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Vertraue mir: Werbung im E-Mail-Marketing

Jeder vierte Newsletter-Abonnent, der sich für diesen bewusst registriert hat, vertraut den dort dargebotenen Produktinformationen – das zeigt die Studie zum Vertrauen in Werbung von Nielsen. Viel oder wenig? Dazu ein Vergleich:

  • Empfehlungen von Freunden und Bekannten: 88 %
  • Online-Konsumentenbewertungen: 66 %
  • Redaktionelle Inhalte: 51 %
  • Markenwebsites 36 %
  • Anzeigen in Zeitungen / Zeitschriften: 28 %
  • TV-Werbespots, Außenwerbung, Newsletter: 26 %
  • Werbung vor Filmen / Produkplatzierungen im Fernsehprogramm: 24 %
  • Marken-Sponsoring: 22 %
  • Werbung in Suchmaschinen-Ergebnissen: 21 %
  • Online-Werbespots / Anzeigen in Sozialen Netzwerken: 19 %
  • Online-Werbebanner: 16 %
  • Werbe-SMS / Werbung auf mobilen Endgeräten: 13%

Warum ist das so?

Was bei dieser Auswertung zählt, ist das „Warum?“. Dass Empfehlungen an erster Stelle stehen, ist nicht weiter überraschend. Ein Freund hat selten ein Interesse daran, Dinge weiterzuempfehlen, von denen er selbst nicht überzeugt ist. Wenn Glaubwürdigkeit und Manipulierbarkeit eine Rolle spielen, dürften die Online-Konsumentenbewertungen allerdings nicht an zweiter Stelle stehen, denn hier fangen die Manipulationsmöglichkeiten im Grunde schon an. Und warum wird einer Anzeige in Printmedien mehr Vertrauen entgegengebracht als online, in Sozialen Netzwerken oder gar mobil? Oder warum ist ein Produkt auf meiner Markenwebseite vertrauenswürdiger als in einem Newsletter oder einer Anzeige mit entsprechender Verlinkung zu eben dieser Seite?

Was können wir daraus lernen?

Warum abonniere ich bewusst ein Werbemittel, dem ich eigentlich gar nicht vertraue? Auch wenn die Beweggründe für die Antworten nicht immer direkt nachvollziehbar sind, können wir trotzdem aus diesen Erkenntnissen lernen und versuchen, das Vertrauen in unseren Newsletter zu stärken. Die Ansätze sind nicht neu, besonders das Empfehlungsmarketing wird aber durch die Ergebnisse der Nielsen-Studie weiter bestärkt:

  • Social Proof bereits bei der Newsletter-Anmeldung
  • Empfehlungsmöglichkeiten über SWYN-Links aus dem Newsletter heraus bereithalten
  • Kundenbewertungen von Produkten bzw. Links zu Produktbewertungen integrieren
  • Testimonials einsetzten
  • Newsletter nicht nur als Werbekanal nutzen, auch redaktionelle Inhalte bereitstellen
  • vertrauenswürdiger und eindeutiger Absender

Newsletter-Anmeldung mit Social Proof

Menschen sind Herdentiere. Oder anders ausgedrückt: Menschen vertrauen auf die Empfehlungen anderer. Warum dieses Verhalten also nicht bei der Newsletter-Anmeldung zu Nutze machen? Social Proof nennt sich dieser Ansatz.

Social Plugins, wie der „Gefällt mir“-Button, der Twitter-Button oder der +1-Button,  finden sich mittlerweile auf den meisten Unterseiten einer Website. Der Effekt: Hat ein Artikel oder eine Seite viele „Likes“, schaue ich genauer hin. Social Plugins sollten also auch auf der Seite der Newsletter-Anmeldung integriert werden.

Live-Counter und Testimonials einbinden

Man kann aber noch einen Schritt weitergehen und konkrete Zahlen zur Newsletter-Anmeldung kommunizieren, wie etwa die Gesamtzahl der Abonnenten oder die Zahl der neuen Abonnenten in den letzten Tagen, Wochen oder Monaten – ein Live-Counter wäre die Ideallösung. Einziger Nachteil: Diese Zahlen beeindrucken natürlich erst ab einer gewissen Anzahl an Abonnenten. Kleine Zahlen könnten eher abschrecken.

Aber nicht nur Zahlen können helfen, den Interessierten von der Newsletter-Anmeldung zu überzeugen, sondern auch Feedback anderer Abonnenten. Zitate, die den Mehrwert des Newsletters authentisch kommunizieren, können die Anmelderate erhöhen.

Newsletter automatisch auf Tumblr veröffentlichen

Tumblr als SWYN-Link über den Abonnenten die Inhalte eines Newsletters in ihrem Tumblelog veröffentlichen können, gehört zur Standardausstattung einer Newsletter-Software für Social E-Mail-Marketing. Reichweitenerhöhung ist der klare Vorteil. Wie wäre daher, wenn nicht nur die Leser, sondern auch der Versender den Newsletter automatisch in seinem eigenen Blog auf Tumblr veröffentlichen könnte? Praktisch und effektiv! Das hat sich auch die webworx GmbH gedacht und ihr sitepackage:// Newsletter-System um eine entsprechende Schnittstelle erweitert.

Auf Twitter und Facebook folgt nun Tumblr

Mit Facebook und Twitter geht es schon lange, jetzt kann man auch einen Tumblr-Account mit der Newsletter-Software vernetzten. Das Ganze läuft über einen Assistenten in wenigen einfachen Schritten und zukünftig braucht man beim Newsletter-Versand nur noch einen zusätzlichen Haken zu setzten – den Rest erledigt das Newsletter-System von ganz allein: Aus der Betreffzeile und einem Kurzlink auf die Webversion generiert sitepackage:// automatisch einen passenden Blogeintrag.

So kann man ohne großen Aufwand die Reichweite einer E-Mail-Kampagne erhöhen. Und ein Unternehmensblog bei Tumblr lohnt sich, laut aktuellen Zahlen weist der Blogging-Dienst pro Monat 120 Millionen Nutzer  und damit potenzielle Kunden auf. Wir sind gespannt, welcher Social Media Dienst als nächste an das sitepackage:// Newsletter-System angebunden wird um E-Mail-Marketing noch sozialer zu machen.

E-Mail-Marketing und Pinterest einmal anders kombiniert

Pinterest, der Bookmarking-Dienst für Bilder und Videos, erfreut sich auch in Deutschland weiter steigender Beliebtheit. Und auch die Pinterest-Funktionen werden stetig ausgebaut – aktuell das Video-Pinning. So können Nutzer mittlerweile nicht mehr nur YouTube-Videos, sondern auch Vimeo-Videos pinnen.

Mit Hilfe des sogenannten Pin it-Buttons können Inhalte auf Webseiten mit einem Klick an die eigenen Pinterest-Pinnwände geheftet werden. Warum Pinterest also nicht auch in die SWYN-Funktion des Newsletters aufnehmen? Voraussetzung ist natürlich, dass der Newsletter aussagekräftige Bilder bzw. Video bereithält. Rein textbasierte E-Mails sind für Pinterest natürlich nutzlos.

Zugegeben, die Integration des Pin it-Buttons in die SWYN-Funktion des Newsletters ist keine besonders neue Idee – es gibt aber noch weitere Möglichkeiten um Pinterest mit dem E-Mail-Marketing zu verknüpfen.

MailChimp: E-Mail-Kampagnen aus Pinterest-Inhalten erstellen

Der Software-Anbieter MailChimp bietet seinen Kunden mit dem Pinterest Chimplet jetzt die Möglichkeit, Pinterest-Boards als E-Mail-Kampagnen zu versenden. Einfach Nutzernamen eingeben und Board auswählen. Anschließend kann man zwischen vier unterschiedlichen E-Mail-Templates wählen. Besonders interessant: Das einspaltige Layout scheint für die Smartphone-Nutzung optimiert zu sein. Die Kampagnen können die Nutzer dann wie gewohnt in der Newsletter-Software verwalten.

Wir finden: eine schöne Idee für Unternehmen, die auf Pinterest besonders aktiv sind!

Social Content für Newsletter

Auf der Suche nach immer neuen Content-Quellen für Newsletter widmet sich dialogue1 in seinem Blog dem Thema „Social Content“. Aber was genau ist das eigentlich? Wir würden es als Inhalte bezeichnen, bei denen die Menschen und ihre Interaktionen im Vordergrund stehen. Dabei geht es sowohl darum, auf die Fragen und Bedürfnisse der Abonnenten einzugehen bzw. deren Meinung zu erfragen und zu präsentieren, als auch um die eigene Mitarbeiter.

Mögliche Inhalte für den nächsten Social Content im Newsletter

  • „Kunde des Monats“
  • Auszug aus den häufigsten FAQ
  • Mitarbeiterporträts
  • Kundenbefragungen
  • Kunderezensionen

Weitere Ideen für Social Content liefert dialogue1.

5 ½ Verfahren zur Newsletter An- und Abmeldung

Mit welchen Verfahren kann man eine Newsletter-Anmeldung bzw. -Abmeldung durchführen? Ist das, was wichtig bei der Anmeldung ist, auch wichtig bei der Abmeldung? Wir wollen 5 ½ gängige Begriffe und Möglichkeiten kurz im Vergleich vorstellen:

1. Double Opt-in

Zu diesem Verfahren brauchen nicht viele Worte verloren zu werden, denn wer rechtssicheres E-Mail-Marketing betreiben will, kommt um das Double Opt-in nicht herum. Die Anmeldung zu einem Newsletter erfolgt in zwei Schritten: Nach Ausfüllen des Anmeldeformulares erhält der Abonnent eine E-Mail mit einem Bestätigungslink an seine E-Mail-Adresse. Wird dieser Link mittelfristig nicht geklickt, unterbleibt der Newsletter-Versand. Dies dient vor allem dem Schutz vor unerlaubtem Eintragen der E-Mail Adresse durch Dritte bzw. Spammer. Da das Verfahren für Laien nicht ganz intuitiv ist, sollte es im Zuge des Anmeldeprozesses erläutert werden.

2. Opt-in

Das Opt-in ist ein einstufiges Verfahren und wird deshalb auch Single Opt-in genannt. Nach Absenden des Formulares ist die Anmeldung ungeprüft direkt gültig, der Abonnent gelangt lediglich auf eine Bestätigungsseite. Durch die fehlende Rückversicherung per E-Mail ist das Opt-in Verfahren anfällig für Missbrauch und Spam durch Dritte.

3. Confirmed Opt-in

Das Confirmed Opt-in ist eine Zwischenlösung der oben genannten Methoden. Zwar ist keine Bestätigung der Anmeldung durch Klick auf einen Link nötig, der Abonnent erhält aber nach der Anmeldung eine Bestätigungs-E-Mail. Zwar kann Spam durch dieses Verfahren nicht verhindert werden, der Empfänger erhält aber zumindest Kenntnis über eine eventuelle Newsletter-Anmeldung durch Dritte und kann entsprechend reagieren.

4. Double Opt-Out

Was bei der Anmeldung erwünscht ist, wird bei der Abmeldung eher negativ bewertet: ein zweistufiges Abmeldeverfahren, bei dem die Abmeldung durch Klick auf einen Link in einer E-Mail bestätigt werden muss.  Das Double Opt-out stellt zwar sicher, dass sich kein Abonnent unbeabsichtigt aus dem Newsletter austrägt, gestaltet die Abmeldung aber unnötig kompliziert, verärgert so die Abonnenten und birgt die Gefahr, dass die Bestätigungs-E-Mail als Spam gekennzeichnet wird. Dies alles schadet der Reputation des Versenders.

5. Opt-Out

Der Abonnent sollte sich mit einem einfachen Klick auf einen Abmeldelink oder ein Abmeldeformular von der Empfängerliste austragen können. Die Abmeldung muss jederzeit möglich sein und wird deshalb fest in den Newsletter integriert. Wo sich der Empfänger per Opt-out austragen kann, musste vorher eine Einwilligung per Double Opt-in vorgelegen haben. Eine automatische Eintragung in eine Empfängerliste mit der Möglichkeit sich nachträglich per Opt-out auszutragen, ist rechtlich nicht zulässig.

5 ½. Confirmed Opt-out

Confirmed Opt-out ist zwar kein gängiger Begriff, lässt sich aber analog zum Confirmed Opt-in auf die Abmeldung übertragen. Demnach würde einem Empfänger nach Klick auf einen Abmeldelink oder ein -formular nicht nur eine Bestätigungsseite angezeigt, sondern auch eine Bestätigungs-E-Mail zugestellt. Zwar beinhaltet diese E-Mail für die Abmeldung keinen weiteren Handlungsbedarf, der Versender könnte aber die Abmeldung bedauern, dem Empfänger die Möglichkeit bereitstellen, ein Feedback zum Grund der Abmeldung zu geben, oder stattdessen einen themenspezifischen Teil-Newsletter zu abonnieren. Hier verbirgt sich zwar Reaktivierungpotenzial, dennoch besteht auch hier die Gefahr, als Spam eingestuft zu werden.

Weitere Fachbegriffe rund ums E-Mail-Marketing werden verständlich im sitepackage:// Online-Marketing Glossar erklärt.

Versandfrequenz: Informiert du noch oder nervst du schon?

Menschen sind Gewohnheitstiere – so auch Newsletter-Abonnenten. Gern stellen sie sich auf einen regelmäßigen Versand und gewisse wiederkehrende Inhalte ein. Genauso gut lassen sie sich aber auch von Neuigkeiten und Sonderangeboten überraschen. Wie kann man diesen Anforderungen nun bei der Planung von Versandfrequenz und Länge des Newsletters gerecht werden?

Hauptsache relevant

Hierfür gibt es keine Faustregel – das Zauberwort lautet aber wie so oft: Relevanz! Entschließt man sich als Unternehmen dazu, E-Mail-Marketing zu betreiben und Newsletter zu versenden, sollte man sich vorab überlegen, worüber man berichten möchte und wie häufig man dies in etwa leisten kann. Die Praxis zeigt dann, ob das Konzept aufgeht: Können die Inhalte im geplanten Abstand bereitgestellt werden und werden diese vom Empfänger auch an- bzw. wahrgenommen? Newsletter-Auswertungen in Hinblick auf Öffnung und Interaktion ermöglichen Rückschlüsse und A/B-Tests helfen bei der Optimierung.

Einige Grundüberlegungen spielen bei der Planung der Versandfrequenz eine Rolle: Wie bereits erwähnt, ist es wichtig, dass die Informationen relevant und aktuell und. Daher gilt: ein regelmäßiger Versandrhyhtmus gibt dem Kunden Orientierung. Dennoch: Weder ein monatlicher Newsletter, in dem die Informationen nicht aktuell sind, noch ein wöchentlicher Newsletter mit nichtssagenden Themen haben einen hohen Nutzen.

Eine hohe Versandhäufigkeit kann die Markenpräsenz beim Empfänger erhöhen, ihn aber genauso gut nerven. Bei einer niedrigen Versandhäufigkeit kann die Marke dagegen in Vergessenheit geraten. Abhängig von der Versandhäufigkeit ist oftmals auch die Länge des Newsletters. Möchte ich häufig versenden, dabei aber nur ein oder wenige Themen aufgreifen oder möchte ich seltenere, aber dafür längere Newsletter versenden? Oder kann ich sogar häufig längere Newsletter bereitstellen?

Länge und Inhalt als Einflussfaktoren auf die Versandfrequenz

Wie planbar ein regelmäßiger Newsletter-Versand tatsächlich ist und wieviel Content darin bereitgestellt werden kann, hängt von der Art des gebotenen Inhaltes ab. Unternehmensbezogene Inhalte, wie neue Produkte oder Sonderangebote, lassen sich sicherer planen, als die Bereitstellung von Informationen und Neuigkeiten Dritter zu einem bestimmten Thema. Bei der Planung der Länge eines Newsletters spielt aber nicht nur der zur Verfügung stehende Content eine Rolle, sondern auch das Leseverhalten der Abonnenten muss berücksichtigt werden: Beim ersten Scannen schenken sie dem Newsletter nur wenige Sekunden, ist er zu lang, wird er gegebenenfalls gar nicht erst gelesen.

Sondernewsletter verschicken

Natürlich sind weder die Versandfrequenz noch die Länge des Newsletters in Stein gemeißelt. Gibt es einmal nichts Relevantes zu berichten, kann man den Versand auch aussetzen bzw. die Länge des Newsletters reduzieren. Gibt es dagegen etwas Wichtiges zu sagen – nicht zurückhalten sondern Aktuelles auch aktuell berichten. Trigger-Mails, also anlassbezogene E-Mails, helfen zudem, den Kunden im richtigen Moment anzusprechen.

Urlaubsfunktion für Newsletter-Abonnenten

Eine schöne, in der Praxis jedoch eher selten genutzte Funktion für Newsletter-Abonnenten hat uns optivo wieder ins Gedächtnis gerufen.

Wir alle kennen es: Im Urlaub lesen wir keine beruflichen E-Mails, den ersten Arbeitstag nach einem längeren Urlaub verbringen wir deshalb meist mit dem mühsamen Sichten und Sortieren unseres überquellenden Postfaches. Dabei bleiben abonnierte Newsletter oftmals ungelesen auf der Strecke. Warum den Abonnenten also nicht eine Urlaubsfunktion für den Newsletter anbieten?

Hierbei kann der Nutzer über eine Kalenderfunktion innerhalb einer E-Mail oder eines Online-Formulares einen Zeitraum hinterlegen, in dem er keine E-Mails lesen bzw. empfangen möchte. Ist ein Newsletter-Versand für diesem Zeitraum geplant, wird der Empfänger in diesem Durchgang entsprechend ausgespart. Er erhält den Newsletter in einem nachgelagerten Versand, einige Tage nachdem er aus dem Urlaub zurück ist.

Relevanz erhöhen und Abmelderate senken

Diese Prinzip hat Vorteile für beide Seiten: Als Versender erhöhen wir deutlich die Wahrscheinlichkeit, dass unser Newsletter auch geöffnet und gelesen wird und nicht in der E-Mail-Flut untergeht. Dem Empfänger verhelfen wir so zu einem kleinen bisschen mehr Übersichtlichkeit in seinem Postfach. Zudem erhöhen wir die Relevanz: Hinweise auf zeitlich begrenzte Angebote, die innerhalb des Urlaubs liegen, werden nach Ablauf nicht mehr nachgesandt.

Ein weiterer Vorteil: Die Abmelderate kann gesenkt werden, in dem das Prinzip nicht nur als Urlaubsfunktion, sondern auch als temporäre Abmeldung genutzt wird. Benötigt der Empfänger über einen längeren Zeitraum keine Informationen mehr zu einem bestimmten Thema bzw. Produkt, braucht er sich nicht direkt abzumelden, sondern kann den Empfang des Newsletters zunächst temporär pausieren. Nach Ablauf der Pause kann man als Versender versuchen, dem Empfänger den Newsletter beispielsweise mit einem besonderen Rabatt oder exklusiven Inhalt wieder schmackhaft zu machen und ihn so zu reaktivieren.

Da Ostern bereits wieder vor der Tür steht und viele die Feiertage für einen Kurzurlaub nutzen, ist jetzt der ideale Zeitpunkt, eine solche Funktion zu testen.

Social Media Monitoring als Contentquelle für Newsletter

Dass Social Media und E-Mail-Marketing voneinander profitieren, betonen wir immer wieder. Durch SWYN-Links kann die Reichweite eines Newsletters erhöht werden. Aber wie kann Social Media unser E-Mail-Marketing noch bereichern? Durch Social Media Monitoring!

Was schreibe ich nur – auf der Suche nach relevantem Content für den Newsletter

In Sozialen Netzwerken tauschen sich Nutzer über Unternehmen und Themen aus. Mit Social Media Monitoring beantworten sich Unternehmen die Frage, was und wo in Sozialen Netzwerken über sie gesprochen wird. Hierbei kann man weiter über den Tellerrand des eigenen Unternehmens und der Produkte hinausschauen und identifizieren, welche verwandten Themen von der Zielgruppe diskutiert werden. Wer hier zuhört, kann neuen und vor allem relevanten Input für seinen nächsten Newsletter aufgreifen.

Beim Social Media Monitoring kann man nicht nur passiv vorgehen und zuhören, sondern auch aktiv mit der Zielgruppe in Dialog treten. Wer beispielsweise eine eigene Fanseite auf Facebook betreibt, kann Interessen, relevante Themen und Unklarheiten erfragen – diese Erkenntnisse können dann in einem kommenden Newsletter aufgegriffen werden und die inhaltliche Relevanz für die Zielgruppe wird deutlich erhöht.

Hier schließt sich der Kreis zum Social E-Mail-Marketing: In Sozialen Netzwerken kann man Themen für relevante Newsletter-Inhalte identifizieren, diese erhöhen die Relevanz für den Nutzer und veranlassen wiederum zum Teilen über SWYN-Links.

Der perfekte Call-to-Action Button

Die Bedeutung des Call-to-Action Button in einem Newsletter liegt auf der Hand, denn mit dem Aufruf zum Klick verfolgen Versender in der Regel ein ganz bestimmtes Ziel. Damit der Empfänger tatsächlich dazu bewegt wird, diesen Button zu klicken, gibt es speziell bei HTML-E-Mails einiges zu beachten. Er birgt nicht nur großes Potenzial, man kann bei der Umsetzung auch einiges falsch machen. Zu berücksichtigen sind nicht nur offensichtliche Dinge wie Farbe, Kontrast, Form, Größe, Wortlaut und Platzierung des Buttons. Auch folgende, weniger offensichtliche Dinge sollten bedacht werden:

  • Allgemeinverständliche Icons können die Klickrate des Call-to-Action Buttons erhöhen, unbekannte Icons den Nutzer dagegegen verwirren.
  • Nicht mit zu vielen, gleichgestalteten und nah beieinander liegenden Call-to-Action Buttons arbeiten.
  • Fallback-Lösung bei Bildunterdrückung entwickeln. Wie man Call-to-Action Buttons auch im Falle von Bildunterdrückung ansprechend und aufmerksamkeitsstark gestalten kann, darüber haben wir im Blog bereits berichtet.
  • Buttongröße für die Mobile-Optimierung berücksichtigen.
  • A/B-Tests durchführen.
  • Nach dem Klick ist vor dem Klick: Nutzer auf einer entsprechenden Landingpage auffangen.

Litmus hat in einer Infografik, die wichtigsten Dos und Don’ts zusammengefasst.