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Segmentierung: Vier Wege

Benchmark email nennt vier Wege wie Abonnenten mittels Segmentierung aufgeteilt werden können um eine höhere Konversionsrate zu erzielen:

  • The responders
    In dieser Liste sollen Abonnenten sein, welche den Newsletter öffnen und auch Links anklicken, sprich konvertieren. Da sie Interesse an den Themen des Newsletters zeigen, sollten sie bevorzugt behandelt werden. Exklusive Angebote oder einen Ausblick auf kommende Produkte könnten an dieser Stelle die Loyalität belohnen. Im Endeffekt ist es wünschenswert, wenn irgendwann jeder Abonnent sich in dieser Liste wiederfindet.
  • The new subscribers
    Bei dieser Gruppe ist es schwer, gezielt auf ihre Wünsche einzugehen, da einfach noch zu wenig Daten vorliegen. Um auch sie anzusprechen sind exklusive Angebote für Neuabonnenten hilfreich, welche dementsprechend kommuniziert werden sollten. Des Weiteren sollte genau definiert werden wann jemand ein neuer Abonnent ist und wann nicht mehr.
  • The openers
    Das sind die Abonnenten die den Newsletter zwar öffnen, aber keinen Link anklicken. Hier sollte man versuchen kreativ an die Sache heranzugehen und vielleicht den Aufbau des Newsletters zu ändern um Interesse zu wecken.
  • The deadbeats
    In dieser Kategorie befinden sich die Leute, die den Newsletter weder öffnen geschweige denn einen Link anklicken. Viel kann man hier nicht machen. Es kann davon ausgegangen werden, dass diese Abonnenten einfach kein Interesse an den beworbenen Produkten haben. Eine Strategie wäre, sie einfach eine Weile nicht mehr anzuschreiben und zu einem späteren Zeitpunkt wieder im Versand aufzunehmen.

Einfluss der Domain auf den Versand

Die Firma EmailDirect hat in ihrem Blog einen Artikel über den Einfluss der Domain auf den Newsletterversand veröffentlicht. Laut EmailDirect spielen viele Faktoren eine Rolle um einen reibungslosen Versand zu gewährleisten.

Z.B. sollte man bei der Registrierung auf den Provider achten. 82% des Spams kommen von Domains die bei folgenden Providern registriert sind: XIN NET, eNom, Inc., RegTime, OnlineNIC. Des Weiteren sollte darauf verzichtet werden die Registrierungsinformation seiner Domain nicht zugänglich zu machen, was bei einigen Providern möglich ist. Spam Assassin könnte nach Konfiguration solche Domains blocken.

Auch was die Top Level Domain (TLD) angeht, ist Vorsicht angesagt. Besonders über .info und .biz wird sehr viel Spam verschickt, weshalb man diese TLDs meiden sollte. Natürlich sollte auch der Domainname selbst „normal“ sein, sprich keine große Anzahl von Nummern und keine Bezeichnung die auf eine dynamische Domain hinweist: dynamic, DIA oder pool.

Das Alter der Domain spielt bei einigen Spamfiltern auch eine Rolle, weshalb EmailDirect folgende goldene Regel definiert: Es sollte keine Domain benutzt die jünger ist als 90 bis 120 Tage.  Es ist auch wichtig, dass die Domain einen gültigen MX-Eintrag besitzt, ansonsten wirkt sie für Spamfilter unseriös.

Der letzte Punkt, welcher angesprochen wird, ist der wichtigste: Die Domain sollte auf keiner Blacklist stehen. Dies versteht sich von selbst, wenn man erfolgreich E-Mail-Marketing betreiben möchte. In dem Artikel werden einige Tools genannt mit denen dies überprüft werden kann:

https://admin.uribl.com/
http://www.rulesemporium.com/cgi-bin/uribl.cgi
http://www.barracudacentral.org/lookups
http://www.rfc-ignorant.org/

Interessante Artikel der letzten Tage

The best day to send email?

Mark Brownlow geht auf den besten Tag für den Versand von Newslettern ein. Er kommt zwar zu keinem eindeutigen Ergebnis, da sehr viele Faktoren eine Rolle spielen, aber er führt ein paar sehr gute Tipps auf, um für sich selbst einen guten Zeitpunkt zu finden.

The longest newsletter I have ever seen.

Hier wird auf einen Newsletter der Firma Solarwinds eingegangen, der verdammt lang ist. Habe ich bisher auch noch nicht gesehen. Für mich steht der Aufwand für den Newsletter in keinem Verhältnis zu der Anzahl von Leuten, die den wirklich komplett durchlesen. Denn das werden nur sehr wenige sein.

Email Marketing Urban Legends

Hier wird mit einigen falschen Fakten rund um Spam aufgeräumt welche sich teilweise in den Köpfen von vielen Leuten festgesetzt haben.

Delivered May Not Mean To the Inbox

In dem Artikel von Stephanie Miller geht es darum dass ein Newsletter, welcher fehlerfrei an einen Server übergeben wurde, nicht automatisch als „zugestellt“ betrachtet werden kann, da die erfolgreiche Übermittlung keine Garantie dafür ist, dass der Newsletter auch im Posteingang des Empfängers landet. Nach der Übermittlung gibt es z.B. noch den Spamfilter zu überstehen. Nach eigenen Angaben kommen 20% der Newsletter nicht bei ihrem Empfänger an obwohl sie zugestellt wurden.

Vorsprung durch zuviel Technik?

Audi Online NewsHeute kam ein Newsletter von Audi – eine schlichte ansprechende E-Mail im typischen Grau mit der Ankündigung „Innovation kennt keinen Stillstand. Entdecken Sie unsere neuen Seiten.“ Außerdem wird man neugierig auf die vielfältigen Möglichkeiten gemacht und auf die neue Erlebniswelt Audi multimedial verwiesen.  Vielleicht hat sich die Audi Kundenbetreuung gedacht, dass einmal Neugier nicht ausreicht und mir deshalb den Newsletter gleich zweimal geschickt.

Trotzdem habe ich mir die neuen Seiten einmal angeschaut. Zuerst fällt das aufgeräumte Layout mit einem Produkt-Dropdown-Menü im Kopf und der Fußnavigation positiv auf. Dann lädt eine Flash-Animation und sphärische Technik-Klänge ertönen. Soweit so gut. Die Verwendung von Flash kann man hier ja noch einigermaßen verstehen. Audi transportiert schließlich nicht nur Passagiere in technisch ausgereiften Fahrzeugen, sondern eben auch Emotionen.

Dann beginnt man zu erkunden. Der zuerst auf rotem Grund präsentierte Link zum Shop kann doch nicht das einzige gewesen sein. Bewegt man die an ein Cover-Flip angelehnte Scrollleiste im unteren Teil der Flash-Animatio,  so erklingen Sounds und es erscheinen weitere „Türen“. Alle mit der Aufschrift „Demnächst mehr“. Ganz toll, meine Neugier ist sämtlich verflogen und mein Browser hakt auch schon unter der Last. Auf den Klick zum Shop hat man irgendwie keine Lust mehr. Für alle, die ihn sich sparen wollen: Dort wird man erstmal gefragt, ob man etwas für sich selbst oder den eigenen Audi erwerben möchte und wird dann mit Merchandising-Artikeln konfrontiert.

Summa summarum: Unter einer gelungenen E-Mail-Kampagne vertehe ich etwas anderes.

Bestes Vorgehen bei Entschuldigungsmails

Das Retail Email Blog berichtet über ein 13-seitiges Dokument, das sich mit einer Materie auseinandersetzt, von der die meisten wohl hoffen, sich nie damit beschäftigen zu müssen: Entschuldigungsmails. Ich persönlich bin bisher noch nicht in die Bredouille gekommen, mich bei meinen Newsletter-Abonnenten für einen falschen oder fünffach empfangenen Newsletter zu entschuldigen, aber neben menschlichen Versagen kann einem immer noch die Technik einen Strich durch die Rechnung machen. Wann und wie reagiert man dann? Genau dies wird in dem Dokument beantwortet. Für den Download ist eine Registrierung auf der Seite des Autors notwendig.

Bleibt mir nur noch, euch weiterhin einen problemlosen Newsletterversand zu wünschen!

Soziale Netzwerke und Newsletter

René Kulka berichtet in seinem Blog über die Möglichkeit einen Newsletter mit seinen Freunden in den Netzwerken Facebook und MySpace zu teilen. Hintergrund ist die Möglichkeit diese Funktionalität beim Versand eines Newsletter über die E-Mail-Service-Provider Silverpop oder Inxmail einzubinden.

In dem Artikel beschreibt René wie diese Funktion auch ohne speziellen ESP einfach und schnell integriert werden kann. Angesichts der steigenden Bedeutung sozialer Netzwerke für Marketingzwecke ist dies ein Feature welches nicht viel Platz im Newsletter kostet und eventuell neue Kunden erschließt.

Des Weiteren möchte ich auf einen Artikel des Electronic Commerce Info Net mit dem Titel „Soziale Netzwerke und B2B-Marketing“ hinweisen, welcher Anfang diesen Monats erschienen ist. Darin wird berichtet dass Blogs, Foren, Wikis und Produktrezensionen auch im B2B-Sektor immer wichtiger werden.

Green Mail – Newsletter mit eingebautem Umweltschutz

Zugegeben, man denkt beim Versand von elektronischen Newslettern nicht in erster Linie an Umweltverschmutzung. Besonders nicht, wenn der Ruß spuckende Lieferwagen des Kurierdienstes vor der Tür steht, der den Papierkollegen des Newsletters gerade mühsam zustellt. Doch vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um Klimawandel, Umweltschutz und Knuts Lebensraum betrachtet man auch den Versand von Newslettern früher oder später mit kritischeren Augen.

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eco Richtlinie für zulässiges E-Mail-Marketing

Der Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. (eco) hat eine Richtlinie für zulässiges E-Mail-Marketing herausgegeben. Auf 36 Seiten werden von diversen Autoren ausführlich alle Aspekte beleuchtet, die es bei E-Mail-Kampagnen oder beim Newsletter-Versand zu beachten gilt.

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Selber hosten oder auslagern

Wer einen eigenen Newsletter betreibt, der mehr als nur eine Handvoll Empfänger hat, steht zwangsläufig irgendwann vor der Frage, welche Versandtechnik am effizientesten und zuverlässigsten ist. Man kann prinzipiell zwischen zwei verschiedenen technischen Ansätzen unterscheiden.

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