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BGH: Unzulässige Tell-a-friend-Funktion

Liegt das Einverständnis des Empfängers gegenüber dem Unternehmen bezüglich des Versendens von Werbe-E-Mails nicht vor, dann gilt auch die von einem Dritten initiierte Empfehlungs-E-Mail an einen Bekannten als Spam. So hat der BGH im aktuellen Urteil entschieden.

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Automatisierte Produktempfehlungen im Newsletter

Relevanz und Personalisierung spielen im E-Mail-Marketing eine immer wichtigere Rolle. Individuelle Produktempfehlungen für jeden Newsletter-Empfänger automatisiert versenden zu können, ist daher wohl der Traum eines jeden Onlineshop-Betreibers. Inxmail macht dies durch eine Kooperation mit DYMATRIX jetzt möglich.

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ClipVilla: Gutschein für HD-Werbevideo als Newsletter-Anreiz

Ein Werbevideo ist nicht nur für die attraktive Gestaltung einer Unternehmenswebsite geeignet, es dient ebenfalls zur gelungenen visuellen Präsentation bei Kunden und Interessenten. Mit ClipVilla kann in drei Schritten ein solches professionelles Werbevideo in HD-Qualität erstellt werden.

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Gleichzeitig ist ClipVilla ein schönes Beispiel aus dem Online-Marketing dafür, wie Incentivierung bei der Newsletter-Anmeldung eingesetzt werden kann: Der potentielle Kunden wird mit einem 10,00 € ClipVilla-Gutschein zur Registrierung motiviert. Allerdings weisen die Vergabe des Gutschein-Codes und die Newsletter-Anmeldung kleine Mankos auf. Weiterlesen

SWYN-Links im Newsletter: viel ungenutztes Potenzial im E-Commerce

Social Media und E-Mail-Marketing schließen sich keinesfalls aus, sondern profitieren sogar voneinander. artegic wollte es genauer wissen und eine Antwort auf die Frage erhalten: Setzt der E-Commerce auf Social E-Mail-Marketing? In einer Studie wurden die Newsletter von 95 großen deutschen E-Commerce Anbietern zwischen Juni und Dezember 2012 auf Verlinkungen zu Social-Media-Profilen und die Integration von SWYN-Links überprüft sowie die Generierung von Opt-ins über sozialen Netzwerke untersucht.

Links zu Social-Media-Profilen im Newsletter

  • 63,4 % der untersuchten Anbieter verlinken auf ihre Social Media Profile, etwa ein Drittel demnach nicht
  • Facebook (65,4 %) und Twitter (47,8 %) werden am häufigsten verlinkt
  • SWYN-Links werden meist im Footer (85 %) platziert

Integration von SWYN-Links im Newsletter

  • Nur 12,6 % setzten SWYN-Links ein, fast 90 % demnach noch nicht
  • Jeder, der SWYN-Links einsetzt, bietet die Möglichkeit, auf Facebook zu teilen
  • 72 % bieten die Möglichkeit, den gesamten Newsletter zu teilen, der Rest ermöglicht das Teilen einzelner Beiträge – eine Kombination aus beidem wird nicht angeboten

Generierung von Opt-ins über Soziale Netzwerke

  • Nur 34,6 % nutzen die Möglichkeit, Opt-ins über ihr Social Media Profil zu generieren
  • Weniger als 1/3 der Anbieter, die eine Facebook-Seite betreiben, nutzen diese zur Opt-in Generierung – obwohl dies durch die Integration einer App denkbar einfach wäre
  • Google+ (4,4 %) und Twitter (1,6 %) werden selten genutzt – wahrscheinlich aufgrund der fehlenden Möglichkeiten

Die Ergebnisse zeigen, dass noch viel Nachholbedarf besteht und Potenzial verschenkt wird. Denn erst vor kurzem hat GetResponse gezeigt, dass SWYN-Links die durchschnittliche Klickrate um 158 % steigern können.

Die Studie „Social Media Integration im E-Mail Marketing von E-Commerce Anbietern“ mit vielen Beispielnewslettern kann bei artegic.de kostenlos heruntergeladen werden.

Ganzheitliches Mobile Marketing für Onlineshops

promio.net, Dienstleister für E-Mail-Marketing, hat zusammen mit den Akteuren der Email-Expo eine aktuelle Studie zum Thema Mobile Marketing veröffentlicht. Im Dezember 2012 wurden dazu 1.000 Konsumenten über 14 Jahre aus Deutschland zu ihrer Nutzung von internetfähigen Endgeräten (Smartphones, Tablets, stationäre Computer/Laptops) und ihrem Kaufverhalten mit ebendiesen befragt. Die Ergebnisse sind nicht überraschend, unterstreichen aber einmal mehr die Wichtigkeit von ganzheitlichem Mobile Marketing für Onlineshops, das beim Newsletter anfängt und beim Bestellprozess aufhört.

Jeder der von promio.net Befragten besitzt einen stationären PC oder ein Laptop, 65 % ein Smartphone und 19 % ein Tablet. Smartphones sind vor allem bei den 19- bis 24-Jährigen verbreitet (87 %), bei den 14- bis 18-Jährigen (28 %) sowie den 35-44 Jährigen (24 %) sind Tablets beliebt. Bei allen Altersgruppen und allen Endgeräten ist das Senden und Empfangen von E-Mails die am häufigsten genutzte Anwendung:

  • 98 % tun dies über den PC, 77 % sogar täglich
  • 93 % nutzen dafür das Tablet, 45 % täglich
  • 84 % checken ihre E-Mails mit dem Smartphone, 46 % täglich

Somit wird wieder einmal deutlich, dass die E-Mail auch in Zeiten von Social Media einer der besten Kommunikationskanäle für Unternehmen ist, mittlerweile sogar in Echtzeit.

Mobile Shopping

Doch mit mobilen Endgeräten werden nicht nur E-Mails gelesen, sondern es wird auch eingekauft: 61 % der Befragten haben schon mindestens einmal etwas im Wert von bis zu 50 Euro über ihr Tablet gekauft, über das Smartphone sind es 40 %. Produkte ab einem Wert von 50 Euro werden sogar häufiger über das Tablet als über den PC oder das Smartphone gekauft.

Daraus wird deutlich: Für Onlineshop-Betreiber lohnt es sich nicht nur, ihren Newsletter für mobile Endgeräte zu optimieren, sondern Mobile Marketing ganzheitlich zu betreiben und auch den Onlineshop und den Bestellprozess zu überarbeiten. Vor der praktischen Umsetzung lohnt sich aber wie immer ein Blick in die Webanalyse sowie die E-Mail-Marketing-Auswertung, um den tatsächlichen individuellen Anteil an mobilen Zugriffen zu bestimmen.

Die aktuelle Studie kann kostenlos bei promio.net heruntergeladen werden.

Die besten Infografiken über E-Mail-Marketing in 2012

Im vergangenen Jahr wurden diverse Infografiken rund um das E-Mail-Marketing produziert, wir haben die interessantesten in einer Sammlung zusammengestellt:

Inhalt und Gestaltung eines Newsletters

Der Aufbau eines typischen Newsletters:

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Branchenunterschiede in der Newsletter-Gestaltung:

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Tipps für einen guten Betreff:

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Tipps für einen perfekten Call-to-Action:

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Über den Einsatz von Video in E-Mails:

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Sieben Sünden im E-Mail-Marketing:

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Was E-Mail-Empfänger gar nicht mögen:

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Versandzeitpunkt

Der optimale Zeitpunkt für den Newsletter-Versand:

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Newsletter-Versand in der Praxis:

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Mobile E-Mail-Marketing

Über die mobile E-Mail-Nutzung:

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Tipps für eine perfekte mobile E-Mail:

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Wann wirkt mobile Werbung? Tipps für den richtigen Versandzeitpunkt von mobilen Newslettern:

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E-Mail und Social Media

E-Mail vs. Social Media:

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Die Nutzung von E-Mail und Social Media in Deutschland:

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Zustellung

Tipps für eine hohe Zustellrate:

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Technik

Tipps zur Erstellung einer HTML-E-Mail:

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Tipps zur optimalen Darstellung des Newsletters im Posteingang:

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Kennzahlen im E-Mail-Marketing

E-Mail Check-Up – Tipps zur Verbesserung der Kennzahlen:

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Tipps zur Ermittlungs des Wertes eines Newsletters:

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E-Mail-Marketing und E-Commerce

Mit E-Mail-Marketing die Konversionen erhöhen:

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Sonstiges

Der Einsatz von E-Mail-Marketing im B2B-Bereich:

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E-Mail in Unternehmen: Tipps für den richtigen Umgang:

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Newsletter-Abonnenten im Google Suchergebnis generieren

Google bietet eine neue Form der Anzeigenerweiterung für AdWords an – wobei „neu“ hier eigentlich nicht das richtige Wort ist. Bereits seit einem Jahr wird immer wieder über Anzeigen im Google Suchergebnis berichtet, in denen man sich direkt nach Eingabe seiner E-Mail-Adresse für einen Newsletter anmelden kann. Ist der Nutzer mit seinem Google-Konto eingeloggt, ist die E-Mail-Adresse sogar bereits vorausgefüllt. Ziel ist eine weitere unmittelbare Interaktionmöglichkeit mit dem Unternehmen. Langsam wird dieses Feature nun auch in Deutschland ausgerollt.

Im ersten Moment klingt das wie ein Meilenstein in der Adressgenerierung: Eine One-Click-Lösung, bei der der Nutzer nicht einmal mehr seine E-Mail-Adresse angeben muss. Doch auch beim Einsatz dieser Anzeigenerweiterung gibt es einiges zu bedenken:

Zunächst muss der Inhalt der Anzeige auch zu einer integrierten Newsletter-Anmeldung passen, es sollte also im Idealfall der Newsletter selbst per AdWords beworben werden. Anderenfalls würde die Anzeigenerweiterung eher vom eigentlichen Thema der Anzeige ablenken und das mit dem Werbetext angestrebte Ziel gefähren. Hat sich ein Abonnent nun tatsächlich über die Anzeige für einen Newsletter registriert, muss er wie bei jeder Anmeldung umgehend abgeholt werden. Die Willkommens-E-Mail sollte daher zeitnah versendet werden, eventuell sogar mit Bezug auf den ungewöhnlichen Anmeldungsort.

Doch ggf. kommt es gar nicht so weit – der Nutzer hat Bedenken bezüglich des Datenschutztes. Und tatsächlich ist fraglich, ob diese Art der Abonnentengewinnung in Deutschland rechtlich zulässig ist. Bei der momentan aber ohnehin durch das Urteil des OLG München zum Double Opt-in herrschenden Unsicherheit ist es nun  Ansichtssache, ob der Zeitpunkt zum Testen dieser Anzeigenerweiterung denkbar günstig oder ungünstig ist. Google selbst schweigt sich zu diesem Thema scheinbar noch aus, in der offiziellen AdWords-Hilfe findet man noch keine Einträge zu den Newsletter-Ads.

Abschließend bleibt zu sagen, dass auch sogenannte Sitelinks bereits seit längerem eine gute Möglichkeit darstellen, über eine Google Anzeige nebenbei auch auf einen Newsletter aufmerksam zu machen.

Tipps für erfolgreiches E-Mail-Marketing zu Weihnachten

Ho, ho, ho – in nicht einmal vier Wochen ist es schon wieder so weit. Laut einer aktuellen Umfrage von eCircle unter über 100 Marketing-Entscheidern, ist die E-Mail nach wie vor der wichtigste Online-Kanal im Weihnachtsgeschäft – vor SEO, SEA, Affiliate Marketing, Display und Social-Media-Aktivitäten. Viele der Befragten erhöhen deshalb sowohl ihre Versandfrequenz als auch ihre Ausgaben für das E-Mail-Marketing in der Vorweihnachtszeit. Höchste Zeit also, sich Gedanken darüber zu machen, wie Newsletter in diesem Jahr umsatzsteigernd zur Weihnachtszeit eingesetzt werden können.

Aus dem Vorjahr lernen und aktuelle Trends berücksichtigen

Natürlich muss für die Weihnachtskampagne das Rad nicht neu erfunden werden. Ein Blick in die Webanalyse zeigt, welche Seiten und Produkte im vergangenen Jahr den meisten Traffic erhielten, Verkaufszahlen geben Aufschluss über die Verkaufsschlager zu Weihnachten oder innerhalb des Geschäftsjahres. Diese Produkte können dann im Newsletter besonders hervorgehoben werden.

Wie im Laufe des Jahres, so gilt auch beim Weihnachtsgeschäft: Newsletter und Landingpages für mobile Endgeräte optimieren. Denn viele erledigen den Weihnachtseinkauf bequem vom Sofa aus auf dem Tablet oder möchten sich von unterwegs oder im Ladengeschäft auf ihrem Smartphone noch einmal die Weihnachtsangebote ins Gedächtnis rufen. Ansonsten gilt dasselbe wie für jede andere Kampagne: Segmentieren, Personalisieren, Automatisieren und Testen.

Was kommt unter den Baum bzw. in die E-Mail?

Beliebte Themen für Weihnachts-E-Mails im klassischen E-Commerce sind die Präsentation von Top-Sellern, Geschenktipps für unterschiedliche Zielgruppen sowie Rabatte und Gutscheine. Außerdem interessant sind Last-Minute-Aktionen und Hinweise zu den Lieferzeiten, damit die Geschenke auch rechtzeitig zum Fest ankommen. Oder warum nicht in der Vorweihnachtszeit eine versandkostenfreie Lieferung anbieten? Und schließlich ist nicht jeder mit seinen Geschenken zufrieden, also kann man Hinweise zu Umtausch und Retourenservice kommunizieren.

Wer Produkte oder Dienstleistungen anbietet, die sich weniger gut zum Verschenken eignen oder zu dieser Jahreszeit seltener nachgefragt werden, kann sich trotzdem mit einer weihnachtlichen E-Mail-Kampagne in das Gedächtnis der Empfänger rufen. Wie wäre es zum Beispiel mit Tipps für kreative Geschenkverpackungen oder Rezepttipps für Kekse und selbstgemachten Glühwein zum Genießen in der Weihnachtszeit?

Es weihnachtet auf allen Kanälen

Das Design des Newsletters darf gern festlich sein und sollte sich auch nach dem Klick eines Call to Actions auf der Landinpage wiederfinden. Auch im Onlineshop selbst kann es weihnachtlich zugehen, der Besucher sollte aber durch das Design weder abgelenkt noch abgeschreckt werden – manchmal ist weniger mehr.

Doch E-Mail-Marketing ist natürlich nur ein Teil der Online-Aktivitäten im Weihnachtsgeschäft. Zwecks Neukunden-Aquise können beispielsweise spezielle Weihnachtskampagnen über Google AdWords geschaltet werden, mit weihnachtlichen Landingpages wird zudem die Auffindbarkeit im Web zu bestimmten Keyword-Kombinationen verbessert. Und auch in sozialen Netzwerken zeigt sich die Adventszeit, beispielsweise durch ein angepasstes Coverbild, Posts zu Geschenktipps, Rezepten und Verpackungsideen oder als Kommunikationskanal für Fragen rund um den Weihnachtseinkauf im Onlineshop.

Alle Jahre wieder: Weihnachtsgrüße per E-Mail

Traditionell versenden viele Unternehmen Weihnachtsgrüße per E-Mail an ihre Kunden, Geschäftskunden und Partner. Hier geht es aber nicht um Abverkauf und Produktpräsentationen, sondern darum, dem Empfänger eine Freude zu machen und sich für das vergangene Geschäftsjahr und gemeinsame Projekte zu bedanken – vor allem im B2B-Bereich.

Das wichtigste dabei ist die persönliche Ansprache mit Namen, in den Weihnachtsgrüßen kann auch gut eine Bildpersonalisierung eingesetzt werden. Inhaltlich sollte man sich für das Verfassen der Weihnachtsgrüße ein wenig Zeit nehmen: Beim Lesen müssen Emotionen geweckt und festliche Bilder im Kopf des Empfängers kreiert werden, statt ihn mit Standardfloskeln zu langweilen. Ein persönlicher Absender, beispielsweise mit Bild und Unterschrift, rundet gelungene Weihnachtsgrüße ab.

Frohes Neues Jahr! Im Januar geht’s gleich weiter

Das Weihnachtsfest kurbelt also den Umsatz ordentlich an – nach Weihnachten ist es aber keinesfalls vorbei. Im Anschluss an die große Umtauschwelle zwischen den Tagen, spekulieren viele Schnäppchenjäger auf Angebote und Rabatte im Januar, um ihre Geldgeschenke einzulösen. Also sollte man direkt im neuen Jahr die guten Vorsätze umsetzen und die E-Mail-Marketing-Aktivitäten auch im Januar weiter ausbauen.

Persönlichkeit zeigen mit Newslettern im Nur-Text-Format

Persönliche Ansprache ist im E-Mail-Marketing besonders wichtig. Sie beginnt bei der Grußformel und endet mit den Inhalten. Versendet werden die Newsletter dann meist als HTML-E-Mail – doch ist das wirklich persönlich? Denn solche E-Mails werden doch in der Regel nur von Unternehmen verschickt. Keine Privatperson würde auf die Idee kommen, einem Freund eine schön gestaltete HTML-E-Mail zu senden.

Wenn man es einmal so betrachtet, ist dann die schlichte E-Mail im Nur-Text-Format nicht per se die persönlichere Variante? Und wenn diese dann noch mit einem Grußwort, Absendername und personalisiertem Inhalt versehen wird – persönlicher geht doch es doch eigentlich gar nicht, oder?

Nein, dies ist kein Appell gegen schön gestaltete HTML-Newsletter. Diese haben natürlich ihre ganz eigenen Vorteile und können Produkte optimal in Szene setzten. Es soll lediglich ein Denkanstoß sein, dem Nur-Text-Newsletter vielleicht auch ab und zu eine Chance zu geben. Kreativ eingesetzt, kann er die Kommunikation auf eine besonders persönliche Ebene heben. So unsexy wie viele denken, ist er nämlich gar nicht!

Umfrage: Motivatoren für eine Newsletter-Anmeldung

Was sind die Hauptgründe dafür, einen Newsletter zu abonnieren? Diese Frage hat Statista im Juni 2012 anhand einer Befragung von 1292 Online-Konsumenten versucht zu beantworten. Interessant bei solchen Untersuchungen ist immer die Antwort auf die Frage: Um welche Art von Newsletter geht es bzw. welche Art von Newsletter hat der Befragte bei der Beantwortung im Hinterkopf? Onlineshops können beispielsweise ganz andere Inhalte bereitstellen, als Dienstleister oder Informationsanbieter. Eine Antwort darauf wird nicht geliefert – vielleicht sind die Ergebnisse deshalb zum Teil etwas überraschend:

  • Zunächst wenig verwunderlich liegt an erster Stelle die Aussicht auf Rabatte oder Sonderangebote (45 %). Ebenfalls im oberen Drittel steht die Aussicht auf Kostenloses im Austausch gegen die E-Mail-Adresse (28 %), wobei hier vermutlich kein tatsächliches Interesse an den Inhalten des Newsletters besteht.
  • An zweiter Stelle steht der Wunsch, auf dem Laufenden über Entwicklungen innerhalb der Firma oder Organisation zu sein (40 %), über neue und zukünftige Produkte benachrichtigt zu werden reizt 29 %. Letzteres steht im Widerspruch zur Aussage, dass nur 8 % auf dem Laufenden über Produkte, Dienstleistungen und Angebote sein möchten – der genaue Fragekontext wäre hier interessant. Und auch, dass die Unternehmen selbst für Abonnenten deutlich interessanter als dessen Produkte sein sollen, scheint auf den ersten Blick fragwürdig.
  • Zugang zu exklusiven Inhalten ist, etwas unerwartet, „nur“ 28 % wichtig, Viele interessieren sich zudem für Newsletter zu Themen und Marken mit denen sie auch sonst Berührungspunkte haben, beispielsweise über Hobbys, Interessen oder einen bereits getätigten Kauf (26 %).
  • Interessant ist die Erkenntnis, dass immerhin 15 % der Befragten einen Newsletter abonnieren, weil er ihnen empfohlen wurde. Empfehlungsmarketing scheint also nicht nur bei Kaufentscheidungen eine Rolle zu spielen.

Die Aussicht auf Expertentipps, Informationen und Veranstaltungstipps schlägt sich in den Ergebnissen der Umfrage nicht nieder, was darauf schließen lässt, dass es sich eher um E-Commerce-Newsletter handelt. Auch die Aussicht auf individualisierte Inhalte oder Bequemlichkeitsaspekte spielten in der Betrachtung scheinbar keine Rolle. Außer Acht gelassen werden sollten all diese Punkte bei der Konzeption des Newsletters jedoch deshalb nicht.