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Opt-ins für das E-Mail-Marketing auf Twitter sammeln

Laut einer Studie von artegic wird Twitter aktuell so gut wie gar nicht zur Lead-Generierung im E-Mail-Marketing genutzt. Das mag vor allem daran liegen, dass – im Gegensatz zum Facebook-Tab – keine entsprechende Infrastruktur im sozialen Netzwerk vorliegt. Doch das könnte sich bald ändern, denn Twitter kündigt die sogenannten Lead Generation Cards an.

Dabei handelt es sich um eine spezielle Twitter-Card, die es Nutzern ermöglicht, ihre Kontaktdaten mit einem Klick direkt aus dem sozialen Netzwerk heraus an ein Unternehmen zu übermitteln und so dessen Angebot, wie z.B. einen Newsletter oder einen Rabattgutschein, zu nutzen. Über eine ähnliche Funktion in den Anzeigenerweiterungen von Google AdWords haben wir bereits berichtet.

So funktionieren Lead Generation Cards

Klappt ein Twitter-Nutzer einen mit einer Lead Generation Card versehenen Tweet auf, erhält er nicht nur Informationen zum jeweiligen Angebot, sondern kann über einen Call to Action direkt die in seinem Twitter-Profil hinterlegten Kontaktdaten übermitteln. Name, Benutzername und E-Mail-Adresse werden automatisch ausgefüllt:

LeadGenCard_Twitter

Um möglichst viele Opt-ins über Twitter zu generieren, ist es wichtig klar zu kommunizieren, für welches Angebot sich der Nutzer mit dem Klick tatsächlich anmeldet. Um die Newsletter-Anmeldung rechtskräftig zu machen, sollte an die übermittelte E-Mail-Adresse anschließend eine Bestätigungsmail im Rahmen eines Double Opt-ins verschickt werden.

Klingt gut? Dann gibt es aber noch eine schlechte Nachricht: Momentan befinden sich die Lead Generation Cards noch in der Testphase und stehen nur ausgewählten Marken zur Verfügung. Zudem ist noch unklar, ob die Funktion nur für Promoted Tweets oder auch für normale Twitter-Stautsmeldung bereit stehen wird.

E-Mail, Twitter und Facebook zur Vernetzung mit Unternehmen in Deutschland

Die E-Mail kann sich in der Unternehmenskommunikation nach wie vor bestens gegen die sozialen Netzwerke behaupten – zu diesem Schluss kann man auf Basis einer Studie von Exact Target kommen. Befragt wurden dabei 1292 deutsche Onliner ab 18 Jahren zu ihrem Nutzungsverhalten von E-Mail, Twitter und Facebook und der Vernetzung mit Unternehmen:

  • 94 % der Befragten haben mindestens einen Newsletter abonniert.
  • 39 % sind Fans mindestens eines Unternehmens auf Facebook.
  • 7 % folgen mindestens einem Unternehmen auf Twitter.
  • Sind Nutzer über mehr als einen Kanal mit einem Unternehmen vernetzt, ist die Kombination aus Newsletter-Abonnent und Facebook-Fan am häufigsten.
  • Der prozentuale Anteil an E-Mail-Empfängern ist in allen Altersstufen ähnlich.
  • Bei den bis 44-Jährigen ist der Anteil der Twitter-Follower und Facebook-Fans deutlich höher.
  • Newsletter-Abonnenten wollen in erster Linie Rabatte erhalten.
  • Twitter-Follower legen mehr Wert auf Informationen.
  • Facebook Fans sind sowohl an Rabatten als auch an Informationen über das Unternehmen und die Produkte interessiert.

Weitere Gründe für die Vernetzung mit einem Unternehmen sowie zum Nutzungsverhalten von E-Mail und sozialen Netzwerken finden sich in der folgenden Infografik von Exact Target.
social media marketing

Newsletter-Idee: Best of Social Media

Es muss nicht immer nur SWYN sein: Der Begriff Social E-Mail-Marketing kann weiter gefasst werden, so versteht man darunter beispielsweise auch Lead-Generierung. In Sozialen Netzwerken kann auf den Newsletter verwiesen oder eine Anmeldung gleich integriert werden, im Newsletter selbst verlinkt man auf die sozialen Unternehmensprofile. Wer seinen Newsletter bei Veröffentlichung zusätzlich in Sozialen Medien teilt, erreicht sogar Nicht-Abonnenten – anders herum wird es schon schwieriger. Denn wie erfahren die Abonnenten, was ihnen entgeht, wenn sie dem Unternehmen nicht in Sozialen Netzwerken folgen?

Wie wäre es mit einem Sondernewsletter, der die bestens Posts und Tweets aus Facebook und Twitter oder die schönsten Pins aus Pinterest darstellt?

In einem Best of kann man das Interessanteste aus einzelnen Social Media Kanälen zusammenstellen. Viele kleinere Meldungen und Links, die sich mal eben twittern oder posten lassen, bleiben dem Newsletter-Abonnenten verborgen, bieten ihm aber dennoch einen Mehrwert. Der Call to Action sollte also ganz klar sein: „Folgen Sie uns auch in Sozialen Netzwerken und verpassen Sie nichts mehr!“

Wichtig dabei bleibt aber: Natürlich gibt es eine inhaltliche Schnittmenge, einige Themen schaffen es sowohl in den Newsletter als auch in die Sozialen Netzwerke. Damit beide Kanäle weiterhin ihre Berechtigung haben, dürfen die  kommunizierten Themen aber nicht komplett identisch sein.

Social Media Conference in Hamburg

Am 24. und 25. September 2012 findet zum fünften Mal die Social Media Conference in Hamburg statt. An zwei Tagen erwarten die Teilnehmer u.a. Vorträge und Case Studies rund um das Thema Unternehmen auf Facebook, Twitter und Co. In diesem Jahr geht es dabei u.a. um Markenbildung, Monitoring der Social Media Aktivitäten oder Social Commerce. Am 26. September gibt es ein weiteres Highlight: erstmalig wird es ein eintägiges B2B-Special geben, an dem sich alles um Social Media und B2B-Kommunikation dreht. Wer genau wissen will, was ihn erwartet, wirft am besten gleich einen Blick in das Programm.

Und um endgültig auf den Geschmack zu kommen: Hier ein Vortrag von Nico Lumma zum Thema „Social Media – zwischen Anspruch und Wirklichkeit“ aus dem vergangenen Jahr.

5 Minute Mobile Makeover

Wir berichten immer wieder über die Notwendigkeit und Möglichkeiten, E-Mail für mobile Endgeräte zu optimieren. Wer jetzt denkt, Social-Media-Dienste gehen hier bereits mit einem guten Beispiel voran, hat sich geirrt! Prominentes Beispiel ist Twitter.

Zwar ist die erst jüngst erschienene wöchentliche Zusammenfassung per E-Mail für die Darstellung auf mobilen Endgeräten optimiert  –  die „normalen“ Benachrichtigungen jedoch leider nicht: Vor allem der Text ist viel zu klein und somit kaum lesbar.

Das hat CampaignMonitor zum Anlass genommen, ein „5 minute mobile makeover“ für Twitter-Benachrichtigungen zu entwickeln: Mit einigen simplen Anpassungen im Code ließe sich die Darstellung leicht optimieren. Deshalb ruft das Team von CampaignMonitor auch dazu auf, Twitter mit folgenden Tweet auf den Missstand aufmerksam zu machen und zum Handeln zu bewegen.

Hey @twitter – your email notifications aren’t mobile-friendly. Here’s a 5min fix – http://bit.ly/5min-makeover /via @campaignmonitor

Das Beste: Für alle, die ihren eigenen Newsletter für mobile Endgeräte optimieren wollen, steht der entsprechende Code frei zum Download bereit und kann in das eigene HTML E-Mail-Design übernommen werden.

Social E-Mail-Marketing in der Praxis

Es ist naheliegend, dass Soziale Medien nicht nur die Nutzung des Web nachhaltig verändern, sondern auch Einfluss auf andere Internetdienste wie etwa E-Mail nehmen. Hinter dem Begriff Social E-Mail-Marketing verbirgt sich nun kein gänzlich neuer Umgang mit elektronischen Nachrichten, sondern vielmehr deren Weiterentwicklung und Anpassung an die Möglichkeiten im Social Web. Dabei geht es natürlich auch um die Verbesserung ihrer Wirkung im Sinne des Marketings. Wie das in der Praxis geschehen kann, beleuchtet diese Abhandlung.

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Stresstest für BackTweets.com

Was haben Newsletter und BackTweets miteinander zu tun?

Ganz einfach: Wie unser Blogautor Lars Müller in seinem Whitepaper „Social E-Mail Marketing“ beschreibt, lassen sich über SWYN-Funktionen Newsletter in sozialen Netzwerken weiterempfehlen. Dabei wird ein Link zu der Webversion des weitergeleiteten Mailings geteilt. Für Versender ist es sehr interessant zu wissen, wie oft dieser weitergegeben wurde. Dies erweist sich oft als schwer, da häufig Links durch URL-Shortener modifiziert werden.

Um Link-Verbreitungen für das prominente und stark frequentierte Netzwerk Twitter zu erfassen, scheint der Freemium-Dienst BackTweets.com als sehr hilfreich. Die Suchmaschine durchleuchtet das Microblogging-Universum zielgerichtet nach Links und erkennt auch Verweise, die sich hinter Kurz-URLs verstecken. Damit genügt schon die Adresseingabe einer Newsletter-Webversion und BackTweets listet alle Nachrichten mit enthaltenen Link übersichtlich auf. Grund genug um BackTweets einen Test zu unterziehen. Dazu haben wir unseren letzten Blogbeitrag mit 14 verschiedenen URL-Shortenern gekürzt und in einzelne Tweets unter dem Twitter-Account BT_Stresstest verpackt.

Das Ergebnis: BackTweets fand 8 der 14 Verknüpfungen. Darunter sind auch die Links, die mit den weit verbreiteten Diensten bit.ly, tinyurl.com, goo.gl und is.gd ausgesendet wurden. Es kann also davon ausgegangen werden, dass ein Großteil des Gesprächsaufkommens in Twitter abgedeckt werden kann.
Jedoch erwies sich das Tool als nicht lückenlos. Erstaunlich war, dass der Link des zu Mister Wong zugehörigen Anbieters cli.gs nicht erkannt wurde.

Dennoch sind wir der Meinung, dass BackTweets einen tollen Indikator zur Weiterverbreitung von Newslettern und Nachrichten in Twitter darstellt. Ein perfekt ausgereiftes Monitoring-Tool mit Optionen zur Feinjustierung ist jedoch nicht zu erwarten.

10 Gründe für Twitter

Das Online-Magazin t3n hat einen Artikel von Social Meda Today aufgegriffen, in dem die Autorin Amy Stark 10 Gründe dafür nennt, warum Twitter der Top Social Media Kanal ist. Die Faktensammlung soll Skeptiker überzeugen, die nach wie vor glauben, der Microblogging-Dienst sei überbewertet. Hier die Punkte im Schnelldurchlauf.

  1. Twitter ist frei
  2. Twitter setzt auf Grundlagen
  3. Twitter bietet Reichweite
  4. Twitter ist Open Source
  5. Twitter-Nachrichten sind kurz
  6. Twitter erweitert den eigenen Horizont
  7. Twitter ist vielfältig
  8. Twitter ist eine übergreifende Social Media Plattform
  9. Twitter verläuft in Echtzeit
  10. Nie war das Vernetzen einfacher als mit Twitter

In den Kommentaren zum Artikel gibt es eine kontroverse Diskussion, ob diese Argumente wirklich zutreffen sind. Siehe dazu http://t3n.de/news/10-grunde-twitter-immer-noch-nr-1-social-media-kanale-307532/

twick.it – die Erklärmaschine im Netz

Das Alles-mit-140-Zeichen-Phänomen reißt einfach nicht ab. Meine jüngste Entdeckung in diesem Zusammenhang nennt sich Twick.it und möchte in Tweet-Länge die Welt erklären. Hört sich erst einmal nicht ganz easy an, ist es am Ende aber. Und das funktioniert so:

Jeder registrierte Nutzer hat die Möglichkeit, einen Begriff mit 140 Zeichen zu erläutern. Für weiterführende Informationen lässt sich ein Link hinterlegen. Und natürlich können andere Nutzer „Twicks“ bewerten und einen abweichenden oder ergänzenden Text schreiben. Wenn man sich das Gerangel und die teilweise irrsinnig langen Artikel in der Wikipedia anschaut, klingt das nach einer pragmatischen Alternative.

Natürlich lassen sich wirklich komplexe Dinge nicht in einem Satz zusammenfassen, aber wenn einem mal wieder ein neues Buzzword oder eine merkwürdige Abkürzung über den Weg läuft, reicht ein knapper Hinweis häufig aus. Und durch den smarten Twick.it Tool Tip kann man Erläuterungen aus der „Erklärmaschine“ per WordPress Plugin ins eigene Blog oder per JavaScript in die eigene Website holen. Außerdem hat ein Nutzer bereits eine Erweiterung für Google Chrome geschrieben.

Und natürlich kann die Kurzerklärungen mit dem eigenen Netzwerk über Twitter oder Facebook teilen. Eine Runde Sache das.