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Individualisierung durch lokale Angebote

Newsletter-Abonnenten möchten relevante Inhalte – eine Möglichkeit der Segmentierung besteht über regionalisierte Angebote. Besonders interessant ist dies für Unternehmen mit Filialen an unterschiedlichen Standorten. Nun muss der Versender lediglich den Wohnort bzw. die Postleitzahl des Empfängers kennen und schon können individuelle Newsletter verschickt werden.

Kundendaten erfassen

Sofern im Unternehmen ein CRM-System vorhanden ist, sollte es mit dem Newsletter-Kundenstamm synchronisiert werden – ggf. ist der Wohnort bereits bekannt. Ist dies nicht der Fall, kann er beispielsweise per E-Mail mit dem Hinweis auf zukünftig noch individuellere Newsletter abgefragt werden. Wohnort oder Postleitzahl können auch bereits bei der Newsletter-Anmeldung durch Preference-Center erhoben werden. Auch hier sollte dann der Hinweis gegeben werden, wofür diese Daten erhoben werden, Pflichtfelder dürfen es jedoch nicht sein.

Inhalte individualisieren

Bei der Präsentation lokaler Angebote gibt es unterschiedliche Stufen. Im Idealfall werden die standortbezogenen Inhalte direkt im Newsletter präsentiert. In einer abgeschwächten Variante gelangt der Empfänger nach dem Klick auf den Call-to-Action zu einer lokalen Landingpage. Liegen tatsächlich keine Informationen zum Standort des Abonnenten vor, kann er dazu aufgefordert werden, diesen auf der Landingpage manuell zu wählen und im Idealfall auch für zukünftige Newsletter an das Unternehmen zu übermitteln.

Wichtig bei allen Möglichkeiten: Sowohl der Newsletter als auch die Landingpage sollten für die Darstellung auf mobilen Endgeräten optimiert werden, denn auf lokale Angebote wird voraussichtlich häufiger mobil zugegriffen.

ARD/ZDF-Onlinestudie: 76 % der Deutschen online

Vor wenigen Tagen wurde die aktuelle ARD/ZDF-Onlinestudie zur Internetnutzung in Deutschland veröffentlicht. Grundgesamtheit war wieder die deutschsprachige Bevölkerung ab 14 Jahren in Haushalten mit Telefonfestnetzanschluss in Deutschland, als Stichprobe wurden 1.800 Personen befragt. Demnach sind 75,9 % der Deutschen online, das sind 53,4 Millionen Internetnutzer, ein Zuwachs von etwa 2,5 % gegenüber dem Vorjahr. Im folgenden weitere Ergebnisse:

Internetnutzung nach Alter

  • Die höchsten Zuwachsraten liegen bei den über 50-Jährigen. Bei den 50-59 Jährigen sind 76,8 % ( gegenüber 69,1 % in 2011), bei den über 60-Jährigen 39,2 % online (gegenüber 34,5 % in 2011).
  • Bei den unter 40-Jährigen sind nahezu 100% online.
  • Lediglich bei den 40-49 Jährigen ist die Zahl leicht rückläufig (89,4 % in 2012 gegenüber 90,7 % in 2011).
  • Die durchschnittliche Verweildauer ist mit 133 Minuten pro Woche im Vergleich zu den Vorjahren etwas gesunken, am längsten online sind die 14-29 Jährigen mit 168 Minuten. Auch die Männer sind mit 148 Minuten gegenüber den Frauen mit 118 Minuten überdurchschnittlich lange online.

Mindestens einmal wöchentlich genutzte Anwendungen

  • Mit 83 % sind Suchmaschinen wie im Vorjahr die am häufigsten genutzte Anwendung.
  • Ebenfalls wie im Vorjahr liegt das Senden und Abrufen von E-Mails auf dem zweiten Platz (79 %), bei den unter 40-Jährigen sind es sogar über 80 %. Immerhin 34 % der Befragten interessiert sich im Internet ausschließlich für E-Mails.
  • Die zielgerichtete Informations- und Angebotssuche liegt mit 61 % auf Platz 3.
  • Online-Communities nutzen im Durchschnitt 36 %, bei den 14-29 Jährigen sind es sogar 75 %.
  • Die Grundhaltung bei der Nutzung des Internets ist immernoch eher passiv-konsumierend als aktiv-gestaltend.

Geräte für den Internetzugang

  • Auch 2012 geht der überwiegende Teil der Internetnutzer mit dem stationären PC ins Internet (73 %), im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl leicht gesunken (75 % in 2011).
  • Im Gegensatz dazu steigt der Zugang über Laptops mit 58 % gegenüber 53 % in 2011 an.
  • Über Handys und Smartphones gehen 22 % der Befragten ins Netz, gegenüber 2010 hat sich dieser Wert nahezu verdreifacht. 4 % gehen über Tablets ins Internet.
  • Der Zugang per Smartphone ist bei den 14-29 Jährigen überdurchschnittlich (45 %), Tablets sind mit 6 % dagegen eher noch eine Domäne der Älteren (30-49 Jährigen).
  • Bei den Smartphone-Besitzern liegt mit 18 % gegenüber den Tablet-Besitzern mit 8 % der Nutzungsschwerpunkt deutlich mehr auf Sozialen Netzwerken.

Mobile Internetnutzung

  • 23 % der Befragten nutzen das Internet mobil, seit 2010 hat sich der Wert damit nahezu verdoppelt.
  • Das Internet unterwegs nutzen vor allem Männer (27 %) und Jüngere (42 % der 14-29 Jährigen).
  • Jeder vierte deutsche Onliner nutzt Apps, im Vorjahr waren es noch 17 %.
  • Am häufigsten vwerwendet werden Apps mit aktuellen Nachrichten und Wetterdienste, gefolgt von Verkehrsdiensten. Apps sozialer Netzwerke stehen auf Platz 3, gefolgt von Instant-Messaging und Spiele-Apps auf den weiteren Plätzen.

Weitere Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2012 findet man auf der gleichnamigen Website.

Links nicht links liegen lassen

Über den perfekten Call-to-Action Button haben wir bereits berichtet. Aber letztendlich ist auch ein Call-to-Action nichts anderes als eine Verlinkung. Diese kann zum einen in Button-Form umgesetzt sein, aber auch in vielen anderen Varianten, wie beispielsweise Links im Fließtext, verlinkte Bilder oder verlinkte Bildüberschriften. Welche Darstellung der Links am geeignetsten ist, hängt natürlich von der Darstellung des Newsletters ab. Grundsätzlich gilt jedoch:

  • Verlinkungen müssen als solche erkennbar sein. Unterstrichene Passagen sind als Links gelernt, farbliche Hervorhebungen unterstützen. Zudem haben Links unterschiedliche Zustände, beispielsweise bei Mouse-Over. Viele Nutzer behandeln aber auch Bilder oder Überschriften wie Verlinkungen.
  • Verlinkungen müssen auch mobil funktionieren. Ein Finger ist breiter als ein Mousezeiger, also müssen die Abstände zwischen zwei Links und auch der verlinkte Inhalt selbst entsprechend groß sein.

Je mehr verlinkte Flächen, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass geklickt wird

Ein Newsletter kann sehr gut aus kurzen Teasern zusammengestellt werden. Lange Texte gilt es zu vermeiden, da Empfänger die Inhalte meist nur überfliegen und innerhalb weniger Sekunden entscheiden, welche Themen sie interessieren. Bei der Gestaltung mit Teasern gilt:

  • Pro Teaser sollte es thematisch nur einen ausgehenden Link geben.
  • Dieser eine Link sollte über möglichst viele Wege klickbar sein, also durch Verlinkung von Teaserbild, Überschrift und Call-to-Action. Unterschiedliche Leser klicken unterschiedliche Dinge – und alle Wege sollten zum Ziel führen.
  • Textpassagen im Fließtext sollten eher nicht verlinkt werden. Viele Nutzer nehmen diese gar nicht wahr und mobil sind sie schwer zu „klicken“.

Vor jedem Versand gilt es natürlich die Verlinkungen noch einmal zu testen. Viele Newsletter-Systeme übernehmen dies automatisch und überprüfen, ob die angegebenen URLs auch erreichtbar sind.

Nach dem Klick ist vor dem Klick – Landingpages nicht vergessen

Natürlich endet die Optimierung nicht mit dem Klick auf den Link – auch auf die nachfolgende Landingpage sollte ein entsprechendes Augenmerk gelegt werden, sowohl inhaltlich als auch optisch. Und sofern der Newsletter für mobile Endgeräte optimiert ist, gilt gleiches auch für die Landingpage. Im Idealfall ist auch die verlinkte Seite für mobile Endgeräte angepasst, sodass die Usability nicht nach Verlassen des Newsletters endet. Dies schmälert die Chance auf einen erneuten Klick aus dem Newsletter heraus bzw. sogar dessen mobilen Aufruf.

5 Minute Mobile Makeover

Wir berichten immer wieder über die Notwendigkeit und Möglichkeiten, E-Mail für mobile Endgeräte zu optimieren. Wer jetzt denkt, Social-Media-Dienste gehen hier bereits mit einem guten Beispiel voran, hat sich geirrt! Prominentes Beispiel ist Twitter.

Zwar ist die erst jüngst erschienene wöchentliche Zusammenfassung per E-Mail für die Darstellung auf mobilen Endgeräten optimiert  –  die „normalen“ Benachrichtigungen jedoch leider nicht: Vor allem der Text ist viel zu klein und somit kaum lesbar.

Das hat CampaignMonitor zum Anlass genommen, ein „5 minute mobile makeover“ für Twitter-Benachrichtigungen zu entwickeln: Mit einigen simplen Anpassungen im Code ließe sich die Darstellung leicht optimieren. Deshalb ruft das Team von CampaignMonitor auch dazu auf, Twitter mit folgenden Tweet auf den Missstand aufmerksam zu machen und zum Handeln zu bewegen.

Hey @twitter – your email notifications aren’t mobile-friendly. Here’s a 5min fix – http://bit.ly/5min-makeover /via @campaignmonitor

Das Beste: Für alle, die ihren eigenen Newsletter für mobile Endgeräte optimieren wollen, steht der entsprechende Code frei zum Download bereit und kann in das eigene HTML E-Mail-Design übernommen werden.

Optimaler Tageszeitpunkt für mobilen Newsletter-Versand

Über das richtige Design und die Besonderheiten im Mobile E-Mail-Marketing haben wir ja bereits häufiger berichtet, diesmal geht es um den optimalen Versandzeitpunkt für eine möglichst hohe mobile Konversionsrate. Das Mobile Ad-Netzwerk apprupt hat eine Untersuchung zum Thema „Wann wirkt mobile Werbung“ durchgeführt und die Ergebnisse, wie sollte es anders sein, in einer Infografik zusammengestellt – diese lassen sich auch auf den Versand von mobilen Newslettern übertragen. Konversion bedeutet auch in diesem Zusammenhang die Erreichung eines vorher definierten Kampagnenziels, wie etwa ein Kauf, ein Abschluss oder ein Download.

Ergebnisse werktags

  • höchste Konversionsrate zur „Couchtime“ (ca. 17 – 23 Uhr), mit einem Maximum um ca. 19 Uhr
  • 60 % der Konversionen zur „Couchtime“
  • 15 % der Konversionen zur „Lunchtime“ (ca. 11-13 Uhr)
  • 15 % der Konversionen zur  „Drivetime“ (ca. 8 Uhr)

Ergebnisse  Wochenende

  • höchste Konversionsrate ebenfalls zur „Couchtime“, mit einem Maximum um ca. 23 Uhr
  • allerdings nur 35 % der Konversionen zur „Couchtime“
  • 25 % der Konversionen in der „Leisure-Time“ (ca. 13 Uhr)
  • 15 % der Konversionen zur „Bedtime“ (ca. 8 Uhr, bzw. morgens nach dem Wachwerden)

Grundsätzlich gibt es also sowohl an Werktagen als auch an Wochenende drei Tageshöhepunkte für Konversionen, die in etwa zur gleichen Uhrzeit liegen – am Wochenende in den Abendstunden etwas später. Vor allem weichen die Verteilungen der Konversionsraten zu den unterschiedlichen Tageszeiten voneinander ab. An Werktagen konzentrieren sie sich eher auf die Abendstunden, am Wochenende sind sie gleichmäßiger verteilt. Inhaltlich bedeutet dies: Konversionen werden vor allem dann getätigt, wenn die Nutzer entspannen können.

Nicht berücksichtigt wurden bei dieser Untersuchung allerdings die absoluten Zahlen der Konversionen, also ob an welchen Wochentagen generell die meisten Konversionen getätigt werden. Dies ist natürlich von Branche zu Branche und Produkt zu Produkt unterschiedlich und kann am besten den eigenen Statistiken entnommen werden. Wer also Newsletter mobil versendet, sollte zukünftig nicht nur den Tag selbst, sondern auch die Tageszeit des Versandes genauer berücksichtigen und ggf. durch A/B-Testing den individuellen Anforderungen anpassen.

webinale und webinale EXPO 2012 in Berlin

Vom 04. bis 06. Juni 2012 findet die diesjährige webinale in Berlin statt. Auf der Konferenz informieren Experten in über 80 Sessions, Keynotes und Workshops zu unterschiedlichsten Themen rund ums Web: Design, Technologien, Social Media, E-Commerce, Online-Marketing oder Mobile – für jeden sollte etwas dabei sein. Zum Thema Social E-Mail-Marketing hält Torben Otto von optivo eine Session.

Wer Konferenzluft schnuppern will, kann dies im Rahmen der webinale open am 05. Juni tun. Für 49,- € kann man nicht nur die webinale EXPO, sondern auch ausgewählte Vorträge und Keynotes besuchen und hat freien Eintritt zur webinale Party am Abend. Auf der webinale EXPO präsentieren Unternehmen an zwei Tagen (05. und 06.) für Besucher ihre Produkte, Lösungen und Angebote.

Anmelden kann man sich für die Hauptkonferenz an einem, zwei und allen drei Tagen, für einen der Special Days oder eben für die webinale open. Für Start-ups gibt es noch ein besonderes Highlight: Sie können die Konferenztage deutlich günstiger buchen als andere Teilnehmer.

Medienübergreifend Newsletter-Abonnenten generieren

Newsletter-Abonnenten können wir längst nicht nur über ein Formular auf der eigenen Webseite generieren. Im Grunde haben wir bei jedem Kontakt zu einem (potenziellen) Kunden in jedem Medium die Chance, ihn zu einem Newsletter-Abonnenten zu machen. Oft gibt es dabei Überschneidungspunkte:

Eigene Webseite

  • prominent platziertes und gut verständliches Anmeldeformular auf der Webseite, ggf. mit Beispiel-Newslettern
  • bei weiteren Webformularen, z.B. beim Whitepaper-Download, Checkbox für Newsletter-Anmeldung integrieren

Social Media

  • Link oder Anmeldeformular auf Unternehmensprofilen und -seiten in sozialen Netzwerken, z.B. Facebook, Twitter, Google+, XING
  • SWYN-Links innerhalb des Newsletters anbieten, um virale Effekte sozialer Netzwerke zur Reichweitensteigerung zu nutzen

Mobil

  • mobile Landingpage für Newsletter-Anmeldung, erreichbar z.B. über mobile Webseite, QR-Codes oder mobile Werbeanzeige

E-Commerce

  • während des Bestellprozesses Möglichkeit zur Newsletter-Anmeldung bereitstellen
  • Hinweis im Rahmen der Bestell- und Versandbenachrichtigungen
  • “Keine Neuigkeiten im Shop mehr verpassen!“

E-Mail

  • in der täglichen (Kunden-)Kommunikation über Signatur auf Newsletter hinweisen

Online Ads

  • über Online-Werbeanzeigen, z.B. Google Ads oder Facebook Ads, auf Newsletter-Anmeldung mit entsprechender Landingpage verweisen

Gewinnspiele

  • Gewinnspiel unter allen Newsletter-Abonnenten; Achtung: Diese Möglichkeit liefert ggf. qualitativ weniger „hochwertige“ Newsletter-Abonnenten, da sie nicht in erster Linie am Produkt sondern am Gewinn interessiert sind
  • Checkbox für Newsletter-Anmeldung bei der Datenübermittlung zur Gewinnspiel-Teilnahme

Print

  • in Print-Werbemitteln wie Anzeigen, Flyern, Broschüren, Mailings usw. auf Newsletter hinweisen, ggf. über QR-Code mit mobiler Landingpage

Messe

  • auf Werbemitteln und am Messestand auf den Newsletter hinweisen und Anmeldung direkt vor Ort ermöglichen, z.B. über vorgefertigte Anmeldekärtchen

Über weitere Ideen und Ergänzungen freuen wir uns.

Infografik: Einfluss von mobilen Endgeräten auf die E-Mail-Öffnung

Zahlen und Studien zur Nutzung von mobile E-Mail gibt es viele – so auch von ReturnPath. Dass E-Mails zunehmend auf mobilen Endgeräten gelesen werden, ist mittlerweile nichts Neues mehr. ReturnPath geht dabei noch einen Schritt weiter und prognostiziert: Noch bis Ende 2012 werden mehr E-Mails auf Smartphones und Tablet-PCs gelesen werden als über Webmail-Angebote oder E-Mail Anwendungen auf dem Desktop.

Interessant sind auch die Zahlen zur Nutzungsverteilung auf den Endgeräten: 85 % der mobilen E-Mail-Öffnungen können Apple-Geräte verzeichnen. iPhone und iPad stehen sich dabei im Verhältnis 70:30 gegenüber, im Vorjahr war es noch 80:20. Die verbleibenden mobilen Öffnungen fallen auf Android-Geräte. Allerdings muss man bei diesen Zahlen etwas vorsichtig sein: Auf Apple-Geräten werden Bilder automatisch geladen und somit über das Zählpixel automatisch als Öffnung erfasst. Android-Nutzer, welche die E-Mail gelesen haben, ohne die Bilder zu laden, werden dagegen nicht erfasst.

Weitere Ergebnisse der Studie, ergänzt um interessante Aspekte weiterer Erhebungen, hat ReturnPath nun in einer Infografik zusammengefasst:

Responsive mobile E-Mail-Design

E-Mails werden auf immer unterschiedlicheren Endgeräten abgerufen, vor allem mobil. Wissen wir! Für die Darstellung auf Smartphones und Tablets gelten besondere Gestaltungsrichtlinien. Wissen wir! Nutzer sind mit der praktischen Umsetzung bislang aber noch eher unzufrieden. Wissen wir auch! Aber haben wir uns mit dem Thema schon wirklich in der Praxis auseinander gesetzt? Ganz ehrlich? Wahrscheinlich eher nicht.

Dynamische mobile E-Mails versenden

Wäre es da nicht praktisch, wenn sich die E-Mail live an das Endgerät anpassen würde, auf dem sie gerade geöffnet wird? Das hat sich auch die artegic AG gedacht und stellt erstmals dynamische E-Mails vor, die sich von selbst und live anpassen, je nachdem, ob sie auf einem PC oder auf einem mobilen Endgerät, wie Tablet oder Smartphone, geöffnet werden.

Doch dem Nutzer bietet es natürlich wenig Mehrwert, wenn der Newsletter lediglich auf die Breite seines Smartphones optimiert ist und die Buttons viel zu klein zum antippen sind. Auch hier hat artegic vorgesorgt: Die Response-Elemente werden in Form und Größe verändert und optimal auf die Touchscreen-Bedienung angepasst – und zwar nicht nur äußerlich, sondern auch inhaltlich! Da die Endgeräte genau identifiziert werden können, ist es möglich, auch die Linkinhalte anzupassen. So erhalten iPhone-Nutzer beispielsweise einen Link zu einer App oder es wird je nach Endgerät auf die mobile oder „normale“  Webpräsenz geleitet.

Wir sind gespannt, wie es mit dieser Entwicklung weitergeht!

Der perfekte Call-to-Action Button

Die Bedeutung des Call-to-Action Button in einem Newsletter liegt auf der Hand, denn mit dem Aufruf zum Klick verfolgen Versender in der Regel ein ganz bestimmtes Ziel. Damit der Empfänger tatsächlich dazu bewegt wird, diesen Button zu klicken, gibt es speziell bei HTML-E-Mails einiges zu beachten. Er birgt nicht nur großes Potenzial, man kann bei der Umsetzung auch einiges falsch machen. Zu berücksichtigen sind nicht nur offensichtliche Dinge wie Farbe, Kontrast, Form, Größe, Wortlaut und Platzierung des Buttons. Auch folgende, weniger offensichtliche Dinge sollten bedacht werden:

  • Allgemeinverständliche Icons können die Klickrate des Call-to-Action Buttons erhöhen, unbekannte Icons den Nutzer dagegegen verwirren.
  • Nicht mit zu vielen, gleichgestalteten und nah beieinander liegenden Call-to-Action Buttons arbeiten.
  • Fallback-Lösung bei Bildunterdrückung entwickeln. Wie man Call-to-Action Buttons auch im Falle von Bildunterdrückung ansprechend und aufmerksamkeitsstark gestalten kann, darüber haben wir im Blog bereits berichtet.
  • Buttongröße für die Mobile-Optimierung berücksichtigen.
  • A/B-Tests durchführen.
  • Nach dem Klick ist vor dem Klick: Nutzer auf einer entsprechenden Landingpage auffangen.

Litmus hat in einer Infografik, die wichtigsten Dos und Don’ts zusammengefasst.