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Mythen im E-Mail-Marketing

6 Mythen im E-Mail Marketing – und warum sie nicht wahr sind

Im privaten Bereich werden E-Mails bereits durch Messaging-Dienste oder soziale Netzwerke verdrängt. Doch E-Mails sind im Bereich der Kundenkommunikation noch immer aktuell und ein – schon seit Jahren – beliebtes und erfolgreiches Kommunikationsmodell. Natürlich gibt es auch kritische Stimmen, die die digitale Post bereits im Todeskampf sehen. Doch steht die E-Mail kurz vor dem Ableben oder ist die digitale Post unsterblich?

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Newsletter optimieren und Öffnungsrate steigern

Eine gute Mailingliste ist der erste Schritt, um Besucher über Neuigkeiten zu informieren. Doch der größte und beste Verteiler bringt nichts, wenn der Newsletter nicht geöffnet wird. In dieser Infografik, erstellt von der Online Marketing Site, gibt es viele Tipps, wie man E-Mailings verbessern kann.

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ARD/ZDF-Onlinestudie 2013: Erkenntnisse für das E-Mail-Marketing

Vor wenigen Tagen wurden die Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie veröffentlicht. Demnach sind mittlerweile 77 % der Deutschen ab 14 Jahren online – das entspricht einem Zuwachs von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Grund dafür ist die zunehmende Nutzung von Smartphones und Tablets sowie die Digitalisierung der Generation 50+. Für das E-Mail-Marketing lassen sich daraus einige interessante Rückschlüsse ziehen.

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Die besten Infografiken über E-Mail-Marketing in 2012

Im vergangenen Jahr wurden diverse Infografiken rund um das E-Mail-Marketing produziert, wir haben die interessantesten in einer Sammlung zusammengestellt:

Inhalt und Gestaltung eines Newsletters

Der Aufbau eines typischen Newsletters:

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Branchenunterschiede in der Newsletter-Gestaltung:

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Tipps für einen guten Betreff:

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Tipps für einen perfekten Call-to-Action:

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Über den Einsatz von Video in E-Mails:

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Sieben Sünden im E-Mail-Marketing:

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Was E-Mail-Empfänger gar nicht mögen:

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Versandzeitpunkt

Der optimale Zeitpunkt für den Newsletter-Versand:

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Newsletter-Versand in der Praxis:

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Mobile E-Mail-Marketing

Über die mobile E-Mail-Nutzung:

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Tipps für eine perfekte mobile E-Mail:

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Wann wirkt mobile Werbung? Tipps für den richtigen Versandzeitpunkt von mobilen Newslettern:

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E-Mail und Social Media

E-Mail vs. Social Media:

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Die Nutzung von E-Mail und Social Media in Deutschland:

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Zustellung

Tipps für eine hohe Zustellrate:

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Technik

Tipps zur Erstellung einer HTML-E-Mail:

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Tipps zur optimalen Darstellung des Newsletters im Posteingang:

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Kennzahlen im E-Mail-Marketing

E-Mail Check-Up – Tipps zur Verbesserung der Kennzahlen:

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Tipps zur Ermittlungs des Wertes eines Newsletters:

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E-Mail-Marketing und E-Commerce

Mit E-Mail-Marketing die Konversionen erhöhen:

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Sonstiges

Der Einsatz von E-Mail-Marketing im B2B-Bereich:

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E-Mail in Unternehmen: Tipps für den richtigen Umgang:

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Infografik: Interaktion durch Versandzeitpunkt steigern

Der Versandzeitpunkt muss mit Bedacht gewählt werden – dies bestätigt einmal mehr eine Studie mit passender Infografik. Diesmal untersuchte GetResponse 21 Mio. E-Mails aus den USA im ersten Quartal 2012. Heraus kamen Tipps zum Versandzeitpunkt, um aus dem Newsletter die höchstmöglichen Interaktionsraten herauszuholen.

  • Es ist wichtig, sicherzustellen, dass der Newsletter dann im Postfach landet, wenn der Empfänger typischerweise seine E-Mails abruft und nicht anderweitig beschäftigt ist. Denn die meisten Öffnungen gibt es innerhalb einer Stunde nach Versand (23,63 %).
  • Zwischen sechs und zwölf Uhr vormittags werden 38,7 % der täglichen E-Mails verschickt. Nachmittags und abends haben Newsletter deshalb eine höhere Chance darauf, bemerkt zu werden, und nicht in der täglichen E-Mail-Flut unterzugehen. Laut Studie liegen die Öffnungs- und Klickraten in der zweiten Tageshälfte höher.

Die Ergebnisse sind vor allem für den B2C-Bereich interessant, im B2B dürften sich die Zeitfenster weiter nach vorne am Tag verschieben. Die vollständige Infografik gibt es im Blog von GetResponse zu sehen.

Trusted Shops White Paper: E-Mail-Marketing für Shopbetreiber

Trusted Shops, Anbieter von Zertifizierungen und Gütesiegel für Onlineshops, hat ein Whitepaper zum Thema rechtssicheres E-Mail-Marketing speziell für Shopbetreiber herausgebracht. Wer sich für den wöchentlichen Trusted-Shops-Newsletter anmeldet, erhält das White Paper als Dankeschön gratis zum Download.

Zunächst werden im Dokument einige allgemeine Erläuterungen zum E-Mail-Marketing sowie Tipps zu Versandzeitpunkt, Versandfrequenz und Betreffzeile gegeben. Auch die Segmentierung des Empfängerkreises ist für Onlineshops wichtig – hier gibt es auf Basis des Kaufverhaltens der Kunden viele interessante Ansatzpunkte und Trigger.

Doch bevor der Newsletter versendet werden kann, müssen Adressen generiert werden. Grundsätzlich gilt natürlich auch für Shopbetreiber, dass eine Einwilligung zum Erhalt von Werbung per E-Mail vorliegen muss. Doch wie lässt sich diese Einwilligung nachweisen? Erlischt sie irgendwann? Und gibt es vielleicht Ausnahmen, bei denen keine Einwilligung erforderlich ist? Welche Konsequenzen drohen bei Nicht-Einhaltung? Was ist mit Werbung in Bestellbestätigungen?

Tell-a-Friend Funktionen

Besonders attraktiv für Onlineshop sind die sogenannten Tell-a-Friend Funktionen, also Weiterempfehlung durch Freunde, z.B. per E-Mail. So lässt sich die Reichweite durch Dritte enorm erhöhen. Doch ist das eigentlich zulässig? Der Empfänger hat ja nicht in den Erhalt der Werbung eingewilligt. Trusted Shops antwortet in seinem Whitepaper auf diese Frage klar mit einem Nein. Auf Basis eines aktuellen Urteils des LG Berlin zum Facebook-Freunde-Finder, kommen Anwälte allerdings in Bezug auf Tell-a-Friend Funktionen per E-Mail zu einem anderen Ergebnis: Demnach ist die Weiterempfehlung durch Freunde durchaus rechtlich zulässig, sofern der Shopbetreiber in Inhalt und Absender der E-Mail selbst im Hintergrund bleibt und einige weitere Grundsätze beachtet.

Optimaler Tageszeitpunkt für mobilen Newsletter-Versand

Über das richtige Design und die Besonderheiten im Mobile E-Mail-Marketing haben wir ja bereits häufiger berichtet, diesmal geht es um den optimalen Versandzeitpunkt für eine möglichst hohe mobile Konversionsrate. Das Mobile Ad-Netzwerk apprupt hat eine Untersuchung zum Thema „Wann wirkt mobile Werbung“ durchgeführt und die Ergebnisse, wie sollte es anders sein, in einer Infografik zusammengestellt – diese lassen sich auch auf den Versand von mobilen Newslettern übertragen. Konversion bedeutet auch in diesem Zusammenhang die Erreichung eines vorher definierten Kampagnenziels, wie etwa ein Kauf, ein Abschluss oder ein Download.

Ergebnisse werktags

  • höchste Konversionsrate zur „Couchtime“ (ca. 17 – 23 Uhr), mit einem Maximum um ca. 19 Uhr
  • 60 % der Konversionen zur „Couchtime“
  • 15 % der Konversionen zur „Lunchtime“ (ca. 11-13 Uhr)
  • 15 % der Konversionen zur  „Drivetime“ (ca. 8 Uhr)

Ergebnisse  Wochenende

  • höchste Konversionsrate ebenfalls zur „Couchtime“, mit einem Maximum um ca. 23 Uhr
  • allerdings nur 35 % der Konversionen zur „Couchtime“
  • 25 % der Konversionen in der „Leisure-Time“ (ca. 13 Uhr)
  • 15 % der Konversionen zur „Bedtime“ (ca. 8 Uhr, bzw. morgens nach dem Wachwerden)

Grundsätzlich gibt es also sowohl an Werktagen als auch an Wochenende drei Tageshöhepunkte für Konversionen, die in etwa zur gleichen Uhrzeit liegen – am Wochenende in den Abendstunden etwas später. Vor allem weichen die Verteilungen der Konversionsraten zu den unterschiedlichen Tageszeiten voneinander ab. An Werktagen konzentrieren sie sich eher auf die Abendstunden, am Wochenende sind sie gleichmäßiger verteilt. Inhaltlich bedeutet dies: Konversionen werden vor allem dann getätigt, wenn die Nutzer entspannen können.

Nicht berücksichtigt wurden bei dieser Untersuchung allerdings die absoluten Zahlen der Konversionen, also ob an welchen Wochentagen generell die meisten Konversionen getätigt werden. Dies ist natürlich von Branche zu Branche und Produkt zu Produkt unterschiedlich und kann am besten den eigenen Statistiken entnommen werden. Wer also Newsletter mobil versendet, sollte zukünftig nicht nur den Tag selbst, sondern auch die Tageszeit des Versandes genauer berücksichtigen und ggf. durch A/B-Testing den individuellen Anforderungen anpassen.

Wiederholter Versand für eine höhere Öffnungsrate?

Den gleichen Newsletter mehrfach an denselben Empfänger verschicken? Für die meisten E-Mail-Marketer ist dies gleichbedeutend mit Spam. Case Studies zeigen aber, dass ein wiederholter Versand in bestimmten Fällen erfolgversprechend sein kann. Wichtigste Voraussetzung ist immer, dass der Newsletter nur an Nicht-Öffner erneut versendet wird! Zudem gilt es, die Versandfrequenz zu beachten, sodass der Abonnent durch den erneuten Versand nicht zu häufig kontaktiert wird.

Wann und wie wiederholter Versand eine gute Idee sein kann

Grundsätzlich sollte man sich folgende Frage stellen: Waren die Abonnenten in der Vergangenheit aktiv und haben mit dem Newsletter interagiert, nur dieses Mal nicht? Was könnte der Grund dafür gewesen sein, warum der Empfänger den Newsletter nicht geöffnet hat? Kann ich diesen Grund beeinflussen?

  • Beim Versand gab es technische Probleme, evtl. ist die E-Mail gar nicht oder zeitverzögert zugestellt worden.
  • Der Versandzeitpunkt war offensichtlich ungünstig, z.B. Freitagabend, oder an einem  Feiertag. Der optimale Zeitpunkt für den erneuten Versand sollte den Statistiken entnommen werden.
  • Die Betreffzeile war unglücklich oder irreführend formuliert und eine andere verspricht höhere Öffnungsraten. Auch hier kann aus vergangenem Statistiken gelernt werden. Grundsätzlich sollte ein erneuter Versand nie mit der selben Betreffzeile durchgeführt werden.

Wer den wiederholten Versand testet, sollte behutsam vorgehen und besonders sensibel für Signale des Abonennten sein: Steigen etwa die Abmelderate oder die Beschwerden? Dann sollte man umgehend reagieren und einen erneuten Versand zukünftig überdenken.

Zudem ist die Variante nicht für jede Branche gleich gut geeignet. Online-Shops können relativ problemlos einen Newsletter erneut versenden und dabei z.B. auf das nahende Ende einer Sonderaktion hinweisen – bei reinen Brancheninformationen ist dies schwieriger. Hier erhöht eine Segmentierung der Empfänger beim erneuten Versand die Wahrscheinlichkeit für relevante Inhalte und damit für eine Öffnung.

Es gibt aber wie so oft keine Patentantwort darauf, ob erneuter Versand den Erfolg einer E-Mail-Marketing Kampagne erhöht. Versuch macht klug, es ist aber empfehlenswert sich eingehend Gedanken zu machen, ob die Methode tatsächlich zum Unternehmen, zu den Empfängern, zur Branche und zu den Inhalten passt.

Best Practice Artikel zum Versandzeitpunkt

Volker Wiewer von eCircle erläutert in seinem Artikel, was es bei der Wahl des Versandzeitpunkt eines E-Mailings zu beachten gibt. Natürlich gibt es auf diese Frage keine pauschale Antwort. Daher werden wichtige Faktoren für die richtige Entscheidung beleuchtet. Dazu gehört vor allem die Betrachtung der Zielgruppe – B2B oder B2C – und deren Verhaltensweisen. Aber auch saisonale Abhängigkeiten spielen eine Rolle. Im Endeffekt muss jeder Versender durch Test herausfinden, welcher Wochentag und welche Uhrzeit für den eigenen Newsletter die besten Resultate bringt.

Zum Best Practice Artikel „Wann ist der optimale Versandzeitpunkt für eine E-Mail?