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Verknüpfung von Online-Umfragen und E-Mail-Marketing

Gegenüber Umfragen, die als Postsendungen an die Befragten zugestellt werden, sind Online-Umfragen kostengünstiger und haben eine höhere Rücklaufquote. Die Erstellung und Auswertung ist einfach und die Ergebnisse stehen in Echtzeit zur Verfügung. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um Online-Umfragen zu verteilen; eine Variante ist es, den Befragungs-Link mit der hinterlegten Umfrage per E-Mail zu versenden, zum Beispiel integriert in einen Newsletter. Wir zeigen, worauf man dabei achten sollte.

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SWYN-Links im Newsletter: viel ungenutztes Potenzial im E-Commerce

Social Media und E-Mail-Marketing schließen sich keinesfalls aus, sondern profitieren sogar voneinander. artegic wollte es genauer wissen und eine Antwort auf die Frage erhalten: Setzt der E-Commerce auf Social E-Mail-Marketing? In einer Studie wurden die Newsletter von 95 großen deutschen E-Commerce Anbietern zwischen Juni und Dezember 2012 auf Verlinkungen zu Social-Media-Profilen und die Integration von SWYN-Links überprüft sowie die Generierung von Opt-ins über sozialen Netzwerke untersucht.

Links zu Social-Media-Profilen im Newsletter

  • 63,4 % der untersuchten Anbieter verlinken auf ihre Social Media Profile, etwa ein Drittel demnach nicht
  • Facebook (65,4 %) und Twitter (47,8 %) werden am häufigsten verlinkt
  • SWYN-Links werden meist im Footer (85 %) platziert

Integration von SWYN-Links im Newsletter

  • Nur 12,6 % setzten SWYN-Links ein, fast 90 % demnach noch nicht
  • Jeder, der SWYN-Links einsetzt, bietet die Möglichkeit, auf Facebook zu teilen
  • 72 % bieten die Möglichkeit, den gesamten Newsletter zu teilen, der Rest ermöglicht das Teilen einzelner Beiträge – eine Kombination aus beidem wird nicht angeboten

Generierung von Opt-ins über Soziale Netzwerke

  • Nur 34,6 % nutzen die Möglichkeit, Opt-ins über ihr Social Media Profil zu generieren
  • Weniger als 1/3 der Anbieter, die eine Facebook-Seite betreiben, nutzen diese zur Opt-in Generierung – obwohl dies durch die Integration einer App denkbar einfach wäre
  • Google+ (4,4 %) und Twitter (1,6 %) werden selten genutzt – wahrscheinlich aufgrund der fehlenden Möglichkeiten

Die Ergebnisse zeigen, dass noch viel Nachholbedarf besteht und Potenzial verschenkt wird. Denn erst vor kurzem hat GetResponse gezeigt, dass SWYN-Links die durchschnittliche Klickrate um 158 % steigern können.

Die Studie „Social Media Integration im E-Mail Marketing von E-Commerce Anbietern“ mit vielen Beispielnewslettern kann bei artegic.de kostenlos heruntergeladen werden.

Links nicht links liegen lassen

Über den perfekten Call-to-Action Button haben wir bereits berichtet. Aber letztendlich ist auch ein Call-to-Action nichts anderes als eine Verlinkung. Diese kann zum einen in Button-Form umgesetzt sein, aber auch in vielen anderen Varianten, wie beispielsweise Links im Fließtext, verlinkte Bilder oder verlinkte Bildüberschriften. Welche Darstellung der Links am geeignetsten ist, hängt natürlich von der Darstellung des Newsletters ab. Grundsätzlich gilt jedoch:

  • Verlinkungen müssen als solche erkennbar sein. Unterstrichene Passagen sind als Links gelernt, farbliche Hervorhebungen unterstützen. Zudem haben Links unterschiedliche Zustände, beispielsweise bei Mouse-Over. Viele Nutzer behandeln aber auch Bilder oder Überschriften wie Verlinkungen.
  • Verlinkungen müssen auch mobil funktionieren. Ein Finger ist breiter als ein Mousezeiger, also müssen die Abstände zwischen zwei Links und auch der verlinkte Inhalt selbst entsprechend groß sein.

Je mehr verlinkte Flächen, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass geklickt wird

Ein Newsletter kann sehr gut aus kurzen Teasern zusammengestellt werden. Lange Texte gilt es zu vermeiden, da Empfänger die Inhalte meist nur überfliegen und innerhalb weniger Sekunden entscheiden, welche Themen sie interessieren. Bei der Gestaltung mit Teasern gilt:

  • Pro Teaser sollte es thematisch nur einen ausgehenden Link geben.
  • Dieser eine Link sollte über möglichst viele Wege klickbar sein, also durch Verlinkung von Teaserbild, Überschrift und Call-to-Action. Unterschiedliche Leser klicken unterschiedliche Dinge – und alle Wege sollten zum Ziel führen.
  • Textpassagen im Fließtext sollten eher nicht verlinkt werden. Viele Nutzer nehmen diese gar nicht wahr und mobil sind sie schwer zu „klicken“.

Vor jedem Versand gilt es natürlich die Verlinkungen noch einmal zu testen. Viele Newsletter-Systeme übernehmen dies automatisch und überprüfen, ob die angegebenen URLs auch erreichtbar sind.

Nach dem Klick ist vor dem Klick – Landingpages nicht vergessen

Natürlich endet die Optimierung nicht mit dem Klick auf den Link – auch auf die nachfolgende Landingpage sollte ein entsprechendes Augenmerk gelegt werden, sowohl inhaltlich als auch optisch. Und sofern der Newsletter für mobile Endgeräte optimiert ist, gilt gleiches auch für die Landingpage. Im Idealfall ist auch die verlinkte Seite für mobile Endgeräte angepasst, sodass die Usability nicht nach Verlassen des Newsletters endet. Dies schmälert die Chance auf einen erneuten Klick aus dem Newsletter heraus bzw. sogar dessen mobilen Aufruf.

Stresstest für BackTweets.com

Was haben Newsletter und BackTweets miteinander zu tun?

Ganz einfach: Wie unser Blogautor Lars Müller in seinem Whitepaper „Social E-Mail Marketing“ beschreibt, lassen sich über SWYN-Funktionen Newsletter in sozialen Netzwerken weiterempfehlen. Dabei wird ein Link zu der Webversion des weitergeleiteten Mailings geteilt. Für Versender ist es sehr interessant zu wissen, wie oft dieser weitergegeben wurde. Dies erweist sich oft als schwer, da häufig Links durch URL-Shortener modifiziert werden.

Um Link-Verbreitungen für das prominente und stark frequentierte Netzwerk Twitter zu erfassen, scheint der Freemium-Dienst BackTweets.com als sehr hilfreich. Die Suchmaschine durchleuchtet das Microblogging-Universum zielgerichtet nach Links und erkennt auch Verweise, die sich hinter Kurz-URLs verstecken. Damit genügt schon die Adresseingabe einer Newsletter-Webversion und BackTweets listet alle Nachrichten mit enthaltenen Link übersichtlich auf. Grund genug um BackTweets einen Test zu unterziehen. Dazu haben wir unseren letzten Blogbeitrag mit 14 verschiedenen URL-Shortenern gekürzt und in einzelne Tweets unter dem Twitter-Account BT_Stresstest verpackt.

Das Ergebnis: BackTweets fand 8 der 14 Verknüpfungen. Darunter sind auch die Links, die mit den weit verbreiteten Diensten bit.ly, tinyurl.com, goo.gl und is.gd ausgesendet wurden. Es kann also davon ausgegangen werden, dass ein Großteil des Gesprächsaufkommens in Twitter abgedeckt werden kann.
Jedoch erwies sich das Tool als nicht lückenlos. Erstaunlich war, dass der Link des zu Mister Wong zugehörigen Anbieters cli.gs nicht erkannt wurde.

Dennoch sind wir der Meinung, dass BackTweets einen tollen Indikator zur Weiterverbreitung von Newslettern und Nachrichten in Twitter darstellt. Ein perfekt ausgereiftes Monitoring-Tool mit Optionen zur Feinjustierung ist jedoch nicht zu erwarten.

Newsletter-Abmeldung per List-Unsubscribe

Die Abmeldung von einem Newsletter kann manchmal mühselig sein. Nicht nur, dass der Abmeldelink möglicherweise schwer auffindbar sind, sondern eventuell umständliche Abmeldevorgänge über Kontaktformulare, die Aufforderung sich in einen Kundenbereich einzuloggen oder das Verfassen einer Antwort-E-Mail mit einem ganz bestimmten Betreff  – all das läuft einem dabei über den Weg.

Das muss doch nicht sein, hat sich die Initiative List-Unsubscribe gedacht. Hier plädiert man für die einheitliche Nutzung eines zusätzlichen E-Mail-Headers mit dem selbsterklärenden Namen List-Unsubscribe basierend auf einer Definition in RFC2369. Die Funktionsweise ist denkbar einfach. Ein Versender baut den Anmeldelink nicht nur in den Inhalt seines Newsletters ein, sondern hinterlegt ihn eben zusätzlich im Header der E-Mail.

Wird die Angabe vom E-Mail-Client oder Webmail-System interpretiert, so kann der Empfänger gesondert auf die Abmeldemöglichkeit hingewiesen werden – und zwar so, dass er nicht lange suchen muss – beispielweise direkt unterhalb der Betreffzeile. Neben Windows Live Mail handhabt auch Google Mail das genau auf diese Art. Für Mozilla Thunderbird hat der Softwareanbieter Inxmail ein passendes Add-on geschrieben.

Wer weiß, vielleicht setzt sich die Methode weiter durch und macht abmeldewilligen Newsletter-Empfängern das Leben ein Stück leichter.

Text-Version eines Newsletters

Jonathan Miller hat vor drei Tagen einen Artikel veröffentlicht, der auf das Design der Text-Version eines Newsletters eingeht. Laut ihm ist das genauso wichtig wie das Design der HTML-Version, was ich absolut bestätigen kann, da viele Clients erstmal die Text-Version anzeigen. Er gibt für die Gestaltung folgende Tipps:

  • Absätze, die in der HTML-Version vorgesehen sind, sollten sich auch in der Text-Version wiederfinden
  • Unterstriche benutzen um den Newsletter in Blöcke zu gliedern
  • Überschriften sollten nicht mehr als 50 Zeichen pro Zeile einnehmen
  • Generell sollten 70 Zeichen pro Zeile nicht überschritten werden
  • Alle Links mit „http://“ voran schreiben damit sie den von Clients als Links erkannt werden
  • Zeichen wie ® oder ™ ausschreiben, z.B. „(R)“
  • Listenpunkte mit Sternchen oder anderen Symbolen kennzeichnen
  • Mit Hexcodes formatierte Satzzeichen ausschreiben

Einführung in Google Analytics

Viele Anbieter von Newslettersystemen bieten die Möglichkeit, die im Newsletter untergebrachten Links mit Google Analytics zu tracken. Wer sich bisher noch gar nicht mit dem Google-Produkt beschäftigt hat, der findet beim Smashing Magazine eine sehr gute Einführung in die Webanalyse-Software.

Dem Hype erlegen

Ja, wir twittern jetzt auch. Das Konzept des sogenannten Mikro-Bloggings fand ich schon beim Start von Twitter sehr interessant. Weniger weil ich darüber informiert sein möchte was z.B. P. Diddy den ganzen Tag so treibt, sondern um vielleicht Themen und Links aufzuschnappen für die ein Blogger nicht extra einen Artikel veröffentlichen würde oder keine Zeit hat. Und genau zu diesem Zweck können Sie uns nun auch folgen.