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World Map of Email Service Providers

Die wichtigsten Anbieter für professionelles E-Mail-Marketing in Deutschland sind in der Branche natürlich bekannt. Aber wo haben sie eigentlich ihren Hauptsitz? Und welche Newsletter-Systeme gibt es im Ausland? Diese Frage soll künftig die von René Kulka ins Leben gerufene „World Map of Email Service Providers“ beantworten. Die interaktive Google Map beinhaltet bereits rund 300 Anbieter weltweit und viele sollen noch folgen.

Mitmachen und eintragen

Natürlich steckt die Liste noch in den Kinderschuhen, aber sie kann auch nicht von einer Person allein gepflegt werden. Deshalb ist jeder aufgerufen mitzumachen und Anbieter für Newsletter-Software einzutragen – einfach Formular ausfüllen und fertig. Besonders interessant sind hierbei Anbieter aus dem Ausland. Vielleicht war ja jemand beruflich in Asien, Afrika oder Südamerika im E-Mail-Marketing tätig und kann gute Anbieter nennen?

Eine letzte Nachricht an Microsoft

Das Email Standards Project (ESP) hat vor knapp drei Wochen zu einer Twitteraktion aufgerufen, welche Microsoft dazu bewege sollte, die Unterstützung von Web Standards in Outlook 2010  zu berücksichtigen. Knapp 25.000 Twitternutzer haben sich an dieser Aktion beteiligt. Leider war Microsoft wenig einsichtig.

Als letzte Nachricht schickt das ESP nun ein Mosaikbild aus Bildern aller beteiligten Twitternutzer per Post an den Leiter der Office-Abteilung. Es ist zwar sehr unwahrscheinlich dass dieser sich davon bekehren lassen wird, aber es ist meiner Meinung ein guter Abschluss dieser Aktion.

Outlook 2010 ignoriert auch weiterhin Standards

Das Email Standards Project (ESP) hat sich die Beta von Microsofts Outlook 2010 angeschaut und sie auf die Unterstützung von Web Standards hin geprüft: leider mit keinem guten Ergebnis. Die E-Mails werden immer noch von der Word-internen HTML-Engine dargestellt, welche sich leider seit Office 2007 nicht signifikant verbessert hat. Ein Vergleich zwischen Outlook 2000 und Outlook 2010 zeigt die große Diskrepanz auf.

Generell verwundert es, warum Microsoft die Engine von Word benutzt, da sie doch inzwischen mit der Engine des Internet Explorer 8 eine gute Basis haben. Produktmanager Dev Balasubramanian erklärt dies mit der Möglichkeit mit Hilfe der Word-Engine in Outlook professionelle und ansehnliche HTML-Mails zu erstellen. Und weil man die für das Erstellen benutzt, möchte man für die Darstellung nicht auf etwas anderes zurückgreifen.

Das ESP hat für das Problem eine Lösung parat: Die Word-Engine muss verbessert werden. Das Knowhow sollte Microsoft eigentlich durch den Internet Explorer haben, aber wahrscheinlich sind die beiden Engines programmiertechnisch soweit auseinander, dass ein Miteinander nicht möglich ist.

Jedenfalls möchte das ESP sich das nicht gefallen lassen und ruft auf der Seite fixoutlook.org zu einer Twitteraktion auf, welche Microsoft zum Umdenken bewegen soll. Sehr gute Sache, wie ich finde!

Soziale Netzwerke und Newsletter

René Kulka berichtet in seinem Blog über die Möglichkeit einen Newsletter mit seinen Freunden in den Netzwerken Facebook und MySpace zu teilen. Hintergrund ist die Möglichkeit diese Funktionalität beim Versand eines Newsletter über die E-Mail-Service-Provider Silverpop oder Inxmail einzubinden.

In dem Artikel beschreibt René wie diese Funktion auch ohne speziellen ESP einfach und schnell integriert werden kann. Angesichts der steigenden Bedeutung sozialer Netzwerke für Marketingzwecke ist dies ein Feature welches nicht viel Platz im Newsletter kostet und eventuell neue Kunden erschließt.

Des Weiteren möchte ich auf einen Artikel des Electronic Commerce Info Net mit dem Titel „Soziale Netzwerke und B2B-Marketing“ hinweisen, welcher Anfang diesen Monats erschienen ist. Darin wird berichtet dass Blogs, Foren, Wikis und Produktrezensionen auch im B2B-Sektor immer wichtiger werden.

Acid-Test deutscher Webmail-Anbieter

Im April diesen Jahres habe ich einen Artikel über das Email Standards Project (im weiteren Verlauf mit ESP abgekürzt) verfasst und bin darin kurz auf den Acid-Test für E-Mail-Clients eingegangen. Dieser Test umfasst, ähnlich wie bei dem Acid-Test für Browser, verschiedene Elemente die von einem guten Client ohne Probleme dargestellt werden sollten. Auf der Seite vom ESP werden verschiedene Clients auf Grundlage dieses Tests beurteilt. Leider fehlen dort deutsche Webmail-Anbieter, was ich, wie im oben genannten Artikel angekündigt, mit diesem Artikel nachholen möchte.

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