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optivo Branchen-Report: Newsletter-Gestaltung 2012

Der E-Mail-Marketing-Dienstleister optivo hat seinen „Branchen-Report: Newsletter Gestaltung 2012“ veröffentlicht. Darin wurden insgesamt 100 führende Unternehmen aus den Branchen  E-Commerce & Handel, Travel & Mobility, Internet & Verlage sowie Finanzen & Versicherungen anhand eines 148 Fragen starken Kriterienkataloges untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass das Potenzial in vielen Bereichen der Newsletter-Gestaltung noch ungenutzt ist, so beispielsweise in der Individualisierung, der mobilen Optimierung oder im Social E-Mail-Marketing. Weitere Untersuchungsfelder waren beispielsweise:

  • die inhaltliche Ausrichtung (redaktionell, verkaufsorientiert oder serviceorientiert)
  • der Einsatz von Call-to-Actions
  • die Verwendung als Dialog-Instrument mit Möglichkeiten zum Teilen oder zur Kontaktaufnahme
  • der Wiedererkennungseffekt durch diverse optische und inhaltliche Gestaltungsmerkmale
  • die rechtssichere Umsetzung des Newsletters

Die vollständige Studie kann hier heruntergeladen werden. Ausgewählte Inhalte präsentiert optivo auch in einem Webinar „Newsletter-Gestaltung 2012“ am 17.10.2012 sowie in einer Infografik.

Websites mit Blog Marketing monetarisieren

Suchmaschinen lieben guten Content. Was bietet sich also für Unternehmen besseres an, als ein eigenes Blog zu einem fachspezifischen Thema zu betreiben, um so zu bestimmten Begriffen besser über die Google-Suche gefunden zu werden? Natürlich sollte das Blog dann mit dem E-Mail-Marketing verbunden werden: Nicht alle Newsletter-Empfänger haben auch gleichzeitig einen RSS-Feed abonniert und verpassen so ggf. interessante Neuigkeiten. Deshalb kann per E-Mail regelmäßig auf Blogthemen hingewiesen und verlinkt werden.

Neben qualitativ hochwertigen Texten im Rahmen der OnPage-Optimierung spielen für die Relevanzbewertung durch Google und damit die Auffindbarkeit im Web auch Verlinkungen von anderen Websites eine wichtige Rolle – man spricht in diesem Fall von OffPage-Optimierung. Deshalb sind Unternehmen stets auf der Suche nach Artikelplätzen auf externen Blogs und Websites, in denen aus thematisch passenden Beiträgen zu ihrem Unternehmen verlinkt wird. Wer sein Unternehmensblog zusätzlich monetarisieren möchte kann also anderen Websitebetreibern bei der Suchmaschinenoptimierung helfen und neben den eigenen Inhalten auch Blogposts verkaufen.

Auf Marktplätzen wie teliad können Interessenten Artikel auf externen Websites erwerben und Thema, Linktexte und Links für diese selbst festlegen. Der Verkäufer bzw. Blogbetreiber verfasst dann entlang dieser Vorgaben einen entsprechenden Beitrag und erhält so neben einer finanzielle Vergütung zusätzlich aktuellen und thematisch passenden Content für sein Blog. Natürlich kann man solche Portale auch im Rahmen der eigenen OffPage-Optimierung nutzen. Wer diese Art von Blog Marketing betreibt, sollte aber stets den qualitativ hohen Anspruch an sein eigenes Blog bewahren und nur Käufe akzeptieren, die dem Leser auch einen tatsächlichen Mehrwert bieten – gleiches gilt auch als Käufer.

PreSales Marketing: Neue Wege in der Vertriebsanbahnung

Gastartikel von Rober Nabenhauer

Jahr für Jahr investieren deutsche Firmen Milliardenbeträge in ihr Marketing. Die gewaltigen Summen spiegeln die Wichtigkeit dieses Unternehmensfeldes wider, sind aber auch ein starkes Indiz für eine zunehmende Fehlentwicklung. Vorsichtigen Schätzungen zufolge werden sich die Ausgaben innerhalb der nächsten fünf Jahre um durchschnittlich 1,9 % erhöhen – und das jährlich.

Dabei birgt gerade das Internet ein erhebliches Potenzial zur Effizienzsteigerung, von dem aber nur sehr zaghaft und nicht in ausreichendem Maße Gebrauch gemacht wird. Lassen Sie uns das heute ändern und lassen Sie mich Ihnen zeigen, wie Sie eine Vertriebsanbahnung auf Autopilot etablieren können, eine nahezu vollautomatische Kundengewinnung.

Das konventionelle Marketing und seine Entwicklung

Keine andere Form der konventionellen Kundengewinnung ist heute noch so beliebt wie die Kaltakquise. Nahezu jedes Unternehmen hat diese Methoden bereits eingesetzt: Telefonanrufe, Postwurfsendungen, Faxe – um nur die prominentesten Vertreter zu nennen. In zwei Punkten gleichen sich alle Instrumente der Kaltakquise:

  1. Sie basieren auf einem Gießkannen-Modell: Die Werbemittel werden möglichst weit gestreut, um so viele Interessenten wie möglich zu erreichen. Das geschieht mehr oder weniger im Blindflug.
  2. Ihre Erfolgsraten sinken seit Jahren und haben ein unrentables Niveau erreicht. Eine Pauschal-Werbung erzielt einfach keine nennenswerte Wirkung mehr, die Empfänger haben „auf Durchzug“ geschaltet.

Auch wenn das Traditionalisten nicht gefallen wird, stirbt die Kaltakquise langsam, aber sicher aus. Die aus ihr resultierende omnipräsente Werbewelt, in der wir uns heute alle bewegen, stößt immer mehr auf Ignoranz und offene Ablehnung – keine gute Ausgangsposition für Unternehmen.

Die Alternative: Soziale Medien

Social-Media-Agenturen schießen wie Pilze aus dem Boden, die Budgets für Facebook und Co. wachsen und viele Führungskräfte haben schon das eine oder andere Seminar zum Thema Social Media hinter sich gebracht. Dieses große Interesse der Wirtschaft hängt nicht unbedingt mit einer überschwänglichen Technikbegeisterung zusammen, resultiert aber unmittelbar aus der schwächelnden Kaltakquise.

Euphorie und Enthusiasmus für soziale Netzwerke sind jedoch in den meisten Fällen schnell geweckt. Schließlich warten in diesen Online-Welten Kunden geradezu darauf, gefunden und angesprochen zu werden. Die eigenen Werbemittel lassen sich außerdem nahezu kostenneutral verteilen – eine schöne Vorstellung. Tatsächlich treten viele Unternehmen bereits nach wenigen Wochen den Rückzug an. Entweder sie sind Opfer eines sogenannten „Shitstorms“ geworden oder sie finden schlicht keine Kontakte und Fans. Soziale Medien bergen zwar ein hohes Potenzial, aber eben auch sehr viele Risiken. Ohne ein ausreichendes Know-how ist der Ruf des Unternehmens schnell in Mitleidenschaft gezogen.

Die Symbiose: das PreSales Marketing

Viele Unternehmer und Führungskräfte stehen vor einer zukunftsweisenden Entscheidung: konventionelles Marketing oder soziale Medien? Diese Frage liegt nahe, ist aber vollkommen irreführend. Schließlich gibt es kein „Entweder, oder“, keine Schwarz-Weiß-Betrachtung. Viele Marketingexperten haben das noch nicht erkannt oder propagieren das genaue Gegenteil. Damit unterscheidet sich das PreSales Marketing von den meisten Akquise-Strategien, denn es kombiniert die Methoden des konventionellen Marketings mit denen der neuen Online-Medien. Das Ergebnis ist eine Symbiose, die nicht nur eine hohe Effektivität, sondern eben auch eine unvergleichbare Effizienz aufweist.

Im Mittelpunkt stehen dabei Sie als Unternehmer. Ihr Kontaktnetzwerk wird in einem ersten Schritt ausgebaut, um im zweiten gepflegt zu werden. Zu jedem einzelnen Ihrer Kontakte bauen Sie eine positive Beziehung auf. So wächst ein nachhaltiges Vertrauensverhältnis und der Verkaufsabschluss wird zur reinen Formsache. Mehr noch: Durch die intensiven Bindungen werden Sie von Ihren Kontakten wärmstens weiterempfohlen, aber auch direkt und selbständig angesprochen, wenn diese Bedarf an Ihren Produkten haben. So lässt sich langfristig eine Vertriebsanbahnung auf Autopilot etablieren, die mit einem Minimum an Arbeitsaufwand aufkommt – hohe Investitionen müssen Sie im PreSales Marketing ohnehin nicht tätigen.

Der typische Weg eines PreSales Marketing Interessenten

Lassen Sie uns dieses theoretische Modell an einem Beispiel aus der Praxis festmachen. Das nachfolgende Szenario ist natürlich nur einer der vielen Wege, die Sie im PreSales Marketing einschlagen können, aber es verdeutlich die Wirkungsprinzipien recht anschaulich. Sie betreiben einen Online-Shop für Gartenartikel, verkaufen also Schaufeln, Blumentöpfe, Rasenmäher und ähnliche Produkte. Ihr vorrangiges Ziel muss es nun zunächst einmal sein, neue Kontakte zu finden, die Sie dann im Laufe der Zeit in Kunden verwandeln können. In einem ersten Schritt schreiben Sie einen Ratgeber zum Thema Gartenbau.

Mit dieser Publikation sorgen Sie nicht nur für Aufmerksamkeit, sondern stärken gleichzeitig auch Ihre Reputation – ein Kernziel des PreSales Marketing. Ihrem E-Book widmen Sie eine ganze Landing-Page. Um Ihren kostenlosen Ratgeber herunterladen zu können, müssen sich Ihre Besucher eintragen. Der Name und die E-Mail-Adresse genügen dabei in aller Regel. Nun haben Sie im Grunde schon neue Kontakte gefunden, die Ihnen allerdings keinen Nutzen bringen. Schließlich handelt es sich dabei nur um Leser, nicht um potenzielle Kunden.

Im nächsten Schritt richten Sie einen Follow-Up-Autoresponder ein, der Ihre neuen Kontakte mit Informationen versorgt. Diese sollten keinesfalls werblich sein, sondern redaktioneller Natur. Versenden Sie also regelmäßig Tipps, Checklisten und Empfehlungen. Während Ihre Kontakte lernen, wie sich Pflanzen winterfest machen lassen und wie ein Beet richtig angelegt werden sollte, beschäftigen sie sich indirekt auch mit Ihrem Unternehmen.

Auf diese Weise wächst nach und nach ein Vertrauen, welches sich vielleicht in einem Monat, unter Umständen aber auch erst in einem Jahr auszahlen wird. Dann nämlich, wenn Ihr Kontakt einen Bedarf an Ihren Produkten feststellt. Er wird direkt zu Ihnen kommen, denn zu Ihnen hat er Vertrauen, zu Ihnen hat er bereits eine Beziehung aufgebaut. Während dieser „Wartezeit“ versorgen Sie Ihren Kontakt natürlich weiterhin mit Informationen und festigen so Ihre Bindung.

Newsletter: Der perfekte Informationskanal

Wie Sie an diesem einfachen Beispiel bereits sehen konnten, nehmen E-Mails einen prominenten Platz innerhalb des PreSales Marketing ein. Neben Autorespondern kommen natürlich auch klassische Newsletter zum Einsatz. Sie sind der ideale Kanal, um Ihre Informationen einem großen Publikum zugänglich zu machen. Newsletter-Abonnenten gelten im PreSales Marketing als sehr hochwertige Interessenten, da sie sich aktiv über Ihr Unternehmen und Ihre Produkte informieren. Das macht es besonders einfach, sie in zahlende Käufer zu verwandeln. Der Schlüssel hierzu liegt einzig und allein in Ihren Inhalten.

Was bei unserem Beispiel für die Autoresponder gilt, das hat auch ganz allgemein für Ihre Newsletter Bedeutung: Versenden Sie redaktionelle Informationen wie zum Beispiel Tipps oder Checklisten, verzichten Sie auf werbliche Inhalte. Nur so können Sie die Aufmerksamkeit auf einem hohen Niveau halten und sich mit Ihren informativen Beiträgen als Experte profilieren. Das sorgt wiederum für eine stabile Vertrauensbasis zwischen Ihnen und Ihren Kontakten – die ideale Verkaufsgrundlage.

Außerdem sollten Sie Ihre Newsletter-Inhalte mit Ihren übrigen Marketingkanälen vernetzen. So erreichen Sie ohne große Mühe eine beachtliche Kontaktbindung. Ihre Leser werden sich nicht nur über Ihren Newsletter informieren, sondern beispielsweise auch über Ihren YouTube-Kanal, der sie dann zu Ihrem Blog führt und dieser verweist letztlich auf Ihre Webseite und damit auf Ihre Angebote.

Ihre Kontakte beschäftigen sich also fortwährend mit Ihrem Unternehmen, ohne dass Sie hierfür hohe Investitionen tätigen müssten. Die Inhalte dürfen schließlich dieselben sein, einzig die Verpackung muss jedes Mal variieren. Der große Vorteil von Newslettern liegt auf der Hand: Mit diesen weitestgehend automatisierten Systemen versenden Sie Ihre Informationen an unzählige Kontakte – mit nur einem einzigen Knopfdruck. An Effizienz ist das kaum zu übertreffen. Einzig die sozialen Netzwerke erreichen durch ihre Teil-Funktionen ein noch höheres Potenzial.

Doch auch Newsletter sind nur eine einzige Methode innerhalb des PreSales Marketing Spektrums. Im Kern geht es immer darum, eine positive Beziehung zu Ihren Kontakten aufzubauen. Dieser menschliche Aspekt sollte auf keinen Fall unterschätzt werden. Nur so können Sie nachhaltig Kunden finden, ohne hohe Investitionen tätigen zu müssen. Dabei wünsche ich Ihnen viel Erfolg.

Interesse geweckt? Dann besuchen Sie mich unter www.presalesmarketing-blog.com

Über den Autor

Robert Nabenhauer, geboren 1975 im „Badischen Geniewinkel“ Meßkirch, verfügt über eine breite kaufmännische Ausbildung als Groß- und Außenhandelskaufmann und Handelsfachwirt. Als jüngster Außendienstler in der Verpackungsbranche konnte er sich schon bald als deutschlandweit umsatzstärkster Verkäufer etablieren. Neben umfangreichen Fort- und Weiterbildungen in den Bereichen Marketing, Menschenführung, Psychologie, Selbstorganisation und Mentalarbeit hat er zusätzlich eine Ausbildung zum lizensierten Tempus-Trainer der Akademie der Tempus GmbH von Prof. Dr. Knoblauch absolviert. Das für den erfolgreichen Aufbau des Unternehmens erworbene Know-how macht Robert Nabenhauer zum Experten für Marketing, Kommunikation, Führung und Selbstmanagement. Mit seiner zweiten Firma, der 2010 gegründeten Nabenhauer Consulting GmbH, möchte er diese Kenntnisse nun in Form des PreSales Marketing aktiv weitergeben.

Newsletter-Idee: Best of Social Media

Es muss nicht immer nur SWYN sein: Der Begriff Social E-Mail-Marketing kann weiter gefasst werden, so versteht man darunter beispielsweise auch Lead-Generierung. In Sozialen Netzwerken kann auf den Newsletter verwiesen oder eine Anmeldung gleich integriert werden, im Newsletter selbst verlinkt man auf die sozialen Unternehmensprofile. Wer seinen Newsletter bei Veröffentlichung zusätzlich in Sozialen Medien teilt, erreicht sogar Nicht-Abonnenten – anders herum wird es schon schwieriger. Denn wie erfahren die Abonnenten, was ihnen entgeht, wenn sie dem Unternehmen nicht in Sozialen Netzwerken folgen?

Wie wäre es mit einem Sondernewsletter, der die bestens Posts und Tweets aus Facebook und Twitter oder die schönsten Pins aus Pinterest darstellt?

In einem Best of kann man das Interessanteste aus einzelnen Social Media Kanälen zusammenstellen. Viele kleinere Meldungen und Links, die sich mal eben twittern oder posten lassen, bleiben dem Newsletter-Abonnenten verborgen, bieten ihm aber dennoch einen Mehrwert. Der Call to Action sollte also ganz klar sein: „Folgen Sie uns auch in Sozialen Netzwerken und verpassen Sie nichts mehr!“

Wichtig dabei bleibt aber: Natürlich gibt es eine inhaltliche Schnittmenge, einige Themen schaffen es sowohl in den Newsletter als auch in die Sozialen Netzwerke. Damit beide Kanäle weiterhin ihre Berechtigung haben, dürfen die  kommunizierten Themen aber nicht komplett identisch sein.

Newsletter für die SEO nutzen

Newsletter sind in der Regel über eine URL als entpersonalisierte Webversion aufrufbar. Diese Funktion ist beispielsweise Voraussetzung, um Newsletter über SWYN-Funktionen in Sozialen Netzwerken zu teilen. Warum nun nicht den Newsletter nutzen, um die Auffindbarkeit des Unternehmens im Web zu verbessern?

Guter, relevanter Content ist hierbei natürlich wie immer die Basis. Da Newsletterinhalte aber meist nur aus kurzen Teasern bestehen, kann man mit OnPage-Maßnahmen, die man von der klassischen Suchmaschinenoptimierung für Websites kennt, etwas nachhelfen. Ein Anbieter, der diese Funktion für Newsletter bereitstellt, ist das sitepackage:// Newsletter-System.

So kann beispielsweise den Suchrobotern (Meta Robots) signalisiert werden, dass sie die Webversion in ihren Index aufnehmen und die enthaltenen Links verfolgen sollen. Auf hinterlegte Meta Keywords greifen einige Suchmaschinen zurück – Google allerdings nicht. Die Meta Description wird in Suchergebniseinträgen angezeigt, zudem wird sie als Text für Share With Yout Network Funktionen definiert. Der Meta Author spielt in Zeiten zunehmender Personalisierung im Web, beispielsweise durch Rich Snippets, eine wichtige Rolle.

Die ergänzenden Metadaten stehen im nicht-sichtbaren Bereich des Newsletters – den Abonnenten stören sie also nicht, Suchmaschinen berücksichtigen sie und die Auffindbarkeit im Web kann dadurch verbessert werden. Warum also nicht das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden?

Wie antwortet man auf einen Newsletter?

Wie antwortet man normalerweise auf eine E-Mail? Man klickt auf den Anworten-Button und sendet seine Nachricht an die Absenderadresse. Diese spielt im E-Mail-Marketing eine große Rolle, sie kann die Reputation eines Unternehmens beeinflussen und eben dem Abonnenten als Kommunikationskanal dienen – oder lieber nicht?

Aus welchen Gründen auch immer – Interesse, Lob, Kritik, Anregungen – der Newsletter hat den Abonnenten dazu bewegt, Kontakt mit dem Unternehmen aufnehmen zu wollen. Auf welchem Wege kann er dies nun am schnellsten tun und auch eine entsprechende Rückmeldung erwarten?

Auf die Absenderadresse antworten

Eine intuitive Möglichkeit ist, einfach auf den Newsletter zu antworten – der Bezug wäre sofort klar.  Wahrscheinlich wird diese Möglichkeit eher selten genutzt, aber es kommt vor – und darauf muss ein Unternehmen vorbereitet sein. Unbeantwortete Anfragen wirken sich negativ auf die Zufriedenheit aus.

Allgemeine Adressen wie newsletter@ oder info@ müssen regelmäßig abgerufen und Anfragen beantwortet oder an die entsprechenden Verantwortlichen weitergeleitet werden. Sofern im Newsletter ein Autor kommuniziert wird und dieser sich beispielsweise persönlich im Editorial äußert, kann auch eine persönliche Absenderadresse eingesetzt werden.

Weitere Kommunikationskanäle benennen

Wer die Kommunikation in einen anderen Kanal lenken will, kann seine Leser natürlich erst einmal mit einer no-reply-Adresse abschrecken. Einladender ist es allerdings, auf eine kryptische E-Mail-Adresse zu verzichten und stattdessen im Newsletter Kanäle für (Rück)Fragen prominent zu kommunizieren. Dies können beispielsweise Hinweise auf FAQ, Supportseiten, ein Kontaktformular, Telefonnummern, weitere E-Mail-Adressen oder auch Social Media sein.

Eine schöne Idee ist auch eine automatische Antwort-E-Mail auf die Absenderadresse des Newsletters einzurichten und dort die Kontaktmöglichkeiten zu kommunizieren. So werden alle Eventualitäten der Kontaktaufnahme zielgerichtet abgedeckt. Welche Möglichkeit auch immer ein Unternehmen wählt – wichtig im Sinne der Nutzerzufriedenheit ist eine (zeitnahe) Reaktion auf Anfragen.

Gültigkeitsdauer von Opt-ins

Verlieren Opt-ins irgendwann ihre Gültigkeit? Wann darf man seine Abonnenten nicht mehr anschreiben, auch wenn sie dem Erhalt von E-Mails einstmals zugestimmt haben? Grundsätzlich muss man sagen: es kommt darauf an. Stefan Mies von artegic gibt hierzu Tipps, was man bei der Versandfrequenz beachten sollte:

Abonniert ein Empfänger einen Newsletter, gilt seine Einwilligung, sofern er sich nicht wieder abmeldet, unbeschränkt für zukünftige Newsletter-Ausgaben. Allerdings sollte zwischen der Anmeldung und dem ersten Versand bzw. zwischen dem Versand zweier Newsletter-Ausgaben kein allzu großer Zeitraum liegen. Den ersten Newsletter also zeitnah nach dem Opt-in versenden, beispielsweise die aktuelle Ausgabe. Zwar gibt es keine verbindliche Höchstdauer von Opt-ins, sicherheitshalber sollte aber nicht länger als ein Jahr gewartet werden. Zu einem ähnlichen Urteil kam auch das LG München. Beachten muss man aber, dass hierbei immer die Rede von Werbe-E-Mails ist. Die Einschätzung, inwiefern jeder Newsletter zwangsläufig auch Werbung ist, lässt Interpretationsspielraum.

Bei der Reaktivierung einer E-Mail-Adresse, die lange nicht gebraucht wurde, gelten jedoch andere Regelungen als bei der Reaktivierung inaktiver Abonnenten. Letztere dürfen problemlos kontaktiert werden, erstgenannte können dagegen erst nach einer erneuten Einwilligung reaktiviert werden. Ob ein Aufruf zum erneuten Opt-in demnach rechtlich zulässig ist, ist Grauzone. Wer aktives und professionelles E-Mail-Marketing betreibt, sollte jedoch gar nicht erst in die Verlegenheit kommen, seine Abonnenten länger als ein Jahr nicht kontaktiert zu haben.

5 Minute Mobile Makeover

Wir berichten immer wieder über die Notwendigkeit und Möglichkeiten, E-Mail für mobile Endgeräte zu optimieren. Wer jetzt denkt, Social-Media-Dienste gehen hier bereits mit einem guten Beispiel voran, hat sich geirrt! Prominentes Beispiel ist Twitter.

Zwar ist die erst jüngst erschienene wöchentliche Zusammenfassung per E-Mail für die Darstellung auf mobilen Endgeräten optimiert  –  die „normalen“ Benachrichtigungen jedoch leider nicht: Vor allem der Text ist viel zu klein und somit kaum lesbar.

Das hat CampaignMonitor zum Anlass genommen, ein „5 minute mobile makeover“ für Twitter-Benachrichtigungen zu entwickeln: Mit einigen simplen Anpassungen im Code ließe sich die Darstellung leicht optimieren. Deshalb ruft das Team von CampaignMonitor auch dazu auf, Twitter mit folgenden Tweet auf den Missstand aufmerksam zu machen und zum Handeln zu bewegen.

Hey @twitter – your email notifications aren’t mobile-friendly. Here’s a 5min fix – http://bit.ly/5min-makeover /via @campaignmonitor

Das Beste: Für alle, die ihren eigenen Newsletter für mobile Endgeräte optimieren wollen, steht der entsprechende Code frei zum Download bereit und kann in das eigene HTML E-Mail-Design übernommen werden.

Unique Content im Online-Marketing

Unique Content beschreibt Inhalte, die im Web nur einmalig zu finden sind. Dabei geht es nicht in erster Linie um die thematische Einzigartigkeit, sondern um die Formulierung des Textes. Ist ein Text dagegen in genau gleicher Form auf unterschiedlichen URLs zu finden, spricht man im Gegenzug von Duplicate Content. Dieser wird nicht nur vom Nutzer negativ bewertet, da er keinen Mehrwert liefert, sondern auch von Suchmaschinen.

Unique Content spielt eine entscheidende Rolle bei der Suchmaschinenoptimierung und beim Backlink-Aufbau. Doppelter Inhalt wird von Google in der Regel nicht indexiert, damit sich auf den ersten Suchergebnisseiten nicht immer wieder der gleiche Artikel wiederfindet. Zudem beeinflusst Duplicate Content wahrscheinlich auch das Ranking von Seiten negativ. Deshalb ist es wichtig im Online- und Content-Marketing Texte zu produzieren, die im Web einmalig sind. Was beudetet dies in der Praxis? Im Folgenden zwei Beispiele:

Unique Content in der Online-PR

Wer Pressemeldungen manuell in unterschiedliche Presseportale einstellt, kann die Auffindbarkeit dieser in der Google-Suche erhöhen, indem er pro Portal mit unterschiedlichen Textversionen arbeitet. Diese kann man entweder manuell erzeugen, in dem man einen Ausgangstext in verschiedene Varianten abwandelt, oder man automatisiert das Ganze, indem man sich entsprechende Tools zu Hilfe nimmt. Diese ersetzen automatisch vordefinierte Textpassagen und Keywords durch Synonyme und erstellen so aus einem Text unterschiedliche Versionen. Bei dieser Art von Abwandlung, bei der aus einem Ausgangstext diverse unterschiedliche Versionen erzeugt werden, spricht man von Article Spinning.

Unique Content im E-Mail-Marketing

Wer bei seinem Newsletter eine Webversion bereitstellt, kann diese auch von Google indexieren lassen. Deshalb ist es auch im E-Mail-Marketing wichtig, einzigartige Texte zu produzieren. Das freut nicht nur die Suchmaschinen, sondern auch den Leser, besonders wenn er auf unterschiedlichen Kanälen vom Unternehmen kontaktiert wird.

Im E-Mail-Marketing sollte man aber noch einen Schritt weiter gehen und versuchen, thematischen Unique Content zu produzieren: Das bedeutet, dass Newsletter-Inhalte zwar ab und zu auch Abwandlungen und Hinweise auf bestehende Blog- oder Newsbeiträge einer Website sein können, ein Newsletter aber überdies vor allem thematisch exklusive Inhalte bereithalten sollte, die der Empfänger nur auf diesem Wege erhält. Es sollte also nicht nur die Schreibweise, sondern auch das Thema unique sein.

Medienübergreifend Newsletter-Abonnenten generieren

Newsletter-Abonnenten können wir längst nicht nur über ein Formular auf der eigenen Webseite generieren. Im Grunde haben wir bei jedem Kontakt zu einem (potenziellen) Kunden in jedem Medium die Chance, ihn zu einem Newsletter-Abonnenten zu machen. Oft gibt es dabei Überschneidungspunkte:

Eigene Webseite

  • prominent platziertes und gut verständliches Anmeldeformular auf der Webseite, ggf. mit Beispiel-Newslettern
  • bei weiteren Webformularen, z.B. beim Whitepaper-Download, Checkbox für Newsletter-Anmeldung integrieren

Social Media

  • Link oder Anmeldeformular auf Unternehmensprofilen und -seiten in sozialen Netzwerken, z.B. Facebook, Twitter, Google+, XING
  • SWYN-Links innerhalb des Newsletters anbieten, um virale Effekte sozialer Netzwerke zur Reichweitensteigerung zu nutzen

Mobil

  • mobile Landingpage für Newsletter-Anmeldung, erreichbar z.B. über mobile Webseite, QR-Codes oder mobile Werbeanzeige

E-Commerce

  • während des Bestellprozesses Möglichkeit zur Newsletter-Anmeldung bereitstellen
  • Hinweis im Rahmen der Bestell- und Versandbenachrichtigungen
  • “Keine Neuigkeiten im Shop mehr verpassen!“

E-Mail

  • in der täglichen (Kunden-)Kommunikation über Signatur auf Newsletter hinweisen

Online Ads

  • über Online-Werbeanzeigen, z.B. Google Ads oder Facebook Ads, auf Newsletter-Anmeldung mit entsprechender Landingpage verweisen

Gewinnspiele

  • Gewinnspiel unter allen Newsletter-Abonnenten; Achtung: Diese Möglichkeit liefert ggf. qualitativ weniger „hochwertige“ Newsletter-Abonnenten, da sie nicht in erster Linie am Produkt sondern am Gewinn interessiert sind
  • Checkbox für Newsletter-Anmeldung bei der Datenübermittlung zur Gewinnspiel-Teilnahme

Print

  • in Print-Werbemitteln wie Anzeigen, Flyern, Broschüren, Mailings usw. auf Newsletter hinweisen, ggf. über QR-Code mit mobiler Landingpage

Messe

  • auf Werbemitteln und am Messestand auf den Newsletter hinweisen und Anmeldung direkt vor Ort ermöglichen, z.B. über vorgefertigte Anmeldekärtchen

Über weitere Ideen und Ergänzungen freuen wir uns.