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Infografik: Die Anatomie der perfekten Mobile E-Mail

Wir haben schon öfter im Blog darüber berichtet, was man bei der Optimierung von Newslettern für mobile Endgeräte beachten sollte. Litmus hat die Erkenntnisse zum Mobile E-Mail-Marketing in einer übersichtlichen Infografik zusammengefasst:

  • 10 Dinge, die man unbedingt umsetzen sollte
  • 6 Dinge, die man tunlichst vermeiden sollte
  • Hinweise auf die Kompatibilität mit unterschiedlichen Betriebssystemen

Newsletter-Abonnenten mobil generieren

Smartphone-Besitzer in Deutschland nutzen ihr mobiles Endgerät am liebsten zum Abrufen von E-Mails – das ergab eine Studie von comScore. Somit liegt es nahe, dass auch Newsletter zunehmend mobil geöffnet werden. Über Tipps zur Optimierung von Mobile E-Mail-Marketing haben wir bereits berichtet.

Warum nicht auch Newsletter-Abonnenten mobil generieren?

Ausgangspunkt ist eine mobile Version der Newsletter-Anmeldeseite. Auf diese wird der Interessent entweder online durch eine Werbeanzeige oder offline durch einen QR-Code geleitet. Hier kann er sich in einem mobiloptimierten Formular unter Eingabe seiner E-Mail-Adresse für den Newsletter registrieren.

Im Rahmen des Anmeldeformulars sollten Informationen zu Themen und Mehrwert des Newsletters geliefert werden, damit der Nutzer einschätzen kann, was ihn erwartet. Da ein Großteil der Smartphone-Nutzer ihre E-Mails mobil abruft, geht die vom Newsletter-System ausgelöste Bestätigungs-E-Mail im Rahmen des Double Opt-in Verfahrens direkt dort ein und kann umgehend bestätigt werden.

Wer keine entsprechende mobile Seite für die Newsletter-Anmeldung entwickeln kann oder will,  für den gibt es einen anderen Weg: Im Falle der Umsetzung von Listbuilding mit QR-Codes erhält der Nutzer nach dem Scan die Möglichkeit eine im QR-Code hinterlegte E-Mail mit vorgefertigtem Inhalt  über sein E-Mail-Programm abzusenden.

Diese Information muss an das Newsletter-System übermittelt werden, um den Versand der Bestätigungs-E-Mail an die Absenderadresse zu veranlassen. Bei Klick auf den Bestätigungslink wird die E-Mail-Adresse des neuen Abonnenten in die Adressliste des Newsletters aufgenommen. Voraussetzung seitens des Newsletter-Anbieters für die Umsetzung dieser Technik ist, den Eintrag in die Adressliste per E-Mail-Versand zu erlauben.

Im Zuge der Segmentierung der Empfängerdatenbank ist es sinnvoll, die mobilen Anmeldungen zu kennzeichnen um später spezielle Inhalte unterbreiten zu können.

Linksammlung: E-Mail-Marketing Trends 2012

So gut wie jedes Unternehmen und Blog, das sich mit dem Thema E-Mail-Marketing beschäftigt, präsentiert in diesen Tagen seine Trends 2012: Social Media, Mobile, individueller und relevanter Content sowie ein persönlicher Dialog scheinen in diesem Jahr die Top-Themen zu sein.

Wir haben auf einen Blick eine kleine Linkliste zusammengestellt, in der viele unterschiedliche Meinungen zu finden sind:

Mobile E-Mail-Marketing optimieren

Wie wir berichtet haben, sind laut einer Studie immer noch der Destop-PC bzw. das Notebook die beliebtesten Geräte zum Abrufen von E-Mails. Smartphones und Tablets sind aber natürlich weiter auf dem Vormarsch. Letztere haben laut einer Google-Studie ihren Haupteinsatz beim Checken von E-Mails, in der Regel parallel zu anderen Tätigkeiten, wie z.B. Fernsehen.

Bei der Darstellung von E-Mails und Newslettern auf mobilen Endgeräten besteht aber in der Regel noch großer Optimierungsbedarf. Christopher Linnemann von „Do You Mail?“ hat daher fünf Dinge zusammengestellt, die beim Mobile E-Mail-Marketing beachtet werden sollten:

  1. Große Schriftgröße wählen: 14px im Inhalt und 22px für den Titel
  2. Auflösung auf eine Breite von 320 px bis 550 px optimieren
  3. Call-to-Action Buttons auffällig, eindeutig und gut erreichbar platzieren
  4. „Touching Errors“ durch Optimierung der Abstände zwischen den Artikeln/Absätzen und Größe der Call-to-Action Buttons vermeiden
  5. keine Navigationsleisten verwenden

Betreffzeilen-Checker

Der „subjekt-line-checker“ von litmus ist ein nützliches Tool um zu überprüfen, wie die Betreffzeile einer E-Mail oder eines Newsletter in unterschiedlichen E-Mail-Programmen dargestellt wird. Gerade bei langen Betreffs kann so herausgefunden werden, ob die Botschaft auf Anhieb komplett lesbar ist oder ob und wann sie abgeschnitten wird. In der kostenlosen Online-Version des Tools wird eine Vorabansicht der Betreffzeile in folgenden E-Mail-Clients unterstützt:

  • Outlook 2003
  • Outlook 2007
  • Outlook 2010
  • Hotmail
  • Google Mail
  • Yahoo! Mail
  • Blackberry

Zudem ist es möglich, eine kostenpflichtige litmus-Software zu erwerben. Hiermit kann dann das komplette Design einer E-Mail in über 30 E-Mail-Clients vorab getestet werden, auch auf mobilen Endgeräten. Je nach Höhe der monatlichen Gebühr können neben der E-Mail-Preview und einem Page-Test im Browser zusätzlich auch Spamfilter-Tests durchgeführt, E-Mail-Analytics abgerufen und unterschiedliche Anzahlen von Nuterzugängen eingerichtet werden.

Für einen kurzen Check des Betreffs und um ein Gefühl für die Länge und Darstellung der Betreffzeile zu bekommen und diese zu optimieren, ist das kostenlose Tool mit der eingeschränkten Auswahl an E-Mail-Programmen aber sicherlich erst einmal ausreichend.

Mobile Trends 2011

In einer aktuellen Studie zum Thema „Mobile Trends 2011“ stellt die promio.net GmbH Ergebnisse zu präferierten Endgeräten bei der E-Mail-Nutzung sowie zur präferierten Darstellung vor. Stichprobe waren 1500 Endverbraucher aus dem promio.net-Panel, die mindestens eines folgender Endgeräte besitzen:

  • Desktop-PC / Notebook / Netbook
  • Tablet PC
  • Smartphone

Präferiertes Endgerät zum Abruf von E-Mails

73 % aller Smartphone-Besitzer nutzen dieses auch zum Abrufen von E-Mails. Für nur lediglich jeden zehnten davon ist das Smartphone aber dafür das bevorzugte Endgerät. Bei den Tablet-Besitzern sind es ein wenig mehr, insgesamt ein Fünftel nennt den Tablet-PC zum Senden und Empfanden von E-Mails als bevorzugtes Endgerät. Insgesamt liegt die Präferenz zum Abrufen von E-Mails deutlich beim Desktop-PC bzw. Notebook oder Netbook: 96 % aller Teilnehmer nannten diese Endgeräte.

Präferierte Darstellung von E-Mails auf Endgeräten

Abhängig vom Endgerät sind auch die Darstellung und das Design einer E-Mail. Obwohl die große Mehrheit E-Mails am liebsten über den PC oder den Laptop abruft, gefällt nur knapp der Hälfte der Teilnehmer die Darstellungsform auf diesem Endgerät am besten. Auch Nutzer von Tablets und Smartphones sind mit der Darstellung auf ihren präferierten Endgeräten nicht zufrieden: Nur 41 % der Tablet- und 44 % der Smartphone-Nutzer finden die Darstellung auf ihrem Endgerät gegenüber der Darstellung auf anderen am besten.

Fazit

Auch wenn Desktop-PCs, Notebooks und Netbooks – vielleicht überraschenderweise – die mit Abstand beliebtesten Endgeräte zum Senden und Empfängen von E-Mails sind, verwenden viele Nutzer aber  grundsätzliche mehrere Endgeräte dazu. Bei Darstellung und Design besteht für alle Endgeräte noch Optimierungsbedarf.

Checkliste für Mobile E-Mail-Marketing

Internetfähige Mobile- und Smartphones werden immer beliebter, sinkende Tarife für mobiles Internet tragen ihr Übriges dazu bei. Aktuell reizt über 33% der Deutschen die Vorstellung, überall von unterwegs im Internet zu surfen, das ergab eine repräsentative Umfrage des Bundesverbandes für Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. und des Marktforschungsinstituts YouGov Deutschland.

Deshalb gewinnt das Mobile E-Mail-Marketing immer mehr an Bedeutung. Hierbei müssen gegenüber dem klassischen E-Mail-Marketing einige neue Aspekte berücksichtigt werden. Zu beachten sind nicht nur die Nutzungspräferenzen der Mobile-Nutzer, sondern auch die technischen Restriktionen in der Darstellung auf Mobile- und Smartphones. Letztere sind wiederum abhängig vom Betriebssystem, dem verwendeten E-Mail-Client sowie Browser auf dem mobilen Endgerät.

Artegic, Spezial-Anbieter von Standard-Software im Bereich E-Mail- und RSS-Marketing, stellt deshalb eine kurze Checkliste zum Download bereit, die Tipps zur Optimierung des Newsletters für Mobile E-Mail-Marketing offenbart. Hierbei werden sowohl Design und Layout, als auch inhaltliche Aspekte beleuchtet.

Herausforderungen für Newsletter auf mobilen Geräten

Mark Brownlow hat zwei zusammenhängende Blogbeiträge zum Thema „Newsletter auf mobilen Geräten“ veröffentlicht, welche auf die Herausforderungen eingehen, denen man auf diesem Gebiet begegnet. Er nimmt aber etwas den Wind aus den Segeln: Kommerzielle E-Mails werden zwar auf dem Handy etc. empfangen, aber eher selten direkt dort gelesen sondern für die Ansicht auf dem Desktop-Rechner aufgehoben, so dass der Fokus für das Design von Newslettern weiterhin auf diesem Bereich bestehen sollte. Nichtsdestotrotz sieht er auf mobilen Geräten Potenzial.

In erster Linie geht es darum, einen Newsletter so zu gestalten, dass er bei der ersten Ansicht nicht direkt gelöscht wird, sondern für einen späteren Abruf aufbewahrt wird. Besonders wichtig sind hierbei eine entsprechend gute Betreffzeile und ein immer wiederkehrender Absendername. Zum Beispiel sollten die wichtigsten Informationen im Betreff am Anfang stehen, da viele mobile Geräte diesen kürzen.

Desweiteren gibt es den Ansatz, einen Link auf eine mobile Version des Newsletters vorzusehen. Natürlich sollte die verlinkte Seite dann auch für mobile Geräte optimiert sein. Die zwei größten Herausforderungen sind laut Brownlow die Darstellung und das Benutzerverhalten in diesem Umfeld. Hier besteht die Frage nach dem Verhältnis von Aufwand zu Nutzen, gerade weil es so viele unterschiedliche Clients gibt. Er führt abschließend zu diesem Aspekt ein Zitat von Deirdre Cook an:

…unless there is a clear benefit to implementing a program today, for now, the best mobile strategy may be to use this time to enhance your knowledge of your customer’s mobile habits and preferences.

Es sollte zuerst herausgefunden werden ob wirklich der Bedarf für derartig optimierte Newsletter vorhanden ist.

Links: