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Versandfrequenz: Informiert du noch oder nervst du schon?

Menschen sind Gewohnheitstiere – so auch Newsletter-Abonnenten. Gern stellen sie sich auf einen regelmäßigen Versand und gewisse wiederkehrende Inhalte ein. Genauso gut lassen sie sich aber auch von Neuigkeiten und Sonderangeboten überraschen. Wie kann man diesen Anforderungen nun bei der Planung von Versandfrequenz und Länge des Newsletters gerecht werden?

Hauptsache relevant

Hierfür gibt es keine Faustregel – das Zauberwort lautet aber wie so oft: Relevanz! Entschließt man sich als Unternehmen dazu, E-Mail-Marketing zu betreiben und Newsletter zu versenden, sollte man sich vorab überlegen, worüber man berichten möchte und wie häufig man dies in etwa leisten kann. Die Praxis zeigt dann, ob das Konzept aufgeht: Können die Inhalte im geplanten Abstand bereitgestellt werden und werden diese vom Empfänger auch an- bzw. wahrgenommen? Newsletter-Auswertungen in Hinblick auf Öffnung und Interaktion ermöglichen Rückschlüsse und A/B-Tests helfen bei der Optimierung.

Einige Grundüberlegungen spielen bei der Planung der Versandfrequenz eine Rolle: Wie bereits erwähnt, ist es wichtig, dass die Informationen relevant und aktuell und. Daher gilt: ein regelmäßiger Versandrhyhtmus gibt dem Kunden Orientierung. Dennoch: Weder ein monatlicher Newsletter, in dem die Informationen nicht aktuell sind, noch ein wöchentlicher Newsletter mit nichtssagenden Themen haben einen hohen Nutzen.

Eine hohe Versandhäufigkeit kann die Markenpräsenz beim Empfänger erhöhen, ihn aber genauso gut nerven. Bei einer niedrigen Versandhäufigkeit kann die Marke dagegen in Vergessenheit geraten. Abhängig von der Versandhäufigkeit ist oftmals auch die Länge des Newsletters. Möchte ich häufig versenden, dabei aber nur ein oder wenige Themen aufgreifen oder möchte ich seltenere, aber dafür längere Newsletter versenden? Oder kann ich sogar häufig längere Newsletter bereitstellen?

Länge und Inhalt als Einflussfaktoren auf die Versandfrequenz

Wie planbar ein regelmäßiger Newsletter-Versand tatsächlich ist und wieviel Content darin bereitgestellt werden kann, hängt von der Art des gebotenen Inhaltes ab. Unternehmensbezogene Inhalte, wie neue Produkte oder Sonderangebote, lassen sich sicherer planen, als die Bereitstellung von Informationen und Neuigkeiten Dritter zu einem bestimmten Thema. Bei der Planung der Länge eines Newsletters spielt aber nicht nur der zur Verfügung stehende Content eine Rolle, sondern auch das Leseverhalten der Abonnenten muss berücksichtigt werden: Beim ersten Scannen schenken sie dem Newsletter nur wenige Sekunden, ist er zu lang, wird er gegebenenfalls gar nicht erst gelesen.

Sondernewsletter verschicken

Natürlich sind weder die Versandfrequenz noch die Länge des Newsletters in Stein gemeißelt. Gibt es einmal nichts Relevantes zu berichten, kann man den Versand auch aussetzen bzw. die Länge des Newsletters reduzieren. Gibt es dagegen etwas Wichtiges zu sagen – nicht zurückhalten sondern Aktuelles auch aktuell berichten. Trigger-Mails, also anlassbezogene E-Mails, helfen zudem, den Kunden im richtigen Moment anzusprechen.

Interessante Artikel der letzten Woche

Ich habe mir letzte Woche einige Artikel in meinem Feedreader markiert, auf die ich an dieser Stelle kurz verweisen möchte:

  • Email Frequency: How Much is Too Much?
    In diesem Artikel wird keine definitive Antwort auf die Frage gegeben sondern aufgezeigt wie man die richtige Frequenz mit Hilfe einer Testmatrix ermitteln kann.
  • How to Leverage Video in Your Email Marketing Campaigns
    Hier wird auf die Möglichkeiten von Video in Newsletter eingegangen. Im Endeffekt läuft es auf GIF-Animationen hinaus für die Rahmenbedingungen beschrieben werden mit denen man arbeiten sollte, wenn man den Einsatz von „Videos“ erwägt. Des Weiteren greift der Artikel am Ende noch die Firma Goodmail auf, welche mit einigen Internet Service Providern zusammen arbeitet um zertifizierte Newsletter zu versenden, die es ermöglichen richtige Videos anzuzeigen: Wer also an bestimmte Provider verschickt und seinen Newsletter von Goodmail zertifizieren lässt, kann davon ausgehen dass Videos korrekt angezeigt werden.
  • 5 Ways to Kill Your Email Deliverability
    Das Visibiltity Magazine beschreibt fünf Wege um die Zustellbarkeit von E-Mails negativ zu beeinflussen, darunter z.B. den Einkauf von unseriösen Listen und Mailings ohne Permission.
  • 50 Useful Design Tools For Beautiful Web Typography
    Das Smashing Magazine hat eine Liste von 50 Werkzeugen zusammengestellt um mit verschiedenen Schriften im Web zu experimentieren.

Doping für den Verteiler

Die Frage Nr. 1, die sich Newsletter-Versender oder solche, die es werden wollen, am häufigsten stellen, ist: Wie gewinne ich Adressen für meinen Verteiler? Darum soll es heute einmal gehen. Berücksichtigt wird dabei aber lediglich die Online-Welt, die Methoden der Offline-Welt stehen auf einem anderen Blatt. Hier also die ultimativen Tipps, aggregiert von den zahlreichen Ratgebern, die im Netz unterwegs sind.

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Opt-Out auf Zeit

Neben der Möglichkeit, dem User beim Abmelden eine Veränderung der Newsletterfrequenz zu erlauben, kann man auch darüber nachdenken, ein Opt-Out auf Zeit anzubieten – sozusagen eine Art Sendepause. Bei speziellen saisonalen Themen kann das besonders Sinn machen oder aber einfach nur dann, wenn ein Abonnent für eine bestimmte Weile „in Ruhe gelassen“ werden möchte.

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Opt-Out auf die sanfte Tour

Die Gründe, warum Abonnenten einen Newsletter abbestellen, sind vielschichtig. Manchmal spielen die Inhalte eine Rolle, manchmal der fehlende Mehrwert oder einfach die Tatsache, dass Interessen sich verändert haben. Aber sehr häufig ist die Frequenz des Newsletters ein Grund dafür, warum er abbestellt wird. Der Abonnent ist schnell genervt, wenn die Mails zu oft in seinem Postfach landen. Schließlich steigt die Anzahl der Nachrichten und anderer Newsletter, die in den Postfächern der Welt eintrudeln, immer weiter an.

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