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Automatisierte Produktempfehlungen im Newsletter

Relevanz und Personalisierung spielen im E-Mail-Marketing eine immer wichtigere Rolle. Individuelle Produktempfehlungen für jeden Newsletter-Empfänger automatisiert versenden zu können, ist daher wohl der Traum eines jeden Onlineshop-Betreibers. Inxmail macht dies durch eine Kooperation mit DYMATRIX jetzt möglich.

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Segmentierung: Zufriedene Abonnenten bleiben Abonnenten

Eine Case Study von MarketingSherpa kam zu folgender Erkenntnis:

208 % higher conversion rate for targeted emails over batch-and-blast

Batch-And-Blast bedeutet die Aussendung von E-Mails an den gesamten E-Mail-Verteiler, es findet also keine Segmentierung bzw. kein Targeting statt, in dem die Empfängerliste nach unterschiedlichen Kriterien unterteilt wird.

Auf den ersten Blick ist diese Erkenntnis nicht weiter überraschend: Zielgruppenorientierte Angebote resultieren eher in einer Konversion als ein undifferenziertes Massenangebot. Und vor allem ist die Grundgesamtheit der Empfänger bei der Segmentierung kleiner, sodass sich gegenüber Batch-and-Blast automatisch die relativen Kennzahlen, wie Öffnungsrate oder Konversionsrate, erhöhen. Aber müsste die absolute Zahl der Konversionen nicht theoretisch bei beiden Varianten gleich sein? Wozu also Segmentierung, wenn man sich dabei nur die eigenen Kennzahlen schön rechnet?

Relevanz durch Segmentierung

Langfristigkeit ist das Stichwort. Erhält ein Abonnent auf Dauer immer wieder per Batch-and-Blast Informationen und Angebote, die für ihn nicht relevant sind, wird er unzufrieden. Im schlimmsten Fall ist der Inhalt des Newsletters nicht bereits über den Betreff ersichtlich, sodass der Empfänger die E-Mail erst öffnen muss, um dann enttäuscht zu werden. Auf lange Sicht werden sich die Abonnenten dann nicht mehr die Mühe machen, den Newsletter zu öffnen, sondern ihn ungelesen löschen oder sich gar ganz abmelden. Durch Batch-and-Blast gehen also langfristig Kontakte verloren.

Kann der Empfänger dagegen davon ausgehen, dass er für ihn relevante Inhalte erhält, steigert dies die Zufriedenheit und das Interesse am Angebot und damit auch die Öffnungsrate und Konversionen. Und zufriedene Kunden empfehlen weiter, sodass sich die Zahl der Abonnenten weiter erhöht.

Quellen für Segmentierungsmöglichkeiten

  • Demografische und geografische Bestandsdaten
  • Interessen bei der Anmeldung erfragen
  • Interessen nachträglich per E-Mail erfragen
  • Kaufverhalten im Online-Shop
  • Trigger-Mails

Optimierungsansätze für Newsletter: Was ist einfach und effektiv?

In einer Studie von MarketingSherpa aus dem Sommer letzten Jahres wurden rund 2.700 E-Mail-Marketer zu Optimierungsansätzen und A/B-Testing beim Newsletter-Versand befragt und diese dann in Hinblick auf Nutzungshäufigkeit, Schwierigkeit und Effektivität bewertet.

Die am häufigsten genutzte Stellschraube ist die Betreffzeile. Sie ist ohne IT-Kenntnisse anpassbar und ein wichtiges Kriterium für die Öffnungsrate. Allerdings erfordert sie auch ein gewisses Maß an Kreativität. Am einfachsten und schnellsten ist das A/B-Testing beim Absender. Dabei sollte aber berücksichtigt werden, dass ein häufiger Absenderwechsel der Reputation schaden und zu Anzeigeproblemen führen kann, da der Empfänger die Adresse noch nicht in seine Adressliste aufgenommen hat.

Als effektivstes Mittel zur Newsletter-Optimierung wird das Targeting bzw. die Segmentierung der Newsletter-Empfänger angesehen. Denn wenn der Newsletterinhalt für den Empfänger nicht relevant ist, nützten auch eine kreative Betreffzeile und ein optimierter Absender nichts. Dicht gefolgt auf dem zweiten Platz stehen die Landingpages, die den Empfänger zielgerichtet auffangen sollen. Beide Mittel werden zugleich aber auch als die anspruchsvollste Stellschrauben gesehen und noch eher selten genutzt.

Weitere erfolgversprechende Ansätze für A/B-Testing

  • Versandtag
  • Tageszeit des Versandes
  • Inhalt des Newsletters
  • Layout
  • Call-to-Action
  • mobile Ansicht.