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Gastartikel: Social-Media-Aktivitäten effektiv messen

Immer mehr Unternehmer verstärken ihre Social-Media-Aktivitäten. Schließlich erwartet über ein Drittel der Marketingverantwortlichen höhere Umsätze durch die Einbindung sozialer Netzwerke und Blogs ins Online-Marketing. Daher ist es wichtig, den Erfolg von Social-Media-Marketing festzuhalten, wir stellen nützliche Tools vor.

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Fünf digitale Marketing-Trends 2013

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Gastartikel von Sebastian Fleischmann, Area Manager DACH bei Responsys

Der Schlüssel zum Erfolg in 2013 ist einfach: global denken, lokal handeln. Dabei wird die Kontrolle an den Kunden abgegeben, der sich jetzt aussuchen kann, welche Botschaften er wann und auf welchem Kanal von wem erhält. So bekommt der Kunde ein Erlebnis und nicht nur ein Produkt – besonders wichtig ist das für die zunehmende Zahl mobiler Nutzer.

1. Soziale Signale und intentionale Daten werden wichtiger.

Marketingfachleute haben bisher vor allem auf Kunden und ihre Anfragen reagiert. Jetzt beginnen sie, Daten auch aus sozialen Netzwerken zu generieren und Inhalte aus diesen ebenfalls als Teil von Kaufentscheidungen zu bewerten. So können Unternehmen noch proaktiver auf Kunden zuzugehen. Intentionale Daten werden demnach mit CRM-Systemen und Display-Retargeting-Programmen verbunden, um Kaufentscheidungen zu beschleunigen.

2. Responsives Design wird immer wichtiger.

Bereits im Jahr 2011 sind die weltweiten Verkäufe von Smartphones größer gewesen als die von PCs. Für den Verkauf von Tablets sind für 2013 Absatzzahlen von mehr als 100 Millionen prognostiziert – damit würden auch mehr Tablets als Laptops verkauft. Diese beiden Entwicklungen zeigen, dass bei der großen Zahl mobiler Endgeräte responsive oder adaptive Webdesigns eine sehr wichtige Rolle in 2013 spielen werden. In Deutschland werden je nach Branche bereits heute bis zu 60 Prozent der E-Mails auf mobilen Endgeräten gelesen. Sind diese in responsivem Design formatiert, wird das Endgerät, auf dem Inhalte gelesen werden, automatisch erkannt und die Inhalte werden entsprechend angepasst dargestellt. So hat der Betrachter immer eine gute Lese-Erfahrung. In Anbetracht der Vielzahl der genutzten Endgerätformate ist es absolut essentiell hier die Erwartungen der Kunden zu befriedigen und sich ihren Lese- und damit Endgerätvorlieben anzupassen.

3. Personalisierte Einstellungen werden stärker genutzt.

Neue Märkte, neue Kanäle, mehr Botschaften, mehr Regeln: Um dem Kunden einen seinen Wünschen entsprechenden Informationsfluss zu ermöglichen, bieten immer mehr Firmen die Möglichkeit Benachrichtigungen, Kommunikationskanäle und Kontaktzeitpunkte selbst festzulegen. Mit diesem kundenfreundlichen Ansatz fühlt sich der Kunde ernst genommen. Für Marketingfachleute besteht so die Möglichkeit, auch vor dem Hintergrund landesspezifischer Gesetze und Bestimmungen zu digitaler Werbung, wie etwa die Double-Opt-In Gesetzgebung in Deutschland, regelkonform Nachrichten auszusteuern, die sich den Wünschen und dem Verhalten der Kunden anpassen.

4. Lokales Hypertargeting

Lokale Anzeigenschaltung bei Suchmaschinen und im Displaybereich wird zunehmend eingesetzt, besonders seit Smartphones vermehrt genutzt werden. Die Koordination dieser Programme wird stetig verbessert, zudem unterstützen Micro-Targeting und andere neue Tools Marketingfachleute effizient und kostengünstig zu agieren. Mit den neuen Werkzeugen wird ein programmatischer Ansatz zu kanalübergreifender Kommunikation leichter, so kann etwa mit Display-Anzeigen ein Retargeting gesteuert werden, das Umsatz und Absatz steigert.

5. Analyseanarchie

Kanalübergreifende Analysen und wachsende Kundenbeziehungen stellen Analysesoftware und Datenanalysten vor Herausforderungen. Hier muss in Unternehmen das richtige Personal verfügbar sein, um Investitionen, Kampagnen und Umsätze richtig bewerten zu können. In 2013 werden die Analysten und Statistiker auf dem Arbeitsmarkt weltweit sehr stark gefragt sein.

Brandrede für bessere Betreffzeilen

E-Mail-Marketer wissen in der Regel um die Wichtigkeit einer guten Betreffzeile. Nicht zu kurz und nicht zu lang sollte sie sein, die zentrale Botschaft einer E-Mail und natürlich entscheidende Schlagwörter enthalten und letzten Endes Aufmerksamkeit erzeugen. Wir wissen aber auch alle, dass genügend Newsletter mit miserablen Betreffs versendet werden, um immer wieder auf diesen Missstand und das große Verbesserungspotenzial hinzuweisen.

Das Betreff als Erfolgsfaktor beim E-Mail-Marketing

Soweit so gut. In Fachblogs und anderen Publikationen erscheinen regelmäßig Tipps für das Texten von wirksamen Betreffzeilen. Auch wir haben zu dem Thema einige Artikel gepostet. Mein Gefühl sagt jedoch, dass alle Bemühungen der entsprechenden Autoren wenig fruchten. Immer wieder landen E-Mails in meinem Postfach, denen ich nicht wirklich ansehen kann, was sie von mir wollen. Natürlich öffnet man sie aus Neugier trotzdem.

Vielleicht ist es sogar eine veritable Taktik, mit einem kryptischen oder quasi nicht vorhandenen Betreff einen Reiz zu erzeugen und damit die Öffnungsrate nach oben zu treiben? Wenn, dann steht sie meines Erachtens auf tönernen Füßen. So ein „Trick“ klappt in der Regel ein paar Mal, aber wenn der Empfänger sich daran gewöhnt hat, verpufft der Effekt – ganz besonders dann, wenn er unter Zeitdruck steht und schnell entscheiden muss, ob eine Nachricht relevant ist.

Grundsätzliche Bedeutung guter Betreffzeilen

Ihr fragt euch nun, warum der Titel dieses Blogartikels eine „Brandrede“ angekündigt hat? Schließlich ist all das Gesagte nicht wirklich neu oder aufrüttelnd. Es geht mir heute auch weniger um den Marketingaspekt, als um die schlichte Nutzbarkeit des Mediums E-Mail. Und da platzt mir langsam der Kragen! Jeden Tag erhalte ich Dutzende E-Mails – wichtige und unwichtige. Der Kanal ist eigentlich das Hauptwerkzeug für meine Arbeit. Um so verstörender und nervtötender ist der Umgang vieler Kommunikationspartner mit dieser möglicherweise etwas angestaubten, aber dennoch großartigen Technologie.

Warum zur Hölle schaffen es Verfasser von E-Mail-Nachrichten denn nicht durchweg, ein sauberes Betreff zu formulieren?

Manchmal empfinde ich es schon fast als beleidigend, wenn im Posteingang Leere gähnt, wo normalerweise eine 50-Zeichen-Zusammenfassung stehen sollte. Warum ist das so schwer, in kurzen prägnanten Worten vorzuformulieren, worum es geht? Warum beachtet niemand, dass E-Mails eine lange Lebensdauer haben können und man eventuell auch in seinem Archiv die Betreffzeilen durchsuchen möchte. Warum werden unverständliche Abkürzungen hineingeprügelt oder automatisch dämliche Dateinamen gesetzt, wenn jemand einen Anhang geschickt? Warum strotzen selbst kurze Botschaften von Rechtschreibfehlern, die die Bedeutung der Worte verkümmern lassen?

Beispiele für schreckliche Betreffs

Wenn ich meine E-Mail-Ordner überfliege sehe ich es: das Grauen in Form von verknappten, verstümmelten und missverständlichen Brocken einer schriftlichen Kommunikation. Ganz egal ob von Kunden, Partnern, Kollegen oder privaten Kontakten. Der Schlamassel zieht sich sozusagen durch alle sozialen Schichten. Und so sieht er dann aus:

  • Homepage
  • Code
  • morgen?
  • wie besprochen
  • [Firmenname]
  • Antwort
  • Termin
  • Frage
  • Bilder
  • RN 12345

Aufruf zu mehr Liebe für die Betreffzeile

Bitte, liebe E-Mail-Nutzer da draußen, fasst euch ein Herz! Formuliert in wenigen Worten euer Anliegen, fasst den Inhalt der versendeten E-Mail kurz zusammen! Gebt der Suchfunktion in meinem E-Mail-Client Futter! Lasst mich nicht rätseln! Lasst mich nicht übersehen, was da im Postfach liegt! Helft mir, gebt mir Anhaltspunkte! Es kann so leicht sein.

Ich rufe hiermit dazu auf, mehr Liebe zu zeigen, Liebe für ein schlichtes, einfaches Feld, das so viel bewirken kann. Eine gute Betreffzeile bringt diesen kleinen Sonnenstrahl, diese kleine bisschen Freude, diese Extraportion Komfort. Und bei weltweit geschätzten 144 Mrd. E-Mails täglich machen wir damit alle gemeinsam die Welt ein Stück besser. Gönnen wir uns das kleine Bisschen Zeit, das Wenige an zusätzlicher Mühe, um der Betreffzeile unsere Ehrerbietung zu zeigen und unseren Kommunikationspartnern den Respekt entgegen zu bringen, den sie verdienen.

Auf geht’s, arbeiten wir ab heute daran – nutzen wir die größte Errungenschaft des menschlichen Geistes: unsere Sprache – für bessere Betreffzeilen.

Job mit Zukunft: Online Marketing Manager und ihre zentrale Rolle

Viele Unternehmen preisen den Informationsdschungel Internet als Marktplatz der Zukunft. Mit der Bedeutung dieses Mediums wächst auf der anderen Seite aber auch die Unübersichtlichkeit. Dies wiederum eröffnete schon in den vergangenen Jahren neue Berufsbilder. Ein Job mit Zukunft ist so zum Beispiel der des Online Marketing Managers. Er stellt unter anderem Onlineprodukte bereit, optimiert Geschäftsprozesse und gestaltet Internetseiten suchmaschinengerecht, kurzum: Dieser Job hat besonders in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen.

Besonders wichtig ist hierbei auch die Entwicklung neuer Marketingstrategien im Bereich des Online-Verkaufs. Unternehmen setzen auf die vielfältigen Kenntnisse des Online Marketing Managers, wenn sie ihre Produkte werbewirksam im Netz darstellen wollen. Darüber hinaus verfügt dieses Berufsbild über ein sehr gutes Grundlagenwissen im Bereich Marketing.

Auf der anderen Seite gibt es derzeit jedoch noch viele Unternehmen, die davon ausgehen, ganz einfach und ohne fachspezifisches Know-how gefunden zu werden. Sie haben es bislang noch nicht erkannt, dass dies nicht ausreicht, um den Großteil der Kundschaft zu erreichen. Doch ganz im Gegenteil: Ein tragfähiges Online-Konzept wird immer wichtiger. Ein Online Marketing Manager weiß, wie ein Unternehmen bei den Rankings der Suchmaschinenoptimierung nach ganz oben kommt.

Dabei sind je nach Kundengruppe unterschiedliche Konzepte erforderlich. „Eine Analyse des Klickverhaltens, die Optimierung einer Plattform sowie eine kontinuierliche Kommunikation mit den Kunden – daraus ein stimmiges Online-Konzept zu bilden, um den Wünschen des Kunden und des Unternehmens gerecht zu werden, dies sind die zentralen Aufgaben bei dem Job als Online Marketing Manager“, erklärt Thorsten Mensching, Online Marketing Manager bei Jobware. Auch ist das Aufgabengebiet eines Online Marketing Managers in einem Unternehmen deutlich größer als bei einer Agentur. Suchmaschineneinträge müssen optimiert und gezielte Schlagworte gefunden werden. Ohne Online-Marketing hat eine Internetseite mittlerweile kaum noch Erfolgschancen, denn wenn passende Keywords fehlen und der Inhalt einer Seite stetig gleich bleibt, hat dies einen erheblichen Einfluss auf die Zugriffszahlen.

Wer sich also für diesen Job interessiert, sollte auf jeden Fall eine hohe Affinität zum Web 2.0 und ein großes Interesse an Kommunikation mitbringen. Ideen zu Bildern verarbeiten, andere und sich selbst erfolgreich online zu verkaufen – darauf kommt es bei diesem Job an.

Und die Zahlen sprechen für sich: Etwa 170 Millionen Euro wurden insgesamt und deutschlandweit im vergangenen Jahr für Online-Marketing ausgegeben, Tendenz steigend. Fakt ist, dass Online-Marketing als Absatzkanal immer bedeutender für die Unternehmen wird. Darüber hinaus weist dieser Bereich auch noch ein enormes Entwicklungspotenzial auf. Deshalb liegt es auf der Hand, dass die Nachfrage an Spezialisten zukünftig erheblich wachsen wird.

PreSales Marketing: Neue Wege in der Vertriebsanbahnung

Gastartikel von Rober Nabenhauer

Jahr für Jahr investieren deutsche Firmen Milliardenbeträge in ihr Marketing. Die gewaltigen Summen spiegeln die Wichtigkeit dieses Unternehmensfeldes wider, sind aber auch ein starkes Indiz für eine zunehmende Fehlentwicklung. Vorsichtigen Schätzungen zufolge werden sich die Ausgaben innerhalb der nächsten fünf Jahre um durchschnittlich 1,9 % erhöhen – und das jährlich.

Dabei birgt gerade das Internet ein erhebliches Potenzial zur Effizienzsteigerung, von dem aber nur sehr zaghaft und nicht in ausreichendem Maße Gebrauch gemacht wird. Lassen Sie uns das heute ändern und lassen Sie mich Ihnen zeigen, wie Sie eine Vertriebsanbahnung auf Autopilot etablieren können, eine nahezu vollautomatische Kundengewinnung.

Das konventionelle Marketing und seine Entwicklung

Keine andere Form der konventionellen Kundengewinnung ist heute noch so beliebt wie die Kaltakquise. Nahezu jedes Unternehmen hat diese Methoden bereits eingesetzt: Telefonanrufe, Postwurfsendungen, Faxe – um nur die prominentesten Vertreter zu nennen. In zwei Punkten gleichen sich alle Instrumente der Kaltakquise:

  1. Sie basieren auf einem Gießkannen-Modell: Die Werbemittel werden möglichst weit gestreut, um so viele Interessenten wie möglich zu erreichen. Das geschieht mehr oder weniger im Blindflug.
  2. Ihre Erfolgsraten sinken seit Jahren und haben ein unrentables Niveau erreicht. Eine Pauschal-Werbung erzielt einfach keine nennenswerte Wirkung mehr, die Empfänger haben „auf Durchzug“ geschaltet.

Auch wenn das Traditionalisten nicht gefallen wird, stirbt die Kaltakquise langsam, aber sicher aus. Die aus ihr resultierende omnipräsente Werbewelt, in der wir uns heute alle bewegen, stößt immer mehr auf Ignoranz und offene Ablehnung – keine gute Ausgangsposition für Unternehmen.

Die Alternative: Soziale Medien

Social-Media-Agenturen schießen wie Pilze aus dem Boden, die Budgets für Facebook und Co. wachsen und viele Führungskräfte haben schon das eine oder andere Seminar zum Thema Social Media hinter sich gebracht. Dieses große Interesse der Wirtschaft hängt nicht unbedingt mit einer überschwänglichen Technikbegeisterung zusammen, resultiert aber unmittelbar aus der schwächelnden Kaltakquise.

Euphorie und Enthusiasmus für soziale Netzwerke sind jedoch in den meisten Fällen schnell geweckt. Schließlich warten in diesen Online-Welten Kunden geradezu darauf, gefunden und angesprochen zu werden. Die eigenen Werbemittel lassen sich außerdem nahezu kostenneutral verteilen – eine schöne Vorstellung. Tatsächlich treten viele Unternehmen bereits nach wenigen Wochen den Rückzug an. Entweder sie sind Opfer eines sogenannten „Shitstorms“ geworden oder sie finden schlicht keine Kontakte und Fans. Soziale Medien bergen zwar ein hohes Potenzial, aber eben auch sehr viele Risiken. Ohne ein ausreichendes Know-how ist der Ruf des Unternehmens schnell in Mitleidenschaft gezogen.

Die Symbiose: das PreSales Marketing

Viele Unternehmer und Führungskräfte stehen vor einer zukunftsweisenden Entscheidung: konventionelles Marketing oder soziale Medien? Diese Frage liegt nahe, ist aber vollkommen irreführend. Schließlich gibt es kein „Entweder, oder“, keine Schwarz-Weiß-Betrachtung. Viele Marketingexperten haben das noch nicht erkannt oder propagieren das genaue Gegenteil. Damit unterscheidet sich das PreSales Marketing von den meisten Akquise-Strategien, denn es kombiniert die Methoden des konventionellen Marketings mit denen der neuen Online-Medien. Das Ergebnis ist eine Symbiose, die nicht nur eine hohe Effektivität, sondern eben auch eine unvergleichbare Effizienz aufweist.

Im Mittelpunkt stehen dabei Sie als Unternehmer. Ihr Kontaktnetzwerk wird in einem ersten Schritt ausgebaut, um im zweiten gepflegt zu werden. Zu jedem einzelnen Ihrer Kontakte bauen Sie eine positive Beziehung auf. So wächst ein nachhaltiges Vertrauensverhältnis und der Verkaufsabschluss wird zur reinen Formsache. Mehr noch: Durch die intensiven Bindungen werden Sie von Ihren Kontakten wärmstens weiterempfohlen, aber auch direkt und selbständig angesprochen, wenn diese Bedarf an Ihren Produkten haben. So lässt sich langfristig eine Vertriebsanbahnung auf Autopilot etablieren, die mit einem Minimum an Arbeitsaufwand aufkommt – hohe Investitionen müssen Sie im PreSales Marketing ohnehin nicht tätigen.

Der typische Weg eines PreSales Marketing Interessenten

Lassen Sie uns dieses theoretische Modell an einem Beispiel aus der Praxis festmachen. Das nachfolgende Szenario ist natürlich nur einer der vielen Wege, die Sie im PreSales Marketing einschlagen können, aber es verdeutlich die Wirkungsprinzipien recht anschaulich. Sie betreiben einen Online-Shop für Gartenartikel, verkaufen also Schaufeln, Blumentöpfe, Rasenmäher und ähnliche Produkte. Ihr vorrangiges Ziel muss es nun zunächst einmal sein, neue Kontakte zu finden, die Sie dann im Laufe der Zeit in Kunden verwandeln können. In einem ersten Schritt schreiben Sie einen Ratgeber zum Thema Gartenbau.

Mit dieser Publikation sorgen Sie nicht nur für Aufmerksamkeit, sondern stärken gleichzeitig auch Ihre Reputation – ein Kernziel des PreSales Marketing. Ihrem E-Book widmen Sie eine ganze Landing-Page. Um Ihren kostenlosen Ratgeber herunterladen zu können, müssen sich Ihre Besucher eintragen. Der Name und die E-Mail-Adresse genügen dabei in aller Regel. Nun haben Sie im Grunde schon neue Kontakte gefunden, die Ihnen allerdings keinen Nutzen bringen. Schließlich handelt es sich dabei nur um Leser, nicht um potenzielle Kunden.

Im nächsten Schritt richten Sie einen Follow-Up-Autoresponder ein, der Ihre neuen Kontakte mit Informationen versorgt. Diese sollten keinesfalls werblich sein, sondern redaktioneller Natur. Versenden Sie also regelmäßig Tipps, Checklisten und Empfehlungen. Während Ihre Kontakte lernen, wie sich Pflanzen winterfest machen lassen und wie ein Beet richtig angelegt werden sollte, beschäftigen sie sich indirekt auch mit Ihrem Unternehmen.

Auf diese Weise wächst nach und nach ein Vertrauen, welches sich vielleicht in einem Monat, unter Umständen aber auch erst in einem Jahr auszahlen wird. Dann nämlich, wenn Ihr Kontakt einen Bedarf an Ihren Produkten feststellt. Er wird direkt zu Ihnen kommen, denn zu Ihnen hat er Vertrauen, zu Ihnen hat er bereits eine Beziehung aufgebaut. Während dieser „Wartezeit“ versorgen Sie Ihren Kontakt natürlich weiterhin mit Informationen und festigen so Ihre Bindung.

Newsletter: Der perfekte Informationskanal

Wie Sie an diesem einfachen Beispiel bereits sehen konnten, nehmen E-Mails einen prominenten Platz innerhalb des PreSales Marketing ein. Neben Autorespondern kommen natürlich auch klassische Newsletter zum Einsatz. Sie sind der ideale Kanal, um Ihre Informationen einem großen Publikum zugänglich zu machen. Newsletter-Abonnenten gelten im PreSales Marketing als sehr hochwertige Interessenten, da sie sich aktiv über Ihr Unternehmen und Ihre Produkte informieren. Das macht es besonders einfach, sie in zahlende Käufer zu verwandeln. Der Schlüssel hierzu liegt einzig und allein in Ihren Inhalten.

Was bei unserem Beispiel für die Autoresponder gilt, das hat auch ganz allgemein für Ihre Newsletter Bedeutung: Versenden Sie redaktionelle Informationen wie zum Beispiel Tipps oder Checklisten, verzichten Sie auf werbliche Inhalte. Nur so können Sie die Aufmerksamkeit auf einem hohen Niveau halten und sich mit Ihren informativen Beiträgen als Experte profilieren. Das sorgt wiederum für eine stabile Vertrauensbasis zwischen Ihnen und Ihren Kontakten – die ideale Verkaufsgrundlage.

Außerdem sollten Sie Ihre Newsletter-Inhalte mit Ihren übrigen Marketingkanälen vernetzen. So erreichen Sie ohne große Mühe eine beachtliche Kontaktbindung. Ihre Leser werden sich nicht nur über Ihren Newsletter informieren, sondern beispielsweise auch über Ihren YouTube-Kanal, der sie dann zu Ihrem Blog führt und dieser verweist letztlich auf Ihre Webseite und damit auf Ihre Angebote.

Ihre Kontakte beschäftigen sich also fortwährend mit Ihrem Unternehmen, ohne dass Sie hierfür hohe Investitionen tätigen müssten. Die Inhalte dürfen schließlich dieselben sein, einzig die Verpackung muss jedes Mal variieren. Der große Vorteil von Newslettern liegt auf der Hand: Mit diesen weitestgehend automatisierten Systemen versenden Sie Ihre Informationen an unzählige Kontakte – mit nur einem einzigen Knopfdruck. An Effizienz ist das kaum zu übertreffen. Einzig die sozialen Netzwerke erreichen durch ihre Teil-Funktionen ein noch höheres Potenzial.

Doch auch Newsletter sind nur eine einzige Methode innerhalb des PreSales Marketing Spektrums. Im Kern geht es immer darum, eine positive Beziehung zu Ihren Kontakten aufzubauen. Dieser menschliche Aspekt sollte auf keinen Fall unterschätzt werden. Nur so können Sie nachhaltig Kunden finden, ohne hohe Investitionen tätigen zu müssen. Dabei wünsche ich Ihnen viel Erfolg.

Interesse geweckt? Dann besuchen Sie mich unter www.presalesmarketing-blog.com

Über den Autor

Robert Nabenhauer, geboren 1975 im „Badischen Geniewinkel“ Meßkirch, verfügt über eine breite kaufmännische Ausbildung als Groß- und Außenhandelskaufmann und Handelsfachwirt. Als jüngster Außendienstler in der Verpackungsbranche konnte er sich schon bald als deutschlandweit umsatzstärkster Verkäufer etablieren. Neben umfangreichen Fort- und Weiterbildungen in den Bereichen Marketing, Menschenführung, Psychologie, Selbstorganisation und Mentalarbeit hat er zusätzlich eine Ausbildung zum lizensierten Tempus-Trainer der Akademie der Tempus GmbH von Prof. Dr. Knoblauch absolviert. Das für den erfolgreichen Aufbau des Unternehmens erworbene Know-how macht Robert Nabenhauer zum Experten für Marketing, Kommunikation, Führung und Selbstmanagement. Mit seiner zweiten Firma, der 2010 gegründeten Nabenhauer Consulting GmbH, möchte er diese Kenntnisse nun in Form des PreSales Marketing aktiv weitergeben.

2012: Das Jahr des Social E-Mail-Marketing?

Eine von Strongmail in Auftrag gegebene Studie untersuchte die geplante Verteilung des Marketingbudgets 2012 von insgesamt 939 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen.

Ganz weit vorne: Die Vernetzung von Social Media und E-Mail-Marketing

  • 68 % der Befragten möchten 2012 Social-Media-Elemente in ihre Newsletter integrieren
  • 47 % wollen mit Hilfe von E-Mail-Marketing neue Interessenten auf Profile und Unternehmensseiten in Sozialen Netzwerken ziehen.

Weitere interessante Kennzahlen

  • 51% der befragten Unternehmen wollen ihr Marketingbudget ausbauen, 41%  beibehalten und nur 8% wollen es verringern.
  • 68% wollen 2012 mehr für die Reaktivierung und Rückgewinnung von Newsletter-Abonnenten ausgeben, 59 % für Begrüßungs-E-Mails und -Kampagnen.
  • 67 % sehen den Hauptwert von E-Mail-Marketing in der Kundebindung und 51 % in der Bekanntheitssteigerung. Im Social Media Marketing sind die Platzierungen andersherum.
  • 39 % der Befragten wollen in 2012 das Budget für Facebook Marketing erhöhen.

Wir sind gespannt, was das kommende Jahr bringen wird. Das Team vom Newsletter-Blog wünscht allen einen guten Rutsch in ein erfolgreiches E-Mail-Marketing-Jahr 2012!

Einblicke in die Praxis des Online-Marketings – Wisdom Report 2011

Cover Wisdom Report 2011MarketingSherpa gehört zu einer der herausragenden Quellen für Studien und Analysen im digitalen Marketing. Die Research-Spezialisten haben auch in diesem Jahr wieder ihren Wisdom Report veröffentlicht. Alljährlich werden hier aktuelle Statements und Geschichten aus dem Alltag von Marketern gesammelt. Während im Bericht aus dem vorangegangenen Jahr 70 Branchen-Experten befragt wurden, sind in der aktuellen Ausgabe nur noch 46 Tipps und Meinungen zu finden. Dennoch ist der Report absolut empfehlenswert, da diesmal der Fokus insbesondere auf die momentan heiß diskutieren Themen Social Media und E-Mail-Marketing gelegt wurde.

Die Pflichtlektüre lässt sich hier kostenlos downloaden. Viel Spaß beim Lesen!

White Paper zur Symbiose von E-Mail Marketing und Social Media als exklusiver Download

White Paper Social E-Mail Marketing

90% aller regelmäßigen Nutzer von Facebook, Twitter und Co. prüfen, laut einer im Februar veröffentlichten Studie der CRM-Agentur Merkle Inc., mindestens ein Mal am Tag ihr E-Mail Postfach. Beinahe die Hälfte von ihnen schaut sogar mehr als vier Mal am Tag nach neuen elektronischen Mitteilungen.

Unternehmensaktivitäten im E-Mail Marketing und Social Media Maßnahmen schließen einander nicht aus und können erfolgreich zusammenwirken. Wie eine erfolgreiche Symbiose gelingt, beschreibt unser Blogautor Lars Müller im soeben erschienenen White Paper „Social E-Mail Marketing“. Das Dokument lässt sich als Newsletter-Abonnent exklusiv unter der folgenden Adresse kostenlos anfordern: http://www.sitepackage.de/news/newsletter/

Die komplette Pressemitteilung ist auf der Journalistenplattform PresseBox abrufbar.

11 Tipps für gute Newsletter in diesem Jahr

Das Neue Jahr ist immer Anlass für gute Vorsätze und neue Vorhaben. In einem aktuellen Fachbeitrag in der Marketing Börse erschienen nun also auch  11 Tipps für erfolgreiches E-Mail-Marketing in 2011.  Unser Blogautor Lars Müller gibt darin einige wertvolle Hinweise zur Verbesserung von Newslettern, die größtenteils leicht umzusetzen und daher für jeden Versender angeraten sind. Auch der Trend zu Social E-Mail-Marketing wird thematisiert.

Weihnachtsgeschenk der Marketing Börse

Die Marketing Börse verschenkt bis zum 24.12. eine PDF-Ausgabe des aktuellen Leitfadens E-Mail-Marketing 2.0 von Herausgeber Dr. Torsten Schwarz. In der mehr als 500 Seiten starken Publikation schreiben 55 Fachautoren über unterschiedliche Aspekte des E-Mail-Marketings.

In acht Kapiteln geht es um Grundlagen, Kennzahlen und Optimierung, Adressgewinnung, Gestaltung sowie Relevanz, Recht und Trends. Das Buch dürfte man also getrost als Standardwerk bezeichnen. Es sollte also nicht nur als geplante Lektüre für die Feiertage auf dem Desktop herum lungern, sondern auch in 2011 immer mal wieder gelesen werden

PDF Leitfaden E-Mail-Marketing 2.0 herunterladen