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Newsletter für die SEO nutzen

Newsletter sind in der Regel über eine URL als entpersonalisierte Webversion aufrufbar. Diese Funktion ist beispielsweise Voraussetzung, um Newsletter über SWYN-Funktionen in Sozialen Netzwerken zu teilen. Warum nun nicht den Newsletter nutzen, um die Auffindbarkeit des Unternehmens im Web zu verbessern?

Guter, relevanter Content ist hierbei natürlich wie immer die Basis. Da Newsletterinhalte aber meist nur aus kurzen Teasern bestehen, kann man mit OnPage-Maßnahmen, die man von der klassischen Suchmaschinenoptimierung für Websites kennt, etwas nachhelfen. Ein Anbieter, der diese Funktion für Newsletter bereitstellt, ist das sitepackage:// Newsletter-System.

So kann beispielsweise den Suchrobotern (Meta Robots) signalisiert werden, dass sie die Webversion in ihren Index aufnehmen und die enthaltenen Links verfolgen sollen. Auf hinterlegte Meta Keywords greifen einige Suchmaschinen zurück – Google allerdings nicht. Die Meta Description wird in Suchergebniseinträgen angezeigt, zudem wird sie als Text für Share With Yout Network Funktionen definiert. Der Meta Author spielt in Zeiten zunehmender Personalisierung im Web, beispielsweise durch Rich Snippets, eine wichtige Rolle.

Die ergänzenden Metadaten stehen im nicht-sichtbaren Bereich des Newsletters – den Abonnenten stören sie also nicht, Suchmaschinen berücksichtigen sie und die Auffindbarkeit im Web kann dadurch verbessert werden. Warum also nicht das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden?

Newsletter-Vorschaubild in Facebook

Viele Newsletter werden mittlerweile mit Links zum Teilen in Facebook ausgestattet, der sogenannten Share With Your Network (SWYN) Funktionalität. Klickt ein Empfänger auf solch einen Link, kann er den gerade empfangenen Newsletter in seinem Profil posten, um interessante Inhalte an sein Netzwerk weiterzuempfehlen. Facebook zeigt beim Teilen eine Vorschau auf die externe Ressource, und zwar einen Titel, eine Kurzbeschreibung und ggfs. ein Vorschaubild. Alle drei kann man als Versender beeinflussen. Wie das geht? Ganz einfach:

Für Titel und Beschreibung benutzt Facebook entsprechende meta-Tags im Kopf (head) des HTML-Dokuments. Fehlen diese, sucht sich das System eigenständig Inhalte aus dem body des Dokuments. Für den Titel zieht es auch den title-Tag heran. Will man aber Kontrolle ausüben, sollte man die folgenden Tags setzen.


<meta name="title" content="Titel des Newsletters" />
<meta name="description" content="Kurze Beschreibung" />

Beim Vorschaubild wird es etwas diffiziler. Facebook bietet dem Teilenden alle referenzierten Bilder an, die größer als 50 x 50 Pixel sind. Die Reihenfolge bei der Auswahl wird dabei nicht durch die Reihenfolge im Code vorgegeben, sondern durch die Dateigröße der images – merkwürdigerweise von groß nach klein. Möchte man ein bestimmtes Vorschaubild anbieten, setzt man folgenden link-Tag im head ein.

<link rel="image_src" href="http://www.domain.tld/meinbild.jpg" />

Folgendes gilt es bei den Abmessungen zu beachten:

  • ebenfalls mindestens 50 x 50 Pixel
  • höchstens 130 x 110 Pixel
  • Seitenverhältnis nicht größer als 3
  • die optimale Breite beträgt 100 Pixel

Abzuraten ist außerdem von transparenten GIFs, denn die jeweiligen Flächen werden von Facebook mit einem relativ unschönen Muster aufgefüllt. In vielen Fällen sorgt das dafür, dass das Bild unkenntlich gemacht wird. Am besten also einen weißen Hintergrund anlegen.

Weitere Informationen erhält man auch in der Facebook Entwickler-Dokumentation.