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Studie: Vorteile von Video-Integration im E-Mail-Marketing

Videodienste werden im Web immer beliebter: YouTube ist nach wie vor der Klassiker, aber auch Twitter bietet mit Vine nun ebenso eine eigene Videofunktion an wie Instagram. Eine aktuelle Studie von Newsletter-Anbieter StreamSend und der Relevancy Group zeigt, warum sich auch die Integration von Video im E-Mail-Marketing lohnt. Dazu wurden im Februar diesen Jahres 266 E-Mail-Marketer befragt.

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Videos und Downloads zur ConnectEurope 2012

Die diesjährige eCircle ConnectEurope, das Gipfeltreffen für digitales Marketing, ist vorbei. Alle, die nicht in London vor Ort gewesen sind, können sich nun rückblickend einen Überblick über das Event und die diskutierten Themen verschaffen: eCircle stellt eine Reihe von Videomitschnitten und Präsentationen zum Download bereit.

Im Folgenden drei interessante Beiträge aus dem Umfeld von E-Mail-Marketing und Social Media:

The Silver Lining: Advanced Email Marketing with the Cloud

Building a Community, Not a Brand – am Beispiel von Airbnb

How Do You Make a Good Campaign Great?

Sie haben (Video)-Post: Bewegtbilder im E-Mail-Marketing

Video-E-Mail-Marketing ist erfolgversprechend und deshalb wollen es die meisten Unternehmen zukünftig nutzen, wie die Infografik von Wistia in Zusammenarbeit mit Column Five zeigt. Hauptziel ist die Erhöhung der Click-Through-Rate und der Conversion sowie Markenbildung. Effektive Inhalte für Videomaterial im Newsletter sind vor allem Schulungs- und Trainingsvideos sowie Produktdemonstrationen:

Wie kommt nun das Video in die E-Mail?

René Kulka hat vier technische Möglichkeiten zur Integration von Video in die E-Mail bzw. den Newsletter dargestellt:

  • Als integrierte Grafik, die eine aussagekräftige Szene aus dem Video abbildet und in einen  Fakeplayer eingebettet ist. Bei Klick auf den scheinbaren Play-Button, öffnet sich das Video separat im Browser.
  • Animierte GIFs bieten ein Bewegtbilderlebnis direkt im Newsletter. Bis auf Outlook 2007/2010 wird die Technik von allen gängigen E-Mail-Clients unterstützt, es sei denn die Bildanzeige wird unterdrückt.
  • Verweise auf YouTube-Videos werden zunehmend von E-Mail-Programmen erkannt und in der E-Mail-Umgebung abgespielt, allerdings an gesonderter Stelle oberhalb (Hotmail) oder unterhalb (Gmail, Yahoo!) der Nachricht. Eine Integration in das Newsletter-Layout ist also nicht möglich.
  • Abspielen von Videos direkt im Posteingang mit dem HTML5 Video-Tag wird z.B. von iPad und iPhone. unterstützt. Als Fallback-Lösung kann auf animierte GIFs zurückgegriffen werden.

Eine weiterer zukunftsorientierter Ansatz ist die PlayUp! Video Mail von United Internet Dialog. Diese Lösung  ermöglicht das sofortige Abspielen des Videos direkt in der E-Mail, ohne, dass der Nutzer dieses vorher starten musste. Bislang wird diese Form der Video-E-Mail von GMX und Web.de unterstützt.

Bei allen Möglichkeiten, die Video-E-Mail-Marketing bietet, muss man aber berücksichtigen, dass längst nicht alle Abonnenten erreicht werden. Oftmals wird die Bildanzeige unterdrückt, Videomaterial von den E-Mail-Programmen geblockt und auch die Dateigröße der E-Mail spielt eine Rolle. Wir sind aber gespannt, was die nächsten Monate in Sachen Video-E-Mail noch bringen wird, denn das Interesse daran scheint vorhanden zu sein.

Bildpersonalisierung im Newsletter

Emotionalisierung und eine persönliche Ansprache sind Schlüsselfaktoren für ein erfolgreiches und aufmerksamkeitsstarkes Dialogmarketing. Im E-Mail-Marketing kann dies nicht nur über eine persönliche Ansprache zu Beginn des Newsletters erfolgen, sondern auch über Bildpersonalisierung.

Dabei wird ein Bild mit Hilfe des Namens oder anderer bekannter Stammdaten des Abonnenten individualisiert. Kombiniert mit einem kreativen Bezug zu Inhalt und Anlass des Newsletters kann die emotionale Bindung zum Unternehmen gestärkt werden. Personalisierte Bilder eigenen sich besonders gut für anlassbezogene E-Mails, wie beispielsweise Geburtstags- und Weihnachtsgrüße oder zum Einsatz in Kombination mit einem Gutschein. René Kulka hat einige interessante Beispiele zur Bildpersonalisierung in Newslettern zusammengestellt.

Eyetracking-Tests verdeutlichen es: personalisierte Bilder erzielen eine höhere Aufmerksamkeit und bleiben länger in Erinnerung. Zudem haben personalisierte Inhalte eine hohe virale Wirkung und werden gern geteilt. Die Bereitstellung von SWYN-Funktionen (Share With Your Network) innerhalb des Newsletters kann diesen Vorgang begünstigen.

Da das personalisierte Bild erst nach Öffnung des Newsletters ins Auge fällt, muss bereits der Betreff das Interesse auf den Inhalt wecken. Hat der Abonnent die E-Mail einmal geöffnet, ist die Re-Opening-Rate allerdings sehr hoch. Voraussetzung für den Versand von personalisierten Bildern oder Videos ist natürlich das Vorhandensein der entsprechenden Stammdaten. Diese können, neben der E-Mail-Adresse als Pflichtfeld, bei der Newsletter-Anmeldung optional abgefragt werden.

Wer das Thema Personalisierung im Rahmen einer Kampagne etwas größer aufziehen möchte, kann auch auf personalisierte Videos zurückgreifen. Eine E-Mail mit dem Betreff „Sie waren im Fernsehen“ oder „[Name], über Sie wurde im Fernsehen berichtet“,  wecken Interesse und erhöhen die Öffnungsrate. In dem Video selbst können dann Informationen und Werbebotschaften mit beispielsweise Name und Wohnort des Abonnenten verknüpft werden. Ein Beispiel für ein personalisiertes Video ist die Direktmarketing-Kampagne „style TV“ des Schweizer Unternehmens Hapimag.

Video-Infografik: The World of Social Media 2011

Vor Kurzem haben wir in unterschiedlichen Beiträgen den Wert der E-Mail gegenüber Sozialen Netzwerken vorgestellt, sowie deutlich gemacht, dass der Hauptkanal für eine B2C-Kommunikation immer noch die E-Mail bzw. der Newsletter ist.

Dennoch boomt Social Media, keine Frage. Die Videoinfografik „The World of Social Media 2011“ zeigt anschaulich beeindruckende Zahlen über die Nutzung unterschiedlicher Social Media Plattformen. Ein schönes Video, dass man sicher zu Beginn eines Vortrages oder einer Präsentation zum Thema für sich sprechen lassen kann.

Um beiden Kanälen gerecht zur werden, empfiehlt es sich, E-Mail-Newsletter mit Aktivitäten in Sozialen Medien zu verknüpfen. Man spricht in diesem Fall auch von Social E-Mail-Marketing. Eine geeignete Newsletter-Software dafür ist beispielsweise das sitepackage:// Newsletter-System.

Viral Video Award 2011 – Jetzt abstimmen!

Es ist wieder soweit: Am 18. November werden im Rahmen des 27. Internationalen Kurzfilmfestivals Berlin die Viral Video Awards vergeben. Bis dahin sind alle Interessierten aufgerufen, für den Sieger in der Kategorie „Publikumspreis“ abzustimmen.

Aus rund 500 Einreichungen haben die Organisatoren des Preises, die PR-Agentur Zucker.Kommunikation, interfilm Berlin und die Heinrich-Böll-Stiftung, 21 Favoriten ausgewählt. Von Realfilm bis Animation, von Werbe- bis Politspot ist alles dabei. Unter den Nominierungen sind Beiträge aus Deutschland, Frankreich, USA, Ägypten und vielen weiteren Ländern.

Voraussetzung für eine Teilnahme ist, dass die Filme primär für das Abspielen im Internet und für eine virale Verbreitung konzipiert sind. Sie müssen für oder gegen etwas werben und/oder eine Botschaft vermitteln, außerdem dürfen sie nicht länger als 10 Minuten und nicht älter als zwei Jahre sein.

Insgesamt werden drei Preise vergeben: der bereits erwähnte Publikumspreis, ein Jurypreis, sowie ein Preis für das beste politische Viral. Die Fachjury besteht in diesem Jahr aus Marion Brasch, Rundfunkjournalistin und -moderatorin bei radioeins (RBB), dem Blogger René Walter („Nerdcore“) und dem Filmschaffenden und Preisträger aus dem Jahr 2009 („Du bist Terrorist“) Alexander Lehmann.

Die Viral Video Awards werden zum vierten Mal vergeben, auf der Website gibt es weitere Informationen, sowie die Gewinner aus den vergangenen Jahren.

Generation 140, Yahoo! und Ross Antony

In der Yahoo! Mail-Studie vom Juni 2011 hat der Freemail-Anbieter die Nutzungsgewohnheiten der sogenannten Generation 140 untersucht. Gemeint sind damit die Internet-Anwender, die „always on“ sind, intensiv mit Social Media umgehen und natürlich zahrleiche E-Mails versenden. Die Zahl 140 bezieht sich dabei auf die Zeichenmenge eines Tweets – hat übrigens einen Moment gedauert, bis es da bei mir Klick gemacht hat. Befragt wurden im Mai knapp 9.000 User in Deutschland, Großbritannien, Spanien, Frankreich und Italien (siehe W&V).

Die Studie fördert einige interessante Zahlen und Fakten zutage. Über 97 % nutzen E-Mail gegenüber 60 % der Befragten, die in Sozialen Netzwerken aktiv sind. Bei der privaten Kommunikation mit Familie und Freunden bevorzugen die Onliner E-Mail-Nachrichten (38 %) und eher weniger die Social Networks (13 %). Immerhin fast ein Viertel würde den Zugriff auf das E-Mail-Konto als einzige Sache mit auf eine einsame Insel nehmen.

Als Repräsentant der Generation 140 fungiert der Moderator, Entertainer und Sänger Ross Antony. Er berichtet in einem kurzen Clip über sein eigenes Nutzungsverhalten und „untermauert“ damit die Studienergebnisse.

Facebook Messages soll starten

Facebook hat gestern seinen neuen Dienst Messages angekündigt. In diesem Video wird das Konzept erläutert, das der Entwicklung zugrunde liegt.

Entscheidender Aspekt von Messages ist demnach, dass die Kommunikation nach Personen organisiert und alle unterschiedlichen Kanäle – wie SMS, E-Mails, Chats oder Direktnachrichten – in einem Postfach gebündelt werden sollen. Ganz bewusst betont Facebook-Gründer  Marc Zuckerberg in seiner Präsentation, man wolle keinen Google-Mail-Killer ins Rennen schicken. Und fast nebenbei bestätigen sich nun auch die Gerüchte, dass man bald eine eigene @facebook.com Adresse registrieren kann.

Die nächsten Wochen und Monate werden zeigen, ob die Nutzer das Angebot annehmen werden oder ob es bald wieder in der Versenkung verschwindet wie beispielweise das Pendant Google Wave.

Hier noch eine wichtige Stimmen und Links zum Thema

Interview mit Ulf Richter zu B2B E-Mail-Marketing

Ulf Richter, Gründer von optivo, wird auf media-TREFF Web TV zum Thema E-Mail-Marketing im B2B-Bereich befragt. Er äußert sich dabei unter anderem zum Problem der Permission – also der Einwilligung zum Empfang von E-Mailings, die auch beim Versand an Geschäftskunden erforderlich ist. Weitere Themen des Gesprächs sind Versandzyklen und Social Media.

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