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Opt-ins für das E-Mail-Marketing auf Twitter sammeln

Laut einer Studie von artegic wird Twitter aktuell so gut wie gar nicht zur Lead-Generierung im E-Mail-Marketing genutzt. Das mag vor allem daran liegen, dass – im Gegensatz zum Facebook-Tab – keine entsprechende Infrastruktur im sozialen Netzwerk vorliegt. Doch das könnte sich bald ändern, denn Twitter kündigt die sogenannten Lead Generation Cards an.

Dabei handelt es sich um eine spezielle Twitter-Card, die es Nutzern ermöglicht, ihre Kontaktdaten mit einem Klick direkt aus dem sozialen Netzwerk heraus an ein Unternehmen zu übermitteln und so dessen Angebot, wie z.B. einen Newsletter oder einen Rabattgutschein, zu nutzen. Über eine ähnliche Funktion in den Anzeigenerweiterungen von Google AdWords haben wir bereits berichtet.

So funktionieren Lead Generation Cards

Klappt ein Twitter-Nutzer einen mit einer Lead Generation Card versehenen Tweet auf, erhält er nicht nur Informationen zum jeweiligen Angebot, sondern kann über einen Call to Action direkt die in seinem Twitter-Profil hinterlegten Kontaktdaten übermitteln. Name, Benutzername und E-Mail-Adresse werden automatisch ausgefüllt:

LeadGenCard_Twitter

Um möglichst viele Opt-ins über Twitter zu generieren, ist es wichtig klar zu kommunizieren, für welches Angebot sich der Nutzer mit dem Klick tatsächlich anmeldet. Um die Newsletter-Anmeldung rechtskräftig zu machen, sollte an die übermittelte E-Mail-Adresse anschließend eine Bestätigungsmail im Rahmen eines Double Opt-ins verschickt werden.

Klingt gut? Dann gibt es aber noch eine schlechte Nachricht: Momentan befinden sich die Lead Generation Cards noch in der Testphase und stehen nur ausgewählten Marken zur Verfügung. Zudem ist noch unklar, ob die Funktion nur für Promoted Tweets oder auch für normale Twitter-Stautsmeldung bereit stehen wird.

Newsletter-Darstellung in Google Mail

Andrea Smith gibt im The Exact Target Blog 6 Tipps um HTML-Newsletter für Google Mail richtig zu gestalten:

  1. ALT-Attribut für Bilder
    Da Google Mail erst einmal alle Bilder blockt, ist es sinnvoll für jedes Bild das ALT-Attribut zu definieren.
  2. CSS
    Um die Verarbeitung der Stylesheets zu gewährleisten, müssen die Formatierungen leider inline definiert werden. Eingebettete oder extern referenzierte Styles werden nicht berücksichtigt.
  3. Rahmen mittels CSS
    Die neuere Version von Google Mail stellt im Internet Explorer 8 Rahmen, welche per CSS formatiert wurden, nicht korrekt dar. Es werden 1-2 Pixel weisser Rand links und rechts vom umgebenen Element hinzugefügt.
  4. Hintergrundbilder
    Google Mail unterstützt die Darstellung von Hintergrundbildern, allerdings nur, wenn sie direkt als HTML-Attribut eingebaut wurden. Die Verwendung des Styles background-image führt zu keinem Ergebnis. Auf der anderen Seite funktioniert background-repeat ohne Probleme.
  5. Google Mail-Themes
    Google ermöglicht dem Anwender die Darstellung der E-Mails mit den so genannten Themes zu ändern. Damit dieses Feature nicht den Anwender daran hindert den Newsletter zu lesen, z.B. weil der Hintergrund schwarz wird und der Text des Newsletters als schwarz festgelegt wurde, ist es empfehlenswert die Farben von Hintergrund und Text explizit anzugeben.
  6. Test
    Abschließend sollte der Newsletter in allen gängigen Browsern in Google Mail getestet werden um weitere Darstellungsprobleme aufzudecken.

Selbsttest für den eigenen Newsletter

Absolit Dr. Schwarz Consulting prüfte in einem Survey die Einhaltung rechtlicher Aspekte bei 278 Newslettern. Das Ergebnis ist erschreckend. Nur zehn Newsletter erfüllen alle Kriterien für einwandfreies E-Mail-Marketing. Dazu gehören unter anderem:

  • Erkennbarkeit des Absenders
  • Vollständige Impressumsangaben
  • Hinweis auf eine Abbstellmöglichkeit

In einem Selbsttest kann man ermitteln, wie gut der eigene Newsletter aufgestellt ist. Dazu ist lediglich eine Anmeldung mit der eigenen E-Mail-Adresse notwendig.

Vorsprung durch zuviel Technik?

Audi Online NewsHeute kam ein Newsletter von Audi – eine schlichte ansprechende E-Mail im typischen Grau mit der Ankündigung „Innovation kennt keinen Stillstand. Entdecken Sie unsere neuen Seiten.“ Außerdem wird man neugierig auf die vielfältigen Möglichkeiten gemacht und auf die neue Erlebniswelt Audi multimedial verwiesen.  Vielleicht hat sich die Audi Kundenbetreuung gedacht, dass einmal Neugier nicht ausreicht und mir deshalb den Newsletter gleich zweimal geschickt.

Trotzdem habe ich mir die neuen Seiten einmal angeschaut. Zuerst fällt das aufgeräumte Layout mit einem Produkt-Dropdown-Menü im Kopf und der Fußnavigation positiv auf. Dann lädt eine Flash-Animation und sphärische Technik-Klänge ertönen. Soweit so gut. Die Verwendung von Flash kann man hier ja noch einigermaßen verstehen. Audi transportiert schließlich nicht nur Passagiere in technisch ausgereiften Fahrzeugen, sondern eben auch Emotionen.

Dann beginnt man zu erkunden. Der zuerst auf rotem Grund präsentierte Link zum Shop kann doch nicht das einzige gewesen sein. Bewegt man die an ein Cover-Flip angelehnte Scrollleiste im unteren Teil der Flash-Animatio,  so erklingen Sounds und es erscheinen weitere „Türen“. Alle mit der Aufschrift „Demnächst mehr“. Ganz toll, meine Neugier ist sämtlich verflogen und mein Browser hakt auch schon unter der Last. Auf den Klick zum Shop hat man irgendwie keine Lust mehr. Für alle, die ihn sich sparen wollen: Dort wird man erstmal gefragt, ob man etwas für sich selbst oder den eigenen Audi erwerben möchte und wird dann mit Merchandising-Artikeln konfrontiert.

Summa summarum: Unter einer gelungenen E-Mail-Kampagne vertehe ich etwas anderes.

Verschiedenes der vergangenen Woche

Da ich letzte Woche nicht zum Bloggen gekommen bin, will ich an dieser Stelle nochmal einen kleinen Überblick mit Artikeln schaffen, die ich in meinem Feedreader markiert habe:

Betreff und immer wieder Betreff

Dr. Torsten Schwarz von Absolit präsentiert in seinem aktuellen Newsletter neun „Tricks origineller Betreffzeilen“ und bietet im dazugehörigen Artikel in der Tat einige gute Ratschläge an.

Im ersten Moment lesen diese sich wie Binsenweisheiten. Inzwischen sollte jeder wissen, dass ein Betreff nicht zu lang sein sollte (bis ca. 50 Zeichen), dass man konkrete Aussagen treffen und Erwartungen erfüllen muss, außerdem relevante Schlüsselworte verwenden und wenn möglich personalisieren bzw. segmentieren sollte. Ach ja, und das Testen darf man nicht vergessen. Soweit keine bahnbrechenden Erkenntnisse.

Wenn ich mich allerdings daran erinnere, dass mir gestern ein Newsletter ins Postfach flatterte, der da auf kreative Weise mit „Kopie von Frühlingserwachen …“ überschrieben war, dann denke ich, man kann das Betreff nicht oft genug zum Thema machen. Denn das ist bei weitem kein Einzelfall. Hier einige weitere Negativbeispiele:

  • medienhandbuch.de: Newsletter Ausgabe 11b/09
    (Was wohl das b zu bedeuten hat? )
  • jetzt.de: jetzt.de-Newsletter
    (Überraschung, jetzt.de schickt einen Newsletter … zum Thema jetzt.de)
  • Designer in Action: Newsletter von Designer in Action
    (Ja von wem denn sonst?)
  • VIPERPRINT: Viperprint.de -Irrtum!
    (Mit Inhalt sinngemäß: Sorry, wir wollten Sie gar nicht anschreiben, sondern nur unsere Kunden, aber irgendwie gab es ein technisches Problem)

Newsletter auf Netbooks

Seit Mitte letzten Jahres boomen die Notebooks im Taschenbuchformat und haben inzwischen einen Marktanteil von 20 Prozent im Notebook-Segment erreicht. Die Displays sind 8,9 oder 10,2 Zoll groß und ihre Auflösung liegt, bis auf wenige Ausnahmen, bei 1024×600 Pixel. Als Betriebssystem kommt meistens entweder Windows XP Home oder Linpus Linux Lite zum Einsatz. Bei Linpus handelt es sich um ein Betriebssystem mit einer sehr reduzierten Oberfläche und kaum Möglichkeiten für individuelle Anpassungen.

Wie sieht es mit der Darstellbarkeit von Newslettern auf solchen Netbooks aus? Nun ja, von Seiten der Software ist Linpus bestens mit dem Mozilla Thunderbird ausgestattet und bietet daher eine sehr gute Basis. Für Windows XP lässt sich keine eindeutige Aussage treffen, da hier die Möglichkeit gegeben ist beliebig Software zu installieren. Ein viel wichtigerer Aspekt ist die Auflösung. 600 Pixel in der Höhe sind nicht wirklich viel Platz für einen HTML-Newsletter um Interesse zu wecken und zum Weiterlesen anzuregen. Hier spielen ja auch noch die Programmelemente mit Menü und Icons mit rein. Noch weniger Platz bleibt wenn der Empfänger die Mail in dem Vorschaufenster anzeigt, was laut einer Studie 26,6 Prozent der Nutzer tun.

René Kulka geht in einem Blogartikel auf dieses Problem ein und bespricht einen Newsletter, welcher auch im Vorschaufenster funktioniert. Falls ich jemanden nun Appetit auf ein Netbook gemacht habe, so kann er sich auf den Seiten der PC Welt mit einem Test von Netbooks aus diesem Februar informieren.

Aktueller Stand: Video in Newslettern

Im Mai 2007 haben wir einen Artikel zum Thema „Animationen in Newsletter-E-Mails“ veröffentlicht in dem wir auf die Möglichkeiten von Animationen in Newslettern eingegangen sind. Der Anlass war eine Untersuchung von den Jungs und Mädels bei Campaign Monitor über die Verwendung von Flash in E-Mails und die Unterstützung auf Seiten der Clients. Knapp zwei Jahre später hat Campaign Monitor diese Untersuchung wiederholt und ist schlussendlich zum gleichen Ergebnis gekommen: wenn überhaupt, dann mit animierten GIFs. Diese werden von jedem populären Client, bis auf Windows Mobile 5, unterstützt. Natürlich muss dazu das GIF immer noch geladen werden, was von vielen Clients erstmal geblockt wird.

Der einzige Ausreißer war Apple Mail, welches in der Lage ist Flash-, Quicktime- und Windows Media-Inhalte in einer Mail wiederzugeben. Videowerbung auf Webseiten gehört auf Grund höherer Bandbreiten schon längst zum Alltag eines jeden Nutzers. Es bleibt abzuwarten ob sich in Zukunft ein ähnlicher Effekt beim E-Mail-Marketing einstellen wird, was allerdings in Anbetracht der schwachen Unterstützung wohl noch in weiter Ferne liegt.

Acid-Test: E-Mail-Client in Opera

OperaIrgendwie hat Opera es vor Jahren verpasst, auf den gleichen Zug aufzuspringen wie Firefox. Laut XiTi Monitor hatte der Browser im September einen „Marktanteil“ von 4,24 % im Gegensatz zu Firefox mit 31,42 % und dem Internet Explorer mit 60,12 %. Ich weiß nicht so recht woran es liegt. Die Entwickler liefern mit jeder Version Innovationen, die teilweise erst Jahre später von den Konkurrenten aufgegriffen werden. Opera wird einfach immer noch unterschätzt, auch von mir. Und deshalb war es für mich auch so überraschend festzustellen, dass in dem Browser noch ein vollwertiger E-Mail-Client steckt. Diese Entdeckung nehme ich zum Anlass den Client mit dem Acid-Test zu überprüfen.

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Acid-Test deutscher Webmail-Anbieter

Im April diesen Jahres habe ich einen Artikel über das Email Standards Project (im weiteren Verlauf mit ESP abgekürzt) verfasst und bin darin kurz auf den Acid-Test für E-Mail-Clients eingegangen. Dieser Test umfasst, ähnlich wie bei dem Acid-Test für Browser, verschiedene Elemente die von einem guten Client ohne Probleme dargestellt werden sollten. Auf der Seite vom ESP werden verschiedene Clients auf Grundlage dieses Tests beurteilt. Leider fehlen dort deutsche Webmail-Anbieter, was ich, wie im oben genannten Artikel angekündigt, mit diesem Artikel nachholen möchte.

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