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Spam und Phishing aus Sicht des Empfängers

Über Spam aus Sicht des Versenders haben wir schon häufiger berichtet. Eine saubere Adressgenerierung, rechtskonformes E-Mail-Marketing und der Eintrag in eine Whitelist können verhindern, dass der eigene Newsletter fälschlicherweise als Spam eingestuft wird. E-Mail-Dienstleister wie Xqueue geben Tipps und technische Unterstützung für Unternehmen, um ihre legalen Werbebriefe an den Kunden zu bringen und Risiken von vornherein zu vermeiden. Doch was können Empfänger tun, um unerwünschte Werbe-E-Mails zu verhindern?

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Reputation ermitteln, zertifizieren und erhalten

Reputation ist der Schlüssel zum Erfolg – auch im E-Mail-Marketing. Denn was nützt die beste Kampagne, wenn die E-Mail nicht zugestellt wird, sondern den serverseitigen Filtermaßnahmen der Internet Service Provider (ISP) zum Opfer fällt? Die Aufnahme in eine bzw. mehrere Whitelists kann Abhilfe schaffen. Eine sogenannte Positivliste deklariert einen Versender nach eingängiger Prüfung zukünftig für spamfrei und vertrauenswürdig.

Dabei kann man als Versender unterschiedlich vorgehen: Entweder man beantragt die Aufnahme bei jedem einzelnen ISP oder man wendet sich direkt an eine zentrale Stelle. Da die Prüfprozesse und Anforderungen bei jedem Provider in der Regel unterschiedlich sind und der Aufwand sehr hoch ist, sollte eine Mitgliedschaft in der zentralen Certified Senders Alliance (CSA) erwogen werden.

Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt des Verbandes Deutscher Internetwirtschaft eco e.V. und des Deutschen Dialogmarketing Verbandes DDV zwecks Schaffung einer zentralen Whitelist, auf die eine Vielzahl bekannter ISP zurückgreift. Die Aufnahmeanforderungen und Formulare können auf der Website der CSA eingesehen werden, die Zertifizierung ist kostenpflichtig.

Sender Reputation Index und Sender Score

Wie kann man aber nun als Anbieter einer Newsletter-Software nach der Aufnahme in die CSA zukünftig verhindern, dass Neukunden durch nicht rechtskonformes Sendeverhalten dem erlangten Qualitätsstandard schaden? Hierzu hat die CSA ein Testprojekt ins Leben gerufen, den sogenannten Sender Reputation Index. Darüber können Massenversender das rechtskonforme und empfängerfreundliche Vorgehen potenzieller Neukunden einschätzen lassen. Sind diese in der Vergangenheit negativ aufgefallen bzw. mit Spam in Verbindung gebracht worden, sind E-Mail-Marketing-Dienstleister frühzeitig informiert.

Und wie steht es eigentlich um die eigene Reputation? Hierüber kann das Tool Sender Score einen ersten Eindruck vermitteln. Nach Eingabe der IP-Adresse ermittelt der Dienst auf Basis von Daten des Anbieters Return Path einen Reputationswert für die Versandadresse.

Spam vs. Whitelist – Grafik von Emailium

Infografik: Spam vs. WhitelistIn den Weiten des Internets hat sich eine unglaubliche 900×7795 Pixel große Grafik zum Thema Spam und Whitelisting versteckt. Trotz der Größe ist sie ein echter Hingucker, sehr informativ und empfehlenswert. Interessante Fakten aus 26 Quellen wurden hier zusammengestellt. So wird gezeigt, wie unterschiedlich der Begriff Spam in verschiedenen Kulturkreisen definiert wird. Auch interessante Benchmarks zu Kennzahlen wie Öffnungsrate oder Klickrate werden hier angeboten.

Farbliche Suche bei EmailiumHinter der Grafik steckt das 2009 gegründete Projekt Emailium – eine globale Datenbank, in der eine Vielzahl öffentlicher E-Mail-Marketing Kampagnen eingesehen werden können. Eine gezielte Recherche nach Newslettern mit Eingrenzungen nach Firma, Branche, Inhalt ist ebenfalls möglich. Sehr gelungen ist dabei auch die farbliche Suche. Durch Eingabe eines Hexadezimalcodes oder durch Auswahl in einem Rädchen erscheinen Kampagnen im gewünschten Farbton. Im Großen und Ganzen ist Emailium damit eine nützliche Vergleichs- und Inspirationsquelle für das eigene E-Mail-Marketing.

Das Beste: Solange die Datenbank sich noch im Beta-Status befindet, ist deren Nutzung kostenfrei. Viel Spaß beim Durchstöbern!

Bei Anmeldung besser begrüßen

Wenn Interessenten sich bei einem Newsletter anmelden – sei es nun mit einem Confirmed oder einem Double Opt-In – dann erhalten diese normalerweise eine Willkommens-E-Mail. Diese E-Mail bestätigt die erfolgreiche Anmeldung am Verteiler, aber sie kann noch viel, viel mehr. Sie ist schließlich der erste Eindruck, und wie wir es aus der Offline-Welt kennen, ist es der erste Eindruck, den man am besten nicht vermurkst.

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