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Websites mit Blog Marketing monetarisieren

Suchmaschinen lieben guten Content. Was bietet sich also für Unternehmen besseres an, als ein eigenes Blog zu einem fachspezifischen Thema zu betreiben, um so zu bestimmten Begriffen besser über die Google-Suche gefunden zu werden? Natürlich sollte das Blog dann mit dem E-Mail-Marketing verbunden werden: Nicht alle Newsletter-Empfänger haben auch gleichzeitig einen RSS-Feed abonniert und verpassen so ggf. interessante Neuigkeiten. Deshalb kann per E-Mail regelmäßig auf Blogthemen hingewiesen und verlinkt werden.

Neben qualitativ hochwertigen Texten im Rahmen der OnPage-Optimierung spielen für die Relevanzbewertung durch Google und damit die Auffindbarkeit im Web auch Verlinkungen von anderen Websites eine wichtige Rolle – man spricht in diesem Fall von OffPage-Optimierung. Deshalb sind Unternehmen stets auf der Suche nach Artikelplätzen auf externen Blogs und Websites, in denen aus thematisch passenden Beiträgen zu ihrem Unternehmen verlinkt wird. Wer sein Unternehmensblog zusätzlich monetarisieren möchte kann also anderen Websitebetreibern bei der Suchmaschinenoptimierung helfen und neben den eigenen Inhalten auch Blogposts verkaufen.

Auf Marktplätzen wie teliad können Interessenten Artikel auf externen Websites erwerben und Thema, Linktexte und Links für diese selbst festlegen. Der Verkäufer bzw. Blogbetreiber verfasst dann entlang dieser Vorgaben einen entsprechenden Beitrag und erhält so neben einer finanzielle Vergütung zusätzlich aktuellen und thematisch passenden Content für sein Blog. Natürlich kann man solche Portale auch im Rahmen der eigenen OffPage-Optimierung nutzen. Wer diese Art von Blog Marketing betreibt, sollte aber stets den qualitativ hohen Anspruch an sein eigenes Blog bewahren und nur Käufe akzeptieren, die dem Leser auch einen tatsächlichen Mehrwert bieten – gleiches gilt auch als Käufer.

Die Sieben Sünden im E-Mail-Marketing

Die sieben Sünden im E-Mail-Marketing hat NJIMEDIA in einer Infografik aufbereitet. Natürlich finden sich hier viele alte Bekannte: Die Betreffzeile beeinflusst häufig, aber natürlich nicht ausschließlich und immer die Öffnungsrate des Newsletters. Ein nutzerfreundliches Design, dass auch auf mobilen Endgeräten ansprechend zu bedienen ist, gehört mittlerweile ebenfalls zu den Standardhinweisen im E-Mail-Marketing.

Ein weiteres Muss ist eine inhaltliche und optische Formatierung, die den Nutzer nicht mit langen Textparagrafen langweilt, sondern ihm gezielt die wichtigsten Informationen präsentiert und den Newsletter so innerhalb weniger Sekunden scanbar macht. Trotz oder gerade wegen dieser Kürze sollte der Newsletter den Leser gezielt auf die gewünschte Konversion und den entsprechenden Call-to-Action-Button stoßen.

Natürlich muss der Inhalt auf die entsprechende Zielgruppe ausgerichtet sein – im Idealfall findet eine Segmentierung der Empfänger statt, sodass jeder Nutzer für ihn relevante Informationen erhält. Doch nicht nur der Inhalt, auch die Sprechweise im Newsletter sollte an die jeweilige Empfängergruppe angepasst sein.

Ohne Testen geht es natürlich nicht. Vor dem Versand gilt es beispielsweise, die Verlinkungen auf ihre Erreichbarkeit hin zu testen und entsprechende Inhalte wie Bilder und Videos auf der eigenen Website bereitzustellen. Ein A/B-Testing gibt Aufschluss über die Performance von Newslettern und ein Eye Tracking zeigt, welche Inhalte vom Empfänger tatsächlich wahrgenommen werden.

Hier die Sieben Sünden noch einmal kompakt in einer Infografik:

Links nicht links liegen lassen

Über den perfekten Call-to-Action Button haben wir bereits berichtet. Aber letztendlich ist auch ein Call-to-Action nichts anderes als eine Verlinkung. Diese kann zum einen in Button-Form umgesetzt sein, aber auch in vielen anderen Varianten, wie beispielsweise Links im Fließtext, verlinkte Bilder oder verlinkte Bildüberschriften. Welche Darstellung der Links am geeignetsten ist, hängt natürlich von der Darstellung des Newsletters ab. Grundsätzlich gilt jedoch:

  • Verlinkungen müssen als solche erkennbar sein. Unterstrichene Passagen sind als Links gelernt, farbliche Hervorhebungen unterstützen. Zudem haben Links unterschiedliche Zustände, beispielsweise bei Mouse-Over. Viele Nutzer behandeln aber auch Bilder oder Überschriften wie Verlinkungen.
  • Verlinkungen müssen auch mobil funktionieren. Ein Finger ist breiter als ein Mousezeiger, also müssen die Abstände zwischen zwei Links und auch der verlinkte Inhalt selbst entsprechend groß sein.

Je mehr verlinkte Flächen, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass geklickt wird

Ein Newsletter kann sehr gut aus kurzen Teasern zusammengestellt werden. Lange Texte gilt es zu vermeiden, da Empfänger die Inhalte meist nur überfliegen und innerhalb weniger Sekunden entscheiden, welche Themen sie interessieren. Bei der Gestaltung mit Teasern gilt:

  • Pro Teaser sollte es thematisch nur einen ausgehenden Link geben.
  • Dieser eine Link sollte über möglichst viele Wege klickbar sein, also durch Verlinkung von Teaserbild, Überschrift und Call-to-Action. Unterschiedliche Leser klicken unterschiedliche Dinge – und alle Wege sollten zum Ziel führen.
  • Textpassagen im Fließtext sollten eher nicht verlinkt werden. Viele Nutzer nehmen diese gar nicht wahr und mobil sind sie schwer zu „klicken“.

Vor jedem Versand gilt es natürlich die Verlinkungen noch einmal zu testen. Viele Newsletter-Systeme übernehmen dies automatisch und überprüfen, ob die angegebenen URLs auch erreichtbar sind.

Nach dem Klick ist vor dem Klick – Landingpages nicht vergessen

Natürlich endet die Optimierung nicht mit dem Klick auf den Link – auch auf die nachfolgende Landingpage sollte ein entsprechendes Augenmerk gelegt werden, sowohl inhaltlich als auch optisch. Und sofern der Newsletter für mobile Endgeräte optimiert ist, gilt gleiches auch für die Landingpage. Im Idealfall ist auch die verlinkte Seite für mobile Endgeräte angepasst, sodass die Usability nicht nach Verlassen des Newsletters endet. Dies schmälert die Chance auf einen erneuten Klick aus dem Newsletter heraus bzw. sogar dessen mobilen Aufruf.