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Rückblick auf das E-Mail-Marketing Jahr 2015

Welches waren die beliebtesten E-Mail-Clients in diesem Jahr? Wie hoch waren die durchschnittlichen Öffnungs- und Klickraten für Newsletter? Und an welchem Thema haben sich E-Mail-Marketer 2015 ausprobiert? Ein kurzer Rückblick auf drei spannende Themen.

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Silverpop-Studie zeigt Potenzial von Transaktionsmails

Einmal jährlich veröffentlicht Silverpop seine jährliche Benchmark-Studie zum E-Mail-Marketing. Für 2013 wurden dazu alle E-Mails von 3.000 Marken aus 40 Ländern ausgewertet. Berücksichtigt wurden dabei die unterschiedlichsten E-Mail-Typen, von Werbe-Mails über Content-basierte Newsletter bis hin zu Benachrichtigungen. Wir haben die Ergebnisse zusammengefasst, die das Potenzial von Transaktionsmails zeigen.

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Studie: Vorteile von Video-Integration im E-Mail-Marketing

Videodienste werden im Web immer beliebter: YouTube ist nach wie vor der Klassiker, aber auch Twitter bietet mit Vine nun ebenso eine eigene Videofunktion an wie Instagram. Eine aktuelle Studie von Newsletter-Anbieter StreamSend und der Relevancy Group zeigt, warum sich auch die Integration von Video im E-Mail-Marketing lohnt. Dazu wurden im Februar diesen Jahres 266 E-Mail-Marketer befragt.

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Mobile und Social: Neue Trends, neue E-Mail-Marketing Kennzahlen

Neue Trends im E-Mail-Marketing brauchen neue Kennzahlen zur Erfolgsmessung. Wer beispielsweise SWYN-Links in seinen Newsletter integriert, möchte wissen, wie diese vom Empfänger angenommen werden. In welchem sozialen Netzwerk wurde am häufigsten geteilt? Und welche Social-Media-Dienste werden gar nicht angenommen und können durch andere ersetzt werden? Welchen Anteil machen die Klicks auf SWYN-Links im Verhältnis zu den gesamten Klicks der Newsletter-Ausgabe aus? Und wie hoch ist die SWYN-Klickrate, also das Verhältnis von entsprechenden Klicks zu zugestellten E-Mails?

Bei der Frage nach der Notwendigkeit einer mobilen Version des Newsletters lohnt sich ebenfalls ein Blick in die Statistik: Wie hoch ist der Anteil der mobilen Öffnungen im Vergleich zur Gesamtzahl der Öffnungen? Und wie hoch ist die mobile Öffnungsrate insgesamt, also das Verhältnis von Öffnungen auf mobilen Endgeräten zur Gesamtzahl der Empfänger? Wie hoch liegt die Klickrate bei Aufruf auf einem mobilen Endgerät absolut und im Vergleich zum stationären Aufruf? Wie verändern sich diese Werte im Laufe der Zeit, auch nach der Einführung einer mobilen Newsletter-Version?

Zur Errechnung dieser Kennzahlen können die Ergebnisse aus der Auswertung und dem Linktracking der eingesetzten Newsletter-Software herangezogen werden.

Tipps für einen zielführenden A/B-Test

Bei einem A/B-Test oder auch Split-Test werden im E-Mail-Marketing zwei unterschiedliche Newsletter-Varianten gegeneinander getestet. Dabei wird nur eine Variable verändert, für die gleichzeitige Analyse mehrerer Variablen kommen sogenannte multivariate Tests zum Einsatz. Empfehlungen, die auf A/B-Tests beruhen, gibt es viele. Da sie aber nicht unbedingt auf jedes Unternehmen und dessen Abonnentenstamm übertragbar sind, empfiehlt es sich, selbst einmal einen solchen Split-Test durchzuführen – es ist einfacher, als es sich anhört.

Worauf muss man achten?

Wichtig bei einem A/B-Test ist die Definition klarer Ziele: Welche Erfolgskennzahlen sollen optimiert und miteinander verglichen werden?  Typischerweise wird mit einem Test entweder auf die Verbesserung der Öffnungsrate, Klickrate oder Konversionsrate abgezielt. Dabei muss die gewählte Variable natürlich die gewünschte Zielgröße beeinflussen können. Achtung: Sofern es sich nicht um die zu testende Größe handelt, muss der Versandzeitpunkt der beiden E-Mail-Varianten identisch sein, sonst testet man ihn ungewollt mit.

Die für einen Split-Test genutzte Stichprobe sollte vollkommen zufällig aus dem Verteiler gewählt werden. Für die Größe können keine allgemeingültigen Richtwerte gegeben werden – sie ist abhängig vom Umfang des Verteilers. Relevanz ist entscheidend, eine überdimensionierte Stichprobe ist aber auch nicht notwendig. Die Variante mit der besseren Performance wird anschließend an die restlichen Abonnenten versendet.

Was kann getestet werden?

Wie eingangs bereits erwähnt, wird in einem Split-Test nur eine, aber dafür zielführende, Variable verändert, um die Öffnungs-, Klick- oder Konversionsrate zu optimieren. Ansätze gibt es viele, hier einige Beispiele:

  • Versandzeitpunkt: Einen identischen Newsletter an unterschiedlichen Wochentage oder Uhrzeiten versenden.
  • Betreff: Einen identischen Newsletter mit unterschiedlichen Betreffs versenden, variiert werden kann beispielsweise die Länge, der Einsatz von Personalisierung, Reizwörtern oder Sonderzeichen.
  • Absender: Unterschiedliche Absender testen, beispielsweise Unternehmensname gegen Mitarbeitername. Achtung: Bei unbekannten Absendern steigt die Gefahr der Spam-Klassifizierung und die Bilderunterdrückung im E-Mail-Client wird aktiv.
  • Preheader: Unterschiedliche Preheader testen, beispielsweise ein Hinweis auf den Newsletter-Inhalt gegen einen standardmäßigen Hinweis auf die Webversion, Abmeldemöglichkeiten oder soziale Netzwerke.
  • Anrede: Einen identischen Newsletter mit unterschiedlichen Grußformeln testen. Achtung: Dabei nicht plötzlich von „Sie“ auf „du“ wechseln, oder andersherum.
  • Inhalt: Den Inhalt des Newsletters variieren, beispielsweise in der Reihenfolge der Themen, der Länge, dem Einsatz von Bilder oder von personalisierten Inhalten.
  • Design: Zwei Newsletter mit unterschiedlichen Templates versenden.
  • Call to Action Button: Position, Größe, Farbe, Anzahl oder Text des Call to Action Button variieren.
  • Anmeldeformular: Auch das Anmeldeformular selbst kann in unterschiedlichen Varianten ausgegeben werden, beispielsweise mit oder ohne Preference-Center, freiwilliger Angabe weiterer Daten oder Erläuterung zum Anmeldeprozess.

Infografik: Interaktion durch Versandzeitpunkt steigern

Der Versandzeitpunkt muss mit Bedacht gewählt werden – dies bestätigt einmal mehr eine Studie mit passender Infografik. Diesmal untersuchte GetResponse 21 Mio. E-Mails aus den USA im ersten Quartal 2012. Heraus kamen Tipps zum Versandzeitpunkt, um aus dem Newsletter die höchstmöglichen Interaktionsraten herauszuholen.

  • Es ist wichtig, sicherzustellen, dass der Newsletter dann im Postfach landet, wenn der Empfänger typischerweise seine E-Mails abruft und nicht anderweitig beschäftigt ist. Denn die meisten Öffnungen gibt es innerhalb einer Stunde nach Versand (23,63 %).
  • Zwischen sechs und zwölf Uhr vormittags werden 38,7 % der täglichen E-Mails verschickt. Nachmittags und abends haben Newsletter deshalb eine höhere Chance darauf, bemerkt zu werden, und nicht in der täglichen E-Mail-Flut unterzugehen. Laut Studie liegen die Öffnungs- und Klickraten in der zweiten Tageshälfte höher.

Die Ergebnisse sind vor allem für den B2C-Bereich interessant, im B2B dürften sich die Zeitfenster weiter nach vorne am Tag verschieben. Die vollständige Infografik gibt es im Blog von GetResponse zu sehen.

Erfolg von E-Mail-Marketing Kampagnen 02/2012

Die Daten für das Quartal 02/2012 der vierteljährlichen Benchmarkstudie von Epsilon zu Erfolgskennzahlen im E-Mail-Marketing liegen vor. Untersucht wurden wie immer Zustell-, Öffnungs- und Klickraten im Ländervergleich der EMEA-Region (Europe, Middle East, Africa). Deutschland konnte sich zum vorangegangenen Quartal in allen Bereichen verbessern und liegt wieder über dem Durchschnitt:

  • Die Zustellrate steigt von 96,2 % im ersten Quartal 2012 auf 97,0 % an und liegt damit knapp über dem EMEA-Durchschnitt. Sie befindet sich auf dem höchsten Wert seit 03/2010.
  • Die Öffnungsrate ist mit 25,5 % sowohl höher als im vorangegangenen Quartal 01/2012, als auch im Vorjahresquartal 02/2011. Der EMEA-Durchschnitt beträgt 24,5 %.
  • Die Klickrate konnte sich mit 9,6 % gegenüber dem ersten Quartal des Jahres verbessern, liegt aber im Vergleich zum Vorjahreswert von 11,3 %  deutlich niedriger. Der Durchschnittswert beträgt 9,1 %.

Die Zahlen aus dem ersten Quartal 2012 zum Vergleich finden sich hier. Weitere internationale Ergebnisse können direkt bei epsilon nachgelesen werden.

Mozify: Bildanzeige trotz Bildunterdrückung im E-Mail-Client

Über 80 % der E-Mail-Clients unterdrücken standardmäßig die Bildanzeige. Wichtige Botschaften und Call-to-Actions werden deshalb vom Empfänger eventuell nicht wahrgenommen. Wie wäre es da mit einem praktischen Tool, dass Bilder in HTML-Tabellen oder formatierten HTML-Text konvertiert? Mozify von Email on Acid ist ein Dienst, der genau so etwas kann.

Wird der konvertierte Code in den Newsletter aufgenommen, sollen knapp 80% der E-Mail-Empfänger zukünftig diese „Bilder“ sehen können – trotz Bildunterdrückung. Die Empfänger erhalten so einen ersten optischen Eindruck der E-Mail, wichtige Inhalte fallen direkt ins Auge. Sofern die Bildunterdrückung deaktiviert ist, werden wieder die Originalbilder aus dem Newsletter angezeigt. Tests ergaben große Steigerungen der Klickraten und Konversionen.

Auch wenn der Ansatz nicht neu ist – ein Versuch lohnt sich! Wer Interesse daran hat, kann sich kostenlos für die Beta-Version von Mozify regisitrieren. Email on Acid bietet zudem Dienste für Previews in unterschiedlichsten E-Mail-Clients, Vebesserung der Zustellrate und HTML-Optimierung an.

Mozify Demonstration from Michelle Klann on Vimeo.

Zustell-, Öffnungs- und Klickrate in Deutschland: 01/2012

Es ist wieder Zeit für die Benchmarkstudie von Epsilon über Öffnungsraten, Klickraten und Zustellraten in der EMEA-Region – die Ergebnisse des ersten Quartals 2012 liegen vor. Für  Deutschland verzeichnet sich ein leichter Abwärtstrend bei Öffnungs- und Klickrate, aber ohne Grund zur Sorge:

  • Die Zustellrate bleibt mit 96,2 % nahezu konstant gegenüber dem Vorjahresquartal (1/2011) sowie dem vergangenen Quartal (4/2011).
  • Die Öffnungsrate beträgt 24,4 % und sinkt damit im Vergleich zum Vorjahresquartal (26,3 %) leicht, im Vergleich zum vergangenen Quartal (24,5 %) liegt kaum Veränderung vor.
  • Die Klickrate beträgt 9,1 % und sinkt damit ebenfalls im Vergleich zum Vorjahresquartal (11,8 %) und zum vergangenen Quartal (10,3 %).

Mit diesen Werten liegt Deutschland knapp unter dem Durchschnitt der EMEA-Region. Dass die Bedeutung von E-Mail-Marketing auch in Zeiten von Social Media weiter steigt, zeigt die Entwicklung des Gesamt-E-Mail-Aufkommens im Vergleich zum Vorjahreszeitraum: Hier verzeichnete sich ein Zuwachs von 57 %.

Wieder einmal ist es also geboten, die Notwendigkeit und die Vorteile von Social E-Mail-Marketing zu betonen. Tipps zur erfolgreichen Verknüpfung von E-Mail-Marketing und Social Media findet man beispielsweise in unserem Gastartikel auf onlinemarketing.de