negativ auf die Zufriedenheit aus.

Allgemeine Adressen wie newsletter@ oder info@ müssen regelmäßig abgerufen und Anfragen beantwortet oder an die entsprechenden Verantwortlichen weitergeleitet werden. Sofern im Newsletter ein Autor kommuniziert wird und dieser sich beispielsweise persönlich im Editorial äußert, kann auch eine persönliche Absenderadresse eingesetzt werden.

Weitere Kommunikationskanäle benennen

Wer die Kommunikation in einen anderen Kanal lenken will, kann seine Leser natürlich erst einmal mit einer no-reply-Adresse abschrecken. Einladender ist es allerdings, auf eine kryptische E-Mail-Adresse zu verzichten und stattdessen im Newsletter Kanäle für (Rück)Fragen prominent zu kommunizieren. Dies können beispielsweise Hinweise auf FAQ, Supportseiten, ein Kontaktformular, Telefonnummern, weitere E-Mail-Adressen oder auch Social Media sein.

Eine schöne Idee ist auch eine automatische Antwort-E-Mail auf die Absenderadresse des Newsletters einzurichten und dort die Kontaktmöglichkeiten zu kommunizieren. So werden alle Eventualitäten der Kontaktaufnahme zielgerichtet abgedeckt. Welche Möglichkeit auch immer ein Unternehmen wählt – wichtig im Sinne der Nutzerzufriedenheit ist eine (zeitnahe) Reaktion auf Anfragen.

5 Minute Mobile Makeover

Wir berichten immer wieder über die Notwendigkeit und Möglichkeiten, E-Mail für mobile Endgeräte zu optimieren. Wer jetzt denkt, Social-Media-Dienste gehen hier bereits mit einem guten Beispiel voran, hat sich geirrt! Prominentes Beispiel ist Twitter.

Zwar ist die erst jüngst erschienene wöchentliche Zusammenfassung per E-Mail für die Darstellung auf mobilen Endgeräten optimiert  –  die „normalen“ Benachrichtigungen jedoch leider nicht: Vor allem der Text ist viel zu klein und somit kaum lesbar.

Das hat CampaignMonitor zum Anlass genommen, ein „5 minute mobile makeover“ für Twitter-Benachrichtigungen zu entwickeln: Mit einigen simplen Anpassungen im Code ließe sich die Darstellung leicht optimieren. Deshalb ruft das Team von CampaignMonitor auch dazu auf, Twitter mit folgenden Tweet auf den Missstand aufmerksam zu machen und zum Handeln zu bewegen.

Hey @twitter – your email notifications aren’t mobile-friendly. Here’s a 5min fix – http://bit.ly/5min-makeover /via @campaignmonitor

Das Beste: Für alle, die ihren eigenen Newsletter für mobile Endgeräte optimieren wollen, steht der entsprechende Code frei zum Download bereit und kann in das eigene HTML E-Mail-Design übernommen werden.

Infografik: Einfluss von mobilen Endgeräten auf die E-Mail-Öffnung

Zahlen und Studien zur Nutzung von mobile E-Mail gibt es viele – so auch von ReturnPath. Dass E-Mails zunehmend auf mobilen Endgeräten gelesen werden, ist mittlerweile nichts Neues mehr. ReturnPath geht dabei noch einen Schritt weiter und prognostiziert: Noch bis Ende 2012 werden mehr E-Mails auf Smartphones und Tablet-PCs gelesen werden als über Webmail-Angebote oder E-Mail Anwendungen auf dem Desktop.

Interessant sind auch die Zahlen zur Nutzungsverteilung auf den Endgeräten: 85 % der mobilen E-Mail-Öffnungen können Apple-Geräte verzeichnen. iPhone und iPad stehen sich dabei im Verhältnis 70:30 gegenüber, im Vorjahr war es noch 80:20. Die verbleibenden mobilen Öffnungen fallen auf Android-Geräte. Allerdings muss man bei diesen Zahlen etwas vorsichtig sein: Auf Apple-Geräten werden Bilder automatisch geladen und somit über das Zählpixel automatisch als Öffnung erfasst. Android-Nutzer, welche die E-Mail gelesen haben, ohne die Bilder zu laden, werden dagegen nicht erfasst.

Weitere Ergebnisse der Studie, ergänzt um interessante Aspekte weiterer Erhebungen, hat ReturnPath nun in einer Infografik zusammengefasst:

Responsive mobile E-Mail-Design

E-Mails werden auf immer unterschiedlicheren Endgeräten abgerufen, vor allem mobil. Wissen wir! Für die Darstellung auf Smartphones und Tablets gelten besondere Gestaltungsrichtlinien. Wissen wir! Nutzer sind mit der praktischen Umsetzung bislang aber noch eher unzufrieden. Wissen wir auch! Aber haben wir uns mit dem Thema schon wirklich in der Praxis auseinander gesetzt? Ganz ehrlich? Wahrscheinlich eher nicht.

Dynamische mobile E-Mails versenden

Wäre es da nicht praktisch, wenn sich die E-Mail live an das Endgerät anpassen würde, auf dem sie gerade geöffnet wird? Das hat sich auch die artegic AG gedacht und stellt erstmals dynamische E-Mails vor, die sich von selbst und live anpassen, je nachdem, ob sie auf einem PC oder auf einem mobilen Endgerät, wie Tablet oder Smartphone, geöffnet werden.

Doch dem Nutzer bietet es natürlich wenig Mehrwert, wenn der Newsletter lediglich auf die Breite seines Smartphones optimiert ist und die Buttons viel zu klein zum antippen sind. Auch hier hat artegic vorgesorgt: Die Response-Elemente werden in Form und Größe verändert und optimal auf die Touchscreen-Bedienung angepasst – und zwar nicht nur äußerlich, sondern auch inhaltlich! Da die Endgeräte genau identifiziert werden können, ist es möglich, auch die Linkinhalte anzupassen. So erhalten iPhone-Nutzer beispielsweise einen Link zu einer App oder es wird je nach Endgerät auf die mobile oder „normale“  Webpräsenz geleitet.

Wir sind gespannt, wie es mit dieser Entwicklung weitergeht!

E-Mail Crime Scene: Die größten Verbrechen

Landet unser Newsletter im Posteingang des Empfängers, ist das erstes Ziel die Öffnung. Ein uneindeutiger Absender und ein langweiliger Betreff sind hier nicht besonders förderlich. Haben wir die erste Hürde jedoch erfolgreich genommen, gilt es die Aufmerksamkeit des Lesers zu fesseln, denn er widmet dem Newsletter im ersten Scan nur wenige Sekunden. Wecken die Überschriften keine Neugier, sind die Texte viel zu lang oder besteht die E-Mail dank Bildunterdrückung nur aus leeren Flächen, wird uns dies nicht gelingen.

Mit dem Lesen ist es in der Regel jedoch noch nicht getan, der Nutzer soll auch etwas Bestimmtes tun. Damit unser Call-to-Action auch erhört wird, muss er eindeutig und verständlich formuliert sein. Wollen wir den Nutzer zudem dazu bewegen, unsere Inhalte in Sozialen Netzwerken zu teilen, müssen wir ihm das entsprechende Werkzeug an die Hand geben. Überfrachten wir unseren Newsletter allerdings mit zu vielen SWYN-Links, kann der Effekt eher gegenteilig sein.

Konnten wir den Empfänger trotz allem nicht von unserem Newsletter überzeugen, sollten wir ihm die Abmeldung aus der Verteilerliste nicht noch unnötig erschweren. Findet er keinen Abmeldelink, deklariert er die E-Mail einfach als Spam und das schadet unserer Reputation.

Contactlab deckt in einer Infografik die acht schlimmsten E-Mail-Verbrechen auf: