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Brandrede für bessere Betreffzeilen

E-Mail-Marketer wissen in der Regel um die Wichtigkeit einer guten Betreffzeile. Nicht zu kurz und nicht zu lang sollte sie sein, die zentrale Botschaft einer E-Mail und natürlich entscheidende Schlagwörter enthalten und letzten Endes Aufmerksamkeit erzeugen. Wir wissen aber auch alle, dass genügend Newsletter mit miserablen Betreffs versendet werden, um immer wieder auf diesen Missstand und das große Verbesserungspotenzial hinzuweisen.

Das Betreff als Erfolgsfaktor beim E-Mail-Marketing

Soweit so gut. In Fachblogs und anderen Publikationen erscheinen regelmäßig Tipps für das Texten von wirksamen Betreffzeilen. Auch wir haben zu dem Thema einige Artikel gepostet. Mein Gefühl sagt jedoch, dass alle Bemühungen der entsprechenden Autoren wenig fruchten. Immer wieder landen E-Mails in meinem Postfach, denen ich nicht wirklich ansehen kann, was sie von mir wollen. Natürlich öffnet man sie aus Neugier trotzdem.

Vielleicht ist es sogar eine veritable Taktik, mit einem kryptischen oder quasi nicht vorhandenen Betreff einen Reiz zu erzeugen und damit die Öffnungsrate nach oben zu treiben? Wenn, dann steht sie meines Erachtens auf tönernen Füßen. So ein „Trick“ klappt in der Regel ein paar Mal, aber wenn der Empfänger sich daran gewöhnt hat, verpufft der Effekt – ganz besonders dann, wenn er unter Zeitdruck steht und schnell entscheiden muss, ob eine Nachricht relevant ist.

Grundsätzliche Bedeutung guter Betreffzeilen

Ihr fragt euch nun, warum der Titel dieses Blogartikels eine „Brandrede“ angekündigt hat? Schließlich ist all das Gesagte nicht wirklich neu oder aufrüttelnd. Es geht mir heute auch weniger um den Marketingaspekt, als um die schlichte Nutzbarkeit des Mediums E-Mail. Und da platzt mir langsam der Kragen! Jeden Tag erhalte ich Dutzende E-Mails – wichtige und unwichtige. Der Kanal ist eigentlich das Hauptwerkzeug für meine Arbeit. Um so verstörender und nervtötender ist der Umgang vieler Kommunikationspartner mit dieser möglicherweise etwas angestaubten, aber dennoch großartigen Technologie.

Warum zur Hölle schaffen es Verfasser von E-Mail-Nachrichten denn nicht durchweg, ein sauberes Betreff zu formulieren?

Manchmal empfinde ich es schon fast als beleidigend, wenn im Posteingang Leere gähnt, wo normalerweise eine 50-Zeichen-Zusammenfassung stehen sollte. Warum ist das so schwer, in kurzen prägnanten Worten vorzuformulieren, worum es geht? Warum beachtet niemand, dass E-Mails eine lange Lebensdauer haben können und man eventuell auch in seinem Archiv die Betreffzeilen durchsuchen möchte. Warum werden unverständliche Abkürzungen hineingeprügelt oder automatisch dämliche Dateinamen gesetzt, wenn jemand einen Anhang geschickt? Warum strotzen selbst kurze Botschaften von Rechtschreibfehlern, die die Bedeutung der Worte verkümmern lassen?

Beispiele für schreckliche Betreffs

Wenn ich meine E-Mail-Ordner überfliege sehe ich es: das Grauen in Form von verknappten, verstümmelten und missverständlichen Brocken einer schriftlichen Kommunikation. Ganz egal ob von Kunden, Partnern, Kollegen oder privaten Kontakten. Der Schlamassel zieht sich sozusagen durch alle sozialen Schichten. Und so sieht er dann aus:

  • Homepage
  • Code
  • morgen?
  • wie besprochen
  • [Firmenname]
  • Antwort
  • Termin
  • Frage
  • Bilder
  • RN 12345

Aufruf zu mehr Liebe für die Betreffzeile

Bitte, liebe E-Mail-Nutzer da draußen, fasst euch ein Herz! Formuliert in wenigen Worten euer Anliegen, fasst den Inhalt der versendeten E-Mail kurz zusammen! Gebt der Suchfunktion in meinem E-Mail-Client Futter! Lasst mich nicht rätseln! Lasst mich nicht übersehen, was da im Postfach liegt! Helft mir, gebt mir Anhaltspunkte! Es kann so leicht sein.

Ich rufe hiermit dazu auf, mehr Liebe zu zeigen, Liebe für ein schlichtes, einfaches Feld, das so viel bewirken kann. Eine gute Betreffzeile bringt diesen kleinen Sonnenstrahl, diese kleine bisschen Freude, diese Extraportion Komfort. Und bei weltweit geschätzten 144 Mrd. E-Mails täglich machen wir damit alle gemeinsam die Welt ein Stück besser. Gönnen wir uns das kleine Bisschen Zeit, das Wenige an zusätzlicher Mühe, um der Betreffzeile unsere Ehrerbietung zu zeigen und unseren Kommunikationspartnern den Respekt entgegen zu bringen, den sie verdienen.

Auf geht’s, arbeiten wir ab heute daran – nutzen wir die größte Errungenschaft des menschlichen Geistes: unsere Sprache – für bessere Betreffzeilen.

Lookeen: schnelle Suchlösung für Outlook

Jeder kennt es: In der täglichen E-Mail-Flut geht die eine oder andere Information verloren, die man zu einem späteren Zeitpunkt wieder abrufen möchten. Bis die Suche im E-Mail-Programm das gewünschte Ergebnis liefert, dauert es meist mehrere Minuten. Jede Suche kostet den Mitarbeiter also Zeit und das Unternehmen dadurch Geld. Ein nützliches Tool, das allen Outlook-Nutzern die Suche etwas erleichtern kann, ist Lookeen.

Dabei handelt es sich um eine Lösung, die sekundenschnell alle Daten und Archive im E-Mail-Programm durchsucht. Konkret sind dies E-Mails, Kontakte, Termine, Notizen und Anhänge aller Art, wie z.B. MS Office Dateien bis Version 2013 oder PDF-Datein. Für die nötige Schnelligkeit bei der Suchanfrage sorgt die Echtzeitindizierung. Lookeen ist aber nicht nur auf die Suche in Microsoft Outlook ausgelegt, sondern kann auch als Desktop Search erweitert werden.

Lookeen ist in drei Editionen erhältlich. Alle können 14 Tage kostenlos getestet werden und sind Windows 8 kompatibel. Interessant für Unternehmen ist die Business Edition mit Gruppenrichtlinien für ein einfaches Roll-out im Unternehmen sowie die Enterprise Edition mit zusätzlichem Shared Index zur Reduzierung von Serverlast und Netzwerktraffic.

Jobsuchmaschine Job Rapido

Stellenbörsen gibt es im Web mittlerweile zuhauf. Neben den großen Jobportalen wie z.B. Monster oder StepStone bietet mittlerweile auch fast jede Branchen-Community einen Bereich für Stellenanzeigen. Für den Marketingbereich etwa wäre hier unter anderem die marketing-BÖRSE zu nennen. Dazu kommen Soziale Netzwerke wie XING, auf denen Arbeitgeber ebenfalls um neue Mitarbeiter werben können.

Um eine Suche in allen diesen Angeboten zu erleichtern, etablieren sich zunehmend Meta-Suchmaschinen. Ein gutes Beispiel ist Job Rapido. Der Dienst stellt an sich selbst den hohen Anspruch alle Stellenangebote in allen Stellenbörsen auffindbar zu machen. Ob der international aufgestellte Anbieter mit Sitz in Italien das wirklich erfüllen kann, ist schwer zu beurteilen. Dafür gibt es einfach zu viele Websites auf den Stellen ausgeschrieben werden. Der Ansatz ist für Bewerber allerdings sicherlich eine große Erleichterung und bedeutet eine gewisse Zeitersparnis bei der Stellensuche.

Die Oberfläche von Job Rapido ist jedenfalls deutlich aufgeräumter als die des deutschen Mitbewerbers Jobrobot. Dafür erhält man dort viele nützliche Hintergrundinfos zur Jobsuche. Und auf Unternehmen dürfte Jobrobot darüber hinaus mehr Vertrauen ausstrahlen, denn die Präsentation der konkreten Leistungen für Inserenten erfolgt deutlich umfassender als bei Job Rapido, wo man sich mit einem mäßig synchronisierten Videoclip und einem Kontaktformular zufrieden geben muss.