Schlagwort-Archive: posteingang

Die besten E-Mail-Marketing Infografiken 2013

Auch in diesem Jahr haben wir wieder eine Sammlung der interessantesten Infografiken zum Thema Newsletter zusammengestellt. Die Schwerpunkte lagen 2013 deutlich auf Mobile E-Mail-Marketing und Zustellbarkeit.

Weiterlesen

Infografik: Battle im Posteingang – Wer liegt vorn?

Der Kampf um die Aufmerksamkeit im Posteingang der Abonnenten wird immer härter.
Unternehmen müssen sich dabei nicht nur gegen die direkten Wettbewerber behaupten, sondern grundsätzlich stellt jede E-Mail eine Konkurrenz um das Interesse des Empfängers dar. Besonders hoch ist der Wettbewerb aktuell in der Vorweihnachtszeit. Return Path hat unter dem Titel „Battle im Posteingang“ eine interessante Infografik erstellt, welche die Sieger und Verlierer darstellt.

Weiterlesen

Chancen und Risiken des neuen Gmail-Postfachs

Seit einige Zeit werden eingehende Nachrichten im Gmail-Postfach automatisch in einem von sechs Tabs einsortiert: Allgemein, Soziale Netzwerke, Werbung, Benachrichtigungen und Foren. Über Reiter greift der Nutzer somit auf unterschiedliche E-Mail-Kategorien zu und muss sich nicht mehr mit dem Sortieren, sondern nur noch mit dem Wesentlichen befassen: Lesen und Schreiben von E-Mails. Newsletter werden dabei als Werbung einsortiert, bei den E-Mail-Marketern macht sich deshalb Unsicherheit breit. Aber bietet die „Tabbed Inbox“ wirklich nur Nachteile und beeinflusst sie die Öffnungsrate negativ?
Weiterlesen

Lookeen: schnelle Suchlösung für Outlook

Jeder kennt es: In der täglichen E-Mail-Flut geht die eine oder andere Information verloren, die man zu einem späteren Zeitpunkt wieder abrufen möchten. Bis die Suche im E-Mail-Programm das gewünschte Ergebnis liefert, dauert es meist mehrere Minuten. Jede Suche kostet den Mitarbeiter also Zeit und das Unternehmen dadurch Geld. Ein nützliches Tool, das allen Outlook-Nutzern die Suche etwas erleichtern kann, ist Lookeen.

Dabei handelt es sich um eine Lösung, die sekundenschnell alle Daten und Archive im E-Mail-Programm durchsucht. Konkret sind dies E-Mails, Kontakte, Termine, Notizen und Anhänge aller Art, wie z.B. MS Office Dateien bis Version 2013 oder PDF-Datein. Für die nötige Schnelligkeit bei der Suchanfrage sorgt die Echtzeitindizierung. Lookeen ist aber nicht nur auf die Suche in Microsoft Outlook ausgelegt, sondern kann auch als Desktop Search erweitert werden.

Lookeen ist in drei Editionen erhältlich. Alle können 14 Tage kostenlos getestet werden und sind Windows 8 kompatibel. Interessant für Unternehmen ist die Business Edition mit Gruppenrichtlinien für ein einfaches Roll-out im Unternehmen sowie die Enterprise Edition mit zusätzlichem Shared Index zur Reduzierung von Serverlast und Netzwerktraffic.

Personalisierung einmal anders

Die typischen Personalisierungsmöglichkeiten im E-Mail-Marketing sind gemeinhin bekannt: Anrede, Betreffzeile, Bildpersonalisierung, personalisierte Inhalte oder Trigger-Mails. Aber damit ist das Potenzial noch längst nicht erschöpft – Nico Zorn stellt im EmailMarketingBlog das Beispiel Photobox vor.

Absender und Call-to-Action personalisieren

Die erste dort eingesetzt Individualisierung ist der Absender. Neben der Betreffzeile und ggf. dem Preheader fällt er dem Empfänger im Posteingang als erstes ins Auge. Steht hier neben dem Unternehmen oder Produkt zusätzlich der Name des Empfängers („Produktname“ für „Empfängername“) oder der Wohnort („Produktname“ in „Wohnort des Empfängers“) sollte die Aufmerksamkeit des Abonnenten gesichert sein. Der zweite Ansatz ist die Personalisierung von Buttons. Lautet die Beschriftung eines Call-to-Action beispielsweise „10 € Rabatt für Name“ wird ein Gefühl von Exklusivität vermittelt.

Entscheidend bei jeder Art der persönlichen Anrede ist zum einen die korrekte Schreibweise des Namens, zum anderen aber auch eine angemessene Ansprache –  je nach Kontext per „du“ oder „Sie“.

ASCII-Art als Eye-Catcher im Posteingang

Zwar keine direkte Personalisierung, aber dennoch eine Möglichkeit um sich über die Betreffzeile im Posteingang hervorzuheben, ist die Verwendung von ASCII-Art. Es müssen ja keine Herzen oder Smileys sein – aber vielleicht lässt sich ein kreativer und thematisch passender Einzeiler finden. Einfach einmal googeln und staunen.

Wertvolle Kontakte trotz Abmeldung erhalten

Meldet sich der Newsletter-Abonnent aus unserem Verteiler ab, verliert der Versender eine wertvolle Kontaktmöglichkeit. Was können wir nun tun, um den Kontakt zu Nutzern vielleicht doch zu erhalten, wenn sie sich dazu entscheiden, den Kontakt zu uns abzubrechen? Opt-down und Opt-over sind die Zauberworte.

Opt-down

Beim Opt-down bieten wir dem Empfänger auf der Abmeldeseite die Möglichkeit, die endgültige Abmeldung noch einmal zu überdenken und stattdessen vorerst die Versandfrequenz zu reduzieren. So kann beispielsweise von einem wöchentlichen auf einen monatlichen Newsletter umgestiegen werden. Häufig ist weniger der Inhalt des Newsletters, als die Versandhäufigkeit oder der Unmut über einen ohnehin schon überfüllten Posteingang der Grund für die Abmeldung. Eine Reduzierung der Kontaktfrequenz wird also gern angenommen und uns als Versender gehen wertvolle Kontaktmöglichkeiten nicht verloren.

Opt-over

Mit dem Opt-over können wir die eigentliche Abmeldung zwar nicht verhindern, erhalten aber im Idealfall den wertvollen Kontakt, indem wir ihn in einen anderen Kanal überführen. So können auf der  Abmeldeseite Hinweise zur Vernetzung mit dem Unternehmen in sozialen Netzwerken gegeben oder Informationsmöglichkeiten über andere Medien wie Print und Mobil bereitgestellt werden. Somit besteht auch nach der Newsletter-Abmeldung die Chance, den Empfänger über andere Wege weiterhin zu informieren – vorausgesetzt, er gibt hierzu sein Einverständnis.

Zustellbarkeit: Worauf es wirklich ankommt

Die Zustellbarkeit ist die wichtigste Voraussetzung für erfolgreiches E-Mail-Marketing. Kommt die E-Mail erst gar nicht beim Empfänger an, nützt auch die beste Kampagne nichts. Return Path hat sich mit dem Thema E-Mail-Zustellbarkeit in einem Benchmark Report beschäftigt und einige vermeidbare Fehler und Mythen identifiziert.

False Positive? Kann mich nicht betreffen.

Doch! Laut der oben genannten Studie erreichen in Deutschland etwa 18 % aller E-Mails nicht den Posteingang des Empfängers, sondern landen stattdessen im Spam-Ordner oder werden vom Internet Service Provider geblockt. Auch wenn eine E-Mail einmal erfolgreich in den Posteingang zugestellt wurde, ist dies keine Garantie für die Zukunft: Provider ändern regelmäßig ihre Richtlinien und Filtermethoden.

Die Auswertung meiner E-Mail-Kampagen sagt: Zustellrate 100%

Leider ist eine hohe Zustellrate nicht gleichbedeutend damit, dass die E-Mail auch im Posteingang landet. Die Kennzahl errechnet sich aus versendeten E-Mails abzüglich Bounces. Für eine E-Mail, die vom Internet Service Provider geblockt wird oder im Spamfilter landet, wird aber keine Bounce-Meldung zurückgegeben.

Sensible Spamfilter? Mein Text ist dafür optimiert!

Natürlich schlagen Spamfilter bei bestimmten Begriffen Alarm, das Hauptproblem für schlechte Zustellbarkeit liegt aber woanders: 77 % der Zustellprobleme resultieren aus einer schlechten Reputation der IP-Adresse des Versenders. Dabei ist dann gar nicht der Spamfilter das Problem, sondern die E-Mail wird bereits am Gateway geblockt.

Um die Problematik der Zustellbarkeit von Anfang an zu minimieren, sollte das Double Opt-in zur Abonnentengewinnung eingesetzt werden: Hat der Nutzer den Link in der Bestätiguns-E-Mail geklickt, kann man davon ausgehen, dass die E-Mail zumindest einmalig zugestellt wurde.

Interessante Artikel der letzten Tage

The best day to send email?

Mark Brownlow geht auf den besten Tag für den Versand von Newslettern ein. Er kommt zwar zu keinem eindeutigen Ergebnis, da sehr viele Faktoren eine Rolle spielen, aber er führt ein paar sehr gute Tipps auf, um für sich selbst einen guten Zeitpunkt zu finden.

The longest newsletter I have ever seen.

Hier wird auf einen Newsletter der Firma Solarwinds eingegangen, der verdammt lang ist. Habe ich bisher auch noch nicht gesehen. Für mich steht der Aufwand für den Newsletter in keinem Verhältnis zu der Anzahl von Leuten, die den wirklich komplett durchlesen. Denn das werden nur sehr wenige sein.

Email Marketing Urban Legends

Hier wird mit einigen falschen Fakten rund um Spam aufgeräumt welche sich teilweise in den Köpfen von vielen Leuten festgesetzt haben.

Delivered May Not Mean To the Inbox

In dem Artikel von Stephanie Miller geht es darum dass ein Newsletter, welcher fehlerfrei an einen Server übergeben wurde, nicht automatisch als „zugestellt“ betrachtet werden kann, da die erfolgreiche Übermittlung keine Garantie dafür ist, dass der Newsletter auch im Posteingang des Empfängers landet. Nach der Übermittlung gibt es z.B. noch den Spamfilter zu überstehen. Nach eigenen Angaben kommen 20% der Newsletter nicht bei ihrem Empfänger an obwohl sie zugestellt wurden.

Betreff und immer wieder Betreff

Dr. Torsten Schwarz von Absolit präsentiert in seinem aktuellen Newsletter neun „Tricks origineller Betreffzeilen“ und bietet im dazugehörigen Artikel in der Tat einige gute Ratschläge an.

Im ersten Moment lesen diese sich wie Binsenweisheiten. Inzwischen sollte jeder wissen, dass ein Betreff nicht zu lang sein sollte (bis ca. 50 Zeichen), dass man konkrete Aussagen treffen und Erwartungen erfüllen muss, außerdem relevante Schlüsselworte verwenden und wenn möglich personalisieren bzw. segmentieren sollte. Ach ja, und das Testen darf man nicht vergessen. Soweit keine bahnbrechenden Erkenntnisse.

Wenn ich mich allerdings daran erinnere, dass mir gestern ein Newsletter ins Postfach flatterte, der da auf kreative Weise mit „Kopie von Frühlingserwachen …“ überschrieben war, dann denke ich, man kann das Betreff nicht oft genug zum Thema machen. Denn das ist bei weitem kein Einzelfall. Hier einige weitere Negativbeispiele:

  • medienhandbuch.de: Newsletter Ausgabe 11b/09
    (Was wohl das b zu bedeuten hat? )
  • jetzt.de: jetzt.de-Newsletter
    (Überraschung, jetzt.de schickt einen Newsletter … zum Thema jetzt.de)
  • Designer in Action: Newsletter von Designer in Action
    (Ja von wem denn sonst?)
  • VIPERPRINT: Viperprint.de -Irrtum!
    (Mit Inhalt sinngemäß: Sorry, wir wollten Sie gar nicht anschreiben, sondern nur unsere Kunden, aber irgendwie gab es ein technisches Problem)