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Lesen, Schreiben, Löschen: Zahlen zur täglichen E-Mail-Nutzung

Wie nutzen wir E-Mail eigentlich? Wie viel Zeit verbringen wir dabei täglich mit der Nutzung? Und womit verbringen wir die meiste Zeit? Dieser und ähnlicher Fragen ist das Unternehmen Baydin, Entwickler des E-Mail-Plugins Boomerang und des Email Game, auf den Grund gegangen: Daten von 5 Millionen E-Mails wurden ausgewertet, um Erkenntnisse über das Nutzerverhalten zu ziehen:

  • Der durchschnittliche E-Mail-Nutzer erhält 147 Nachrichten täglich und verbringt 2,5 Stunden am Tag mit E-Mail.
  • Ein Großteil der Zeit fällt dabei für die Bearbeitung einiger weniger (12), dafür aber wichtiger, E-Mails an (90 Minuten).
  • Durchschnittlich werden 40 E-Mails pro Tag geschrieben, das Verfassen einer Nachricht dauert dabei im Schnitt etwas über 70 Sekunden.
  • Eine E-Mail zu löschen, geht am schnellsten: in der Regel dauert dies 3 Sekunden. 80 % der gelöschten E-Mails ereilt ihr Schicksal sogar noch unterhalb von 3 Sekunden.
  • Insgesamt löschen wir pro Tag etwa 70 E-Mails, das dauert gerade einmal 5 Minuten.

Wie nicht anders zu erwarten, wird die entsprechende Infografik mit den kompletten Ergebnissen gleich mitgeliefert.

Mit Twitter den optimalen Sendezeitpunkt finden

Auf der Seite des Newsletter-Systems Toddle findet sich ein interessanter Artikel, welcher beschreibt wie mit Twitter der optimale Sendezeitpunkt für einen Newsletter gefunden werden kann. Das Prinzip funktioniert wie folgt:

  1. Man sucht auf Twitter nach einem Thema, welches den Newsletter-Inhalt grob umfasst.
  2. Das Suchergebnis kann als RSS-Feed abgerufen werden.
  3. Diesen RSS-Feed fügt man im Google Reader hinzu.
  4. Nach ein paar Tagen kann mit Hilfe des Google Readers ermittelt werden an welchen Tag und zu welcher Tageszeit vermehrt über dieses Thema auf Twitter geschrieben wird.

Nun stellt sich natürlich die Frage, wie aussagekräftig diese Auswertung ist, aber vielleicht kann sie als erste Grundlage verwendet werden, wenn noch überhaupt keine Erfahrungen zum optimalen Sendezeitpunkt gesammelt wurden.

Interessante Artikel der letzten Tage

The best day to send email?

Mark Brownlow geht auf den besten Tag für den Versand von Newslettern ein. Er kommt zwar zu keinem eindeutigen Ergebnis, da sehr viele Faktoren eine Rolle spielen, aber er führt ein paar sehr gute Tipps auf, um für sich selbst einen guten Zeitpunkt zu finden.

The longest newsletter I have ever seen.

Hier wird auf einen Newsletter der Firma Solarwinds eingegangen, der verdammt lang ist. Habe ich bisher auch noch nicht gesehen. Für mich steht der Aufwand für den Newsletter in keinem Verhältnis zu der Anzahl von Leuten, die den wirklich komplett durchlesen. Denn das werden nur sehr wenige sein.

Email Marketing Urban Legends

Hier wird mit einigen falschen Fakten rund um Spam aufgeräumt welche sich teilweise in den Köpfen von vielen Leuten festgesetzt haben.

Delivered May Not Mean To the Inbox

In dem Artikel von Stephanie Miller geht es darum dass ein Newsletter, welcher fehlerfrei an einen Server übergeben wurde, nicht automatisch als „zugestellt“ betrachtet werden kann, da die erfolgreiche Übermittlung keine Garantie dafür ist, dass der Newsletter auch im Posteingang des Empfängers landet. Nach der Übermittlung gibt es z.B. noch den Spamfilter zu überstehen. Nach eigenen Angaben kommen 20% der Newsletter nicht bei ihrem Empfänger an obwohl sie zugestellt wurden.

Ohne Klarheit in der Sprache …

… ist der Mensch nur ein Gartenzwerg. Das sangen schon Element of Crime in ihrem legendären „Alle 4 Minuten“ – der Lied gewordenen Diskussion über Sinn und Unsinn von Alltagsbegriffen, so wie nur Betrunkene sie führen können. Ich möchte nun – selbstverständlich im nüchternen Zustand – auf einen Missstand aufmerksam machen, der meines Erachtens ebenso relevant ist, wie die Tatsache, dass Element of Crime sich fragen, ob die teilweise überirdisch fahrende Berliner U-Bahn so heißen darf, „denn schließlich steht das U für Untergrund“.

Ähnlich ergeht es im Web-Alltag dem ALT-Attribut, das in IMG-Tags eingesetzt wird. Besonders bei der HTML-Umsetzung von Newslettern entbrennt immer wieder die Frage, ob man das ALT-Attribut verwenden sollte oder nicht. Standardkonform wäre es. Aber was ist in E-Mails schon Standard? Meiner Ansicht nach kann man das Attribut getrost weglassen, denn geblockte Bilder ohne Alternativtext werden viel öfter nachgeladen als solche, zu denen etwas geschrieben steht.  Ein Problem, das sich im Web in der Form gar nicht stellt. Dort ist das ALT-Attribut essentiell.

Das Thema dieses Beitrags soll aber nicht der Einsatz des genannten Attributs sein, sondern seine allgegenwärte Verleumdung als Tag. Es sei ein für alle Mal klar gestellt, dass der Begriff ALT-Tag grundverkehrt ist. Es gibt keinen solchen Tag. Das scheint aber sogar Autoren rennomierter Blogs, Fachmagazine und Produkthersteller aus der E-Mail-Marketing-Branche wenig zu kümmern. Immer wieder begegnet man der Empfehlung den ALT-Tag einzusetzen. So ein Blödsinn! Gemeint ist der Einsatz des ALT-Attributs im IMG-Tag. Ich möchte daher meinen Appell an alle Verantwortlichen richen, in Zukunft mehr Achtsamkeit beim Einsatz von Fachbegriffen walten zu lassen.

Wir wissen schließlich eines ganz sicher: Gartenzwerge haben keine E-Mail-Adresse.

Image Maps in Newslettern

Seit der Spezifikation 3.2 von HTML ist es möglich, clientseitige Image Maps zu erstellen um in Grafiken sensitive Bereiche für Verweise zu definieren. Die Darstellung von Image Maps ist in allen aktuellen sowie antiquierten Browsern ohne Probleme möglich, immerhin wurde die oben genannte Spezifikation schon Anfang 1997 verabschiedet. Aber wie verhält es sich mit der Integration in Newslettern? Gibt es Probleme mit E-Mail-Clients? Und wie sieht es mit der Unterstützung seitens populärer Webmail-Anbieter aus? Dieser Artikel liefert ein paar Antworten auf diese Fragen.

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