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Newsletter auf Netbooks

Seit Mitte letzten Jahres boomen die Notebooks im Taschenbuchformat und haben inzwischen einen Marktanteil von 20 Prozent im Notebook-Segment erreicht. Die Displays sind 8,9 oder 10,2 Zoll groß und ihre Auflösung liegt, bis auf wenige Ausnahmen, bei 1024×600 Pixel. Als Betriebssystem kommt meistens entweder Windows XP Home oder Linpus Linux Lite zum Einsatz. Bei Linpus handelt es sich um ein Betriebssystem mit einer sehr reduzierten Oberfläche und kaum Möglichkeiten für individuelle Anpassungen.

Wie sieht es mit der Darstellbarkeit von Newslettern auf solchen Netbooks aus? Nun ja, von Seiten der Software ist Linpus bestens mit dem Mozilla Thunderbird ausgestattet und bietet daher eine sehr gute Basis. Für Windows XP lässt sich keine eindeutige Aussage treffen, da hier die Möglichkeit gegeben ist beliebig Software zu installieren. Ein viel wichtigerer Aspekt ist die Auflösung. 600 Pixel in der Höhe sind nicht wirklich viel Platz für einen HTML-Newsletter um Interesse zu wecken und zum Weiterlesen anzuregen. Hier spielen ja auch noch die Programmelemente mit Menü und Icons mit rein. Noch weniger Platz bleibt wenn der Empfänger die Mail in dem Vorschaufenster anzeigt, was laut einer Studie 26,6 Prozent der Nutzer tun.

René Kulka geht in einem Blogartikel auf dieses Problem ein und bespricht einen Newsletter, welcher auch im Vorschaufenster funktioniert. Falls ich jemanden nun Appetit auf ein Netbook gemacht habe, so kann er sich auf den Seiten der PC Welt mit einem Test von Netbooks aus diesem Februar informieren.

Verbreitung von Schriftarten im Web

Karin Wehle von Webmasterpro hat vergangene Woche einen sehr interessanten Artikel mit dem Titel  „Die aktuelle Verbreitung von Schriftarten bei Web-Usern“ veröffentlicht. Darin analysiert sie, welche Schriftarten im Web die meiste Verbreitung finden und auf welchen Systemen diese standardmäßig installiert sind. Das Ergebnis ist nicht wirklich überraschend, da man sich im Laufe der Zeit immer mit den gleichen Schriften herumschlägt. Trotzdem bietet der Artikel einen guten Überblick und hilft im Zweifel bei der Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Schriftart. Das Thema Schriftarten ist natürlich auch interessant für HTML-Newsletter welche auf einer Vielzahl von Systemen korrekt angezeigt werden sollen.

Die Analyse wurde mit Hilfe des JavaScript/CSS Font Detectors durchgeführt. Es ist nettes kleines Tool, das die im Browser zur Verfügung stehenden Fonts anzeigt.

Ohne Klarheit in der Sprache …

… ist der Mensch nur ein Gartenzwerg. Das sangen schon Element of Crime in ihrem legendären „Alle 4 Minuten“ – der Lied gewordenen Diskussion über Sinn und Unsinn von Alltagsbegriffen, so wie nur Betrunkene sie führen können. Ich möchte nun – selbstverständlich im nüchternen Zustand – auf einen Missstand aufmerksam machen, der meines Erachtens ebenso relevant ist, wie die Tatsache, dass Element of Crime sich fragen, ob die teilweise überirdisch fahrende Berliner U-Bahn so heißen darf, „denn schließlich steht das U für Untergrund“.

Ähnlich ergeht es im Web-Alltag dem ALT-Attribut, das in IMG-Tags eingesetzt wird. Besonders bei der HTML-Umsetzung von Newslettern entbrennt immer wieder die Frage, ob man das ALT-Attribut verwenden sollte oder nicht. Standardkonform wäre es. Aber was ist in E-Mails schon Standard? Meiner Ansicht nach kann man das Attribut getrost weglassen, denn geblockte Bilder ohne Alternativtext werden viel öfter nachgeladen als solche, zu denen etwas geschrieben steht.  Ein Problem, das sich im Web in der Form gar nicht stellt. Dort ist das ALT-Attribut essentiell.

Das Thema dieses Beitrags soll aber nicht der Einsatz des genannten Attributs sein, sondern seine allgegenwärte Verleumdung als Tag. Es sei ein für alle Mal klar gestellt, dass der Begriff ALT-Tag grundverkehrt ist. Es gibt keinen solchen Tag. Das scheint aber sogar Autoren rennomierter Blogs, Fachmagazine und Produkthersteller aus der E-Mail-Marketing-Branche wenig zu kümmern. Immer wieder begegnet man der Empfehlung den ALT-Tag einzusetzen. So ein Blödsinn! Gemeint ist der Einsatz des ALT-Attributs im IMG-Tag. Ich möchte daher meinen Appell an alle Verantwortlichen richen, in Zukunft mehr Achtsamkeit beim Einsatz von Fachbegriffen walten zu lassen.

Wir wissen schließlich eines ganz sicher: Gartenzwerge haben keine E-Mail-Adresse.

Acid-Test: E-Mail-Client in Opera

OperaIrgendwie hat Opera es vor Jahren verpasst, auf den gleichen Zug aufzuspringen wie Firefox. Laut XiTi Monitor hatte der Browser im September einen „Marktanteil“ von 4,24 % im Gegensatz zu Firefox mit 31,42 % und dem Internet Explorer mit 60,12 %. Ich weiß nicht so recht woran es liegt. Die Entwickler liefern mit jeder Version Innovationen, die teilweise erst Jahre später von den Konkurrenten aufgegriffen werden. Opera wird einfach immer noch unterschätzt, auch von mir. Und deshalb war es für mich auch so überraschend festzustellen, dass in dem Browser noch ein vollwertiger E-Mail-Client steckt. Diese Entdeckung nehme ich zum Anlass den Client mit dem Acid-Test zu überprüfen.

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Schriftarten in Hotmail

Hotmail von MSN ist ja hinlänglich bekannt dafür, dass es einige CSS-Selektoren und Eigenschaften in HTML-E-Mails nicht unterstützt. Besonders betoffen sind Hintergründe und Listen. Immerhin agiert es kompatibler als sein großer „Desktop“-Bruder Outlook 2007, aber eine bisher nicht so bekannte Schwäche des Microsoft Webmail-Systems betrifft überraschenderweise etwas sehr rudimentäres: die Schriftarten.

Merkwürdigerweise funktionieren einige Fonts, wenn man sie per CSS zuweist, manche wiederum nicht. Wie sich herausstellt, werden diejenigen Schriftarten ignoriert, die im Stylesheet in Anführungszeichen gesetzt werden, weil ihr Name Leerzeichen enthält. Zu nennen wären hier als Beispiel die populären Schnitte der Trebuchet MS (das MS steht übrigens für Microsoft) und der Lucida Sans bzw. Grande. Hotmail wandelt nämlich ein Anführungsweichen pflichtbewusst in ein " um. Für das Stylesheet leider ungünstig.

Abhilfe schafft einfach das Weglassen der Anführungszeichen.

Kostenlose Newsletter-Templates von CakeMail

Die Entwickler von CakeMail haben 17 Newsletter-Templates zur freien Verfügung ins Netz gestellt. Die Templates sind meiner Meinung nach sehr gut gelungen und bieten für jeden Geschmack etwas. Desweiteren wurde beim Entwurf auf größtmögliche Kompatibilität zu aktuellen E-Mail-Clients geachtet. Veröffentlicht wurden sie unter der „Creative Commons Attribution Share-Alike„-Lizenz. Die Templates wurden natürlich gezielt für den Einsatz in CakeMail konzipiert, allerdings können sie mit kleinen Änderungen auch in jeder anderen Newsletter-Software eingebunden werden.

Spitzen-Newsletter mit kleinem Fehler

Der Newsletter des Software-Herstellers artegic AG mit seinem Produkt ELAINE PX liefert regelmäßig hochwertige Informationen zum Thema E-Mail-Marketing. Unter anderem publiziert darin Nico Zorn, der in der Branche bekannte Autor des Email Marketing Blog, Fachinformationen mit hohem Nutzwert. In der aktuellen Ausgabe geht es unter anderem um die Nutzung des ALT-Attributs bei Bildern in HTML-E-Mails, aber auch um das Opt-Out und die Nutzung von Mobile E-Mail. Der ELAINE-Newsletter ist in jedem Fall eine Pflichtlektüre. Als E-Mail-Marketer sollte man ihn abonnieren.

Jedoch, auch die Profis von artegic sind offensichtlich vor kleinen Fehlern nicht gefeit. Wie aus dem Screenshot ersichtlich wird, hat man jüngst zu einer Artikelüberschrift leider den falschen Text eingebaut. Das wäre sicher durch ein intensiveres Testing zu vermeiden gewesen … auf der anderen Seite ist es dann auch irgendwie sympathisch.

„The Principles of Beautiful HTML Email“ ..

.. nennt sich ein Anfang des Jahres bei sitepoint.com veröffentlicher Artikel, welcher sich mit den wesentlichen Elementen eines HTML-Newsletters beschäftigt. Verschiedene Aspekte wie Schlüsselelemente, Layout und Design werden näher beleuchtet, Probleme werden aufgezeigt und Lösungsvorschläge gegeben. Abschließend werden einige Beispiele für gute Newsletter aufgeführt und noch ein paar Worte zum Thema Coding verloren.

In diesem Beitrag möchte ich Ihnen eine Zusammenfassung des sehr lesenswerten Artikels geben. Weiterlesen

Email Standards Project

Die Gestaltung von HTML-Newslettern ist in bezug auf die zahlreichen E-Mail-Clients zumeist kompliziert, wenn nicht sogar unmöglich. Hierbei denke ich z.B. an den Lieblingsclient eines jeden Newsletter-Designers: Lotus Notes 8. Viele schüttelt es schon bei der bloßen Erwähnung dieses Namens. Das Email Standards Project setzt sich dafür ein, solche Missstände in Zusammenarbeit mit den Entwicklern der Clients zu beseitigen.

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