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Publicare E-Mail-Analyse 2014

Nach 2013 führte Publicare nun auch in diesem Jahr eine Studie zu genutzten E-Mail-Diensten und E-Mail-Adressen in Deutschland durch. Analysiert wurden dazu rund 10,9 Mio. anonymisierte Daten aus B2C-Kampagnen, wobei auf einen repräsentativen Querschnitt durch die Produktangebote und Zielgruppen geachtet wurde. Wie schon im letzten Jahr zeigt sich: Deutschlands Konsumenten bevorzugen deutsche Provider. 61,5 % nutzen E-Mail made in Germany.

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Gmail Grid View: Werbung-Tab wird zum bildlastigen Katalog

Newsletter und Werbe-E-Mails landen automatisch im Reiter „Werbung“ des Gmail-Postfachs. Werbetreibende hatten bislang – nicht ganz zu unrecht – Angst, dort ungesehen unterzugehen. Jetzt gestaltet sich der Tab für Gmail-Nutzer jedoch deutlich attraktiver: In Pinterest-Optik wird er zum Katalog, der zum Stöbern und Klicken einlädt.

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Newsletter-Abonnenten im Google Suchergebnis generieren

Google bietet eine neue Form der Anzeigenerweiterung für AdWords an – wobei „neu“ hier eigentlich nicht das richtige Wort ist. Bereits seit einem Jahr wird immer wieder über Anzeigen im Google Suchergebnis berichtet, in denen man sich direkt nach Eingabe seiner E-Mail-Adresse für einen Newsletter anmelden kann. Ist der Nutzer mit seinem Google-Konto eingeloggt, ist die E-Mail-Adresse sogar bereits vorausgefüllt. Ziel ist eine weitere unmittelbare Interaktionmöglichkeit mit dem Unternehmen. Langsam wird dieses Feature nun auch in Deutschland ausgerollt.

Im ersten Moment klingt das wie ein Meilenstein in der Adressgenerierung: Eine One-Click-Lösung, bei der der Nutzer nicht einmal mehr seine E-Mail-Adresse angeben muss. Doch auch beim Einsatz dieser Anzeigenerweiterung gibt es einiges zu bedenken:

Zunächst muss der Inhalt der Anzeige auch zu einer integrierten Newsletter-Anmeldung passen, es sollte also im Idealfall der Newsletter selbst per AdWords beworben werden. Anderenfalls würde die Anzeigenerweiterung eher vom eigentlichen Thema der Anzeige ablenken und das mit dem Werbetext angestrebte Ziel gefähren. Hat sich ein Abonnent nun tatsächlich über die Anzeige für einen Newsletter registriert, muss er wie bei jeder Anmeldung umgehend abgeholt werden. Die Willkommens-E-Mail sollte daher zeitnah versendet werden, eventuell sogar mit Bezug auf den ungewöhnlichen Anmeldungsort.

Doch ggf. kommt es gar nicht so weit – der Nutzer hat Bedenken bezüglich des Datenschutztes. Und tatsächlich ist fraglich, ob diese Art der Abonnentengewinnung in Deutschland rechtlich zulässig ist. Bei der momentan aber ohnehin durch das Urteil des OLG München zum Double Opt-in herrschenden Unsicherheit ist es nun  Ansichtssache, ob der Zeitpunkt zum Testen dieser Anzeigenerweiterung denkbar günstig oder ungünstig ist. Google selbst schweigt sich zu diesem Thema scheinbar noch aus, in der offiziellen AdWords-Hilfe findet man noch keine Einträge zu den Newsletter-Ads.

Abschließend bleibt zu sagen, dass auch sogenannte Sitelinks bereits seit längerem eine gute Möglichkeit darstellen, über eine Google Anzeige nebenbei auch auf einen Newsletter aufmerksam zu machen.

Google Adwords: Newsletter im Sitelink bewerben

Google AdWords Kampagnen, die den Newsletter des Unternehmens bewerben, sind eine Möglichkeit um neue Abonnenten zu gewinnen. Natürlich möchte ein Unternehmen gern viele Newsletter-Empfänger haben, noch lieber aber natürlich Kunden. Deshalb liegt für die meisten Unternehmen der inhaltliche Fokus von Anzeigen vor allem auf deren Produkten und Dienstleistungen.

Oft geht dieser Plan auf: Der Nutzer sucht, findet einen Shop, klickt auf die entsprechende Anzeige im Google Suchergebnis und wird zum Kunden. Die dadurch enstandenen Kosten für die AdWords nimmt man gern in Kauf. Doch klickt der Nutzer nicht, bricht der Kontakt zu ihm erst einmal wieder ab. Natürlich kann das Angebot schlicht nicht das richtige sein, vielleicht möchte der Nutzer sich aber auch erst einmal nur vorinformieren. Der perfekte Ansatz für einen Newsletter also.

Hätte man doch lieber eine Newsletter-Kampagne geschaltet? Nein! Aber einen Sitelink in die Anzeige integriert.

Bei den sogenannten Sitelinks handelt es sich um Anzeigenerweiterungen von Textanzeigen, die es ermöglichen, neben der Ziel-URL der Anzeige, bis zu sechs weitere Links zu integrieren. Einer dieser Sitelinks könnte auf die Newsletter-Anmeldung hinweisen und so den Kontakt zu unentschlossenen Nutzern herstellen. Abgerechnet wird ein Klick auf einen Sitelink wie gewohnt nach dem CPC-Modell, für die reine Integration zusätzlicher Links in AdWords-Anzeigen entstehen also keine Kosten.

Unique Content im Online-Marketing

Unique Content beschreibt Inhalte, die im Web nur einmalig zu finden sind. Dabei geht es nicht in erster Linie um die thematische Einzigartigkeit, sondern um die Formulierung des Textes. Ist ein Text dagegen in genau gleicher Form auf unterschiedlichen URLs zu finden, spricht man im Gegenzug von Duplicate Content. Dieser wird nicht nur vom Nutzer negativ bewertet, da er keinen Mehrwert liefert, sondern auch von Suchmaschinen.

Unique Content spielt eine entscheidende Rolle bei der Suchmaschinenoptimierung und beim Backlink-Aufbau. Doppelter Inhalt wird von Google in der Regel nicht indexiert, damit sich auf den ersten Suchergebnisseiten nicht immer wieder der gleiche Artikel wiederfindet. Zudem beeinflusst Duplicate Content wahrscheinlich auch das Ranking von Seiten negativ. Deshalb ist es wichtig im Online- und Content-Marketing Texte zu produzieren, die im Web einmalig sind. Was beudetet dies in der Praxis? Im Folgenden zwei Beispiele:

Unique Content in der Online-PR

Wer Pressemeldungen manuell in unterschiedliche Presseportale einstellt, kann die Auffindbarkeit dieser in der Google-Suche erhöhen, indem er pro Portal mit unterschiedlichen Textversionen arbeitet. Diese kann man entweder manuell erzeugen, in dem man einen Ausgangstext in verschiedene Varianten abwandelt, oder man automatisiert das Ganze, indem man sich entsprechende Tools zu Hilfe nimmt. Diese ersetzen automatisch vordefinierte Textpassagen und Keywords durch Synonyme und erstellen so aus einem Text unterschiedliche Versionen. Bei dieser Art von Abwandlung, bei der aus einem Ausgangstext diverse unterschiedliche Versionen erzeugt werden, spricht man von Article Spinning.

Unique Content im E-Mail-Marketing

Wer bei seinem Newsletter eine Webversion bereitstellt, kann diese auch von Google indexieren lassen. Deshalb ist es auch im E-Mail-Marketing wichtig, einzigartige Texte zu produzieren. Das freut nicht nur die Suchmaschinen, sondern auch den Leser, besonders wenn er auf unterschiedlichen Kanälen vom Unternehmen kontaktiert wird.

Im E-Mail-Marketing sollte man aber noch einen Schritt weiter gehen und versuchen, thematischen Unique Content zu produzieren: Das bedeutet, dass Newsletter-Inhalte zwar ab und zu auch Abwandlungen und Hinweise auf bestehende Blog- oder Newsbeiträge einer Website sein können, ein Newsletter aber überdies vor allem thematisch exklusive Inhalte bereithalten sollte, die der Empfänger nur auf diesem Wege erhält. Es sollte also nicht nur die Schreibweise, sondern auch das Thema unique sein.

Wer wird E-Mailionär?

Diese Frage wird aktuell wieder im Campfire-Blog gestellt. Zehn Fragen rund um das Thema E-Mail-Marketing – für alle, die sich regelmäßig mit News und Themen aus diesem Bereich beschäftigen kein Problem, oder?

  • Wie steht es um aktuelle Zahlen und Trends?
  • Was waren die großen E-Mail-Pannen in den letzten Wochen?
  • Was gibt es Neues aus dem Hause Google?

Von A wie Abbruch bis W wie Warenkorb: Wer sein Wissen testen will, kann dies im aktuellen E-Mail-Marketing-Quiz tun.

Beeinflussen inaktive Newsletter-Abonnenten das Google Ranking?

Jake Ludington von Lockergnome sagt: Ja! Demnach bestraft Google Unternehmen mit einem hohen Anteil an inaktiven Newsletter-Abonnenten mit einem schlechteren Ranking, seit dem Update des Google Panada Algorithmus Anfang April 2011.

Jeder E-Mail-Provider hat ein eigenes System zur Bewertung von E-Mail-Absendern, so auch Gmail, der E-Mail-Dienst von Google. Bei Newslettern wird das Ignorieren, Löschen, Markieren als Spam oder Ausbleiben von Klicks auf Links negativ bewertet. Erreichen diese Werte eine bislang unbekannte Prozentzahl an Empfängern, fällt das Ansehen der Absender-Domain bei Google.

Aufgepasst bei inaktiven Newsletter-Empfängern mit Gmail-Konto

Was hilft? Die Empfängerliste bereinigen! Natürlich sollten ohnehin dauerhaft inaktive Newsletter-Empfänger aus der Abonnentenliste entfernt werden. Bei inaktiven Empfängern mit Gmail-Konto empfiehlt es sich, besonders genau hinzusehen. Google selbst bestreitet diesen Zusammenhang zwar, die Suchmaschinenpositionierung von „Lockergnome“ wurde aber nach einer Bereinigung der Mailing-Liste und einer Meldung an Google wieder aufgewertet.

Um erst gar keinen Stamm an inaktiven Nutzern aufzubauen, sind natürlich Zielgruppenrelevanz der Inhalte und ein moderates Versandintervall eine gute Voraussetzung.

Google steigt aus der Welle aus

Wie der Nachrichtendienst Heise berichtet, stellt Google die Entwicklung von Google Wave ein und lässt den Dienst zum Ende des Jahres auslaufen. Die Welle war mit einem großen Hype gestartet um das ultimative Kommunikations- und Kollaborationswerzeug zu werden. Der Anspruch war im Grunde, die E-Mail vollständig abzulösen – mit ihren technischen Beschränkungen, vergleichsweise geringem Komfort in der Teamarbeit an Dokumenten und ihrer definitiven Schwäche bei Echtzeitdialogen. Dieser radikale Fortschritt scheitert nun an der Akzeptanz durch die Nutzer und wahrscheinlich an der zu ungewohnten Art der Bedienung. Heise schreibt dazu:

Es ist schon zu bedauern, dass dieser große Entwurf so an die Wand fährt. Die Anwender werden sich weiterhin Anhänge per Mail zuschicken, bis eine Kollaborationslösung gefunden ist, die so einfach wie E-Mail funktioniert und keiner weiteren Erklärung bedarf.

Bis das soweit ist, werden also E-Mail-Newsletter ebenfalls eine Daseinsberechtigung haben. Wie schön! Und immerhin hat Google Wave gezeigt, was man innerhalb eines Webbrowser so alles anstellen kann.

Mit Twitter den optimalen Sendezeitpunkt finden

Auf der Seite des Newsletter-Systems Toddle findet sich ein interessanter Artikel, welcher beschreibt wie mit Twitter der optimale Sendezeitpunkt für einen Newsletter gefunden werden kann. Das Prinzip funktioniert wie folgt:

  1. Man sucht auf Twitter nach einem Thema, welches den Newsletter-Inhalt grob umfasst.
  2. Das Suchergebnis kann als RSS-Feed abgerufen werden.
  3. Diesen RSS-Feed fügt man im Google Reader hinzu.
  4. Nach ein paar Tagen kann mit Hilfe des Google Readers ermittelt werden an welchen Tag und zu welcher Tageszeit vermehrt über dieses Thema auf Twitter geschrieben wird.

Nun stellt sich natürlich die Frage, wie aussagekräftig diese Auswertung ist, aber vielleicht kann sie als erste Grundlage verwendet werden, wenn noch überhaupt keine Erfahrungen zum optimalen Sendezeitpunkt gesammelt wurden.