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Whitepaper: Social Media für kleine und mittelständische Unternehmen

Eine Bitkom-Studie hat es unlängst gezeigt: Social Media ist in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) angekommen – zumindest ebenso wie in großen. Schon oder doch eher nur etwa die Hälfte der KMU sind in Sozialen Netzwerken aktiv. Häufig ohne wirkliches Konzept, denn die Studie zeigte auch, dass Monitoring oder die Definition von Kennzahlen oft vernachlässigt werden.

Grund genug, immer wieder auf den richtigen Einstieg in Soziale Medien hinzuweisen, denn ohne Grundwissen und Konzept geht es auch hier nicht. Passend zu diesem Thema hat die Social Media Akademie das Whitepaper „Social Media für kleine und mittelständische Unternehmen“ zum kostenlosen Download bereitgestellt. Inhaltlich vermittelt es eine Wissensbasis darüber, was Social Media eigentlich ist und wie sich Kommunikation und Nutzerverhalten im Web 2.0 verändert haben.

Im Whitepaper wird mit fünf Gerüchten über Social Media aufgeräumt. Eine Zielgruppe, die nicht in Sozialen Netzwerken unterwegs ist, oder die Angst vor Kontrollverlust, wenn (negativ) über das Unternehmen gesprochen wird, werden gern als Gegenargumente für eine Präsenz angebracht. Doch gesprochen wird im Web sowieso über ein Unternehmen – warum also dem Dialog nicht eine Plattform geben, auf der man reagieren kann?

Dass Social Media auch oder gerade für KMU funktionieren kann, wird anhand von zwei Praxisbeispielen dargestellt: Westaflex und Volker Geyer Malerische Wohnideen. Abschließend werden zehn Schritte zum professionellen Einstieg in Social Media präsentiert, darunter die Definition von Zielen und Maßnahmen, sowie die Frage nach Ressourcen und Kompetenzen.

Wer vor dem Start noch tiefer in das Thema einsteigen möchte, kann einen entsprechenden Lehrgang an der Social Media Akademie belegen. Eine Kursübersicht für die berufsbegleitende Weiterbildung gibt es auf der Website – für jeden Wissensstand sollte etwas dabei sein.

BITKOM Studie: Social Media in deutschen Unternehmen

Wie nutzen Unternehmen in Deutschland Social Media? Wie sind sie dabei organisiert? Oder warum nutzen sie Soziale Netzwerke nicht? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert die aktuelle BITKOM Studie Social Media in deutschen Unternehmen. Befragt wurden 732 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen (Industrie/Baugewerbe, Dienstleistungen und Handel) und unterschiedlicher Größe: kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit 1-499 Mitarbeitern sowie Großunternehmen mit 500 und mehr Mitarbeitern.

Die grundlegenden Erkenntnisse sind nicht weiter überraschend: Schon (oder nur?!) knapp die Hälfte (47 %) der Befragten nutzt bereits Soziale Netzwerke, weitere 15 % planen deren Nutzung. Die Aktiven glauben an die zukünftige Bedeutung und wollen die Budgets in den kommenden Jahren beibehalten oder gar erhöhen.

Unterschiede nach Unternehmensgröße und Branche

Auch die Aufteilung der Nutzung nach Branchen liefert wenig Überraschendes: Am aktivsten ist der Handel (52 %), dicht gefolgt von den Dienstleistern (48 %). In der Industrie ist die Nutzung Sozialer Netzwerke bislang am wenigsten verbreitet (34 %). Interessanter wird es, wenn man die Nutzung in KMU mit der in Großunternehmen vergleicht: Dabei stehen die kleineren Unternehmen (47 %) den großen (46 %) in nichts nach bzw. übertreffen diese sogar um ein Prozent. Doch obwohl KMU häufig Social Media nutzen – in der Auswertung der Aktivitäten werden bei ihnen allerdings Dinge wie Monitoring oder die Definition von Kennzahlen vernachlässigt. Auch haben KMU deutlich seltener (41 %) gesonderte Mitarbeiter, welche die Social Media Aktiviäten steuern, als größere Unternehmen (86 %).

Gründe für die Nutzung und Nicht-Nutzung

Die Gründe, aus denen Soziale Netzwerke von Unternehmen genutzt werden, widersprechen zum Teil der Theorie. So wird Social Media dort in erster Linie als Kanal beschrieben, der weiche Ziele verfolgt, wie beispielsweise Imagepflege, Bekanntheitssteigerung und Kommunikation. In der Praxis steht aber die Werbung (75 %) als Anwendungsfeld an erster Stelle – ein Begriff der in Sozialen Netzwerken nicht gern gehört wird. Betrachtet man die Ziele von Social Media Aktivitäten liegt an zweiter Stelle die Aquise neuer Kunden (72 %), nur noch übertroffen von der Steigerung der Unternehmens- bzw. Markenbekanntheit  (82 %).

Für die meisten Unternehmen ist die Neukundengewinnung natürlich die wichtigste Kennzahl für den Erfolg einer Marketingaktivität – in Sozialen Netzwerken sollte sie aber eher ein indirektes Ziel sein, zudem ist sie dort oft schwer messbar. Tatsächlich sollte man diese Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis aber nicht überbewerten, da sie ggf. aus der Art der Erhebung und der Formulierung der Fragen resultiert. Und wirft man einen Blick auf die Branchen, zeigt sich schon ein anderes Bild: Industrie und Dienstleistung sehen an zweiter Stelle der Ziele den Aufbau von Kundenbeziehungen.

Bleiben noch die Unternehmen, die sich gegen eine Nutzung von Social Media entschieden haben. Hauptgründe sind die fehlende Überschneidung mit der Zielgruppe (62 %) und der Unternehmenskultur (45 %). Auch rechtliche Unsicherheiten schrecken viele ab (50 %). Personeller (28 %) oder finanzieller Aufwand  (14 %) spricht seltener gegen eine Nutzung. Inwiefern diese Gründe tatsächlich gerechtfertigt sind, kann man verallgemeinernd nicht bewerten. Gerade das Argument, die Zielgruppe sei nicht in Sozialen Netzwerken aktiv, scheint aber aufgrund der breiten Altersstruktur in vielen Fällen nicht ganz zeitgemäß zu sein.

Fazit: Deutsche Unternehmen befinden sich auf einem guten Weg, sind aber noch lange nicht endgültig in Social Media angekommen.

Kostenloses Whitepaper „E-Mail-Marketing für KMU“

Für viele kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) ist E-Mail-Marketing ein Buch mit sieben Siegeln. Wie sind erfolgreiche Newsletter aufgebaut? Wie oft und vor allem wann sollen die Mailings verschickt werden? Welche Inhalte bieten sich an? Und wie lässt sich der Erfolg der Maßnahmen überprüfen? Diese und viele weitere Fragen bleiben in Marketingabteilungen oft unbeantwortet.

Das kostenlose Whitepaper „Newsletter-Marketing in KMU – Erfolgreiches E-Mail-Marketing für den Mittelstand“ schafft hier Abhilfe und beantwortet oben gestellte sowie viele weitere Fragen. Anschaulich und leicht verständlich bietet das Whitepaper eine Hilfestellung für kleine und mittelständische Unternehmen, die sich (stärker) im Newsletter-Marketing engagieren wollen. Neben Begriffsklärungen und Erläuterungen zu grundsätzlichen Funktionsweisen im E-Mail-Marketing enthält das Dokument viele Tipps und Tricks direkt für die Praxis.

Eine große Hürde ist oft auch die Auswahl der passenden Software bzw. des passenden Anbieters. Hier bietet das Whitepaper eine Checkliste, anhand derer die eigenen Bedürfnisse mit verschiedenen Versandlösungen abgeglichen werden können. Das Whitepaper kann kostenlos und ohne Registrierung heruntergeladen werden. Es ist anbieterunabhängig, werbefrei und wird regelmäßig aktualisiert.