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OLG Frankfurt: Zulässigkeit von Double Opt-in und Werbe-E-Mails

Nachdem das OLG München die Zulässigkeit der Zusendung von Bestätigungs-E-Mails im Rahmen des Double Opt-ins in Frage gestellt hatte, bezieht nun das OLG Frankfurt im Rahmen seiner kürzlich erschienen Entscheidung dazu Stellung:

„Es mag dahinstehen, ob bereits die Übersendung der ersten Bestätigungsmail an den Beklagten mit dem Aktivierungslink in diesem Sinne eine unerlaubte Werbe-E-Mail darstellte, was äußerst zweifelhaft erscheint (vgl. dazu OLG München MMR 2013, 38 f.).“

Das OLG Frankfurt tendiert demnach dazu, die erste E-Mail des Double Opt-ins nicht als Werbe-E-Mail zu qualifizieren.

Zusendung von Zahlungsaufforderung als Werbe-E-Mail

Im vorliegenden Rechtsstreit hatte der beklagte Unternehmer dem Kläger wegen einer angeblichen Anmeldung auf dessen Online-Plattform eine Zahlungsaufforderungen per E-Mail geschickt. Im Falle einer Nichtzahlung drohte er dem Kläger mit  einem „negativen Schufa-Eintrag“. Allerdings hatte der Kläger seine Anmeldung zuvor nicht über das Double-Opt-in-Verfahren aktiviert und verweigerte somit die Zahlung.

Laut Gericht ist das Vorgehen des Beklagten zweifellos unbefugt. Schließlich wurde aufgrund der fehlenden Verifizierung der E-Mail-Adresse durch den Empfänger selbst der Vorgang des Double Opt-in nicht vollendet. Demnach hätte der Unternehmer weder annehmen dürfen, dass ein Vertragsschluss zustande gekommen sei, noch hätte dieser von einer Erlaubnis zur Zustellung von werblichen E-Mails ausgehen können. Desweiteren sei der Begriff der Werbung sehr weit zu fassen. Daher ist die Übermittlung von Rechnungen, Zahlungsaufforderungen und Mahnungen, die dem Absatz und der Verwertung eigener Leistungen dienen, als Werbung zu werten.

Beweislast liegt beim Werbetreibenden

Laut Gerichtsurteil liegt die Beweislast, ob ein Dritter oder der Empfänger selbst die Anmeldung vorgenommen hat, beim Versender der Werbung. Da der E-Mail-Empfänger seine Anmeldung nicht abgeschlossen hatte, hätte der Werbetreibende davon ausgehen müssen, dass die vorherige Registrierung durch einen unbefugten Dritten und nicht vom Empfänger selbst vollzogen wurde. Schließlich sei es der Sinn des Double-Opt-in-Verfahrens, solch einen Missbrauch auszuschließen, heißt es in der Entscheidung.

Verstoß gegen das Persönlichkeitsrecht

Das OLG Frankfurt hat weiterhin entschieden, dass die unerlaubte Nutzung der E-Mail-Adresse zu werblichen Zwecken grundsätzlich gegen das allgemeine Persönlichkeitsrecht des Empfängers verstößt. Es hat diesbezüglich klargestellt, dass der Empfänger einen generellen Anspruch auf Unterlassung der Verwendung seiner E-Mail-Adressen zu geschäftlichen Zwecken außerhalb bestehender Vertragsverhältnisse hat. Das Unterlassungsgebot bezieht sich allerdings nur auf die konkret verwendete E-Mail-Adresse. Der Versender hat es also zukünftig zu unterlassen, die jeweils bezeichnete E-Mail Adresse des Empfängers für Werbezwecke zu benutzen.

Empfehlungen

Rechtsanwälte raten Newsletter-Versendern, E-Mail-Nachrichten im Rahmen des Double-Opt-in-Verfahrens sorgfältig zu archivieren, um im Falle der Beweislast abgesichert zu sein. Weiterführende Hinweise zu dem Urteil werden in Beiträgen von Rechtsanwältin Rebekka Stumpfrock und Rechtsanwalt Christian Solmecke, LL.M. gegeben.

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Zur Sicherheit sollten Sie in der Angelegenheit einen qualifizierten Rechtsanwalt konsultieren.

Individualisierung durch lokale Angebote

Newsletter-Abonnenten möchten relevante Inhalte – eine Möglichkeit der Segmentierung besteht über regionalisierte Angebote. Besonders interessant ist dies für Unternehmen mit Filialen an unterschiedlichen Standorten. Nun muss der Versender lediglich den Wohnort bzw. die Postleitzahl des Empfängers kennen und schon können individuelle Newsletter verschickt werden.

Kundendaten erfassen

Sofern im Unternehmen ein CRM-System vorhanden ist, sollte es mit dem Newsletter-Kundenstamm synchronisiert werden – ggf. ist der Wohnort bereits bekannt. Ist dies nicht der Fall, kann er beispielsweise per E-Mail mit dem Hinweis auf zukünftig noch individuellere Newsletter abgefragt werden. Wohnort oder Postleitzahl können auch bereits bei der Newsletter-Anmeldung durch Preference-Center erhoben werden. Auch hier sollte dann der Hinweis gegeben werden, wofür diese Daten erhoben werden, Pflichtfelder dürfen es jedoch nicht sein.

Inhalte individualisieren

Bei der Präsentation lokaler Angebote gibt es unterschiedliche Stufen. Im Idealfall werden die standortbezogenen Inhalte direkt im Newsletter präsentiert. In einer abgeschwächten Variante gelangt der Empfänger nach dem Klick auf den Call-to-Action zu einer lokalen Landingpage. Liegen tatsächlich keine Informationen zum Standort des Abonnenten vor, kann er dazu aufgefordert werden, diesen auf der Landingpage manuell zu wählen und im Idealfall auch für zukünftige Newsletter an das Unternehmen zu übermitteln.

Wichtig bei allen Möglichkeiten: Sowohl der Newsletter als auch die Landingpage sollten für die Darstellung auf mobilen Endgeräten optimiert werden, denn auf lokale Angebote wird voraussichtlich häufiger mobil zugegriffen.

Klickverhalten: Position wichtiger als Inhalt?

Newsletter-Versendern bleiben nur wenige Sekunden, um die Aufmerksamkeit des Abonnenten nach der Öffnung zu gewinnen. Besonders wichtige oder relevante Inhalte stehen deshalb in der Regel an erster Stelle im Newsletter. Denn laut einer Untersuchung von Optify erhält der erste Link im Newsletter durchschnittlich 75 % der Klicks. Untersuchungsgegenstand waren dabei drei Newsletter-Ausgaben, die jeweils zwanzig Teaser zu Blogartikeln aus dem vergangenen Monat enthielten. Das interessante dabei: Die Reihenfolge der Artikel war zufällig.

Ist also gar nicht der Inhalt selbst der Auslöser für den Klick, sondern lediglich die Position innerhalb des Newsletters? Zugegeben, ein ziemlich ernüchternder Gedanke. Wessen Newsletter bei gleichen Voraussetzungen ähnliche Kennzahlen aufweist, sollte sich nun aber nicht allein dadurch behelfen, die Reihenfolge der Themen anzupassen. Viel wichtiger ist es, im Rahmen von A/B-Tests Ursachenforschung zu betreiben und so die Performance langfristig zu verbessern.

Mögliche Ansatzpunkte

  • Die Länge des gesamten Newsletters oder der Teaser schreckt den Empfänger ab.
  • Das Layout suggeriert eine besondere Relevanz des ersten Artikels.
  • Der erste Link ist ein besonderer Eye-Catcher.
  • Die Erwartungen nach dem Klick werden auf der Landingpage nicht erfüllt.
  • Der Empfänger wird auf der Landingpage abgelenkt und kehrt nicht zum Newsletter zurück.
  • Der Newsletter wird überwiegend mobil abgerufen, ist aber darauf nicht optimiert.
  • uvm.

Gamification im E-Mail-Marketing

Gamification ist einer der aktuellen Trends im Web. Dabei werden spieltypische Elemente in einen spielfremden Kontext übertragen. Typische Ansätze sind Bewertungssysteme, Bonuspunkte, Ranglisten, Wettbewerb unter Nutzern oder Rätsel. Ziel ist es, den (potenziellen) Kunden zu motivieren, sich mit dem Unternehmen zu beschäftigen – langfristig soll so die Kundenbindung erhöht werden. Warum also nicht auch den Spieltrieb der Newsletter-Abonnenten wecken?

Reaktivierungskampagne von Condor und optivo

Um inaktive Newsletter-Abonnenten wieder zu aktivieren oder endgültig aus dem Verteiler zu löschen, entwickelte der E-Mail-Marketing Dienstleister optivo für die Fluggesellschaft Condor eine mehrstufige Reaktivierungskampagne mit Gamification-Charakter. Kurz gesagt ging es darum, über mehrere Newsletter-Ausgaben hinweg bestimmte wiederkehrende Elemente zu zählen – für das richtige Zählergebnis gab es einen 10 € Buchungsgutschein. Das Ergebnis: Condor konnte rund 7 % der Empfänger reaktivieren, viele davon hatten bereits seit über zwei Jahren keinen Newsletter des Unternehmens mehr geöffnet.

Neue Newsletter-Abonnenten gewinnen

Ein Gamification-Ansatz, um neue Newsletter-Abonnenten zu gewinnen, kann folgender sein: die Empfänger dazu motivieren, möglichst viele neue Abonnenten zu werben, denn wer die meisten Leads generiert, wird belohnt. Gemessen werden kann dies, indem im Anmeldeformular der Name des Werbenden eingetragen werden muss. Verbreitung über Tell-a-Friend Funktionen via E-Mail sind dabei rechtliche Grauzone, Empfänger können die Aktion aber beispielsweise über ihre Pinnwand in Sozialen Netzwerken kommunizieren. Hierzu empfiehlt sich ein passender SWYN-Link direkt in der E-Mail.

Segmentierung und Multi-Channel-Marketing für optimale Ansprache

Relevanz ist im E-Mail-Marketing der Schlüssel zum Erfolg – und diese erreicht man durch Segmentierung des Empfängerkreises. Je mehr man also über seine Abonnenten weiß, desto besser. Und oftmals weiß man mehr als man denkt. Neben den Interessen, die entweder bei der Newsletter-Anmeldung direkt abgefragt oder aus dem Klickverhalten abgeleitet werden können, gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Segmentierungsansätze, speziell im B2B-Bereich oder E-Commerce.

Kunden kennenlernen

Aber das Wissen allein reicht nicht, die Daten müssen auch strukturiert erfasst werden und jederzeit abrufbar sein. Kundenmanagement heißt das Stichwort und hierzu gibt es eine Reihe von Anbietern entsprechender Software. Einer dieser Dienstleister ist Schober, der mit xCampaign ein besonders interessantes Tool für das Direktmarketing anbietet. Hiermit können Kundendaten und -informationen verwaltet, bewertet und klassifiziert werden. Daraus lassen sich Ansätze für entsprechende Newsletter-Kampagenen ableiten.

Wer bereits das passende Newsletter-System gefunden hat, kann xCampaign in der Regel an die vorhandene Software anbinden. Alternativ kann der E-Mail-Versand aber auch direkt aus dem System heraus angestoßen werden. Eine Auswertung der Response ist dabei ebenfalls möglich. Mit xCampaign können Unternehmen also professionelles Kampagnenmanagement betreiben, aber nicht nur für den E-Mail-Kanal.

Kunden im passenden Marketing-Kanal ansprechen

Es reicht natürlich nicht aus, die für den Empfänger relevanten Inhalte zu identifizieren, er muss auch über den für ihn passenden Kanal angesprochen werden. Multi-Channel-Marketing mit einer bestmöglichen Empfängersegmentierung sind das Ziel des webbasierten Kampagnenmanagement-Tools. Denn mit xCampaign lassen sich nicht nur E-Mail-Marketing Kampagnen verwalten und auswerten, sondern Kampagnen unterschiedlichster Medien.

Gültigkeitsdauer von Opt-ins

Verlieren Opt-ins irgendwann ihre Gültigkeit? Wann darf man seine Abonnenten nicht mehr anschreiben, auch wenn sie dem Erhalt von E-Mails einstmals zugestimmt haben? Grundsätzlich muss man sagen: es kommt darauf an. Stefan Mies von artegic gibt hierzu Tipps, was man bei der Versandfrequenz beachten sollte:

Abonniert ein Empfänger einen Newsletter, gilt seine Einwilligung, sofern er sich nicht wieder abmeldet, unbeschränkt für zukünftige Newsletter-Ausgaben. Allerdings sollte zwischen der Anmeldung und dem ersten Versand bzw. zwischen dem Versand zweier Newsletter-Ausgaben kein allzu großer Zeitraum liegen. Den ersten Newsletter also zeitnah nach dem Opt-in versenden, beispielsweise die aktuelle Ausgabe. Zwar gibt es keine verbindliche Höchstdauer von Opt-ins, sicherheitshalber sollte aber nicht länger als ein Jahr gewartet werden. Zu einem ähnlichen Urteil kam auch das LG München. Beachten muss man aber, dass hierbei immer die Rede von Werbe-E-Mails ist. Die Einschätzung, inwiefern jeder Newsletter zwangsläufig auch Werbung ist, lässt Interpretationsspielraum.

Bei der Reaktivierung einer E-Mail-Adresse, die lange nicht gebraucht wurde, gelten jedoch andere Regelungen als bei der Reaktivierung inaktiver Abonnenten. Letztere dürfen problemlos kontaktiert werden, erstgenannte können dagegen erst nach einer erneuten Einwilligung reaktiviert werden. Ob ein Aufruf zum erneuten Opt-in demnach rechtlich zulässig ist, ist Grauzone. Wer aktives und professionelles E-Mail-Marketing betreibt, sollte jedoch gar nicht erst in die Verlegenheit kommen, seine Abonnenten länger als ein Jahr nicht kontaktiert zu haben.

Wiederholter Versand für eine höhere Öffnungsrate?

Den gleichen Newsletter mehrfach an denselben Empfänger verschicken? Für die meisten E-Mail-Marketer ist dies gleichbedeutend mit Spam. Case Studies zeigen aber, dass ein wiederholter Versand in bestimmten Fällen erfolgversprechend sein kann. Wichtigste Voraussetzung ist immer, dass der Newsletter nur an Nicht-Öffner erneut versendet wird! Zudem gilt es, die Versandfrequenz zu beachten, sodass der Abonnent durch den erneuten Versand nicht zu häufig kontaktiert wird.

Wann und wie wiederholter Versand eine gute Idee sein kann

Grundsätzlich sollte man sich folgende Frage stellen: Waren die Abonnenten in der Vergangenheit aktiv und haben mit dem Newsletter interagiert, nur dieses Mal nicht? Was könnte der Grund dafür gewesen sein, warum der Empfänger den Newsletter nicht geöffnet hat? Kann ich diesen Grund beeinflussen?

  • Beim Versand gab es technische Probleme, evtl. ist die E-Mail gar nicht oder zeitverzögert zugestellt worden.
  • Der Versandzeitpunkt war offensichtlich ungünstig, z.B. Freitagabend, oder an einem  Feiertag. Der optimale Zeitpunkt für den erneuten Versand sollte den Statistiken entnommen werden.
  • Die Betreffzeile war unglücklich oder irreführend formuliert und eine andere verspricht höhere Öffnungsraten. Auch hier kann aus vergangenem Statistiken gelernt werden. Grundsätzlich sollte ein erneuter Versand nie mit der selben Betreffzeile durchgeführt werden.

Wer den wiederholten Versand testet, sollte behutsam vorgehen und besonders sensibel für Signale des Abonennten sein: Steigen etwa die Abmelderate oder die Beschwerden? Dann sollte man umgehend reagieren und einen erneuten Versand zukünftig überdenken.

Zudem ist die Variante nicht für jede Branche gleich gut geeignet. Online-Shops können relativ problemlos einen Newsletter erneut versenden und dabei z.B. auf das nahende Ende einer Sonderaktion hinweisen – bei reinen Brancheninformationen ist dies schwieriger. Hier erhöht eine Segmentierung der Empfänger beim erneuten Versand die Wahrscheinlichkeit für relevante Inhalte und damit für eine Öffnung.

Es gibt aber wie so oft keine Patentantwort darauf, ob erneuter Versand den Erfolg einer E-Mail-Marketing Kampagne erhöht. Versuch macht klug, es ist aber empfehlenswert sich eingehend Gedanken zu machen, ob die Methode tatsächlich zum Unternehmen, zu den Empfängern, zur Branche und zu den Inhalten passt.

Segmentierung: Zufriedene Abonnenten bleiben Abonnenten

Eine Case Study von MarketingSherpa kam zu folgender Erkenntnis:

208 % higher conversion rate for targeted emails over batch-and-blast

Batch-And-Blast bedeutet die Aussendung von E-Mails an den gesamten E-Mail-Verteiler, es findet also keine Segmentierung bzw. kein Targeting statt, in dem die Empfängerliste nach unterschiedlichen Kriterien unterteilt wird.

Auf den ersten Blick ist diese Erkenntnis nicht weiter überraschend: Zielgruppenorientierte Angebote resultieren eher in einer Konversion als ein undifferenziertes Massenangebot. Und vor allem ist die Grundgesamtheit der Empfänger bei der Segmentierung kleiner, sodass sich gegenüber Batch-and-Blast automatisch die relativen Kennzahlen, wie Öffnungsrate oder Konversionsrate, erhöhen. Aber müsste die absolute Zahl der Konversionen nicht theoretisch bei beiden Varianten gleich sein? Wozu also Segmentierung, wenn man sich dabei nur die eigenen Kennzahlen schön rechnet?

Relevanz durch Segmentierung

Langfristigkeit ist das Stichwort. Erhält ein Abonnent auf Dauer immer wieder per Batch-and-Blast Informationen und Angebote, die für ihn nicht relevant sind, wird er unzufrieden. Im schlimmsten Fall ist der Inhalt des Newsletters nicht bereits über den Betreff ersichtlich, sodass der Empfänger die E-Mail erst öffnen muss, um dann enttäuscht zu werden. Auf lange Sicht werden sich die Abonnenten dann nicht mehr die Mühe machen, den Newsletter zu öffnen, sondern ihn ungelesen löschen oder sich gar ganz abmelden. Durch Batch-and-Blast gehen also langfristig Kontakte verloren.

Kann der Empfänger dagegen davon ausgehen, dass er für ihn relevante Inhalte erhält, steigert dies die Zufriedenheit und das Interesse am Angebot und damit auch die Öffnungsrate und Konversionen. Und zufriedene Kunden empfehlen weiter, sodass sich die Zahl der Abonnenten weiter erhöht.

Quellen für Segmentierungsmöglichkeiten

  • Demografische und geografische Bestandsdaten
  • Interessen bei der Anmeldung erfragen
  • Interessen nachträglich per E-Mail erfragen
  • Kaufverhalten im Online-Shop
  • Trigger-Mails

Wertvolle Kontakte trotz Abmeldung erhalten

Meldet sich der Newsletter-Abonnent aus unserem Verteiler ab, verliert der Versender eine wertvolle Kontaktmöglichkeit. Was können wir nun tun, um den Kontakt zu Nutzern vielleicht doch zu erhalten, wenn sie sich dazu entscheiden, den Kontakt zu uns abzubrechen? Opt-down und Opt-over sind die Zauberworte.

Opt-down

Beim Opt-down bieten wir dem Empfänger auf der Abmeldeseite die Möglichkeit, die endgültige Abmeldung noch einmal zu überdenken und stattdessen vorerst die Versandfrequenz zu reduzieren. So kann beispielsweise von einem wöchentlichen auf einen monatlichen Newsletter umgestiegen werden. Häufig ist weniger der Inhalt des Newsletters, als die Versandhäufigkeit oder der Unmut über einen ohnehin schon überfüllten Posteingang der Grund für die Abmeldung. Eine Reduzierung der Kontaktfrequenz wird also gern angenommen und uns als Versender gehen wertvolle Kontaktmöglichkeiten nicht verloren.

Opt-over

Mit dem Opt-over können wir die eigentliche Abmeldung zwar nicht verhindern, erhalten aber im Idealfall den wertvollen Kontakt, indem wir ihn in einen anderen Kanal überführen. So können auf der  Abmeldeseite Hinweise zur Vernetzung mit dem Unternehmen in sozialen Netzwerken gegeben oder Informationsmöglichkeiten über andere Medien wie Print und Mobil bereitgestellt werden. Somit besteht auch nach der Newsletter-Abmeldung die Chance, den Empfänger über andere Wege weiterhin zu informieren – vorausgesetzt, er gibt hierzu sein Einverständnis.

Infografik: Gründe für fehlerhafte E-Mail-Darstellung

Bei der Erstellung unseres Newsletters geben wir uns die größte Mühe: Wir erstellen sowohl eine Nur-Text-Version als auch eine HTML-Version mit technisch sauberem Code, testen ausführlich und alles sieht gut aus – und doch „zerschießt“ unser Design im Posteingang des Empfängers. Die Schuld für die fehlerhafte Darstellung schieben wir gern auf die E-Mail-Clients der Abonnenten, doch diese Infografik von litmus zeigt, dass es noch andere Einflussfaktoren darauf gibt: